Gurkenwachstum

Wo lebst du denn, bei diesen Temperaturen! 😳 Brasilien?
Wenn Deutschland, hast du da ein gehöriges Einsparpotenzial!
Und ja, es liest sich sehr verkopft , was du so schreibst. Bist du Informatiker?
Nope kein Informatiker...eher ADHS´ler. Weswegen mir lustigerweise oft gesagt wurd, das mit dem Gärtnern wird nix bei mir :D
 
  • Nope kein Informatiker...eher ADHS´ler. Weswegen mir lustigerweise oft gesagt wurd, das mit dem Gärtnern wird nix bei mir :D
    Doch, doch……eventuell bist du etwas mehr als Andere auf Ratschläge von Außen angewiesen. Sofern du diese erträgst und umsetzen kannst.
    Oder Du hälst dich an die Weisheit deiner Großmutter!

    Du bist nicht der Einzige, der mit einem braunen Daumen gesegnet ist. Erfahrung ist das Eine und kann mangelnde Intuition ersetzen. Lernen unter Anleitung das Andere. Da bist du hier im Forum genau richtig!
     
    Habe hier nochmal eine Frage zur Chayote (vllt weis ja einer von euch weiter):
    Thema gelbe Blätter bin ich noch ziemlich verwirrt, da es für ähnliche Sympthome viele Ursachen gibt.
    Von Lichtmangel bis Eisen und Magnesiummangel bishin zu Staunässe kanns fast alles sein laut dem Internet.

    Die wächst dort übrigens, weil ich sie falsch gelagert habe. Hab sie im Dezember zum Geburtstag vom Onkel bekommen zum Anziehen im April. Bekamen zuviel Licht und keimten schon aus, daher einfach den Versuch gewagt.

    Habe versucht mit Logik per Ausschlussverfahren ranzugehen:

    Wassermangel: Ausgeschlossen, Erde ist durchgehend feucht, wird 3x am Tag gecheckt.
    Magnesiummangel: Ist ebenfalls so nen gut 40L Kübel schätz ich mal mit Gemüseerde, ziemlich weit unten habe ich nen 3/4 normalen Trinkbecher voll an Tomatendüngerpallets gestreut, dann mit Erde aufgefüllt und Chayote druf.
    Seitdem sie etwa 16 Blätter hatte, hab ich wöchendlich 1x mit ausgeschriebener Dosis Vinassedünger gedüngt. (Jeden Sonntag, etwa 2h bevor ich die Lampen angemacht habe).

    Eisenmangel: War für mich am schwierigsten zu überprüfen, da nicht nur fehlendes Eisen an sich, sondern durch PH-Wert Veränderungen oder falschen Gießbedingungen auch das vorhandene Eisen schlicht nicht aufgenommen werden kann.
    Allerdings sehen die Chayotenbilder im Netz zu "Eisenmangel chayote" generell doch anders aus als meine hier.
    Daher die Frage, hat jemand eine Vermutung woher die Färbung kommt?
     

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  • Doch, doch……eventuell bist du etwas mehr als Andere auf Ratschläge von Außen angewiesen. Sofern du diese erträgst und umsetzen kannst.
    Oder Du hälst dich an die Weisheit deiner Großmutter!

    Du bist nicht der Einzige, der mit einem braunen Daumen gesegnet ist. Erfahrung ist das Eine und kann mangelnde Intuition ersetzen. Lernen unter Anleitung das Andere. Da bist du hier im Forum genau richtig!
    Bin leider angeborener Perfektionist (echt ne riesen Baustelle bei mir)..daher erwarte ich von mir selbst stets perfekte Ergebnisse.. Kann bei einem solchen Hobby also eine sehr große Hürde sein. Aber genau deswegen möchte ich es irgendwie auch schaffen..zumal ich das Beobachten liebe und zusätzlich gesund leben möchte. Ebenso finde ich, dass Gärtnern trotz teilweise körperlicher Arbeit ein sehr beruhigendes Hobby ist.

