Bodenanalyse - Auswertung

Also ich wusste schon, dass ich sehr zehrende Pflanzen bei mir im Garten stehen habe, daher dachte ich mir düngen kann sicherlich nicht schaden! :cool:

Und wenn schon, dann BIO pur, anstatt dem chemischen Zeug... *gg*

Und da unser Boden eher lehmig ist, habe ich mir gedacht wenn ich da immer brav Pferdemist einbringe und im Herbst umsteche, kann man nichts falsch machen.

Aber war wohl zu viel des guten, desalb heuer kein Mist, der liegt jetzt am Misthaufen zwischen und kommendes Jahr werden darauf Kürbisse gezogen!:o

Das hab ich auch festgestellt, beim Düngen kommt es sehr auf die Bodenbeschaffenheit an.
Lehmboden ist im Gegenzug zum Sandboden wesentlich günstiger, weil Dünger nicht so leicht ausgewaschen wird.

Wenn man dann die düngerempfehlungen einhält, dann ist der Boden völlkommen überdüngt.

Mein Fehler war, dass ich in den letzten Jahren zu wenig gedüngt habe, daher sind mir mehrere Himbeerpflanzen in diesem Jahr regelrecht verhungert.
Ich wollte den Symptomen nicht trauen und hab daher die Pflanzen von der Landwirtschaftskammer untersuchen lassen - Ergebnis : Nährstoffmangel (Hungertot)

Düngen ist eine Kunst und offenbar bin ich auch kein Künstler *lach*

Das beste ist wirklich alle paar Jahre eine Bodenanalyse.

FRAGE: Wer hat eigentlich die Analyse gemacht und wie lief es technisch ab?
 
  • @Thomash:
    Also das lief bei mir so ab:

    Ich habe zuerst mal im Lagerhaus meines Ortes angefragt und auch bei Bauern in der näheren Umgebung.

    Die haben mich dann an chemisches Labor verwiesen, dort habe ich angerufen und dann haben die gesagt, dass ich entweder die Probe vorbeibringen soll, oder sie mit der Post schicken kann.
    Ich bin dort persönlich erschienen, habe angekreuzt was ich alles untersucht haben will und dann wars das!

    Ich denk auch, alle 3 Jahre eine Analyse, da kann man nix falsch machen, und so viel Geld ist da auch nicht rausgeschmissen dabei!


    @Pflanzbert:
    "Wenn Du Pech hast passiert das mit Mist aber auch, denn auch die Tiere reichern Mineralien an, dann kommt es eben darauf an, was die Tiere gefressen haben."

    Von wo ich den Mist her habe, bin ich mir sicher, dass der in einem A1 Zustand ist. Denn die besagte Dame hat Turnierpferde und die bekommen nur das beste vom besten zum Fressen, Globuli, etc... :o
     
  • Unser Pflanzenfachgeschäft bietet jährlich eine Bodenprobe an.

    Dabei wird aber nur PH-Wert und ein einheitlicher Düngerwert gemessen.
    Ich bin mir nicht sicher ob dies nur stickstoff misst oder was sonst.

    Ergebnis ist dann der PH-Wert und eine Angabe ob gedüngt werden muss oder nicht.

    Ob man diesem Einzelwert vertrauen schenken darf oder nicht ist aber zweifelhaft, denn schließlich ist diese Untersuchung mit einer Düngerberatung verbunden, insofern bestehen dort offenbar Eigeninteressen. Ich denke aber dass sie in extremfällen nicht absichtlich falsche Angaben machen.

    In meinem Falle Zuletzt 2012 war das Ergebnis dass drei von 5 Proben als bereits gedüngt gegolten haben (die beiden Gewächshäuser und eine Mischung aus Erdproben der Erdbeerbeete9 aber den Grenzwert nur unwesentlich überschritten haben. Die anderen beiden waren ungedüngt (Kartoffelacker und Obstbaumwiese)

    Evt mal im Gartencenter nachfragen. Zumindest als Zwischenprobe durch von einem gewissen Wert.
     
  • Ob man diesem Einzelwert vertrauen schenken darf oder nicht ist aber zweifelhaft, denn schließlich ist diese Untersuchung mit einer Düngerberatung verbunden, insofern bestehen dort offenbar Eigeninteressen. Ich denke aber dass sie in extremfällen nicht absichtlich falsche Angaben machen.

    Wenn es siuch rumspricht, dass die falsche Ergebnisse vorlegen, dann können die zumachen. Ich glaube, das Risiko will ein normaler Händler dann doch nicht eingehen. Deswegen würde ich den Ergebnissen im groben und ganzen mal trauen, und mir zur Interpretation eigene Gedanken machen.
     
  • FRAGE: Wer hat eigentlich die Analyse gemacht und wie lief es technisch ab?


    Wichtig ist, dass man viele kleine Proben zieht, damit ein realistischer Mittelwert entsteht.

    Hier ist alles gut beschrieben (und die richtige Düngung wird auch ausführlich behandelt) - Düngung im Hausgarten:

    http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/42582/linkurl_0_2.pdf

    Die Nitrat-Schnelltests sind m.M. mit Vorsicht zu genießen. Sie erfordern etwas Ahnung.
    Von den gratis-Tests im Gartencenter halte ich nicht viel. Das sind oft getarnte Werbeveranstaltungen für ominöse "Bodenaktivatoren" und ähnlich teure Produkte auf Basis von Tiermehl.
     
    AW: Bodenanalyse
    Und hier nochmal für alle die Adresse.

    Wo:
    Raiffeisen-Laborservice
    Ulmenstr.4
    54597 Ormont

    Untersucht wurden: Salzgehalt, P,K,Mg, Ph-Wert, Spurenelemente Bor, Kupfer,Mangan,Eisen,Zink.
    Ausführliche Analyse und Wertung sowie Düngungshinweise.
    Preis: 20 € je Probe, keine weiteren Kosten.
    Dauer: knapp 2 Wochen.
    empfehlenswert
    Versand meiner drei Proben a) 250 Gramm erfolgte als Päckchen, 2,40 €.

     
    Also ich habe 1 Kilogramm hinbringen müssen.

    Vielleicht liegt es auch an der zu geringen Menge an Probe?

    Oder benötigen die für die Ergebnisse gar nicht so viel Gewicht und es reicht eines im Milligramm-Bereich?
     
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