Wann habt ihr das erste Mal gemerkt,...

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03. Okt. 2007
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Östliches Niederösterreich
dass ihr das Gärtnern liebt?:D

Bei mir fing es eigentlich schon als kleines Kind an. Ich kann mich noch lebhaft an den Garten meiner Oma erinnern. Haus auf der einen Gassenseite, über die Straße der Hof(Hühner, Werkstatt, Misthaufen) und daran angeschlossen der "richtige" Garten.:eek: und im Anschluß ein kleiner Bach. Bei uns sagt man zu solchen Häusern Kleinhäuslerhäuser.

Ich kann mich noch erinnern, dass es dort einen Brunnen gab. Rundherum Himbeeren, welche mir aufgrund meiner Größe so richtig wild und verwachsen vorkamen, wie auch der restliche Garten. So richtig Bauerngarten..., Obstbäume,... viel zu sehen, zu entdecken ein Paradies für mich als Kind.

Zu hause hatten wir einen kleinen Garten mit wenig Pflanzen, damit wir zum Spielen auch noch Platz hatten :rolleyes:, aber auch da zeichnete ich auf meine kindliche Art Blumenbeete auf Papier, wie man was machen könnte.

Die Jahre vergingen, man entwickelt sich weiter und dann war es soweit: Der eigene große Garten, wo einem jedes Jahr etwas neues einfällt und ich meinem Mann manchmal nur ein Kopfschütteln abgewinnen kann (und dann natürlich seine Arbeitskraft:D):eek:

Aber so schön verwachsen ist er noch nicht. ABER irgendwann ist es so weit.

LG

Karin
 
  • Das war so vor ca. 16 Jahren, als wir den Schrebergarten übernommen haben. Dieser sah damals katastrophal aus und bei der ersten Begehung und genauen Sichtung sagte ich damals nur zu Männe: "Ne, hier wirste mich niemals sehen". Ich war geschockt, dass er genau diesen Garten unbedingt haben wollte.
    Dann aber wechselte ich 1992 in ein anderes Referat, wo ich fortan einen netten Kollegen an meiner Seite hatte. Er war/ist Gartenbauingenieur (leider seit ein paar Jahren im Ruhestand). Nach viel Zuspruch und Motivation von meinem Kollegen habe ich mich dann mit dem Gedanken, in einen verwilderten Garten einzusteigen, langsam angefreundet :).
    Meine erste Aktivität bestand darin, sämtliche Blumenzwiebeln falschherum einzupflanzen. Als alle drin waren, hab' ich Männe ganz stolz meine Arbeit gezeigt :D. Na ja, und so nahm alles seinen Lauf. Ich wurde gartensüchtig und bin es bis heute geblieben :)

    LG
    Inga
     
    Soweit ich mich zurück erinnern kann, bin ich mit Gärten älter geworden.
    Als Kind wohnte ich im Haus von meinen Großeltern- daran grenzte ein wunderschöner Garten mit zahlreichen Obstbäumen.
    Mein erster Gang am frühen Morgen führte in den Garten. Das war ein Ritual- und wenn ich das mal nicht machte, wußten alle ich bin krank.
    Und so begleiten mich Gärten durch mein bisheriges Leben.
    Aus diesem Grund habe ich mir vor ein paar Jahren selbst einen zulegte und da kann ich schalten und walten wie ich das will.
    Sehnsüchtig warte ich, wie in jeden Jahr auf den Frühling.

    LG Roxi
     
  • zu meiner allerersten Wohnung (2 Zimmer, Küche, Klo auf dem Flur) gehörte ein Garten dazu. Da hab ich alles mögliche an Gemüse angebaut. Das hat richtig Spaß gemacht. Als ich dort weg zog, hatte ich auch keinen Garten mehr. 1988 wollte ich von der Stadt ein kleines Stück Gartenland pachten, aber da reichten meine Beziehungen nicht aus. Promt mit der "Wendezeit" bot mir die Stadt nun doch ein Stück Gartenland zur Pacht an. Jetzt wo ich alles kaufen konnte was es früher nur unterm Ladentisch oder mit besten Beziehungen gab, wollte ich auch nicht mehr. Dann hatten wir mal für ein paar Jahre ein Wochenendgründstück idyllisch am Waldrand gelegen von meinem letzten Chef zur Nutzung überlassen bekommen. Das war natürlich klasse, denn die Kinder sind (am WE)mit der Natur aufgewachsen, haben nicht nach einem TV verlangt und es gab wieder Obstbäume und Gemüsebeete. Als wir dann den Entschluß fassten hierher zu ziehen, war es wieder aus mit dem Thema Garten -vorerst-.
    Nach wirklich langem Gesuche haben wir nun eine" Behausung mit Garten". Allerdings sind es heute nicht mehr Obst und Gemüse sondern eher die Pflanzen allg.
    Wenn es doch bloß schon Frühling wär......
     
