Also das finde ich ja klasse... erst aufregen, das man Zusatzbeiträge zahlen muß, aber nicht wechseln wollen.
Deutschland ist mal wieder zu bequem. Da das Modell ja hier funktioniert, das Leute Zusatzbeiträge akzeptieren, zocken sie uns ab.
Es gibt große Kassen, mit sehr guten Leistungen, die keine Zusatzbeiträge nehmen. Sie werden sich scheuen Zusatzbeiträge zu nehmen. Denn umso mehr Mitglieder es werden, umso geringer wird der bürokratische Kostenanteil. Also steigt der Gewinn. Also brauchen sie keine Zusatzbeiträge. Und die Mitglieder kommen von ganz allein, weil sie keine extra Beiträge zahlen müssen wie bei der alten Kasse. Ich bekomme auch jede Menge Geld von meiner Kasse wieder, weil ich Vorsorgeuntersuchungen aller Art mache und ich muß keine Zusatzbeiträge zahlen. Also hat meine Kasse genug Geld, um keine Zusatzbeträge nehmen zu müssen. Und wer nicht wechselt fördert die Zusatzbeiträge. Wie kurzsichtig ist das? Man zahlt Zusatzbeiträge und unser eins zahlt nicht, sondern bekommt noch Geld zurück? Und wenn es nur der übliche gang zum Zahnarzt ist. Alleine das gibt 12 Euro.
Es kann nicht sein, das es 250 Krankenkassen für 50 Millionen versicherte gibt. es müssen 250 Wasserköpfe bezahlt werden und im Anschluß schaut man wie viel noch für die Versicherten übrig bleiben. Daher wäre es nur gesund, das alle Krankenkassen geschlossen werden müssen, die sich nicht selbst tragen können. Dann wird es ganz schnell besser. Wenn nur noch 30 übrig bleiben wären 230 Manager und deren Gefolgsleute weniger auf der Gehaltsliste. Und das sind dann sicher über 250 Millionen Euro plus Gefolgsgehälter, Mieten, Gebäudekosten usw. Es soll Krankenkassen geben mit nur 10 Mitgliedern usw. Wie sollen die sich selbst tragen? Nur duch staatliche Beihilfe. Also unsere Steuern.
Eine never ending Story. ich würde das Model Schweden vorziehen: Ein Kasse, die gesund arbeitet. Einer für alle - alle für einen und nur ein Wasserkopf. Denn ein Wettbewerb in den Grundsachen wie Strom, Wasser, Müllabfuhr, Krankenversicherung bringt nur Verteuerungen. Das gehört eigentlich alles in staatlich geregelte Hand.