Gartenarbeit im Februar

  • Im Boden werden sie dann gefressen…
    Ich möchte mal nach ganz frühen Iris schauen. Ich hatte mal welche, die regelmäßig kamen. Weiß leider nicht, worauf ich da achten muss.
     
  • War es Celtis? Ich werde es wieder machen, wenn es trockener ist. Das war ganz gut letztes Jahr.
    Ah, ja! Ich glaube ja.
    Ja, ich werde es auch machen sobald es wieder trocken ist. Das wird wahrscheinlich noch gut zwei Wochen dauern, für die nächste Woche ist hier erstmal frischer, nasser Schneematsch angekündigt.
     
    Bevor der Winter zurück kommt ,habe ich heute ein Fass mit Bokashi geleert und im Komposthaufen für dieses Jahr noch schichtweise aufgesetzt. Ich zeige Euch mal wie das ganz einfach gemacht wird
    Nach der Rasenmahd lasse ich das Gras anwelken.
    Danach gebe ich es in die Fässser ,gemischt mit Holzkohlegruss und Urgesteinsmehl. Die korrekte Fermentation geschieht durch Luftabschluss. Meine Fässer bleiben etwa 6 Monate stehen. Erst wenn ich das Bokashi benötige beginnt die erneute Verteilung. Ich mische aber grundsätzlich mit Erde. Bokashi hat ja einen sauren ph.-Wert.
    Diese Verfahrensweise mache ich schon seit vielen Jahren. Der Boden versauert nicht.
    Und nun freue ich mich auf das kommende Frühjahr. Aber bei uns kommt noch einmal der Winter zurück.
    Aber lieber jetzt als im März/ April.
     

    Anhänge

    • Fass mit  fertigem Rasenbokashi, Holzkohle und Urgesteinsmehl.webp
      Fass mit fertigem Rasenbokashi, Holzkohle und Urgesteinsmehl.webp
      583,9 KB · Aufrufe: 17
    • das Fass wurde geleeert.webp
      das Fass wurde geleeert.webp
      1,1 MB · Aufrufe: 17
    • Kompost vom Jahr 2025 bekommt noch Bokashi dazu.webp
      Kompost vom Jahr 2025 bekommt noch Bokashi dazu.webp
      1,3 MB · Aufrufe: 16
    • Schichtenweise Bokashi  in alten aufgesetzten Kompost verteilt zur Vererdung 2026.webp
      Schichtenweise Bokashi in alten aufgesetzten Kompost verteilt zur Vererdung 2026.webp
      1,2 MB · Aufrufe: 16
    • neu aufgesetzer und abgedeckter Komposthaufen.webp
      neu aufgesetzer und abgedeckter Komposthaufen.webp
      1,3 MB · Aufrufe: 17
  • Das mit dem Rasenbokashi, finde ich sehr interessant! Wollte ich selbst im kleinen immer mal wieder testen (60 Liter Maischefaß), machte mir dann aber Silage aus Mais, darin. Letztere aber auch eher halbherzig, da nicht fein genug geschreddert, aber der typische Silagegeruch stellte sich ein und sie kam mit in den Kompost, zersetzte sich auch sehr schnell.

    Kann es in dem Rasenfaß auch mal zu Überdruck kommen bzw., lüftest du manchmal, oder bleiben die Fässer komplett unberührt, bis zum Öffnen? Stehen die Fässer eher schattig, was hat sich bewährt bei der Art, der Lagerung?

    Gibst du sonst noch Zusätze hinzu, außer Kohle, Gesteinsmehle?
     
  • Mahlzeit, ich freue mich über Dein Interesse. Du hast ja mit Deiner Maissilage schon alles richtig gemacht.
    Mit einem Maischefass klappt das auch. Da ist ja meistens auch ein Deckel mit Verschlussklammer dabei.
    Bei der Befüllung den angewelkten Rasenschnitt leicht andrücken. Eine Folie drauf, mit einem Stein ,oder Sandsack beschwerden und dann den Deckel drauf schrauben. Bei der Fermentierung kommt es zu keinen Überdruck.
    Es wird in der Fermentationsphase nicht geöffnet. Meine Fässer stehen an der Stallwand leicht schattig.
    Bei einer Temperatur von etwa 20 ° Grad dauert die Bokashierung etwa 4 Wochen.
    Es kommen keinerlei weitere Zusätze rein. Nur Holzkohlegruss und Gesteinsmehl.
    Ich habe 4 Fässer mit 120 l, alle mit Deckel und Klappverschluss. Die sind bestimmt schon 10 Jahre. Ich sage immer "unkaputtbar".
    Brauchst Du kein Bokashi , bleibt das Fass eben verschlossen. Eins stand mal 2 Jahre bei mir rum.
    Nach dessen Öffnen war alles in Ordung, nichts vergammelt....
    Das hängt einfach mit dem ordnungsgemäßen Luftabschluss zusammen.
    Ich öffne je nach Bedarf. Wenn ich aber das Fass öffne, leere ich das Fass vollkommen und mische es mit meiner fertigen Komposterde.
    Ich habe über Winter 2 Fässer fertiges Bokashi vom Herbstansatz stehen gelassen.
    Bis zum Frühjahr leere ich auch noch das 2. Fass und mische es mit meiner fertigen Komposterde vom Sommer 2025 .Wenn das Frühjahr beginnt werden dann mein Gartenbeete, Pflanzungen, Gehölze.... damit "gefüttert".
     
