Kiwistrauch freistehend?

Wenn du Draht verspannst, kannst du auf ein Brett zwischen den Pfosten verzichten. Du musst nur den obersten Draht vor dem ersten und nach dem letzten Pfosten zum Boden führen und dort verankern. Sonst zieht es dir die ganze Konstruktion zusammen, wenn du spannst.
Das fehlt auch in deiner Einkaufsliste. Elemente zum Draht spannen. Mit der Hand kriegst du das niemals hin und es sieht danach äbsch aus.
 
  • Danke. Möchte morgen alles holen.
    Ich habe vor mit einer Edelstahl Schraube und einer Beilage den Draht um die Schraube zu wickeln und dann vorne am Steher festschrauben. Damit das Seil vor die Steher durchläuft. Das beim ersten und letzten. Dazwischen mit der großen Edelstahl Beilage das Seil festklemmen.

    Hatte schon gehofft den Draht "normal" zu spannen und dann festzuschrauben. Hätte 2x 20kg Hantelscheiben Gewicht, die ich am Ende anhängen könnte und so 40kg Spannung zu erzeugen. Festschrauben und Seil abzwicken.
    Das werde ich einmal versuchen.

    Am Boden Mähkante und Rindenmulch dachte ich. Ich muss dann nicht ganz ran mähen.

    edit:
    Vergessen zu fragen: Wie befestigt man am besten die Äste an den Seilen? Damit den Ästen nichts passiert.
     
  • Die Einschlagbodenhülsen mit 90cm halten hoffentlich gut. Muss schauen das ich die absolut senkrecht rein bekomme. Daran 2m imprägnierte Holzsteher und oben drüber ein Brett damit es oben stabiler wird.

    Das geht einfacher, wenn Du zuerst ein Spatenstich tiefes Loch aushebst und die Erde am Lochboden noch etwas lockerst.
    Würde ich nicht, sondern mit einem Stück Wasserleitungsrohr 1/2" oder 3/4" ca. 40 cm tief vorstanzen – ist das Rohr lang genug, kannst Du eine Wasserwaage anlegen, um es absolut senkrecht einzuschlagen.
    Der Pfostenschuh sollte dann willig dem vorgstanztem Kanal folgen.
    Vielen Dank. Gibts es Erfahrungen und Empfehlungen zur Haltbarkeit des Holzes?
    Kesseldruckimprägnierte Balken halten deutlich länger – ist aber nur bei Kiefer und Douglasie möglich.
    KDI-FichtenBalken sind Betrug, das Mittel ist dann nur oberflächig.
    Wenn du Draht verspannst, kannst du auf ein Brett zwischen den Pfosten verzichten.
    Auf keinen Fall, unbedingt ein Ausspreitzbrett oder kantholz dazwischen, sonst werden mit der Zeit die Pfosten schräg gezogen.
     
  • Auf keinen Fall, unbedingt ein Ausspreitzbrett oder kantholz dazwischen, sonst werden mit der Zeit die Pfosten schräg gezogen.
    Ja klar, wenn man von Pfosten zu Pfosten spannt, passiert das. Wenn man über die Pfosten hinaus geht und dann im Boden verankert, nicht. Dann aber den Draht auch nicht fix an den Pfosten befestigen, sondern durch so ne Art „Krampe“ führen….
     
  • Würde ich nicht, sondern mit einem Stück Wasserleitungsrohr 1/2" oder 3/4" ca. 40 cm tief vorstanzen – ist das Rohr lang genug, kannst Du eine Wasserwaage anlegen, um es absolut senkrecht einzuschlagen.
    Der Pfostenschuh sollte dann willig dem vorgstanztem Kanal folgen.
    Das Lockern der obersten 30 cm finde ich jetzt nicht so tragisch, weil
    - der Bodenanker dann immer noch 60 cm im anstehenden Boden sitzt,
    - der gelockerte Boden sich in den nächsten Monaten weiter verdichtet,
    - die Pfosten erst im Laufe der Zeit immer stärker belastet werden und
    - die Pfosten oben hoffentlich mit Brettern stabilisiert werden.

    Aber OK, Du beschreibst die elegante Methode, wenn man ein solches Rohr besitzt oder sich beschafft.


    Kesseldruckimprägnierte Balken halten deutlich länger – ist aber nur bei Kiefer und Douglasie möglich.
    KDI-FichtenBalken sind Betrug, das Mittel ist dann nur oberflächig.
    Dann gibt es aber viel Betrug, denn Weichholz-Kanthölzer sind meistens kesseldruckimprägniert.
    Auch, wenn der Schutz nur wenige mm ins Holz eindringt, bildet er in Kombination mit mehrmaligem Ölen einen angemessenen Holzschutz gemessen am Materialpreis.

    Die bessere Alternative wäre Hartholz, aber die Hölzer sind ja bereits gekauft.


    Auf keinen Fall, unbedingt ein Ausspreitzbrett oder kantholz dazwischen, sonst werden mit der Zeit die Pfosten schräg gezogen.
    Sehe ich auch so. Die Querbalken / -bretter erhöhen die Stabilität der Konstruktion maßgeblich.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Unter geeignete Holzarten, kann nachgelesen werden, dass die Imprägnierung bei Fichte und Tanne "nur wenig" eindringt.
    In der Praxis ist es aber so, dass die Imprägnierung höchstens 0,5 bis 1 mm eingedrungen ist.
    Aber von den Verkäufern sugeriert wird, dass wie bei Kiefer, das Holz vom Imprägniermittel zu Gänze durchsetzt wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    So, danke für die zahlreichen Infos. Die Ranke steht soweit einmal.
    Oben kommt dann noch ein Blech um das Holz zu schützen. Das hat aber noch Zeit.

    Ein paar Fragen aber noch, bevor ich die Seile fertig mache und den Kiwi Strauch erneut beschneide:
    1. In welchem Abstand würdet ihr die Seile spannen? Ich habe einmal 50cm genommen. Kann das aber einfach justieren
    2. Der Ast der durch die Ranke nach vorne steht, würde ich wegschneiden. Es sind zwar Triebe oben und auch die Richtung würde passen, aber er steht einfach zu weit raus. Wo würdet Ihr den Schnitt ansetzen?
    3. Ich kann nur hoffen das unten noch mehrere Triebe rauskommen. Nachhelfen kann ich da nicht, oder?

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  • Schön sieht Dein Gerüst aus. (y)

    Zu Deinen Fragen.....
    1.) 50 cm sind aus meiner Sicht ein gutes Maß. Hätte ich genauso gemacht.
    2.) An der roten Linie auf dem Foto. Die Verzweigung direkt darüber kann ggfs. im Sommer noch entfernt werden.
    3.) Kiwis wachsen naturgemäß oben herum stärker als unten. Nachhelfen kann man u.U. durch einen Rückschnitt im oberen Bereich.

    Ich würde auch die nach hinten wachsenden Äste einkürzen (blaue Linien), weil die Pflanze dann untenherum schlanker wird.


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