Gemüse und Kräuter für Halbschatten?

@Pflanzbert
Hab eben erst gelesen das du Dill erwähnt hast .

Ich hatte im Vollsonnigen Beet ewigs Probleme damit .
Letztes Jahr säte ich zwischen die Karottenreihen , Halbschattig , und hatte grossen kräftigen Dill

Der Boden bestand aus Kompost , etwas abgelagerten Mist und recht Sand .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • GEFÄHRLICH!!!!
    Das kannst du so nicht sagen. Romarin ist nämlich sehr Staunässe gefährdet.
    Ein Anfänger würde auf die Aussage hin den Rosmarin jeden Tag gießen und ihn damit ersäufen.
    Aber Kapha hat schon recht, vertrocknen ist die Todesursache im winter Nr. 2. Nr. 1 ist ersäufen und Nr 3 erst erfrieren.

    TIPP: Löcher im Topf, ein Untersetzer, in den ntersetzer ein Holstück dass die Löcher nicht versperren darf und so dass der Topf oberhalb des Randes des Untersetzers steht. So kann man auch mal zuviel gießen, ohne dass die Pflanze ersäuft.
     
    Ganz soooo schnell ersäuft er nicht der Rosmarin , er mag noch ganz gern mal richtig Regen und Wasser.
    Um ihn zu ersäufen müsste er konstant im Wasser stehen und zwar bis hoch zum Rand .


    Aber Kapha hat schon recht, vertrocknen ist die Todesursache im winter Nr. 2. Nr. 1 ist ersäufen und Nr 3 erst erfrieren.

    Natürlich hab ich recht , wirst doch nix anderes sagen ...oder ?? :grins::grins:
     
  • @ zimtstange

    dein rosmarin ist nicht verwirrt: es ist völlig normal, dass er im spätwinter anfängt zu blühen.
    wenn du nicht im gebirge wohnst: der winter ist vorbei. es ist mitte februar. die großwetterlage steht auf west. kleine nachtfröste ja, sonst wird nichts mehr kommen.
    stell den rosmarin raus
     
  • GEFÄHRLICH!!!!
    Das kannst du so nicht sagen. Romarin ist nämlich sehr Staunässe gefährdet.
    Ein Anfänger würde auf die Aussage hin den Rosmarin jeden Tag gießen und ihn damit ersäufen.
    Aber Kapha hat schon recht, vertrocknen ist die Todesursache im winter Nr. 2. Nr. 1 ist ersäufen und Nr 3 erst erfrieren.

    TIPP: Löcher im Topf, ein Untersetzer, in den ntersetzer ein Holstück dass die Löcher nicht versperren darf und so dass der Topf oberhalb des Randes des Untersetzers steht. So kann man auch mal zuviel gießen, ohne dass die Pflanze ersäuft.

    Also meine Erfahrungen mit Rosmarin (Balkon & Kübelhaltung) sind, dass man ihn gar nicht genug gießen kann. Sobald der Boden nur antrocknet, fallen schon die ersten Blätter.

    Ich stelle ihm mal raus. Er muss damit leben können.

    Apropos, kann man Rosmarin ordentlich zurückschneiden, oder verträgt er das nicht so?
     
    ich denke, rosmarin ist kein rückschnitt-könig.
    ich habe meinen rosmarin noch nie zurück geschnitten - der errreicht igrndwann sein genetisch bestimmte endgröße - so in etwa wie das foto, das hier gezeigt wurde.
    klar schneide ich frostschäden ab und auch ansonsten stirbt mal ein zweig ab, aber außer totholz würde ich da nicht viel schnippeln. der verkahlt auch nicht von unten her wie lavendel.
     
  • @Pflanzbert
    Hab eben erst gelesen das du Dill erwähnt hast .

    Ich hatte im Vollsonnigen Beet ewigs Probleme damit .
    Letztes Jahr säte ich zwischen die Karottenreihen , Halbschattig , und hatte grossen kräftigen Dill ��

    Der Boden bestand aus Kompost , etwas abgelagerten Mist und recht Sand .

    Dill liebt Standorte wo er den Fuß (Wurzel) feucht hat und den Kopf (oberen Teil)trocken und sonnig sagt man, da wächst er prima und das ist auch meine Erfahrung, also die Füße immer beschatten :pa:
     
    ich denke, rosmarin ist kein rückschnitt-könig.
    ich habe meinen rosmarin noch nie zurück geschnitten - der errreicht igrndwann sein genetisch bestimmte endgröße - so in etwa wie das foto, das hier gezeigt wurde.
    klar schneide ich frostschäden ab und auch ansonsten stirbt mal ein zweig ab, aber außer totholz würde ich da nicht viel schnippeln. der verkahlt auch nicht von unten her wie lavendel.

    Aha, danke Billymoppel.

    Allerdings hat meiner jetzt so lange und etwas dünne Äste, ich dachte ich könnte ihn zuruckschneiden, damit er sich verzweigt. Sehr groß sollte er nach Möglichkeit nicht werden, ich habe blos einem Balkon.
     
    Dill liebt Standorte wo er den Fuß (Wurzel) feucht hat

    Ja ich denke das ist bei uns im Beet eben das Problem.
    Der Lehmboden trocknet natürlich enorm schnell aus und in unserer Gartengegend wird es im Sommer brennend heiss , den ganzen Tag ist dort Sonne pur.
     
    Ich hatte im Freien schon Dill aber zugegeben glücklich wurde er dort bei mir auch nicht. Dass der Lehmboden nicht feucht genug hält stimmt aber so nicht im Gegenteil, das Problem ist eher, dass bei Trockenheit zu rissbildung neigt und wenn es dann regnet fließt das Wasser durch die Risse in unerreichte Tiefen. Letztlich läuft es aber wohl auf das gleiche hinaus - ohne gießen überleb der Dill im Freien vermutlich gar nicht - zumindest bei mir.
     
  • lehm ist eigentlich gut für dill, dass er trocken ist, ist nur oberflächlich, tiefer hält er schön feucht - anders als sandboden - und wer schon mal versucht hat, so ein dill-monster zu entfernen, weiß, wie tief der wurzelt.
    bei mir wächst der quasi wild (irgendeiner muss ihn mal angebaut haben, als das grundstück noch in betrieb war) im verwilderten nachbargrundstück. riesig. absolut vollsonnig. da gießt keiner und mengenweise konkurrenz (vorzugsweise in form von brennesseln) hat er auch. und wir sind das mitteldeutsche trockengebiet - die sommerlichen regenmengen sind weit unter durchschnitt.
    gigantische maggikraut wächst gleich daneben. allerdings gibts natürlich auch keinen offenen boden.
    ich denke, es gibt im garten so dinge unter der sonne, die man einfach nicht erklären kann. warum mag in meinem idealen halbschattigen garten keine petersilie wachsen trotz aller liebe und fürsorge?
     
  • Zurück
    Oben Unten