    Vielen Dank, für deine Antwort! Ich werde das auf jeden Fall testen. Ich suche immer nach Möglichkeiten, etwas zu verwerten und dem Boden wieder zuzuführen.
     
    Bevor der Winter zurück kommt...
    Und heute Morgen ist er da. War gerade Schnee vom Fußweg räumen. Und es schneit weiter....
    Hoffentlich ist das Wetter am Mittwoch besser. Ich muss mit dem Auto auf der Autobahn zum Flughafen fahren.
    Wahrscheinlich fahre ich nur auf der Landstrasse . Im Radio wird schon wieder von Staus auf der Autobahn gewarnt.

    Ich bin froh mein Fass mit Bokashi am Samstag geleert zu haben.
    Der Komposthaufen kann bin zum Frühjahr in aller Ruhe schön vererden.
    Nun zu Euren Fragen bezüglich Holzkohlegruss. Ich beziehe aus einer Köhlerei Holzkohlegruss der als Abfallprodukt bei der Holzkohleproduktion aus Buchenholz bei der Zerkleinerung der Holzkohlescheite entsteht. Was für ein langer Satz.....
    Diese "Krümel"können die ja nicht in die Verkaufsholzkohle mit reinschippen. Es lockert damit die Erde auf.
    Natürlich kann man Bokashi auch ohne Gruss aufsetzen.
    Aber auf das Urgesteinsmehl würde ich nicht verzichten .Die Inhaltsstoffe sind mir für meinen Gartenboden incl. Pflanzen sehr wichtig.
     
    Ich mache mir meine Terra Preta auch selber. Mein Bokashi setzte ich gleich auch mit Holzkohlekrus an. Das sind Küchenabfälle mit EM-aktiv besprüht und dazu gut in EM-Wasser getränkten Holzkohlekrus. Da kann man auch alle möglichen Miste verwenden, wie z.B. Hühnermist. Die müssen dann ein paar Wochen vor sich hin fermentieren, dadurch entstehen wertvollere Inhaltsstoffe, die die Küchen -u.Mistabfälle sehr hochwertig machen. Das kommt dann in einen Behälter und wird kompostiert. Dadurch entsteht dann diese wertvolle Terra Preta. Die wird dann später, wenn sie vererdet ist, als hochwertiger Dünger auf dem Gemüsegarten und Staudenbeet verteilt. Es ist ein Konzentrat, also kann sehr sparsam verteilt werden. Durch die Holzkohle entsteht ein großer Nährstoffspeicher und ein Wasserspeicher. Dadurch entsteht dann Dauerhumus. Man braucht viel weniger gießen und praktich nichts mehr düngen. Wenn irgendwie Nährstoffe im Boden rumliegen, die momentan nicht mehr gebraucht werden, die grallt sich die Holzkohle und behält sie auf Dauer und gibt sie nach Bedarf wieder ab. Im Gegensatz zum Kompost, der einfach mit der Zeit verschwindet.
    Diese Technologie ist in der EM-Szene schon lange bekannt. Vor vielen Jahren waren mal Fachleute vom Bundeslandwirschaftsministerium im Amazonasgebiet und haben die sogenannte Schwarzerde (Terra Preta) untersucht und haben dann versucht sie nachzuahmen. Da war mal ein Dr.Haiko Pieplow bei uns in unserer EM-Szene zu Gast und hat einen Vortrag gehalten über diese sogenannte Terra Preta. Am nächsten Tage wollte er sich etliche landwirtschaftliche Betriebe anschauen, unter andern einen Hühnerbetrieb mit 40.000 Legehennen. Wie er ankam waren schon ganz viele Landwirte da, hatten vorher in allen Baumärkten sämliche Grillkohlebestände zusammengekauft. Sie dachten, sie bräuchten nur mit dem Traktor drüber fahren, dann würden sie stark zerkleinert. Aber das gelang nicht. Sie hatten dann mit allen verfügbaren Schlegelhämmern die Holzkohle zerkleiner müssen und haben dann gleich im Beisein vom Dr.Pieplow mit Hühnermist einen riesengroßen Holzkohlehaufen mit Hühnermist aufgesetzt. Damit hatten sie gleich dem Dr.Pieplow sein Praxiswissen verinnerlicht und später auf Dauer ihre Terra Preta selber herstellen können.
    Ich muß jetzt so lachen. Die sogannten Universitäten machen jetzt erst Versuche mit der Holzkohle, weil sie erfahren haben, das da Dauerhumus entsteht und auch eine Bodenverbesserung bei unseren kaputten Böden bringt. Wir EM-ler wurden ja immer verlacht und wir arbeiten schon seit mindestens 15 Jahren mit der Holzkohletechnologie mit wachsendem Erfolg.

    Das Urgesteinsmehl gebe ich auch immer dem Bokashi zu, das sind wertvolle Mineralien zusätzlich und bringt für den Boden ungeheuer viel.
     
    Guten Morgen, Bitte nicht verwechseln !!
    Kohle --Holzkohle

    Holzkohle wird aus Holz durch Verkohlung unter Luftabschluss hergestellt, brennt heiß, schnell und wird meist zum Grillen genutzt. Kohle (Steinkohle/Braunkohle) ist ein fossiler Brennstoff, der über Jahrmillionen entstand, schwerer ist und primär in der Industrie zur Energiegewinnung eingesetzt wird


    Ich mische keine Briketts oder Brikettabfall in das Fass mit rein
     
  • Zurück
    Oben Unten