Ich mache mir meine Terra Preta auch selber. Mein Bokashi setzte ich gleich auch mit Holzkohlekrus an. Das sind Küchenabfälle mit EM-aktiv besprüht und dazu gut in EM-Wasser getränkten Holzkohlekrus. Da kann man auch alle möglichen Miste verwenden, wie z.B. Hühnermist. Die müssen dann ein paar Wochen vor sich hin fermentieren, dadurch entstehen wertvollere Inhaltsstoffe, die die Küchen -u.Mistabfälle sehr hochwertig machen. Das kommt dann in einen Behälter und wird kompostiert. Dadurch entsteht dann diese wertvolle Terra Preta. Die wird dann später, wenn sie vererdet ist, als hochwertiger Dünger auf dem Gemüsegarten und Staudenbeet verteilt. Es ist ein Konzentrat, also kann sehr sparsam verteilt werden. Durch die Holzkohle entsteht ein großer Nährstoffspeicher und ein Wasserspeicher. Dadurch entsteht dann Dauerhumus. Man braucht viel weniger gießen und praktich nichts mehr düngen. Wenn irgendwie Nährstoffe im Boden rumliegen, die momentan nicht mehr gebraucht werden, die grallt sich die Holzkohle und behält sie auf Dauer und gibt sie nach Bedarf wieder ab. Im Gegensatz zum Kompost, der einfach mit der Zeit verschwindet.
Diese Technologie ist in der EM-Szene schon lange bekannt. Vor vielen Jahren waren mal Fachleute vom Bundeslandwirschaftsministerium im Amazonasgebiet und haben die sogenannte Schwarzerde (Terra Preta) untersucht und haben dann versucht sie nachzuahmen. Da war mal ein Dr.Haiko Pieplow bei uns in unserer EM-Szene zu Gast und hat einen Vortrag gehalten über diese sogenannte Terra Preta. Am nächsten Tage wollte er sich etliche landwirtschaftliche Betriebe anschauen, unter andern einen Hühnerbetrieb mit 40.000 Legehennen. Wie er ankam waren schon ganz viele Landwirte da, hatten vorher in allen Baumärkten sämliche Grillkohlebestände zusammengekauft. Sie dachten, sie bräuchten nur mit dem Traktor drüber fahren, dann würden sie stark zerkleinert. Aber das gelang nicht. Sie hatten dann mit allen verfügbaren Schlegelhämmern die Holzkohle zerkleiner müssen und haben dann gleich im Beisein vom Dr.Pieplow mit Hühnermist einen riesengroßen Holzkohlehaufen mit Hühnermist aufgesetzt. Damit hatten sie gleich dem Dr.Pieplow sein Praxiswissen verinnerlicht und später auf Dauer ihre Terra Preta selber herstellen können.
Ich muß jetzt so lachen. Die sogannten Universitäten machen jetzt erst Versuche mit der Holzkohle, weil sie erfahren haben, das da Dauerhumus entsteht und auch eine Bodenverbesserung bei unseren kaputten Böden bringt. Wir EM-ler wurden ja immer verlacht und wir arbeiten schon seit mindestens 15 Jahren mit der Holzkohletechnologie mit wachsendem Erfolg.
Das erste deutsche Buch zu Terra Preta von den Autoren Ute Scheub, Dr. Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt. Ein wichtiges Buch!
www.triaterra.de
Das Urgesteinsmehl gebe ich auch immer dem Bokashi zu, das sind wertvolle Mineralien zusätzlich und bringt für den Boden ungeheuer viel.