Erinnerungen an Schweden

Auch 2009 haben wir da übernachtet, dann aber fuhren wir eine andere Route, es ging nach Ramlösa, wo um eine Heilquelle ein Kurpark angelegt worden war. Eine weitere ergiebige Quelle liefert ein in Schweden sehr bekanntes Mineralwasser.
S-Ram1.webp S-Ram2.webp S-Ram3.webp
S-Ram4.webp S-Ram5.webp S-Ram6.webp

Und dann nach Helsingborg .. von der Burg blieb der Turm stehen als Orientierungspunkt für Fischer und Seefahrer, da mussten wir hinauf. (Karte siehe Erinnerungen an Schweden - Page 2 - Hausgarten.net)
S-Helsing1.webp S-Helsing2.webp S-Helsing3.webp
Mit der Fährverbindung Helsingør - Helsingborg sind wir seinerzeit mit den Motorrädern gefahren, die ist nun sicher nicht mehr so ausgelastet.
S-Helsing4.webp S-Helsing5.webp S-Helsing6.webp
S-Helsing7.webp S-Helsing8.webp S-Helsing9.webp
Die Marienkirche ist die älteste Kirche Helsingborgs, gefiel mir gut. Hier war der Komponist Dietrich Buxtehude 1657 – 1660 Organist.
S-Helsing10.webp S-Helsing11.webp S-Helsing12.webp
 
  • Für diese Fotos brauchten wir nicht weit gehen .. .. Dag Hammarskjöld hat den Hof Bakåkra und das Land rundherum 1957 erworben um es in dieser Form zu erhalten. Durch Sand von der nahen Küste hat sich hier ein besonderes Heide-Biotop entwickelt.
    S-Backakra.webp
    S-Bak1.webp S-Bak2.webp S-Bak3.webp
    Zitat aus dem Buch "Mörder ohne Gesicht" (schwedisch: Mördare utan ansikte) von Henning Mankell, erschienen 1991: "Er ließ das Auto auf dem leeren Parkplatz stehen und ging auf eine Düne hinauf, von der aus er sehen konnte, wie sich das Meer vor ihm ausbreitete. Es gab da einen aus Steinen gelegten Ring. Einen Steinring der Nachdenklichkeit, der vor ein paar Jahren errichtet worden war."
    S-Bak4.webp S-Bak5.webp S-Bak6.webp
    S-Bak7.webp S-Bak8.webp S-Bak9.webp

    Wenige km westlich davon befindet sich die Schiffsetzung Ales Stenar, möglicherweise 600 n. Chr. geschaffen. Nur einen Blick drauf werfen und wieder gehen, war mir zu wenig, so ging ich rundherum und sah mir jeden einzelnen Stein an.
    S-Ales1.webp S-Ales2.webp S-Ales3.webp
     
    S-Svaneholm.webp
    Svaneholm .. erst mal rund um den Teich bzw. Sumpf, wo man bei Regen auf seine Kinder achten soll, weil es rutschig sein kann auf dem Holzsteg ..
    S-Svane1.webp S-Svane2.webp S-Svane3.webp
    S-Svane4.webp S-Svane5.webp S-Svane6.webp
    dann hinein ins Schloss mit vielen eingerichteten Zimmern
    S-Svane7.webp S-Svane8.webp S-Svane9.webp
    S-Svane10.webp S-Svane11.webp S-Svane12.webp
    und gesammeltem Kleinem und Großem.
    S-Svane13.webp S-Svane14.webp S-Svane15.webp
    S-Svane16.webp S-Svane17.webp S-Svane18.webp
    Der rechte Betrunkene hat den Laternenmast mit angezogen, ist in natura deutlicher als auf dem Foto .. Feuerlöscher einst und jetzt
    S-Svane19.webp S-Svane20.webp S-Svane21.webp
     