    Muss daher lernen, Schritt für Schritt zu wagen (hab hier schon nen riesen Aussaatplan mit Beeten, Fruchtfolgen, Gewächshäusern und Mischkulturen liegen), die man als Neuling niemals sofort umsetzen kann ohne Erfahrung.
    Auch daher versuche ich extra mich zum experimentieren zu bewegen. Dadurch gehe ich einzelne Schritte und lerne dabei Dinge in der Praxis umzusetzen und zu sehen, die ich aus der Theorie zwar kenne, aber schlicht nicht anwenden kann.


    Alles in allem, bin ich ein schwieriger Mensch...extremst ehrgeizig und versuche daher mit dem Gärtnern eben diese Punkte aus den Schwächen, die sie derzeit nunmal für mich sind, Stärken zu gewinnen.

    Daher danke ich euch trotz meinem groben Start hier vielmals für eure Zeit und Mühe!
     
  • Das Gärtnern kann da durchaus für einen Ausgleich sorgen.
    - Lerne, dass du nicht alles in der Hand hast.
    - Lerne, dass es Kräfte gibt, gegen die man nicht ankämpfen kann, höchsten sich im Flow mit ihnen bewegen.
    - Lerne, dass es trotz aller Bemühungen immer wieder Misserfolge und Pannen geben wird.
    - Lerne, dass manches auch ainfachein Geschenk ist, dass dir ohne weiteres Zutunin den Schoß fällt.
    - Lerne, dich mit unausweichlichem abzufinden
    - Lerne, dich nicht entmutigen zu lassen, aber korrigiere einen Pfad, der sich als Irrweg erweist.
    😉
     
    Nope kein Informatiker...eher ADHS´ler. Weswegen mir lustigerweise oft gesagt wurd, das mit dem Gärtnern wird nix bei mir :D
    Doch das wird schon, aber Gemüsegärtnern ist ein auf und ab, was in einem Jahr super funktioniert kann im nächsten total schief laufen und bei dem Gärtner bei dem immer alles perfekt ist, bei dem stimmt 100% was nicht.

    Schön das du dich von meinen spitzen Anmerkungen nicht ärgern lassen hast, da hab ich dich total falsch eingeschätzt.
    Es schreiben so oft Anfänger in Foren solche Fragen und man soll auf alles eine Antwort wissen und wenn dann nicht die gewünschte Antwort kommt, wird gemotzt und beleidigt und dann hört man nichts mehr von den neuen Usern.
    Das dann manche Leute bei neuen Usern keine Lust mehr haben sich Zeit zunehmen und zu erklären dürfte dann auch verständlich sein.

    Aber hier bei dir ist ja mitlerweile ganz schön was los.
    Und schön das du die Hilfe auch annimmst auch wenn sie nicht das jetztige Problem löst.
     
  • Danke für die Worte Gina :D
    Durchs ADHS( erst vor recht kurzem mit 24 diagnostiziert) Aber wohl seit Kleinkindalter schon vorhanden, hab ich nie den Umgang mit Menschen gelernt. War logischerweise immer der Aussenseiter und der weirdo mit dem keiner was zutun haben möchte. Mein Verhalten war auch merkwürdig..war recht aggressiv (bin schnell sauer geworden und hab geschrien)..kurze Zündschnur quasi. Mir alles mögliche dazu erlogen um irgendwie auch interessant und was "wert" zu sein.

    Definiere mich leider auch heute noch fast nur durch meine Leistung (arbeite dran) obs beim Zocken ist...wenns um Themen oder sonstiges geht, muss ich immer der beste sein oder zumin. weit oben.
    Da mein Gehirn leider anders tickt als es sollte, bin ichs halt auch selten und joar..von außen betrachtet..bin ich einfach nen Arsch. Kurz und knapp runter gebrochen.

    Nehme super schnell Dinge persönlich, wie auch beim 1. Post hier..aber habe hier gottseidank die Kurve gekriegt.

    Ist noch umgewöhnung alles irgendwie..vorallem wenn man ewig das Gefühl hatte, dass mit einem was nicht Stimmt. Dein Umfeld dir aber einredet du seist ganz normal nur etwas aktiv und man dadurch dann irgendwann infrage stellt, ob man überhaupt was kann oder wert ist.

