Billas Schnackschnack-Zackzack

  • Das ist ja das Problem . Ich bräuchte einen langen und einen kurzen Schenkel , zusätzlich müßte das Material stärker sein und sich weniger verbiegen. Breiter ginge der lange Schenkel ist Maximum, sonst sieht man es. Der kurze darf gerne überstehen, es stört mich nicht.

    Aktuell sind es 6cm Schenkellänge und 2 cm Breite. Das Material hat ca. 2 mm
    Es gibt die auch mit einer Sicke für mehr Stabilität, aber ich dachte Hübner sitzt an der Quelle und weiß Rat. Richtig dicke Winkel sind zu lange oder zu breit
     
  • Zwischen Rahmen und Vorderbeinen sind schmale Schlitze mit einem Plättchen , diese sind verleimt. Ich habe die schon mal selbst nachgearbeitet. Das Problem ist, man kann die kaum mit einer Zwinge zusammen bekommen ohne die Schnitzerei zu beschädigen. Habe damals mit Spanngurten und Handtüchern als Schutz gearbeitet Das Problem hatte auch der deutsche Schreiner vor 10 Jahren, seine Arbeit war schlechter als meine und der französische im vergangenen Jahr. Der Franzose hat es mit Zwingen versucht aber einige Schäden verursacht , die mit einer neuen Beize retuschiert wurden.

    Die Stühle sind passend zu unserem Kirschbaum Speisezimmer aus Buche gearbeitet worden, 31 Jahre alt und würden heute vermutlich ein Vermögen kosten.
     
    Uiuiui, ich hab auch so einen antiken Tisch. Da darf kein Mensch drunter gucken, so dermaßen verpfuscht wie die Platte aufgeschraubt/vernagelt ist.

    Marmi, kennste keinen Schreiner? Ich meine, die Stühle waren sicher nicht ganz billig. Lass das vernünftig machen. Und noch ne Frage: Wer hat die Polster drauf gemacht?
     
  • Mein Kumpel und ehemaliger Landesinnungsmeister im Schreinerhandwerk ist leider in Rente gegangen und arbeitet nichts mehr. Es gibt hier auch keinen wirklich guten Möbeltischler mehr. Das kann ja kaum noch jemand bezahlen.
     
    Mhm... Zwingen hätte ich da jetzt auch nicht so unbedingt genommen.

    Das sind schöne Stühle und sie sollten schön bleiben.
    Frage mal bei einem Antiquariat nach, mit welchem Tischler die Zusammenarbeiten.

    Von zeitgenössischer Restauration bis hin zu "Einsatzfähig" ist nämlich viel drin.
     
    Der hat für unser Haus die Zimmertüren, die Haustür und in unserem Schlafzimmer eine Schrankwand gefertigt. Letzteres war nicht wirklich einfach, da uförmig angelegt und wegen des alten Hauses mit ziemlich unterschiedlicher Deckenhöhe.
     
  • Gib sie in gute Hände uns lass gleichzeitig die Polsterung wechseln.
    Wo du bei Getränken und Bekleidung Geschmack beweist, bist du hier irgendwie ein wenig aus der Art geschlagen :paar:
     
    Der ist vor Jahren mal total in den Fritten gewesen. Braucht jetzt nur mal ne Reinigung und Politur. Das lohnt sich. C54C2722-054A-42D7-8FD6-4950F1AB69A6.webp
     
    Das ist der originale Polsterstoff von vor 31 Jahren. Der bleibt drauf, wir haben uns daran gewöhnt ;) . Wir hatten das Material auch mal als Gardinen. Unsere Einrichtung ist ziemlich eigenwillig zusammengestellt und verbindet Altes und den Chromstil der späten 80er Jahre.
     
    Das sonnigste für marmi wäre wirklich, die Stühle auseinander zu nehmen und neu aufzubauen.
    Die Verbindungen, so es nur Schwund im Holz und Abrieb sind, mit Keilen wieder saugend basteln und neu verleimen...
    Die Winkel machen mich weinend.
     
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