  • S-Anten.webp
    Die Fahrt mit der Anten-Bahn, fast ganz am Schluss unserer Reise 2010. Ein 12 km langer Rest der Västgötabahn von Göteborg nach Skara mit der Spurweite von 891 mm. Loks und Waggons werden von Mitgliedern einer Vereinigung instandgehalten, und für den Sommer gibt es einen Fahrplan. Bisschen Regen, während wir den See Anten entlangfuhren, als es darum ging, die Lok bei Grafsnäs umzudrehen für die Rückfahrt, war er vorbei.
    S-Anten1.webp S-Anten2.webp S-Anten3.webp
    S-Anten4.webp S-Anten5.webp S-Anten6.webp
    S-Anten7.webp S-Anten8.webp S-Anten9.webp
    S-Anten10.webp S-Anten11.webp S-Anten12.webp
    S-Anten13.webp S-Anten14.webp S-Anten15.webp
    Einige Fahrgäste wanderten in Grafsnäs zur Ruine und fuhren mit dem nächsten Zug zurück. Wir waren da schon vorher, da wir aus dieser Richtung gekommen waren. Fanden die Ruine nicht gerade malerisch durch das viele Blech zum Schutz der Maueroberkanten ..
     
  • 2009 war unser erster „Wohnort“ (nach Besichtigung von Svaneholm) der Campingplatz bei Ystad, und da saßen wir erst mal fest, denn es regnete 36 Stunden lang ununterbrochen. Fad in unserem kleinen Wohnmobilchen, und alles wurde feucht, weil jedes Mal aufs WC gehen bewirkte, dass wir mit nassem Gewand zurückkamen. Endlich war es möglich zum Schloss Övedskloster zu fahren, das wir schon von unserer Reise 1984 kannten, es ist in Privatbesitz, doch jeder darf in Hof und Garten, das ist so üblich in Schweden. Vorher war hier ein Kloster, daher der Name. Die kleine Öveds kyrka liegt ganz in der Nähe.
    S-Öved1.webp S-Öved2.webp S-Öved3.webp
    S-Öved4.webp S-Öved5.webp S-Öved6.webp
    Wir hatten wir einen Schlüssel für den Elektrokasten bekommen, der zurückzugeben war gemeinsam mit anderen Dingen bei der Abreise. Wir legten alles zusammen in den vorgesehenen Beutel und übergaben diesen dem Platzwart, der schaute rein .. der Schlüssel war nicht dabei. Wir suchten im Auto und fanden ihn nicht, so bezahlten wir eine kleine Geldsumme, die sollten wir zurückbekommen, wenn wir den Schlüssel samt Angabe unserer Kontonummer schickten. Ein paar Tage später lag der Schlüssel ganz unschuldig im Ablagefach der Türe, wo wir auch reingeschaut hatten am Campingplatz .. wir steckten ihn in die Börse mit den Euroscheinen um die Rücksendung von zu Hause aus zu machen. Als wir das wollten .. kein Schlüssel. Monate später war er unerklärlicherweise doch da, da wollten wir ihn nicht mehr wegschicken und so blieb er bei uns, an der Erinnerungswand.

    S-Trolle.webp
    Wir fuhren von Ystad weiter Richtung Nordwest .. bei Schloss Trollenäs, seit 1682 in Besitz der Familie Trolle, haben zwei Bäche für kleine Überschwemmungen gesorgt.
    S-Trolle1.webp S-Trolle2.webp S-Trolle3.webp
    S-Trolle4.webp S-Trolle5.webp S-Trolle6.webp
     
    S-Krapp.webp
    Noch ein Schloss, nördlich von Helsingborg, mit dem Namen Krapperup. Besichtigung gibt es nur mit Führung für Gruppen, mehr als einen Rundgang im Garten wollten wir ohnehin nicht.
    S-Krapp1.webp S-Krapp2.webp S-Krapp3.webp
    S-Krapp4.webp S-Krapp5.webp S-Krapp6.webp

    Nur ein kleines Stück weiter, und wir waren am am Kullaberg, dem „Zipfel“ dieser Halbinsel. Ein Parkplatz mit einem Schildchen, das dazu auffordert, sein Auto selbst auszuräumen, das hat mich überrascht. Warnung vor Dieben in Schweden ..
    S-Kulla1.webp S-Kulla2.webp S-Kulla3.webp
    S-Kulla4.webp S-Kulla5.webp S-Kulla6.webp

    Auf der Weiterfahrt sahen wir eine einsame kleine Kirche und wir hielten um einen Steinkreis im Wald zu sehen.
    S-Kulla7.webp S-Kulla8.webp S-Kulla9.webp
     
  • Fjäril, ich finde es unglaublich spannend, dass du sehr viel gesehen hast, was mir komplett fremd und neu ist, obwohl ich mich auch schon in ähnlicher Gegend herumgetrieben habe.