    Und eben weil das Gärtnern nicht ausschließlich in meiner Hand liegt, kann ich hier einfach keinen Kontrollzwang anwenden..das würde mich schlicht brechen. Da ich letztes Jahr ein komplettes Jahr voller Misserfolge und nur minimalsten Erfolgen hatte und immernoch hier bin, macht mich zuversichtlich, dass ich das packen kann.
    Nicht alles..aber einiges :D

    Daher nochmals danke für die Chance hier!
     
    Danke für die Worte Gina :D
    Durchs ADHS( erst vor recht kurzem mit 24 diagnostiziert) Aber wohl seit Kleinkindalter schon vorhanden, hab ich nie den Umgang mit Menschen gelernt. War logischerweise immer der Aussenseiter und der weirdo mit dem keiner was zutun haben möchte. Mein Verhalten war auch merkwürdig..war recht aggressiv (bin schnell sauer geworden und hab geschrien)..kurze Zündschnur quasi.
    Na da hast du doch schon sehr an dir gearbeitet wenn man das liest was du über dich selbst schreibst.
    Wenn du wüstest wie böse, ausfallend und beleidigend andere werden, wenn man ihnen schreibt das man seine Glaskugel zu Hause vergessen hat........

    Und eben weil das Gärtnern nicht ausschließlich in meiner Hand liegt, kann ich hier einfach keinen Kontrollzwang anwenden..das würde mich schlicht brechen. Da ich letztes Jahr ein komplettes Jahr voller Misserfolge und nur minimalsten Erfolgen hatte und immernoch hier bin, macht mich zuversichtlich, dass ich das packen kann.
    Nicht alles..aber einiges :D
    ja also gärtnern kann auch in manchen Jahren schon sehr Kräfte zerrend und frustrierend sein und für den ein oder anderen angeschlagenen dadurch sehr herausfordernd mit sich selbst werden.

    Das du 2025 aber weiter machst und nicht aufgegeben hast, zeigt ja schon das du mit dir selbst auf einem richtigen Weg bist, auch das du da so einfach über dich und dein Verhalten das du ja selbst negativ hinstellst und das selbst erkannt hast, so schreiben kannst.

    Daher nochmals danke für die Chance hier!
    Na dann viel Spaß hier und vorallem viel Erfolg im Gartenjahr 2025
     
    Habe hier nochmal eine Frage zur Chayote (vllt weis ja einer von euch weiter):
    Thema gelbe Blätter bin ich noch ziemlich verwirrt, da es für ähnliche Sympthome viele Ursachen gibt.
    Von Lichtmangel bis Eisen und Magnesiummangel bishin zu Staunässe kanns fast alles sein laut dem Internet.

    Die wächst dort übrigens, weil ich sie falsch gelagert habe. Hab sie im Dezember zum Geburtstag vom Onkel bekommen zum Anziehen im April. Bekamen zuviel Licht und keimten schon aus, daher einfach den Versuch gewagt.

    Habe versucht mit Logik per Ausschlussverfahren ranzugehen:

    Wassermangel: Ausgeschlossen, Erde ist durchgehend feucht, wird 3x am Tag gecheckt.
    Magnesiummangel: Ist ebenfalls so nen gut 40L Kübel schätz ich mal mit Gemüseerde, ziemlich weit unten habe ich nen 3/4 normalen Trinkbecher voll an Tomatendüngerpallets gestreut, dann mit Erde aufgefüllt und Chayote druf.
    Seitdem sie etwa 16 Blätter hatte, hab ich wöchendlich 1x mit ausgeschriebener Dosis Vinassedünger gedüngt. (Jeden Sonntag, etwa 2h bevor ich die Lampen angemacht habe).

