Hallo,
mich veranlaßt dies hier, auch ein paar Worte dazu zu sagen.
Ich hatte mit einem Baum meiner Nachbarin Probleme, der unser Grundstück verwüstete und zerstörte. Diesbezüglich hab ich sie höflich angesprochen. Von ihrer Seite folgten dann Zusagen und Versprechen, daß sich etwas ändern wird.
Da sich nichts tat, sprach ich sie erneut an. Irgendwann meinte sie dann, nur ich hätte immer was zu meckern. Mein armer GG hätte wohl mit diesem Baum kein Problem. Damit dies aus der Welt geschafft würde, bat ich ihn, sie auch mal anzusprechen. Dies tat er zwar ungern. Nicht daß ihn das Problem nicht auch belastet hätte, er mag es einfach nicht, unangenehme Dinge zu regeln. Na, jedenfalls sprach er sie mal an. Sie lenkte sofort das Thema auf was ganz anderes völlig unverfängliches. Als ich dann sah, daß sie wieder im Haus verschwand, fragte ich den GG, was nun das Gespräch gebracht hätte. Er meinte, nichts, sie hätte von ihrem Urlaub unsw.erzählt.
So kamen wir also nicht weiter. Da unser Grudstück dann mehr und mehr Schaden nahm, gingen wir den Weg über die Schiedskommission. Dort in der Aussprache gab sie zu Protokoll, besagten Baum kürzen zu wollen.
Und als wir auf dem Parkplatz waren, rief sie uns nach, daß der Baum so dort bleiben werde, wie er jetzt ist. Wir mußten lt.Protokoll 1 Jahr abwarten und nichts tat sich. Kurz bevor das Jahr um war, sah ich sie zufällig im Garten. Ich trat in ihre Einfahrt(etwa 2 Schritte) uns sprach sie an. Keine Reaktion. Ich wurde etwas lauter, da ich dachte sie hätte mich akustisch nicht vernommen. Dann drehte sie sich um, keifte mich an, ich solle ihr Grundstück verlassen. Ich entschuldigte mich, daß ich in ihre Einfahrt stand und ging auf die Straße zurück. Ich fragte sie, wann sie denn nun endlich den Baumschnitt machen lassen werde. Sie rief mir nach, daß mich das nichts angehe, daß ich einen an der Waffel hätte, daß ich mir einen Termin in der Klapse holen solle.
Ich entgegnete, daß mich das sehr wohl was angehe. Schließlich hätten wir ein Problem zu klären. Sie drehte sich auf dem Absatz rum und ließ mich stehen wie Dummchen.
Um zu vermeiden, daß mir Worte entgleiten, die sich nicht gehören, bin ich auch gegangen. Was soll man da denn noch machen.
Ich bin nach drinnen gegangen und hab einen Anwalt angerufen.
Jedenfalls kam es zur Gerichtsverhandlung, der Baum mußte nicht nur verschnitten, sondern gefällt werden. Am Vorabend dieser Fällaktion war ich im Gaten und erschrak mich, als die Nachbarin plötzlich aus dem Unterholz auftauchte und mir mitteilte, daß der Baum nun am nächsten Tag gefällt werden würde. Sie meinte dann noch, daß ich es hätte nicht so weit kommen lassen müssen, man hätte doch über alles mit ihr reden können. Und wörtlich folgte dann der Satz:Und wissen Sie was, sie stinken ja. Wir haben fast 10 Jahre mit ihr oder wohl besser gesagt, zu ihr geredet.
Oft war sie ja nicht im Lande, da sie viel reist und teilweise im Ausland wohnt. Die Beweisfotos die wir bei Gericht vorgelegt haben, hat sie als gefälscht betitelt. Wir sind uns in all den Jahren nie häher als 6m gekommen, nämlich so weit sind die Grundstücke entfernt. Also was mein Gestank, insofern es den wirklich gibt, es hat sich jedenfalls noch keiner beschwert, weil absolut aus der Luft gegriffen, angeht, kann sie nicht beurteilen.
Die Zeit, die ich an manchem Tag im Garten verbringe, hat sie in 13 Jahren nicht im Garten zugebracht.
Also, es gibt Leute, mit denen kann man einfach nicht reden. Und hätte sie mich nicht so abserviert, stünde der Baum noch immer und wir würden uns ärgern oder hätten mit Ausbessern der Schäden zu tun.
Nun ist sie mal wieder im Lande und wenn sie auf ihrem Balkon erscheint und mich von oben beglotzen kann, gehe ich rein.
Soweit ist es schon gekommen.
LG tina1