Teleskopschere

Lupina

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10. Sep. 2008
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München
Liebe Gartenfreunde,

da ich nicht mehr die Jüngste bin und nicht mehr so gerne auf Leitern steige, habe ich mir überlegt, mir eine Teleskopschere zu kaufen. Kann mir jemand einen Tipp geben, auf was ich achten muss? Muss es ein Markengerät sein, oder tut es auch eine preisgünstige? Ich brauche sie hauptsächlich zum Schneiden der Rosen, die am Rosenbogen hochklettern.
Es wäre auch noch gut zu erfahren, ob so eine Schere leicht zu bedienen ist oder ob man dafür viel Kraft benötigt.

Viele Grüße
Lupina
 
  • Hallo Lupina,

    du hast wie immer die Wahl zwischen schlicht und edel, manuell oder elektrisch betrieben. Kommt drauf an, wie viele Rosen du hast und wie lange das Schneiden daher dauert.

    Ich selbst habe eine ganz simple manuelle Akkuschere, seinerzeit bei Aldi für 11,99€ erworben, die für die Kletterrosen durchaus reicht und auch nach 6 Jahren noch vernünftig funktioniert. Es gibt sie noch oder wieder, aber inzwischen natürlich nicht mehr zum selben Preis. (Wenn man damit lange in der Höhe arbeiten muss, können schon mal die Arme etwas lahm werden. ;))

    Meine akkubetriebene Astschere geht allerdings erheblich müheloser zu Werke und schneidet Holz wie Gouda, ist aber keine Teleskopschere, für die Rosen taugt sie daher nur bis gut über Kopfhöhe. Akkuscheren gibt's natürlich auch als Teleskopscheren, sind dann aber eine ganz andere Preisklasse, unter 100€ braucht man gar nicht zu suchen. Lohnt sich, wenn man auch noch Obstbäume etc. schneiden muss.
     
    Ich habe eine manuelle Teleskopschere in Gebrauch. Man kommt da schon ganz gut in die Höhe damit, durch die Mechanik und den „langen Weg“ den der Seilzug überbrücken muss, würde ich sie allerdings eher als „Astscherchen“ bezeichnen wollen. Beim Walnussbaum konnte sie den Jahreszuwachs (so dick wie ein kleiner Finger) bewältigen. Bei dickeren Ästen streikt sie. Auf jeden Fall vorher ausprobieren und eventuell Test-Äste mitnehmen, nicht im Netz bestellen.
     
  • Die erste, die wir kauften, erwies sich als ungeeignet für etwas dickere Äste, jetzt haben wir also zwei. Die kräftigere ist auch schwerer, alleine durch das Gewicht und das Hochheben ist es natürlich anstrengender als mit der kleinen Schere in der Hand, und es kommen ganz andere Muskeln zum Einsatz, weil am Seil zu ziehen ist und nicht eine Schere zusammenzudrücken. Ausprobieren ist eine gute Idee.
     
  • Habe, neben anderen Herstellern, eine Fiskars seit ca. 15 Jahren im Gebrauch - ist die beste, an Schnitt und Handhabung – sie schneidet grünes Holz gut bis Ø 2,5 cm – mit entsprechendem Zugaufwand auch 3 > 3,5 cm.

    Dazu habe ich das Stangenende gegen den Boden oder wenn höher gegen den Bauch abgestützt, um mit beiden Händen die Kraft übertragende "Zughülse" nach unten zu ziehen.

    Auch im beengten Kletter-Rosenschnitt gut einsetzbar.

    Da ich mittlerweile gehandicapt bin – hab nen Abflug mit harter Landung von der Leiter gemacht – denke ich über eine Teleskop-Akkuschere nach – vor allem, seit ich, ab März, den Vorteil der Stihl-Akku-Rebschere sehr schätzen gelernt habe.
    Werde aber vor dem Kauf ausgiebig in der Praxis testen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Da ich mittlerweile gehandicapt bin, denke ich über eine Teleskop-Akkuschere nach – vor allem, seit ich, ab März, den Vorteil der Stihl-Akku-Rebschere sehr schätzen gelernt habe.
    Werde aber vor dem Kauf ausgiebig in der Praxis testen.
    Welche ASA ist das von Stihl?
     
  • Welche ASA ist das von Stihl?
    Stihl-Akkuschere ASA 20.0 zugelegt und bin positiv überrascht:
    Sehr leistungsfähig, nicht zu schwer und gut ausgewogen.
    Grüne Äste bis 25 mm – kein Problem und durch den veränderbaren Öffnungswinkel (schnell einstellbar) auch für selektive Schnitte an dünnen Trieben gut, mit Zählwerk.
    Hatte gleich einen 2. Akku mitgekauft, aber erst einmal unterwegs gebraucht.
    Der 1. Akku hatte gut 700 Schnitte gehalten – hängt natürlich auch von der Aststärke ab.
     
