Fastenzeit

  • Es wird schwierig mit dem Fasten.
    Ich trinke schon seit längerer Zeit keinen Alkohol, rauche schon lange nicht mehr und ernähre mich gesund. Mein Smartphone Zeit hält sich auch in Grenzen.
    Ich möchte wieder mehr zu Fuß gehen und unser Auto stehen lassen. Leider ist das bei dem Wetter nicht so prickelnd.
    Na ja, es kann ja nicht immer regnen. Irgendwann scheint auch wieder die Sonne b.z.w. wird es wieder trocken.
     
    Ich faste immer. Muss gleich mal meinen Fastenkalender suchen.

    Fasten heißt für mich, etwas Grundlegendes in meinem Leben zu verändern, aber auch Besinnung auf das, was ich habe.

    In diesem Jahr will ich endlich das Auto mehr stehen lassen und laufen bzw. Fahrrad fahren. Das benötigt leider Ausnahmen, weil ich manchmal so viel Zeug mit auf Arbeit schleppen muss, dass ich dann das Auto brauche. Aber alles, was ohne geht, soll ohne stattfinden.
    Und dann will ich wieder mehr lesen. Von daher ist der Plan, jeden Tag eine feste Lesezeit zu etablieren, und zwar grundsätzlich vor (z.T. notwendiger) Internetzeit.
    Und dann arbeite ich daran, mich nicht mehr über meinen Arbeitgeber bzw. die Chefetage zu ärgern. Ich sitze die Dinge mehr aus, aber immer klappt das nicht, vor allem, wenn Stress gemacht wird.

    Vor einigen Jahren habe ich mal konsequent beim Einkaufen darauf geachtet, plastikfrei zu leben. Das hat sich bis heute gehalten, auch wenn ich mir Ausnahmen gönne(n muss). Diese Erfahrung motiviert mich jedes Jahr wieder.
     
  • Letztes Jahr war bei mir das Heilfasten ein großes Thema >total krasse Erfahrungen, aber auch sehr wirkungsvoll :)

    # Jetzt beschäftige ich mich mit diesen Themen:
    - Slow+Soul Food
    - "Vom Feld auf den Teller"
    - "Von der Wurzel bis zum Blatt"
    - Da ich schon lange kein Fleisch esse, denke ich momentan mehr an Rohkost.

    # Außerdem entdecke ich Milchprodukte neu:
    - Kefir und Buttermilch in Kombination mit Obst und Gemüse finde ich toll, gerade in den nächsten Wochen (y)
    - Schafskäse ist für mich unentbehrlich geworden (wie Tomme de Brebis und Manchego)

    # Verschiedene Getränke stehen bei mir auch hoch im Kurs:
    - Letztes Jahr habe ich Mate-Tee entdeckt, lecker, schnell fertig und hält fit
    - Matcha habe ich in diesem Januar probiert, seit dem will ich nicht mehr darauf verzichten - das ist mein Moment der Entschleunigung...
    - Wenn ich Schokolade haben möchte, trinke ich sehr gerne Rohkakao ohne Milch, der Geschmack ist super!
    - Moon-Milk und Kurkuma-Latte genieße ich am liebsten abends
    - und natürlich Kräutertees, die passen immer!

    # Nüsse und Co.:
    - Pekannüsse, Pistazien und Erdnüsse
    - Hanf- und Sesamsamen
    - Erdmandeln

    # Fasten als Verzicht im weitesten Sinne
    - Nachhaltigkeit, Biodiversität, Ökologie, Umweltschutz sind in meinem Leben grundlegend
    - Klimafasten finde ich absolut zeitgemäß!!!

    Und ab morgen ist auch Ramadan, nur so am Rande... :)
     
    @Lilli S. , sehr gute ideen, aber wieso ordnest du das unter 'fasten' ein?

    slow food und mehr hat sich durch lebensmittelretterei bei uns etabliert, fleisch haben wir in den letzten 6 jahren um über 2/3 reduziert, das gegessene stammt üverwiegend aus kontrollierter aufzucht. kein fast food.

    me-time haben wir als rentner genug und mit dem hund laufe ich täglich mindestens 4 km.
    alles ganz normal.
     