    Eisenmangel: War für mich am schwierigsten zu überprüfen, da nicht nur fehlendes Eisen an sich, sondern durch PH-Wert Veränderungen oder falschen Gießbedingungen auch das vorhandene Eisen schlicht nicht aufgenommen werden kann.
    Allerdings sehen die Chayotenbilder im Netz zu "Eisenmangel chayote" generell doch anders aus als meine hier.
    Daher die Frage, hat jemand eine Vermutung woher die Färbung kommt?
    Damit das hier nicht untergeht *grins*
     
    Wenn es bei der Chayote Eisenmangel ist, ist er sehr stark fortgeschritten, da schon die Blattadern ihr Grün teilweise verloren haben.
    Daher vermute ich eher einen Mangel mehrerer Nährstoffe, auch Stickstoff (N).
    Eigentlich sollte die von Dir angegebene Düngermenge ausreichen. Andererseits ist die Chayote eine sehr stark wachsende Pflanze mit entsprechend hohem Nährstoffbedarf.

    Steht sie auch unter Kunstlicht ?

    Der pH-Wert sollte in nicht zu alter Gemüseerde noch OK sein.
    Du kannst ihn aber auch ganz einfach mit dem PH-Bodentest von n*****f messen. Kostet unter 10 € für 8 Untersuchungen.
     
  • die Erde ist etwa nen Monat alt. PH Wert ist ursprünglich bei 6,8 gewesen.
    Durch unser sehr weiches Leitungswasser sollte die Kalkbelastung sehr niedrig sein. Abgesehen von den Düngern ist außer Neemöl vor 1 Monat und Nematoden gegen die Trauermücken vor 3 Tagen nichts weiter in den Boden gekommen (Kein Kaffeesatz o.ä)

    Was vllt relevant sein könnte:
    Die chayote selbst ist unter dem Kies komplett am weggammeln. Wusste nicht ob man die wegschneiden muss, oder es so lässt, da in der Natur ja auch keiner kommt und sie aus dem Boden holt.
    Vllt fehlen hier aber auch wieder Bodenorganismen.

    Aktuell hat die Chayote den Haupttrieb der um 1 Blatt alle schätzungsweise 2 Tage wächst, + 3 seitentriebe die jeweils ähnlich schnell wachsen. Vllt wächst sie schneller als der Dünger ausreicht?

    Habe sogar nen Bodentest set noch rumliegen glaube ich, ich gehe den mal raussuchen und den PH Wert testen.

    Die Chayote steht unter Kunstlicht.

    Viperspectra P600 mit 100 WATT. Beleuchtungsdauer etwa 11-13h am Tag derzeit.
    Lampe war stellenweise zu nah..daher haben Blätter oben leichte Brandspuren abbekommen. habe sie nun höher angesetzt. Im Anhang mal nen Bild vom Gesammten.

    Habe im Netz gelesen, dass bei übermäßigem Licht die Blätter der Pflanzen heller werden um die Strahlung besser zu reflektieren? Ob da was dran ist, weis ich nicht.

    Ob Kunstlicht ggf. eine zu hohe UV Belastung hervorbringen kann, weis ich leider auch nicht.
     

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  • Hab den Test gefunden und mal angewendet. Er sackt derzeit noch etwas. Sieht aber stark nach 7+
    Konnte das Kies ggf. zu Kalkhaltig sein? War gegen die Trauermücken und ein wenig um die gammelnde Chayote einzudecken. War normaler bunter Dekokies.
     
    Was vllt relevant sein könnte:
    Die chayote selbst ist unter dem Kies komplett am weggammeln. Wusste nicht ob man die wegschneiden muss, oder es so lässt, da in der Natur ja auch keiner kommt und sie aus dem Boden holt.
    Vllt fehlen hier aber auch wieder Bodenorganismen.

    Substrat zu feucht ? Dafür würden die Trauermücken sprechen.

    Aktuell hat die Chayote den Haupttrieb der um 1 Blatt alle schätzungsweise 2 Tage wächst, + 3 seitentriebe die jeweils ähnlich schnell wachsen. Vllt wächst sie schneller als der Dünger ausreicht?

    Durchaus möglich. Auf dem letzten Foto sehen die Blätter am besten aus, aber auch dort ist auf einem Blatt rechts schon Nährstoffmangel erkennbar.