    Am Kullaberg war unser allererster Zeltplatz, wir waren mit der ganzen Familie und einen Faltcaravan unterwegs, ich war gerade 7 Jahre alt. (1981) Ich habe noch Erinnerungen an ein riesiges Erbsenfeld und dieses abendlich wirkende Licht, das mich schon auf unserer ersten Fahrt gefangen genommen hat.

    Digitale Fotos gibt es aus der Zeit nicht, im Elternhaus stehen noch kästenweise die Dias, die mein Vater damals geschossen hat. Hier zeigen kann ich die Bilder also nicht.
     
    Digitale Fotos gibt es aus der Zeit nicht, im Elternhaus stehen noch kästenweise die Dias, die mein Vater damals geschossen hat. Hier zeigen kann ich die Bilder also nicht.
    Auf unseren ersten Reisen haben wir auch sehr wenig gesehen, auf diesen eilten wir jedoch von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, und es gibt ja – von der Natur abgesehen – auch mehr davon als in den 1980er-Jahren. Und viel bessere Reiseführer mit vielen Informationen.
    Kann mir gut vorstellen, dass Dich als 7jährige ein riesiges Erbsenfeld so faszinierte, dass es Dir in Erinnerung blieb. Und das Licht .. Selbst wenn man sie digitalisieren lässt, Dias werden erfahrungsgemäß nicht so schön, dass man sie herzeigen möchte, ich finde das auch schade.
     
    Wir Kinder haben uns ja fast geweigert, Sehenswürdigkeiten zu besuchen - da haben uns unsere Eltern nur zu den Dingen hingeschleppt, die ihnen wirklich wichtig waren, oder die sie uns irgendwie schmackhaft machen konnten. Das wurde erst besser, als wir älter waren.

    Aber es gibt von dieser ersten Fahrt noch ein Bild von mir, wie ich zu Füßen einer lebensgroßen Statue von Selma Lagerlöf sitze. Da haben wir Gut Mårbacka besichtigt. Ganz ohne Kultur sind wir also auch nicht gereist.
     
  • S-Marbacka.webp
    Mårbacka: Führung, Fotografierverbot, gerade mal eine schwache Erinnerung an viel Kupfergeschirr, wenn ich mich nicht irre.
    S-Marba1.webp S-Marba2.webp S-Marba3.webp

    Auf der anderen Seite des Sees Fryken liegt der Rottneros-Skulpturenpark, hier darf natürlich Nils Holgerson auf dem Ganter Martin nicht fehlen. Ich weiß nicht, wie sie das mit den weißen Blumen hinbekommen haben, die Figur, Schnabel und Füße fand ich nicht so gut.
    Selma Lagerlöf sollte ein Buch für die Schule schreiben, um den Kindern die Landeskunde Schwedens nahezubringen und so entstand „Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden“ (Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige). Eine wunderbare Idee, das Interesse der Kinder auf diese Weise zu wecken.
    S-Rottne1.webp S-Rottne2.webp S-Rottne3.webp
    Gut Rottneros war Vorbild für Ekeby im Roman „Gösta Berling“.
    S-Rottne4.webp S-Rottne5.webp S-Rottne6.webp
    S-Rottne7.webp S-Rottne8.webp S-Rottne9.webp
    S-Rottne10.webp S-Rottne11.webp S-Rottne12.webp
     
