Billas Schnackschnack-Zackzack

Backofen habe ich, Mikrowelle nicht. Küche ist zu klein.

Das sieht bei mir genauso aus - aber ich vermisse die fehlende Mikrowelle und den fehlenden Airfryer auch nicht.


Bei süßem Popcorn muss ich an meine erste Islandwanderung denken. Unser Tourguide hatte als Gag Popcornmais mitgebracht und machte an einem Abend dann Popcorn in einem Topf auf unserem kleinen Benzinkocher, als wir alle nur noch die müden Füße hochlegen wollten, natürlich süßes. (Ist in Deutschland verbreiteter.) Neben uns war ein Grüppchen Isländer, denen er auch etwas angeboten hat. In Island ist süßes Popcorn wohl eher unbekannt, sie schauten jedenfalls drein wie wir, hätte man uns süße Kartoffelchips angedreht. :giggle:
 
  • Ich vermisse die Mikrowelle höchstens, um Blödsinn da rein zu packen: Trauben, Eier, Alu, ... :LOL:

    An Popcorn denke ich an meinen Opa, wie er mit mir als Kind mal Popcorn gemacht hat.

    Ich dachte es werden klassisch süße Popcorn. Doch dann fing er auf einmal an den Kochlöffel zu schwingen und zauberte Popcorn in allen möglichen Varianten: Süß, salzig, Zimt, Schoko, Käse. :love:

    Bis dahin wusste ich nicht, dass mein Opa auch Qualitäten in der Küche hat. Denn ich habe ihn nie kochen gesehen.

    Rückblickend muss ich aber auch feststellen: Es gab schlicht kein Grund für ihn kochen zu müssen, wenn Tante/Onkel mit im Haus wohnten. Da hat er halt eben mit gegessen.
     
    Guten Morgen. Kaffee und Tee sind fertig, Porridge muss noch einen Moment ziehen. Ich habe auf dem Markt neue Birnen gekauft, wer möchte, kann auch Weintrauben haben. Aber bei der Kälte empfehle ich allen ein warmes Frühstück.
     
  • @Tubi : Es gab nicht viel Auswahl, es sind Conferece-Birnen (schreiben die sich so?) geworden.
    Ohne den Stand vom NaBu komme ich nicht mehr an alte Sorten.

    @Sunfreak : Meinen Opa habe ich auch nie kochen sehen, meine Mutter (seine Tochter) behauptete, dass er nicht einmal ein Spiegelei zu Wege gebracht hätte. Das war noch die Generation, wo Kochen Frauenarbeit war und Frauenarbeiten und Männerarbeiten streng getrennt wurden.
     
  • Mein Opa (ich habe nur den von der mütterlichen Seite kennen gelernt) war Jahrgang 1908. Er kam vom Bauernhof und hatte viele Schwestern - sie waren insgesamt 9 Geschwister. Vielleicht hat sich so diese Rollenverteilung deshalb auch so stark gehalten? Für die Jungs gab es auf den Feldern und im Stall genug andere Arbeit.

    Ich denke, man hat beiden Seiten keinen Gefallen getan, jedenfalls, wenn die jeweils komplimentären Arbeiten so gar nicht beherrscht wurden. Meine Oma konnte z.B. nach Opas Tod keine Glühbirnen wechseln, sah das auch nicht als ihre Aufgabe. Da sie aber Hemmungen hatte, für diese Arbeit den Schwiegersohn zu bitten, saß sie dann im immer dunkler werdenden Wohnzimmer und wartete darauf, dass mein Bruder vom Studium aus Berlin mal wieder zu Besuch käme.

    Irgendwann ist mir, die da ja noch im Elternhaus wohnte aufgefallen, dass von Omas Leuchter mit 8 Birnen nur noch 3 intakt waren und sie gar nicht absichtlich nur die Hälfte angestellt hatte. Ein kurzer Aufschrei der Enkeltochter, ob sie denn von allen guten Geistern verlassen wäre und dass sie mir mal erzählen solle, wo sie ihre Ersatzbirnen gelagert hätte - und schon war das Problem gelöst. Was mich dann sehr erfreut hat war, dass nach dem Aufschrei der aufmüpfigen Enkeltochter meine Oma die nächste durchgebrannte Birne, an die sie gescheit dran kam, selbst gewechselt hat. Wieso das Vorbild meiner Mutter bei ihr nichts ausgelöst hat, weiß ich nicht. :unsure:
     
    Guten Morgen.

    Pyromella, Danke für den Kaffee.
    Die Geschichte mit der Oma ist toll.

    scheinfeld, Dein Vater konnte gut kochen und nähen und bügeln.

    Sunfreak, Dein Opa wurde beim Popcorn creativ.

    Luise, Du hast die Kurze wieder bei Dir.

    Tubi, bei Dir gibt es heute Brötchen.
    Gute Birnen bekommt man selten zu kaufen.

    Hier ust es heute kühl, aber die Sonne scheint.

    Ich wünsche allen einen schönen Montag.
     
    okay, das wundert mich
    Wieso?
    Ich habe einen Heißluftbackofen mit Eco-Funktion und eine "richtige" Friteuse, die brauche ich allein schon wegen der Krapfen. Und wenn wir dann mal Pommes machen, dann dürfen die auch mit Fett sein.

    Meine Mutter hat eine kleine Heißluftfriteuse, aber ist auch alleine, da spart das dann doch eher Strom. Für die "Friteusen-Sachen" hat sich aber auch eine richtige Friteuse.

    Meine Schwiegermutter hatte uns mal einen geschenkt, den habe wir wegen Nutzlosigkeit für uns weiterverschenkt
     
    Wieso?
    Ich habe einen Heißluftbackofen mit Eco-Funktion und eine "richtige" Friteuse, die brauche ich allein schon wegen der Krapfen. Und wenn wir dann mal Pommes machen, dann dürfen die auch mit Fett sein.

    Meine Mutter hat eine kleine Heißluftfriteuse, aber ist auch alleine, da spart das dann doch eher Strom. Für die "Friteusen-Sachen" hat sich aber auch eine richtige Friteuse.

    Meine Schwiegermutter hatte uns mal einen geschenkt, den habe wir wegen Nutzlosigkeit für uns weiterverschenkt
    Okay, ich bin zu dick für „richtige“ Pommes.
     
  • Okay, ich bin zu dick für „richtige“ Pommes.
    Ich esse schon lange keine Pommes mehr. Wenn ich Lust auf Pommes habe, dann mache ich die nach einem Rezept von Ottolenghi. Ist etwas aufwendig, aber sehr lecker.
    Achtung mit dem Salz, das war mir beim ersten Mal zu viel.
     
  • Ich esse schon lange keine Pommes mehr. Wenn ich Lust auf Pommes habe, dann mache ich die nach einem Rezept von Ottolenghi. Ist etwas aufwendig, aber sehr lecker.
    Achtung mit dem Salz, das war mir beim ersten Mal zu viel.
    So mache ich meine Pommes auch. Nur in der Heißluftfritteuse statt im Backofen.
    (Manchmal gebe ich noch kleingehacktem Rosmarin dazu).
     
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