  • @Lilli S. , sehr gute ideen, aber wieso ordnest du das unter 'fasten' ein?
    Ich antworte mal. Auch wenn ich nicht gefragt bin. 😄 Fasten ist immer individuell und sollte man sich auch selbst suchen. Was für einen normal ist, braucht man nicht zu verändern. Ausprobieren, ob etwas anders geht, als sonst.
    Wenn ich jetzt auf Fleisch oder aufs Rauchen verzichten wollte, käme es mir auch nicht als Fasten vor. 😁
     
    Also für diejenigen, bei denen das mit dem Vorsatz im neuen Jahr mit dem Rauchen aufzuhören, nicht geklappt hat, die hätten jetzt mit der Fastenzeit noch einmal eine Chance... ;)
     
    was ich nicht verstehe, ist die tatsache, warum irgendwelche veränderungen an daten festgemacht werden.
    ist doch vollkommen egal, ob die begründung 1.1., aschermittwoch oder mittsommer ist.

    wenn ich was verändern will an meinen gewohnheiten, mache ich das, wenn ich es für angemessen oder notwendig halte. ganz ohne anlass.
     
  • was ich nicht verstehe, ist die tatsache, warum irgendwelche veränderungen an daten festgemacht werden.
    ist doch vollkommen egal, ob die begründung 1.1., aschermittwoch oder mittsommer ist.

    wenn ich was verändern will an meinen gewohnheiten, mache ich das, wenn ich es für angemessen oder notwendig halte. ganz ohne anlass.

    Ich finde es durchaus hilfreich, einen Startpunkt zu haben, zu dem ich nochmal meine Gewohnheiten überdenke.
    So ein kleiner Anstoß von außen - wieso nicht?

    Ich werde mir auch für die Fastenzeit etwas vornehmen, bin aber noch nicht ganz entschieden, was es werden wird - und ob ich das öffentlich machen möchte, weiß ich auch noch nicht.
     
  • wieso ordnest du das unter 'fasten' ein?

    slow food und mehr hat sich durch lebensmittelretterei bei uns etabliert, fleisch haben wir in den letzten 6 jahren um über 2/3 reduziert, das gegessene stammt üverwiegend aus kontrollierter aufzucht. kein fast food.

    me-time haben wir als rentner genug und mit dem hund laufe ich täglich mindestens 4 km.
    alles ganz normal.
    Beim Slow Food geht es um den bewussten Genuss, für mich auch Besinnung und Achtsamkeit - genau diese Themen verbinde ich mit Fasten.
    Übrigens, ich bin keine Rentnerin...​
     
    was ich nicht verstehe, ist die tatsache, warum irgendwelche veränderungen an daten festgemacht werden.
    ist doch vollkommen egal, ob die begründung 1.1., aschermittwoch oder mittsommer ist.

    wenn ich was verändern will an meinen gewohnheiten, mache ich das, wenn ich es für angemessen oder notwendig halte. ganz ohne anlass.
    Ich verstehe auch nicht, warum man am 1. Advent Räuchermännl und Krippen aufstellt und an Palmsonntag Ostereier und Osterhasen…immer diese Veränderungen der Deko.

    Mir gibt das Kirchenjahr Struktur und Orientierung und ich finde es z.B. in der Fastenzeit auch schön, mich selbst zu testen, ob ich etwas schaffe. Man hängt doch als menschliches Gewohnheitstier gern in seinem gemütlichen Trott fest. Veränderungen sind so anstrengend. Aber ja, sie stärken m.M.n. auch unsere Resilienz.
     
    Ich finde es durchaus hilfreich, einen Startpunkt zu haben, zu dem ich nochmal meine Gewohnheiten überdenke.
    So ein kleiner Anstoß von außen - wieso nicht?
    Sehe ich auch so.
    Ich werde mir auch für die Fastenzeit etwas vornehmen, bin aber noch nicht ganz entschieden, was es werden wird - und ob ich das öffentlich machen möchte, weiß ich auch noch nicht.
    Ja, es anderen mitzuteilen, verstärkt eventuell den Entschluss.
    Aber ich glaube, ich möchte es auch nicht.
    Dieser Thread wird jedes Jahr aufs Neue nicht zur Unterstützung genutzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich zweifle langsam an seine Daseinsberichtigung.
    Ich denke, ich suche mir dafür ein anderes Format.
     
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