  • Wir hatten auf diesen Reisen aktuelle Straßenkarten, aber auch ein Navigationsgerät, das war praktisch bei komplizierter Straßenführung, jedoch einige Male ganz und gar nicht. Manchmal war es nur ein kleiner Umweg, den wir durch das Gerät fuhren, oder wir wurden durch ein ruhiges Wohngebiet geschickt statt die Hauptstraße entlang. Zwei Mal war es ganz krass: Wir landeten einmal auf einer Autobahnraststation in der Nähe der gewünschten Sehenswürdigkeit, zu der wir von dort aus hätten hinfliegen müssen. Das andere Mal war es besonders ärgerlich .. wir hatten aus den Fehlfarten gelernt und schauten uns bei gewissen Strecken vor der Abfahrt an, wohin das Gerät uns führen wollte .. diesmal nicht. Wir wollten zum südlichen Parkplatz des felsigen Gebiets namens Sörknatten an der Westseite des Vänern, nicht weit vom Campingplatz entfernt. Ich hatte es mir auf der Karte angesehen, es war ganz einfach da hin zu kommen. Bei Kreuzungen ist das Nüvi aber schneller als ich mit der Ansage, wohin es gehen soll, und so fuhr mein Mann wie das Nüvi ansagte, umdrehen wollte er nicht, als ich sagte, wir würden in die falsche Richtung fahren, und so fuhren wir und fuhren .. um das Gebiet herum und dann standen wir vor einer Privatstraße. Daneben ein Rastplatz .. schön, da blieben wir ein bisschen sitzen. Dann fanden wir den nördlichen Parkplatz und folgten dem Weg, der durch das Gebiet führen soll, der wurde immer schmaler und war zwischen Büschen schließlich nicht mehr zu erkennen ..
    S-Sörkna1.webp S-Sörkna2.webp S-Sörkna3.webp
    also zurück und auf der anderen Seite um das Gebiet herum zum südlichen Parkplatz, von wo aus nicht weit zu gehen war für die interessanten Aussichten. Letztlich waren wir über einen halben Tag unterwegs gewesen um dorthin zu kommen, wo wir in einer halben Stunde hätten sein können.
    S-Sörkna4.webp S-Sörkna5.webp S-Sörkna6.webp

    S-Borgvik.webp Weiter ging es nach Borgvik, hier sahen wir einen Mumblinghammar. Ein Wort, das sich mir einprägte. Damit wurde Schlacke aus der Eisenschmelze herausgehämmert. Der runde Teil links wurde von Wasserkraft angetrieben, die Nocken darauf bewegten den eigentlichen 7 t schweren Hammer nach oben, die Schwerkraft erledigte dann die eigentliche Arbeit.

    S-Borgvik1.webp S-Borgvik2.webp S-Borgvik3.webp
    Im 17. Jahrhundert begann man hier mit Erzverarbeitung, 1865 wurde ein Hochofen angeblasen und lief 2110 Tage ohne Unterbrechung. Die Kirche wurde 1716 - 1718 gebaut, für ihre Ausschmückung wurde ein Maler aus Göteborg gerufen. Mir haben solche Kirchen immer gut gefallen, und diese besonders.
    S-Borgvik4.webp S-Borgvik5.webp S-Borgvik6.webp
    S-Borgvik7.webp S-Borgvik8.webp S-Borgvik9.webp
     
    Danach ging es nach Mårbacka und dann ein Stück weiter nach Osten nach Ransäter zum Hembygdsgård dort. Ein wichtiges Thema war Kaffee .. Schweden trinken sehr viel davon und aus großen „Häferln“.
    S-Ran1.webp S-Ran2.webp S-Ran3.webp
    S-Ran4.webp S-Ran5.webp S-Ran6.webp
    In erster Linie ist es nantürlich ein Heimatmuseum mit Einrichtungen und Szenen
    S-Ran7.webp S-Ran8.webp S-Ran9.webp
    und einer Zeichnung von Bauern und Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts.
    S-Ran10.webp S-Ran11.webp S-Ran12.webp
    S-Ran13.webp S-Ran14.webp S-Ran15.webp
     
  • Zurück
    Oben Unten