Gärtner helfen Gärtnereien.

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Nürnberg
Hallo Gartenfreunde,

manche verfolgen die Nachrichten mehr oder weniger. In der Pflanzenwelt spielt sich gerade eine "Katastrophe" ab.

In den Niederlanden wurden schon tausende von Tonnen an Blumen, Gemüse und anderem vernichtet, weil sich das Zeug nicht verkaufen läßt.

Heimische Gärtnereien sitzen auf Millionen von Setzlingen, die nicht ausgeliefert werden können. Es droht in der Branche eine massive Pleitewelle.

Wie kann man helfen? Man ruft bei der Gärtnerei seines Vertrauens an, fragt nach dem nach, was man haben möchte und fragt, ob eine Anlieferung an das Grundstück erfolgt. Eine Bezahlung kann man später regeln.
Viele Betriebe stecken in einer echten Kriese. Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Wenn ihr könnt, versucht es bitte auf diesem Wege, um die Kleinbetriebe ein wenig zu unterstützen. Die bekommen keine Hilfe vom Staat und müssen sehen, wie sie überleben.

Danke für das Lesen
 
  • Das Problem haben nicht nur Gärtnereien, sondern unendlich viele Betriebe...

    Wobei Gärtnereien sogar noch den „Vorteil“ haben, dass sie auf Wochenmärkten verkaufen können, an Baumärkte oder online.

    Friseuren, Restaurants, Einzelhandel etc. ist diese Möglichkeit verwehrt.
     
  • Aber was soll ich denn nachfragen wenn ich keinen Bedarf habe?
    Das wären Lustkäufe.
    Hinfahren, sehen, einpacken, freuen.
    So bleibt mir das Erlebnis des "Beutemachens" verwehrt.
     
    Frag mal bei Horstmann oder Pötschke an, was Du da im Moment für Rabatte bekommst. Die Pflanzen werden einem inzwischen hinter geworfen....
    Zumindest bei Horstmann ist mir das noch nicht aufgefallen....warum auch, sie arbeiten überwiegend für den Online-Handel und warum sollte sich das Kaufverhalten der Gartenbesitzer jetzt so ändern?
    Bestellen ist virenfrei und man kann die Zeit der häuslichen Quarantäne, der vorsorglichen Quarantäne oder des HomeOffice optimal im Garten nutzen...
     
  • Evt. hatte ich mich da falsch ausgedrückt. Im Baumarkt, Discounter, Gemüseladen... bekommt man keine Setzlinge, weil die nicht mehr beliefert werden können..
     
    Das Drama für die Pflanzenzüchter besteht darin, dass sämtliche Pflanzenmärkte ausfallen und sie deshalb nicht planen können, welche Menge an Setzlingen sie brauchen bzw. eben nicht mehr brauchen, denn die Mengen waren ja für Normaljahre konzipiert.

    Da machen ein paar Kohlpflänzchen, die ein Privatgärtner doch noch braucht, nix daran, dass Tausende von Setzlingen entsorgt werden müssen.

    Wenn mir das nicht einer meiner regelmäßigen Garten-Newsletter erklärt hätte, wüsste ich es immer noch nicht. Die immense Bedeutung der Gartenmärkte für die gesamte Branche war mir tatsächlich nicht klar.
     
    Ich bin froh, dass bei uns der Wochenmarkt weitergeführt wird - da stehen eine ganze Reihe Gärtnereien und wir können alle unser gewohntes Maß Pflanzen bei unseren gewohnten Gärtnereien erwerben. Hoffendlich bleibt das so.
     
    Tja doof.
    Jetzt muß ich schauen wo ich die 20 vorgezogenen Wicken hinsetze.
    Und die Baumlilien werden das Bild bestimmen.
     
    Kannst du nicht ein paar Zettel aufhängen oder in der örtlichen Presse annoncieren? Wenn nur einer zum Abholen kommt, dürfte das doch gehen, oder?
     
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