als ich mein orchideenbeet angelegt habe, habe ich erst mal die erde abgegraben und in das beet ein (hoffentlich!!) orchideengeeignetes substrat aufgefüllt: ich habe ungedüngte erde von der wiese mit pinienrinde, tannennadeln, perlite, styropourkügelchen, orchideenerde, feinem kies, sand, etwas weisstorf, sghagnum-moos gemischt und da hinein die orchideen gepflanzt. die freien flächen habe ich dann mit rinde gemulcht und das komplette beet mit einem "todesstreifen" aus schneckenkorn vor meinen schleimigen freunden gesichert. im ersten jahr ist das allen pflanzen sehr gut bekommen und die 4 blühfähigen orchideen haben auch schön und lange geblüht. damit das beet nicht so leer wirkt, habe ich funkien, gräser, hundszahnlilien, herbstalpenveilchen und götterblumen dazu gepflanzt. wenn die orchis sich mit den jahren (wie erhofft) ausbreiten, werde ich die begleitpflanzen z.t. in andere beete umsiedeln. mein beet liegt im halbschatten. ich hänge mal einige bilder an vom anfang des beetes und dann die blüte später im jahr. (auf den ersten bildern sieht man noch einige tulpen und iris, die dort vorher schon "gewohnt" haben...). jetz hoffe ich nur, dass alle den winter gut überstehen, aber das soll eigentlich kein problem sein. ausser meinem orchideenbeet habe ich in meinem steingarten schon seit mehreren jahren japanorchideen und ingwerorchideen, die dort in ganz normalem gartenboden wachsen und jedes jahr zuverlässig wieder austreiben, wäre vielleicht eine alternative, sind auch nicht so teuer... bei interesse kann ich von denen auch mal bilder einstellen
lg
martina