    Habe sogar nen Bodentest set noch rumliegen glaube ich, ich gehe den mal raussuchen und den PH Wert testen.

    pH 7+ ist recht hoch. Da wird Eisen schon festgelegt.
    Ist es denn überhaupt Kalk-Kies ? Auch dann würde der Kies den pH-Wert nicht kurzfristig erhöhen, weil Kalkstein nur schwach wasserlöslich ist.

    Die Chayote steht unter Kunstlicht.

    Viperspectra P600 mit 100 WATT. Beleuchtungsdauer etwa 11-13h am Tag derzeit.
    Lampe war stellenweise zu nah..daher haben Blätter oben leichte Brandspuren abbekommen. habe sie nun höher angesetzt. Im Anhang mal nen Bild vom Gesammten.

    Ich würde mich erst mal an die Hersteller-Angaben halten und dann etwas später den Abstand ggfs. anpassen.

    Habe im Netz gelesen, dass bei übermäßigem Licht die Blätter der Pflanzen heller werden um die Strahlung besser zu reflektieren? Ob da was dran ist, weis ich nicht.

    Würde Sinn machen, weil wenig Licht bis zu einem gewissen Grad die Chlorophyll-Bildung fördert.
    Andererseits hellen manche Schattenpflanzen bei zu viel Sonne deutlich auf, wie z.B. die Dickmännchen (Pachysandra terminalis).

    Ob Kunstlicht ggf. eine zu hohe UV Belastung hervorbringen kann, weis ich leider auch nicht.

    Das weiß ich auch nicht, denke aber eher nicht.
     
    Gut..würde sonst mal testen, ob ich mit Kaffeesatz den Boden etwas gesäuert bekomme..habe noch 6 tütchen mit Testpulver..dann ggf. mal nachjustieren. Muss nicht bedingt am Kies selbst liegen, vllt habe ich durch die Düngergaben oder eben auf die lange Zeitspanne (trotz weichem Wasser ist ja dennoch minimal Kalk drinne) den Boden durchs gießen gekalkt. Die steht dort ja nun auch schon seit Anfang Dezember im Topf. Ich denke mal, 3 Monate machen da schon gut was aus?

    Würdest du denn nochmal ein Nachdüngen empfehlen?
    Wenn ja: NK oder NPK Dünger? Oder doch was gezieltes (z.B möglichst rein stickstoff, Magnesium oder ggf. Eisen?)


    Was die Mücken angeht..ohne alles vollständig zu entsorgen und den Raum für 2 Wochen klinisch steril zu halten, werd ich die biester wohl nichtmehr los.
    Arbeite schon mit Gießen über Untersetzer, Quarzsand sowies Kies als Deckschicht und halte die oberste Erdschicht so trocken es geht.

    Habe es mit vielen Gelbtafeln, und die letzten 2 Monaten mit Neemöl versucht- zwar leichte Eindämmung, aber wirklich Wirkung blieb aus.
    Hab mir die Tage so Ladystrümpfe besorgt und habe damit die Töpfe sogut es geht versiegelt..die Pflanzen werden nach und nach komplett ausgetopft..der Ballen ausgespült und wieder neu eingetopft und wieder versiegelt.

    Zusätzlich habe ich nematoden gegossen um die Vermehrung so gut es geht unten zu halten...mal sehen ob der derzeitige Ansatz Wirkung zeigt.
     
    .....Kaffeesatz.....

    Schreibe dann mal das Ergebnis. Wäre ja schön, Kaffeesatz habe ich reichlich.
    Ich habe Citronensäure gekauft, aber noch nicht angewendet.

    Würdest du denn nochmal ein Nachdüngen empfehlen?
    Wenn ja: NK oder NPK Dünger? Oder doch was gezieltes (z.B möglichst rein stickstoff, Magnesium oder ggf. Eisen?)

