Dieser blöde Nachtfrost - Frosttoleranz von Obstblüten in verschiedenen Blütenstadien?

Bei uns sind keine Minusgrade vorher gesagt, Nachts so um die 2°/3° passt für die Marillenblüte...
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  • Bei uns sind keine Minusgrade vorher gesagt, Nachts so um die 2°/3° passt für die Marillenblüte...
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    Das sieht toll aus! Ich habe nun vier Bäumchen der Aprikosensorte 'Kioto' gepflanzt, die angeblich eine etwas frosthärtere Blüte haben soll. Wir hatten bis zu -1,5 Grad in der Nacht, was den Blüten nichts ausgemacht hat. Allerdings sind bislang erst wenige Blüten offen, glücklicherweise. Bei den Kiwis (die Prinzessinnen auf der Erbse...) hat es schon wieder für schwarze Triebspitzen gereicht...
     
    Ich könnte heulen. Letzte Nacht knapp -2° C. Die Kiwiblätter hängen schon durch, also war es das mal wieder mit der Ernte (ausser vielleicht wenigen Früchten von den Pflanzen, die besonders geschützt zw. Haus und hohem Zaun stehen...). Ob die ganzen anderen Blüten (Kirschen, Nashis, Pflaumen, Birnen, usw...), bzw. die jungen Früchte von Pfirsich und Aprikose das überlebt haben? Pfirsiche und Aprikosen wohl kaum. So ein elender Mist! Jedes Jahr Ende April dieselbe Sch....e! Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so oft derartige Schäden hatten, als ich Kind war! Oder trügt mich da meine Erinnerung??
     
  • Hattet ihr zu deinen Kindertagen so viele frostempfindliche Sachen?

    Ich weiß, dass es beim elterlichen Garten oben auf der Höhe immer nur hieß, dass Aprikose, Pfirsich und ähnliches zu wärmeliebend wäre und deshalb nicht ginge. Wir haben erst spät eine Walnuss, auf Schwarznuss veredelt gepflanzt, weil die robuster gegen späte Fröste sein sollte - sonst wäre eine Walnuss einfach nicht möglich gewesen.
     
  • Mein Pfirsich hat durch den Winter ziemlich Schaden genommen. Da kommen jetzt erst so 10 Blätter eventuell durch. An ne Blüte ist da nicht zu denken. Von daher ist der Frost jetzt mir egal. Ich werde den wohl ganz entsorgen. Ich warte noch 14 Tage um zu sehn was an dem noch passiert.
     
    Mein Großvater war tatsächlich sehr experimentierfreudig und hatte schon Pfirsiche (bei Bremen!) als Spalier. Und natürlich die obligatorischen Kirschen, Pflaumen, Äpfel, Birnen, usw. Ich kann mich absolut nicht an Ausfälle erinnern, aber das mag eben auch an meiner Erinnerung liegen! Ist 45 Jahre her...
     
  • Die Eisheiligen gab es früher auch….
    Ich hoffe, unsere Kirschblüten sind durchgekommen,
    Meine neugekaufte MiniKiwi Issai steht im GWH
     
    Ich denke es ist eine Mischung von allem:

    * Heute mehr exotische Sorten als früher, es wird mehr damit gehandelt, der Mensch ist neugieriger und probierfreudiger geworden
    * durch die Klimaerwärmung beginnt die Vegetation früher
    * trotz Klimaerwärmung gibt es immer noch Spätfröste

    Die Quintessenz ist, dass die Spätfröste heute mehr Opfer als früher finden. Irgendwann ist die Klimaerwärmung dann vielleicht soweit fortgeschritten, dass es keine oder nur noch schwache Spätfröste gibt, aber dann ist unser Leben eh mehr oder weniger auf dem Kopf gestellt.
     
    Meine Marille - heuer keinen Frost abbekommen, die 1. kleinen Früchte sind schon zu sehen, ob die was werden - da heißt es abwarten, da der Baum an allen leidet was es so um die Marillenbäume gibt, Monilia, Gummifluss, ect.
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    Tscha. -2 Grad letzte Nacht. Schon davor massive Schäden an den Kiwis. Jetzt war es das wohl mal wieder. Die jungen Früchte der Pfirsiche werden nun auch tot sein. Und für die ganzen schönen Kirschen sehe ich auch schwarz. Ich könnte im Strahl ko..en...Ich glaube, ich wandere doch noch aus!
     
  • So. Nun mal ein Update aus meinem Garten. Der Frost hatte wohl weniger Folgen, als ich befürchtet hatte. Die Kiwis am Haus haben es erstaunlich gut überstanden, die Kiwis auf der 'freien Fläche' haben recht starke Schäden, aber es sind trotzdem einige Blütenansätze zu sehen. Mal abwarten! Die Nashis, die echt einen 'Premiumplatz' dicht am Haus und sehr geschützt haben, haben nur wenige Früchte angesetzt. Komisch, weil die in der Vergangenheit eher nicht so empfindlich waren. Vorausgesetzt, das Wetter spielt weiterhin mit, wird es reichlich Kirschen geben (Halleluja...), sogar die schon auf der Abholzliste stehende 'Sylvia' hat sich besonnen und Früchte angesetzt. Vielleicht hat die Drohung geholfen. Mein Opa hat immer behauptet, er hätte einen Birnenbaum gehabt, der nicht tragen wollte. Erst, als er eine Axt an den Stamm gelehnt hat, trug der Baum:LOL: Bei den Pflaumen und Äpfeln sieht es gut aus, die Maulbeeren sind teils vom Frost betroffen, teils nicht. Walnüsse haben Frostschäden, aber zwei blühen trotzdem. Esskastanien haben es gut überstanden. Birnen unterschiedlich, aber viel dran ist nicht. Also fast das selbe Bild, wie bei den Nashis. Überrascht haben mich die Jungbäume der Aprikose 'Kioto'. Denen hat der Frost nichts ausgemacht! Die Bäumchen sind noch sehr jung, und haben natürlich sehr früh geblüht. Die Blüte hat mehr Frost abbekommen, als die Blüten aller anderen Bäume. Trotzdem hängen nun einige Früchte dran. Leider sind sie von Monilia betroffen, so dass sie wohl auf Dauer keine Chance haben:-( Dann stehen da noch die zwei kleinen Kaki-Bäumchen, die ich vor ein paar Jahren geschenkt bekommen habe. Die scheinen nicht zu wachsen und blühen wollen sie auch nicht. Sie tragen brav Blätter, sehen gesund aus, aber es tut sich nichts. Hat wer sowas im Garten stehen??
    Die Beeren haben es wie immer problemlos überstanden, ebenso wie das Wildobst. Die Blaubeeren blühen, als gäbe es kein Morgen. Die Erdbeeren haben sich vom Hühnerangriff erholt und blühen nun. Stachel- und Johannisbeeren blühen auch, und die Himbeeren werden auch bald blühen.
    So. Und nun wäre es fein, wenn es wärmer werden würde!
     
  • Meine Kiwi hatte im letzten Jahr auch Frost abbekommen. Trotzdem konnte ich noch gut ernten.
    Ebenso die Reineclaude- so viele Früchte hatte ich nie.

    Ob die Bäume von vorn herein viel mehr Blüten ansetzen, damit doch was überlebt?
     
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