Gemüse und Kräuter für Halbschatten?

Pfefferminze kommt auch im Halbschatten gut klar, aber paß auf, die wuchert! Am besten pflanzt du sie dierekt in einen Eimer ohne Boden, als Wurzelsperre, wenn du Minze haben möchtest.
 
  • wenn du den Eimer jedoch eingräbst wuchert die Pfefferminze dennoch.

    Allerdings kann ich Nichts Schlimmes an der wüchsigkeit der Pfefferminze finden.
    HAb schon mehrfach P.Beete verlagert. Am alten Standort kam dann nur noch wenig oder gar Nichts mehr.

    Anderst ist es wenn du verschiedene Sorten dicht beieinander pflanzen willst, dann ist eine getrennte Kübelhaltung sinnvoll.
     
    Die Warnung habe ich in Erinnerung an Stupsi ausgesprochen, die letztes Jahr von einem fast rein durch Pfefferminze bewachsenem Beet erzählte (wo auch eigendlich noch zusätzlich andere Pflanzen geplant waren) und auch in Erinnerung an das eigene Pfefferminstück im väterlichen Garten. Bei jedem Besuch bekam ich "Ernte deine Pfefferminze, die wächst in meine Heidelbeeren!" zu hören. Inzwischen sind die Heidelbeeren umgezogen und das Beet gehört der Pfefferminze.:)
     
  • Waldmeister mag ich nicht so sehr, weil er leicht giftig ist. Ich bin da etwas übervorsichtig.
     
    Waldmeister ist nicht giftig, zu viel gegessen davon kann nur Kopfweh auslösen.
     
    Sauerampfer klappt gut. Ich habe da einen Kultursauerampfer- der hat große und viele Blätter -ausgesäht, steht schon drei Jahre da und wächst vergnügt vor sich hin.
    Grüße schreberin
     
  • Waldmeister mag ich nicht so sehr, weil er leicht giftig ist. Ich bin da etwas übervorsichtig.

    Das giftigste am Waldmeister ist der Alkohol bei der Feuezangenbowle;)

    Viele Pflanzen die wir essen sind leicht toxisch.


    • Rhabarber
    • Petersilie
    • Bohnen (roh)
    • Tomaten
    • Salat
    • Salz
    • Muskatnuss
    • Zimt
    • Zucker
    und einiges andere


    Bei Tomaten ist es das tomatin, welches nur in den grünen Teilen der Pflanze bedenklich ist. Allerdings kann es auch in der Tomate selbst nachgewiesen werden. Wer täglich 5kg Tomaten ißt bekommt Bauchweh .... aber ob das Bauchweh nun vom Tomatin her rührt oder von den 5kg bleibt die Frage *lach* TIPP: Den stilansatz bei der Verarbeitung herausschneiden.


    Beim Salat ist es das Nitrat, welches sich im Körper zum Nitrit umwandelt.


    In den Bohnen sind es Lektine, die allerdings beim ausgiebigen kochen zerstört werden (mind. 10 min kochen).


    Petersilie wurde im Mittelalter als Abtreibungsmittel verwendet. Also besonders in der Schwangerschaft nur mäßig dosiert zu sich nehmen.


    Letzendlich sind alle hier aufgeführten Lebensmittel eher gesund als schädlich sofern man diese nicht zu hoch dosieren.


    Beim Waldmeister ist es ähnlich
    Dort ist es das Cumarin, dass in hochdosierter Form nicht nur Kopfschmerzen verursachen kann sonder auch tödlich sein kann.
    Letzlich gilt dies aber für alle oben genannten Lebensmittel auch. sogar Speisesalz kann tölich sein.
     
  • Waldmeister mag ich nicht so sehr, weil er leicht giftig ist. Ich bin da etwas übervorsichtig.

    Giftig ist was anderes :grins:....du Angstschisserli du :pa:
    Um daran zu sterben müsstest du einen Kleinlieferwagen besorgen .
    Bei zuviel davon kann es Kopfweh geben , wie einige vor mir ja schon anmerkten.
    Kopfweh bekommst du aber auch bei einem zuviel von anderen Dingen.;)

    Ich möchte ihn nicht missen , er duftet so fein wenn er blüht und das Kraut ist einfach nur lecker.......Ich konsumiere Waldmeister schon seit meiner Kindheit und gucke da.....Ich lebe noch :D
     
    Viele Pflanzen die wir essen sind leicht toxisch.



    [*]Salz


    [*]Zucker

    Soooo?? WAs sind dat für Pflänzelies, einheimisch, exotisch, veganisch?
    Und die kann man anpflanzen? Gar beernten? Wieviel brauch ich für nen ordentlich Pott Schwarzen (nicht die Wörtchen verdrehen, Herrschaften!) am Morgen, oder wahlurnenweise für ne selbstgezimmert Brett-Pizza?

    Muß ich dringend ausprobieren, drei Sämchen Zucker sollt ich noch haben...Anzucht im Keimbeutel, ja? :grins:
     
    viele kräuter wachsen problemlos im halbschatten - allerdings bilden sie dann weniger geschmack.
    ich pflanz basilikum sogar extra in den fast-vollschatten - weil ich ihn nicht so intensiv mag, er dann nicht so früh blüht. und viel wasser braucht er ja auch.
     
    viele kräuter wachsen problemlos im halbschatten - allerdings bilden sie dann weniger geschmack.

    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber mein Rosmarin ist solala vom Geschmack her. Er steht üblicherweise auf der Fensterbank meines Balkons, da bekommt er etwas 4-5 Stunden ordentlicher Sonne pro Tag.