    Wenn es meine Pflanze wäre, ja. Und zwar mit Mineraldünger in halber Konzentration. Der wirkt schnell.
    Ist es Nährstoffmangel, siehst Du die Vergrünung innerhalb weniger Tage.
    Ist es kein Nährstoffmangel, wird die niedrige Konzentration keinen Schaden anrichten.

    Aber bevor Du düngst, wenn Du düngst.....
    Was meinst Du mit "Die chayote selbst ist unter dem Kies komplett am weggammeln." ?

    Staunässe hatte ich bisher wegen der Plastikschale unter dem Topf ausgeschlossen.
    Wenn möglich, stelle bitte einige Fotos ein.

    Was die Mücken angeht..ohne alles vollständig zu entsorgen und den Raum für 2 Wochen klinisch steril zu halten, werd ich die biester wohl nichtmehr los.
    Arbeite schon mit Gießen über Untersetzer, Quarzsand sowies Kies als Deckschicht und halte die oberste Erdschicht so trocken es geht.

    Sie verschwinden oft, wenn das Substrat zwischendurch tiefer abtrocknet (wenn die Chayote das mitmacht). Sand und Kies werden sie wohl nicht vertreiben.

    Habe es mit vielen Gelbtafeln, und die letzten 2 Monaten mit Neemöl versucht- zwar leichte Eindämmung, aber wirklich Wirkung blieb aus.

    Notfalls bleibt Chemie, besser wäre die Ursachenbekämpfung - gelegentliche Trockenheit.

    Hab mir die Tage so Ladystrümpfe besorgt und habe damit die Töpfe sogut es geht versiegelt..die Pflanzen werden nach und nach komplett ausgetopft..der Ballen ausgespült und wieder neu eingetopft und wieder versiegelt.

    Das Ausspülen birgt Risiken, gerade bei geschwächten Pflanzen.
    Hier gilt, das hoffentlich noch intakte Wurzelsystem nicht zu beschädigen.
    Und die Trauermücken werden bei gleichmäßig feuchtem Substrat wahrscheinlich wiederkommen.

    Zusätzlich habe ich nematoden gegossen um die Vermehrung so gut es geht unten zu halten...mal sehen ob der derzeitige Ansatz Wirkung zeigt.

    OK.
    Schreibe gerne auch hierzu, ob Du eine Abnahme feststellst.
     
    Weniger ist oft mehr. Durchgehend nass ich auch nicht richtig. Dann ist das Zuviel Wasser. Das wiederum im Überschuss bewirkt, dass die Pflanze kaum Wurzelmasse ausbildet.

    Deine lichtgeschichte usw…

    Was meinst du warum ich Licht, Bewässerung und Lüftung im gwh automatisiert habe!?
    Licht geht per zeitschaltuhr. Wasser würde ich mit dem Messbecher machen. Immer oben antrocknen lassen. Diese Pflanzengrösse alle 2-3 Tage.
     
    Also, zu Nass sind die Erden nie..da habe ich damals seit der Wurzelfäule meines ersten Rosmarins drauf geachtet. :D


    Das Ausspülen war auf die Tomate bezogen da sie stark befallen war. Sie ist mit den Netzstrümpfen vollständig versiegelt und sollte nix mehr rankommen. Lässt derzeit etwas das Blattwerk hängen. Hatte sie davor ja auch überdüngt gehabt, daher hatte ich ein umtopfen als notwendig erachtet.

    Sand und Kies wurde mir mehrfach empfohlen um das Substrat abzudecken und zu "verschließen" sodass die Fliegen gar net erst rankommen zur Eiablage. Da stimme ich dir allerdings zu, Wirkung zeigt es hier absolut gar nicht. :D

    Dachte eigendlich, dass ich teilweise eher zu wenig als zuviel gieße :D Die Zitronen bekommen erst was, wenn das Substrat komplett trocken ist, der Rosmarin erst wenn er die Blätter hängen lässt und beim rest schau ich immer oben mit dem Finger und schaue auch unter den Topf, ob es da ggf. noch feucht oder sogar noch Nass ist.

