Hallo Maiki,
aus Erfahrung kann ich dir sagen, Korrekturlesen kannst du so oft du willst, es findet sich immer noch ein Fehler. Es reicht schon, wenn du den Text jemand anderem gibst. Das war bei uns dann natürlich auch so. Als es fertig war, hat dann doch noch das ein oder andere nicht gestimmt und musste ausgetauscht werden. Mit Luft meine ich die Zeit, die man nötig hätte, um diese Arbeit in Ruhe zu erledigen und nicht am fertig gebundenen Werk.
Bei uns in der Zeitschriftenredaktion liest erst der Setzer, dann der Autor, dann ein anderer Mitarbeiter in der Redaktion, der den Text noch nicht kennt und deshalb mit anderen Augen liest und am Ende, wenn's geht noch der Chefredakteur. Und selbst dann hältst du am Ende das Heft in der Hand und kannst es nicht glauben, dass alle diese Leute genau den Fehler nicht gesehen haben.
Zum Anfang des Themas zurück: Heute bemühen sich die Schulen in der fünften Klasse viel Theorie zum Thema "Lernen lernen" zu verbreiten. Das ist einerseits bitter nötig, damit die Schüler besonders in der G8 Stufe am Gymi nicht früher oder später den Überblick verlieren. Leider kommt das Thema bei den Kids irgendwie nicht richtig an oder wird nicht ernst genommen, sonst kann ich mir diese Arbeitshaltung nicht erklären.
Auch in vielen Büros werden ja Fortbildungen zum Thema "Zeitmanagement" angeboten, ob's was nützt? Keine Ahnung, wenn ich mir so die Stapel auf den Tischen von manchen Kollegen anschaue. Ob die noch wissen, was da ganz unten vor sich hin schmort?
Grüßle von
Birgit