Das Chili-Rätsel

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27. März 2014
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Was mich immer wieder berührt ist die (Entwicklungs-) Geschichte der Chili-Schote. Sie ist im laufe der Zeit immer und immer schärfer geweorden, damit die Säugetiere sie nicht fressen. Und weil die Vögel die Schärfe nicht schmecken, werden die Samen dann weiter verbreitet.

Und dann kommt der Mensch und isst die Chili gerade deswegen - weil sie so höllisch scharf ist.

Ist das Ironie des Schicksals?

Auf der anderen Seite helfen wir jetzt die Chili-Pflanze zu verbreiten und bringen sie auf Kontinente, die sie sonst nie erreicht hätte.

Oder hat die Chili dann doch gewonnen?
 
  • Geht ja soweit, dass der Mensch ganz gezielt Züchtung betreibt, um immer schärfere Sorten zu züchten. Die Wildformen der Chili sind allesamt nicht so scharf wie meine Trinidad Scorpion Moruga draußen auf der Fensterbank. Wer die essen soll weis ich auch nicht.

    Grüßle, Michi
     
  • Ich hatte die doch letztes Jahr auch, musst Du halt sparsam dosieren.
    Wer so bekloppt ist, sich ne ganze Frucht zwischen die Kauleisten zu packen...ja mei...
     
    Du überrascht mich eigentlich immer wieder. :D

    Hätte wenn überhaupt dann Chili vom Wochenmarkt mit der Bezeichnung "Peperoni, rot" erwartet in Deinem Garten.

    Aber das du gleich die Profi-Klasse im Garten hast, nicht schlecht...

    Grüßle, Michi
     
  • "Peperoni, rot"? Frechheit!:schimpf:
    Wärst halt mal vorbeigekommen!:-P
    Da wuchert alles von Jalapenos über Habis, Rocotos und hastenetgesehen vor sich hin...
     
    Wenn Ihr grade da seid und euch mit Chilis auskennt - ich habe im englischsprachigen Internet eine Chili entdeckt, die sowohl sehr hübsch aussieht, als auch als Gewürz taugt, die "Black Scorpion Tongue"

    Leider weiss ich davon den deutschen Namen nicht, und so ist es schwer eine Bezugsquelle zu finden.

    Sachdienliche Hinweise sind willkommen :)
     
    Liegt wohl daran, daß es keinen deutschen Namen gibt,
    weil man Sortennamen üblicherweise nicht übersetzt!
     
  • Genau. Sortennamen werden nicht übersetzt. Das ist wie 'n eingetragener Name. Der Züchter legt ihn fest. Passiert aber doch immer wieder mal das Sortennamen übersetzt und umbenannt werden, und das ist 'n Faustschlag ins Gesicht für den Züchter. Und sorgt natürlich auch für Verwirrung.

    Ich finde es auch schon Sorten im Garten zu haben, die etwa griechische, französische oder russische Namen haben. Immer wieder kompliziert die auszusprechen, insbesondere wenn man Gäste hat und ihnen die Sorten vorstellen will. Aber so isses halt.

    Grüßle, Michi
     
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