    Ich habs mir schon gedacht, dass es möglicherweiße daran liegt, dass der Geschmack so fad ist.
     
    Soooo?? WAs sind dat für Pflänzelies, einheimisch, exotisch, veganisch?
    Und die kann man anpflanzen? Gar beernten? Wieviel brauch ich für nen ordentlich Pott Schwarzen (nicht die Wörtchen verdrehen, Herrschaften!) am Morgen, oder wahlurnenweise für ne selbstgezimmert Brett-Pizza?

    Muß ich dringend ausprobieren, drei Sämchen Zucker sollt ich noch haben...Anzucht im Keimbeutel, ja? :grins:
    Versuch es mal mit zuckerrohr zu pflanzen.

    Ein guter Salzersatz kann aus der Asche von verschiedenen Heilkräutern gewonnen werden. Eines davon ist meines Wissens Bärlauch - bin mir aber nicht ganz sicher.
    Im Mittelalter als Salz noch sehr teuer war, hat die gemeine Bevölkerung mit Kräuterasche gewürzt.
     
    Ja, war schon klar....bloß kann man das auch gern ausschreiben, Klarheit in den geschriebenen Postings sind von Vorteil....zumindest was auch die weiteren Definitionen wie die Möglichkeiten des Anbaus betrifft....

    Frage: wieviele Hobbygärtner wird es wohl geben, die diese exotischen BEdingungen im Gewächshaus bieten wollen, und zudem noch davon ausgehen müssen, daß man eh keinen Zucker daraus gewinnen kann, sondern allenfalls Melasse...

    Auch die Informationen über das Kräutersalz hättest Du ja tätigen können, wenn keiner fragt, bekommt man das alles so ungefiltert vorgeworfen....etwas dürftig...
     
    Die Aussage selbst war letzlich eine andere.....

    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man Lebensmittel nicht gleich ablehnen sollte nur weil diese in überhöhter Konzentration toxsisch sind.

    oder wie es Paracelsus zu sagen pflegte: "Sola dosis facit venenum" Frei übersetzt die Dosis macht das Gift.
     
    ja auch klar...ich kann schon querdenken, allerdings kann man nicht von jedem ausgehen, daß er das auch beherrscht...

    Die Entwarnung vor möglichen Toxierungen durch Kräuter oder GEmüse ist zwar durchaus ehrenwert, im Zusammenhang mit Zucker und Salz, die ja eh kaum einer selber herstellt aber schon lustig....

    (beim nächsten Rundgang im Suppenmarkt um die Ecke werd ich mir das laufende Klientel mal unter die Lupe nehmen....schau in den Wagen und ich sage Dir, an welcher der beiden großen Volkskrankheiten Du leidest....wieviele Pillchen Du nehmen mußt gegen Bluthochdruck und Diabetes..
    Eine mir andere aufdrängende Frage bei der "Giftigkeit von Salz und Zucker" ist: warum verkauft man nicht direkt daneben das Sortiment für Stützstrümpfe, ich wäre denk ich ein perfekter Raumaustatter für Suppenmärkte....)

    Aber wir schweifen ab, merkste, nä?
     
    Aber wenn wir schon beim Thema sind, dann gehört Stevia noch hierher.

    Stevia mag es zwar eher sonnig, aber ich hab auch schon im Halbschatten gute Resulate erreicht.

    Wer es nicht weiß, Stevia ist ein immer bekannter werdender Zuckerersatzstoff, welcher erst in jüngster Zeit auch in deutschland eine Zulassung hat. In seiner Heimat Asien ist er weitaus verbreiteter.

    Da Stevia den Zähnen nicht schadet, süßer ist als Zucker und obendrein nicht dick macht gilt Stevia vielerorts als der Heilbringer für Süßwarenhersteller und tatsächlich erscheinen auch in supermarktregalen immer mehr Steviaprodukte.
    In Japan soll es sogar als Zusatzstoff in Coca Cola sein.

    Anbau von Stevia
    Vorweg Stevia ist nicht frostbeständig und muss überwintert werden.
    Ansonsten ist der Anbau problemfrei.
    Sonnig bis Halbschattig eher feucht aber ohne Staunässe.
    Pflanzen sollten möglichst nicht in Töpfen gehalten werden, da diese eine starke Wurzelbidlugn haben. Überwintert werden einige wenige Pflanzen die dann dab Februar an der Fensterbank aus der wurzel heraus treiben und über Kopfstecklinge vermehrt werden. Die Kopfstecklinge ziehen im Wasser wurzeln und werden dann direkt ins Beet ausgesetzt und bringen schon nach wenigen Wochen die ersten Blätter die man bis September ernten kann.
    Bei der Ernte wird stehts der Kopfsteckling abgeschnitten (dadurch verzweigt sich die Pflanze stärker und der Ertrag / Pflanze wird gesteigert) und die Blätter gemahlen oder ausgekocht.
    Ich selbst bevorzuge das auskochen da die gemahlen Steviablätter eher ungewohnt sind im Tee oder Kaffee.

    Nachteil, es kann zur Bildung von Bitterstoffen kommen, die den Geschmack trüben können, daher wird in der Lebensmittelindustrie Steviasüßstoff häufig auch nur chemisch aus den Blättern gewonnen, was einem Zuhause verwehrt bleibt.

    Im Rahmen der Vereinfachung meines Gartens habe ich 2014 den anbau von Stevia wieder eingestellt.
     
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