Aufschieberitis

mein abi-sohn hält sich gerade super tapfer trotz bisheriger aufschieberitis, aber seine MUTTER: die hat ungelogen 2m briefe rumliegen und zu sortierende steuererklärungsunterlagen: und : sie schiebt und schiebt :rolleyes:

papierchen können halt gegen den super-garten nicht an.....:D

lg isa
 
  • Na also, so kommt die Diskussion doch in Schwung!
    Hi Ingi, das mit dem Stress find ich nicht so dramatisch, wenn man für eine Seminararbeit, die dann das mündliche Abi spart, 6 Monate Zeit hat für 12-13 Seiten, also das ist doch zu schaffen! Er ist ja noch ein G9er, meine Tochter dagegen in G8, da sieht es schon in der Mittelstufe ganz anders aus.
    Wir werden in der Schule auf Elternabenden immer ermahnt, keine Stimmung gegen Lehrer zu machen und das finde ich auch vernünftig. Da habe ich schon Sachen erlebt - ich kann dir sagen....Die Lehrer haben heutzutage keinen leichten Job und unsere Unterstützung - in der Regel - verdient.
    Hi Maike, selbstverständlich habe ich Korrektur gelesen, aber wie das so ist, etwas ist immer! Genau das habe ich voraus gesehen, kenne ich von meinem Job hier in der Redaktion, deshalb braucht man ja nach hinten etwas Luft, um solche Sachen zu vermeiden.
    Aber natürlich habt ihr recht: Wenn man etwas zu oft sagt, verraucht es ungehört. So muss halt jeder seine eigenen - schlechten- Erfahrungen selber machen.
    Grüße @ alle
    Birgit
     
  • Hallo Maiki,
    aus Erfahrung kann ich dir sagen, Korrekturlesen kannst du so oft du willst, es findet sich immer noch ein Fehler. Es reicht schon, wenn du den Text jemand anderem gibst. Das war bei uns dann natürlich auch so. Als es fertig war, hat dann doch noch das ein oder andere nicht gestimmt und musste ausgetauscht werden. Mit Luft meine ich die Zeit, die man nötig hätte, um diese Arbeit in Ruhe zu erledigen und nicht am fertig gebundenen Werk.
    Bei uns in der Zeitschriftenredaktion liest erst der Setzer, dann der Autor, dann ein anderer Mitarbeiter in der Redaktion, der den Text noch nicht kennt und deshalb mit anderen Augen liest und am Ende, wenn's geht noch der Chefredakteur. Und selbst dann hältst du am Ende das Heft in der Hand und kannst es nicht glauben, dass alle diese Leute genau den Fehler nicht gesehen haben.
    Zum Anfang des Themas zurück: Heute bemühen sich die Schulen in der fünften Klasse viel Theorie zum Thema "Lernen lernen" zu verbreiten. Das ist einerseits bitter nötig, damit die Schüler besonders in der G8 Stufe am Gymi nicht früher oder später den Überblick verlieren. Leider kommt das Thema bei den Kids irgendwie nicht richtig an oder wird nicht ernst genommen, sonst kann ich mir diese Arbeitshaltung nicht erklären.
    Auch in vielen Büros werden ja Fortbildungen zum Thema "Zeitmanagement" angeboten, ob's was nützt? Keine Ahnung, wenn ich mir so die Stapel auf den Tischen von manchen Kollegen anschaue. Ob die noch wissen, was da ganz unten vor sich hin schmort?
    Grüßle von
    Birgit
     
  • Hey, danke für das Filmchen, ich mag den Bully sehr!
    Ne, ich denke nicht, dass wir vom Thema abschweifen. Zu lernen, wie man sich Zeit und Arbeit einteilt, das ist doch extrem wichtig.
    Die Frage bleibt: Wie bringst du das dem Nachwuchs bei? Schon klar, dass auch viele Erwachsene das noch nicht gelernt haben bzw. nie lernen wollten, weil sie's nicht für nötig hielten. Die Ergebnisse sieht man allerorten.
    Nochmal zurück zur Seminararbeit: Mich hätten die kleinen Fehler nicht gestört und ich habe mich auch geweigert, da noch mal Hand anzulegen. Er selber wollte es aber so nicht lassen und da der Papa nachgiebiger ist als ich, stand der dann abends um 10 am Küchentisch und hat mit dem Messer die Spirale rausgezogen, Blätter eingefügt und wieder zusammen gefummelt ;o)
    Grüßle
    Birgit
     
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