  • Meine Eltern haben für uns Kinder einen Kleingarten angeschafft.

    So bin ich,seit ich denken kann, immer schon mit dem Gärtnern
    in Berührung gekommen.

    Dann kam das Übliche : Verliebt - verlobt - verheiratet........

    Als ich dann irgendwann vor hundert Jahren Schwanger war, haben wir uns ein kleines
    Reihenhaus mit Garten zugelegt.

    Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich mit dickem Bauch auf allen vieren
    über den Boden gekrochen bin um Unkraut zu zupfen.(Anders kam ich nicht mehr runter)

    Ich muß ausgesehen haben wie ein Hängebauchschwein!!!!

    Irgendwann, war mir der Garten zu klein und ich habe angefangen bei den Nachbarn zu zupfen.

    So haben wir den Sprung gewagt und etwas größeres gekauft.

    Jetzt bin ich voll zufrieden und habe meinen Mann, der sonst nix damit zu tun haben wollte, angesteckt.

    Also ohne Garten ! NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE

    Ich werde ja schon kribbelig wenn das Wetter schlecht ist und ich nicht rauskann.
     
    Hallo!:o

    Ich komme aus einer Kleinstadt in der Nähe von Aachen und in meiner Kindheit war diese Kleinstadt noch ein Dorf. Mit Bauernhöfen, kleinen Geschäften und zwei Kirchen. Jeder kannte Jeden.
    Zu Hause hatten wir einen großen Nutzgarten und eine Schar Hühner. Meine beiden Geschwister und ich mußten schon im Grundschulalter im Garten helfen. Besonders viel Arbeit gab es zur Erntezeit und die Herbstferien nannte man damals "Kartoffelferien".
    Ich fand es natürlich nicht immer schön, in den Herbstferien die Kartoffel auszumachen, doch am Abend nach getaner Arbeit haben sich alle Nachbarn aus der Umgebung am Kartoffelfeuer getroffen und dort ging es immer recht lustig zu.

    Als ich in meiner Krankenpflegeausbildung nach Aachen gezogen bin, habe ich zuerst den Garten nicht vermisst. Als wir dann die ersten beiden Kinder haben wir uns entschlossen ein Haus mit Garten zu kaufen. Eine weise Entscheidung.
    Heute habe ich leider viel zu wenig Zeit für unseren Garten da ich jetzt wieder beruflich eingebunden bin, aber ich genieße jeden Tag, den ich im Garten verbringen kann, ob im Liegestuhl oder buddelnder Weise. Wir möchten auf keinen Fall unseren Garten missen.

    Gruß Luise:o
     
  • ich habe als Kind sehr viel Zeit auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbracht, logisch gab's da auch einen schier riiieeesigen Garten in dem man sich jeden Tag allein durch Naschen satt "fressen" konnte. Und man konnte auf Bäume klettern, sich im hohen Gras verstecken, die Hasen laufen lassen, wir waren einfach den ganzen Tag und egal bei welchem Wetter draußen in der Natur. so fing alles an. Dann zogen unsere Eltern selber auf's Land mit uns, bauten ein Haus mit Garten und es ging weiter. Nun haben mein GG und ich auch unser eigenes Haus mit Garten, und ich platze schier vor Gartenlust. Von Frühling bis Herbst sind die kids und ich in jeder freien Minute draußen, sie helfen sogar bei der Gartenarbeit. Ich finde es schön, dieses Hobby mit meinen Kindern teilen zu können. Ich denke, ein Kind das in der Natur groß wird, wird später mal keinen Wald niederholzen...
     
