Gemüsebeet für Vielbeschäftigte

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21. Juni 2011
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Hallo,

im ersten Gartenjahr haben wir ein paar Sorten in Mörtelkübel angepflanzt. Im zweiten Gartenjahr kam ein Hochbeet hinzu. Da dies uns noch nicht ausgereicht hat, verwandelten wir im letzten Jahr 40qm (plus Wege) Wiese zu einem Gemüsebeet. Das war harte Arbeit.

In diesem Jahr ist wegen Job, Gesundheit und Schlechtwetter alles liegen geblieben. Das Unkraut spießt und außer ein paar hartgesottene Pflanzen aus dem Vorjahr wächt da derzeit nix essbares. Ich bin noch nicht dazu gekommen, was auszusäen. Uns wird auch in den nächsten Jahren das Unkraut über den Kopf wachsen. Zugegeben, Unkraut jäten macht mir so gar keinen Spaß. Im Hochbeet wächst natürlich auch Unkraut, aber das ist eine angenehme Höhe zum Jäten und es sind nicht so hartnäckige Vertreter.
Ich liebe Pflanzen wirklich und habe im letzten Jahr das frische Gemüse wirklich genossen. Wir haben auch das ganze Gemüse verwerten können - die Menge war passend. Aber es hat uns viel - zu viel - Zeit und Arbeit gekostet. Mit Chemie möchte ich da nicht ran.

Ich möchte weiterhin Gemüse aus dem eigenen Garten ernten.
Was also tun?
- Wir schaffen uns eine kleine Gruppe Hühner an, die hoffentlich das Beet jeden Frühling/Herbst vom Unkraut befreien. Natürlich sind wir uns bewusst, dass dies Lebewesen mit Bedürfnissen sind - Stall und genug Auslauf ist kein Problem.
- Wir lösen das Gemüsebeet auf und setzen auf Gemüseanbau in Kübeln, Hochbeet oder Quadratbeeten.
- ...? Welche preiswerten Möglichkeiten gibt es noch?

Viele Grüße
 
  • Hi!
    ohne ein bischen Arbeit geht's schlecht.
    Kann dir nur ein paar Pflanzen nenne die wenig Arbeit machen für das Beet und quasi von alleine wachsen.
    Weiß nicht ob dir damit geholfen ist....???

    -Johanisbeeren
    -Erdbeeren
    -Rhabarber
    -winterharte Kräuter

    so wäre das Beet nicht ungenutzt bis ich wieder mehr Zeit habt und wenn es ein bischen bepflanzt ist wächst das Unkraut ja auch nicht so dolle.
     
    Also Erdbeeren habe ich dieses Jahr rausgeschmissen wegen zuviel Arbeit! Die ewige Rankerei und das Unkraut rausmachen standen für mich in keiner Relation. Dann lieber haufenweise Tomaten :)
    Finde das ist alles relativ. Für mich machen Paprika, Kürbis, Mais, Rote Beete kaum Arbeit, wenn sie erstmal wachsen. Nur gießen und ab und an düngen.
    Ja, ein Garten macht Arbeit. Von nichts wächst nichts. Aber wenn man das als sei Hobby betrachtet, dann hat man auch als Vielbeschäftigter Zeit dafür. Das ist eben eine Frage der Prioritätensetzung. Wofür gebe ich meine Zeit hin?
     
  • Aber die Erdbeeren ranken doch das Beet zu so das kaum noch Unkraut durchkommt.
    In meinem Garten war das so und wir hatten mit dem Beet echt wenig arbeit.
     
  • Dann lieber haufenweise Tomaten :)
    Finde das ist alles relativ. Für mich machen Paprika, Kürbis, Mais, Rote Beete kaum Arbeit, wenn sie erstmal wachsen. Nur gießen und ab und an düngen.
    Ja, ein Garten macht Arbeit. Von nichts wächst nichts. Aber wenn man das als sei Hobby betrachtet, dann hat man auch als Vielbeschäftigter Zeit dafür. Das ist eben eine Frage der Prioritätensetzung. Wofür gebe ich meine Zeit hin?

    Diese Frage geht gleich wieder an dich zurück. :D

    Mit dem Nutzpflanzen hast du dich ja schon entschieden. Bohnen in all ihren Varianten sind auch einfach. Ansonsten hilft wohl eher den Garten umgestalten: Weniger Nutzfläche, mehr Rasen (düngen, mähen, gießen, fertig) und Staudenbeete. Johannisbeeren, Apfelbaum: so hast du was zum Futtern mit wenig Arbeit. Aber wenn ich dich richtig verstanden hab, habt ihr doch grad Wiese in Beet gewandelt, weil ihr mehr wolltet...?

    Zur ersten Hilfe: einjährige Gründüngung säen damit die Beete nicht ungenutzt sind. Zwischen deine Nutzpflanzen mulchen oder Folie legen, damit das Unkraut dir keine schlechtes Gewissen macht. Oder hast du nette Nachbarn, die diese Raison ein oder zwei Beete nutzen möchten?

    lg m.
     
  • Aber die Erdbeeren ranken doch das Beet zu so das kaum noch Unkraut durchkommt.
    In meinem Garten war das so und wir hatten mit dem Beet echt wenig arbeit.

    Dann hätte ich vielleicht dichter pflanzen müssen. Habe das Gekraute jetzt 3 Jahre mitgemacht. Nu ist entschieden. Habe sieben Ableger genommen und an zwei Stellen als Solitärpflanzen im Garten verteilt. Der Rest ist weg. Ich gehe dieses Jahr zum Erdbeerfeld.
     
    Schon mal was vom "Self Watering Container Gardening System" gehört?

    Ich bin kein Experte, was Gemüseanbau angeht..Aber wies aussieht funktioniert das ganz gut...

    Die Pflanzen werden in Kübeln gepflanzt, sie werden automatisch bewässert und mit Langzeitdünger gefüttert...Zudem ist das Ganze recht günstig zu realisieren...

    Im Grunde sind die Kübel die billige Selbstbauvariante der "Earthboxes", mit dem Vorteil, dass man sie zur Bewässerung miteinander verbinden kann...



    Grow+Bucket+Syatem.jpg

    http://chateau-listeur.blogspot.de/2010/05/living-on-alaska-time.html

    [video=youtube;Xp14_yAuBQ4]http://www.youtube.com/watch?v=Xp14_yAuBQ4[/video]
     
    Wir haben 6 Hühner. Bloß: wo die sind, ist Tabula rasa, da wächst nix mehr.
    Was nicht gefressen wird, verdörrt weggescharrt in der Sonne.

    Soviel zu Hühnern.

    Und zum Garten: was viel Arbeit erspart, ist Unkrautflies. Schaut aber nicht so schön aus.
     
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