    Ja, die ASA 20 habe ich ja auch seit geraumer Zeit. Kannte sie allerdings nicht als "Rebschere".
    Hatten wir hier auch schon drüber geschrieben. @Rosabelverde hat sie ja mittlerweile auch und ist genauso begeistert wie wir. Wusste nicht, dass die auch ne Verlängerung hat?

    Weil wir so begeistert von der ASA 20 waren, haben wir nun auch den GTA 26 Gehölzschneider mit Verlängerung. Den haben wir allerdings nur kurz getestet, also noch nicht richtig angewendet. Die Verlängerung reicht ca. 1,50 m, wird dann aber auch ein bissi schwer. Müsste ich erst nachlesen welche kg Zahlen da angegeben werden.

    Fiskars Hochentaster haben wir auch, waren wir auch mit zu zufrieden, weil der "Seilzug" überwiegend innen verläuft und sich nicht so schnell verheddert und im Geäst hängen bleibt. Oder gar reißt. KA wie schwer der ist, aber es wird schnell anstrengend. Aber der hat natürlich auch eine größere Reichweite
     
    Ich denke für den Rosenbogen könnte die ASA 20 gut reichen, evtl mit Verlängerung. Sie schneidet wirklich wie "Butter". Habe unsere alten Haselnusssträucher alleine schneiden können. Aber bitte Vorsicht bei der Anwendung. super scharf, sehr schnelle Reaktion der Schere. Finger dazwischen dürften ab sein.
    Ich habe absoluten Respekt und arbeite sehr vorsichtig damit!!!
     
  • Upsi, hab sie ducheinander gewürfelt. :wunderlich:
    Oder Wunschdenken. :unsure:

    Aber die GTA hat eine, definitiv! :lachend:
     
  • Damit die Teleskopschere gut zu händeln un dnicht zu koplastig wird, muss der Motor unten sein.
    Mit Kraftübertragung an die Schneiden über inliegendem Drahtseil, Kette oder so.
     
    Ich würde hier vor allem an das Gewicht denken; was kannst du noch stemmen über Kopf; da fallen viele Produkte, die gut schneiden, heraus.
     
    Oh je, ich weiß auch nicht was ich über Kopf noch stemmen kann. Es wäre gut, so eine Schere mal ausprobieren zu können. Das dürfte vermutlich im Baumarkt möglich sein - oder wäre ein Gartencenter empfehlenswert?
    Und das mit dem "Finger ab" ängstigt mich gerade ein bisschen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Dinger so gefährlich sind. Da wäre das benutzen einer normalen Astschere auf der Leiter vielleicht sogar weniger gefährlich...
     
    Oh je, ich weiß auch nicht was ich über Kopf noch stemmen kann. Es wäre gut, so eine Schere mal ausprobieren zu können. Das dürfte vermutlich im Baumarkt möglich sein - oder wäre ein Gartencenter empfehlenswert?
    Und das mit dem "Finger ab" ängstigt mich gerade ein bisschen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Dinger so gefährlich sind. Da wäre das benutzen einer normalen Astschere auf der Leiter vielleicht sogar weniger gefährlich...
    Hier gehts grad ein bisschen durcheinander, Lupina! Gefragt war nach Teleskopscheren (ungefährlich, aber etwas schwach, bzw. nur mit Kraft zu bedienen) und Akkuscheren, also motorgetriebenen Scheren, die es wiederum auch als Teleskop gibt. Bei der Teleskopvariante bist du ja mindestens 1,5m weit weg von der Action, so lange Arme und Finger hast du nicht!
     
    Ich hab auch die Fiskars gehabt, 3 Stück schon. Dieser bescheuerte Flachfaden wenn spinnt, hast Du ein Problem. Deshalb hab ich mich irgendwann für die "Archman Helium" aus Italien (Amazon 159.-) entschieden, bei uns 40 Euro teurer als "Tiger Helium" im Handel. Und falls es Dir das wert ist,gäbe es für die FElco 812 auch noch die 150cm Verlängerung, muss sagen, das ist was ganz Feines :giggle:
     
    Ich hab auch die Fiskars gehabt, 3 Stück schon. Dieser bescheuerte Flachfaden wenn spinnt, hast Du ein Problem.
    Ja, hab das Zugband (Flachfaden) auch schon mal richten müssen – passiert auch beim Sicherheitsgurt im Auto.

    Im täglichen gewerblichen Gebrauch ist das auch eine andere Beanspruchung, als im Hausgarten.
    "Archman Helium" macht ja einen guten Eindruck, ist der 50 € billigeren Fiskars recht ähnlich, aber mit geflochtenem Zugseil.
    Wie stabil ist der Feststellhebel für die Scherenwinkel-Einstellung bei häufigem Gebrauch – bei meiner älteren Fiskars hatte ich den Knebel durch eine Ringmutter ersetzen müssen.

    So oder so @bolban2 , ist jetzt Deine Empfehlung abgespeichert – Danke
     
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    Das ist das Einzige, was mir auch nicht gefällt, aber ich denke halt, dass der Rest leichter zu reparieren ist, als bei der Fiskars, außerdem ist sie leichter ( Du weisst schon, mein Tennisarm:rolleyes:).
     
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