    Hallo, bin mit Acker und Garten groß geworden. Habe als Kind die gesamten Arbeiten draußen gehaßt. Aber da war ja auch Pflicht dahinter. Dann die Jahre der Lehre und der Arbeit ohne Feldarbeit genossen. Verheiratet und schon ging es wieder los. Und im Nacken meine Mutter die kam und dann ging es los: du mußt, du könntest, mach doch mal u.s.w. bis es dann anfing Spass zu machen. Und heute ist es mein Hobby. Und es ist wie vor, rechne, rechne, rechne: 37 Jahren. Wenn ich heute meine Töchter in ihren Häusern besuche laufe ich - wie meine Mutter - mit den tollen Sprüchen, du könntest, du solltest, mach mal. Gott sei dank haben die beiden auch so ein dickes Fell wie ich, und machen was sie wollen. Aber ihre Gärten verändern sich auch mit der Zeit. Also bleibt ja doch etwas hängen von den klugen Ratschlägen. Grüße M
     
    dass ihr das Gärtnern liebt?:D

    LG

    Karin


    Boahhhh Karin , dachte schon , was die so alles fragt



    hat sich ja aber glücklicherweise als harmlos entpuppt .

    Früher hatte ich nie was am Hut mit Garten usw., das kam alles erst als ich
    dann musste.
    Jetzt macht es mir aber spass in der Erde zu wühlen, ein- und umzupflanzen,
    alles wachsen und gedeihen zu sehen.

    Bin auch gerade dabei einiges in meinem Garten zu ändern ,
    mal sehen wie es dann im Sommer aussieht , ich zeigs euch dann.

    LG Feli
     
  • Na, na, na Mutt3550 und Feli, was denkt ihr denn von mir :rolleyes:.

    Finde es schön, all eure Geschichten zu lesen. Neugierig bin ich ja nicht.:rolleyes:

    Luna, als ich deine Bezeichnung Hängebauchschwein las, musste ich lachen. Ich kam mir auch jedes Mal so vor, Aber das kann ich ja leicht schaffen (1,58 groß und mit 26 bzw. 28 kg mehr auf den "Rippen"), habe mich dann aber auf Nilpferd verlegt. Klang nicht ganz so hart. Beim 2. Kind habe ich aber auch am Abend noch mit meinem Mann die Zisterne zugeschaufelt und am nächsten Tag war ich dann im Spital, ABER hindern hätte auch mein GG mich nicht:D können

    KiMi: Ich finde auch, dass es für die Kinder ein kleines Privileg ist, wenn sie so frei aufwachsen dürfen. Ist ja leider oft nicht der Fall. Wenn ich da an einige Kollegen in Wien denke. Ein Bezirk in der Innenstadt, und wenn man nicht gezielt mit den Kindern in einen Park geht, bleibt oft nichts anderes übrig, als die Kiddis drinnen zu beschäftigen. Da pendle ich lieber jeden Tag. Die Kinder sind auch im Sommer manchmal schon vor dem Frühstück 7 Uhr(?) barfuß im Garten und wenn es dunkel wird "schleift" man sie wieder rein. Mit gesunder Gesichtsfarbe und HUNDEMÜDE ach wie SCHÖÖÖÖÖÖÖÖN.

    LG

    Karin


    Was ist mit dem Rest? Warte auch auf eure Geschichte
     
  • Was ist mit dem Rest? Warte auch auf eure Geschichte

    Auch ich bin spielerisch an die Gartenarbeit heran geführt worden, praktisch bin ich in Gärten groß geworden. Als Kind habe ich viel Zeit bei meinen Omas verbracht und die hatten natürlich beide einen Garten und ich durfte immer "helfen".

    Die schlimmste Zeit in meinen Leben war die, als ich in einer typischen Stadtwohnung gewohnt habe, zwar eine Grünanlage drumrum, aber nichts zum pusseln, denn das haben die Gärtner erledigt.

    Aber nun habe ich mehr Garten, als ich schaffen kann und so sieht er denn auch aus, aber trotzdem möchte ich ihn nie mehr missen!