    Kann mir aber sehr gut Vorstellen, dass ich bei der Mückenbekämpfung eher im Kreis gekämpft hab, als es Flächendeckend zu machen. Wenn man dabei irgendeine Pflanze vergisst/übersieht, kommen da irwann wieder soviele nach, dass man eine Wirkung gar nicht bemerkt. Daher jetzt mal die Strümpfe zur Abdeckung. zumin. in den letzten 2 Tagen wurden es bereits deutlich weniger..ob ich sie gänzlich wegbekomme, wird sich zeigen.

    Weniger ist oft mehr. Durchgehend nass ich auch nicht richtig. Dann ist das Zuviel Wasser. Das wiederum im Überschuss bewirkt, dass die Pflanze kaum Wurzelmasse ausbildet.

    Deine lichtgeschichte usw…

    Was meinst du warum ich Licht, Bewässerung und Lüftung im gwh automatisiert habe!?
    Licht geht per zeitschaltuhr. Wasser würde ich mit dem Messbecher machen. Immer oben antrocknen lassen. Diese Pflanzengrösse alle 2-3 Tage.
    Zeitschaltuhr werde ich mir morgen auch gleich mal besorgen, da die Lichtdauer nun ja ohnehin hochgesetzt wird. Danke für den Tipp.

    Mit dem Messbecher würd ich das auch mal ausprobieren, habs bisher immer mit der Kanne gemacht. Gab hier im Schnitt 1x die Woche Wasser ( bei der einen mal etwas mehr, bei der anderen etwas weniger häufig)
     

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    Bevor ich das vergesse: Die Erde die ich nutze ist Torffrei. Weis nicht ob das wichtig ist.
     
    Also, zu Nass sind die Erden nie..da habe ich damals seit der Wurzelfäule meines ersten Rosmarins drauf geachtet. :D

    (y)

    Das Ausspülen war auf die Tomate bezogen da sie stark befallen war. Sie ist mit den Netzstrümpfen vollständig versiegelt und sollte nix mehr rankommen. Lässt derzeit etwas das Blattwerk hängen. Hatte sie davor ja auch überdüngt gehabt, daher hatte ich ein umtopfen als notwendig erachtet.

    Wenn Du nochmal überdüngst (, was eigentlich nicht passieren sollte), kannst Du die Pflanze auch in die Dusche / Wanne oder raus stellen und mehrmals direkt nacheinander viel gießen. So wird der Dünger ausgespült, Umtopfen erübrigt sich.
    Danach das Substrat natürlich gut abtrocknen lassen, bis wieder gegossen wird. Dann nehmen die Wurzeln auch keinen Schaden.

    Dachte eigendlich, dass ich teilweise eher zu wenig als zuviel gieße :D Die Zitronen bekommen erst was, wenn das Substrat komplett trocken ist, der Rosmarin erst wenn er die Blätter hängen lässt und beim rest schau ich immer oben mit dem Finger und schaue auch unter den Topf, ob es da ggf. noch feucht oder sogar noch Nass ist.

    Gießt Du so wenig in der Ruhezeit oder grundsätzlich ?

    Torffreiheit ist für Deine Fragestellungen eher unwichtig.
     
    In der Ruhezeit jetzt.
    Würden sie z.B im Hochsommer draußen stehen (vorallem im Kübel) würde ich denke viel mehr gießen. Wobei da anfangs vllt auch etwas zuviel.

    Generell versuche ich mit Fingertest und dem Beobachten der Pflanzen selbst vernünftig zu "dosieren".

    Torrfrei hab ich mal mit reingepackt, da Torffreie Erde wohl nicht so gut Wasser speichern kann wie Torf.

    Wenn Du nochmal überdüngst (, was eigentlich nicht passieren sollte), kannst Du die Pflanze auch in die Dusche / Wanne oder raus stellen und mehrmals direkt nacheinander viel gießen. So wird der Dünger ausgespült, Umtopfen erübrigt sich.
    Danach das Substrat natürlich gut abtrocknen lassen, bis wieder gegossen wird. Dann nehmen die Wurzeln auch keinen Schaden.
    Danke für die Info, werd ich beim nächsten Mal so machen. :)
     
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