    Liebe Grüße
    Petra, die einen wilden Garten hat
     
    auch ich bin mit garten und wochenendgrundstück (incl. holzhäuschen)
    groß geworden. jede freie minute waren meine eltern weit weit draußen
    auf unserem grundstück, das auf einer großen waldlichtung liegt. weit und
    breit keine menschenseele......

    .....wie hab ich das gehasst....

    ich bin leider ein einzelkind und auch als schlüsselkind aufgewachsen.
    oft waren meine eltern im sommer bis spät in die nacht hinein auf dem
    "acker".....ich.....mutterseelenallein daheim....in einem alten bauernhaus,
    mit schrecklich grusligem gewölbekeller, in dem ich die schlimmsten verbrecher vermutete (phantasie hatte ich schon immer), oder ich hätte die wahl gehabt, ganz allein dort hin zu radeln....auch gruselig, allein durch den wald....oft in der dämmerung (ich wusste ja nie wann sie heim kommen).....
    die anderen kinder haben am wochenende mit ihren eltern was unternommen.....wir waren auf dem "gütle" (schwäbische bez. für wochenend grundstück).....

    .....bäääh war das langweilig....die anderen waren im schwimmbad....

    ich habe gärtnern gehasst.

    dann vor 17 jahren sind wir in unser eigenes haus gezogen, den garten
    haben wir "pflegeleicht" mit sträuchern angelegt, unkraut hat meine mutter gezupft. nur ja keine beete.....

    und dann vor 3 jahren isses passiert....einfach so....über nacht....ich wollte einen richtigen garten....mit blumen und allem was dazu gehört.

    mit einem kleinen beet hab ich angefangen. und dann im lt. jahr hab ich mit meinem mann den gesamten garten neu gestaltet.

    dieses jahr wird weiter gebaut....es gibt ein rosenspalier....einen rosenbogen und ein rosenbeet.

    gruß geli....voll infiziert
     
    Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Trotzdem hatte ich lange kein Interesse am Gärtnern. Was aber eher daran lag das meine Eltern mich, wegen meiner Gesundheit, vor jeglicher körperlicher Anstrengung (sie wußten es damals nicht besser) bewahren wollten bzw. abgehalten haben.

    Das erste mal schnupperte ich "Gärtnerluft" 1996 (da war ich fast 40). Damals "nur" mit einigen Blumenkästen und -kübeln auf einer kleinen Terrasse vor meiner Wohnung. 3 von den damals in Kästen gepflanzten "Minikoniferen" stehen inzwischen in meinem Garten und sind ca. 1,50 m groß.

    2003 kauften wir dann unser Grundstück. Dann fing es richtig an. Ich rutsche auf Knien stundenlang rum um Unkraut zu zupfen, stehe freiwillig im Sommer morgens um 5 auf (was bei mir was heißen will) um den Rasen zu sprengen und die Blümchen zu gießen, Komme an keinem Pflanzenstand mehr vorbei, bin ein kleiner Spezialist im Rasenmähen, wüte mich beim Umgraben aus, pflanze ein und reiße wieder raus, schimpfe im Sommer über die elendige Wasserschlepperei und warte ab Weihnachten sehnsüchtig auf den Frühling usw. usw. usw.

    Nun sag noch mal einer einer der Mensch ändert sich mit zunehmendem Alter nicht mehr!



    Gruß Anita
     
    Meine Eltern hatten auch einen Kleingarten.Ich habe ihn als Kind gehasst und wollte nie im Leben selbst einen haben.Vor fast 18 Jahren wollte ich eigentlich Camper werden und ging in einer Kleingartenanlage spazieren als ich einen total verkommenden Garten sah.Keine Laube..nur Unraut.Meine Ex-Frau sah mir in die Augen und sagte laut und deutlich NEIN !! Am nächsten Tag hab ich den Pachtvertrag unterschrieben ! Ja , die Frau ist weg,die Kinder groß...aber der Garten ist geblieben...Gott sei Dank...;)
     
    ..ich glaube, ich habe hier so viel vom Leben auf einen kleinen Hof meines Opa's und dem auf dem Hof meiner Oma erzählt, da weiß ich schon nicht mehr ob's noch einen interessiert...
    Ich habe als 4 /5 jährige meine ersten Erdbeeren gepflückt, mußte fürs Brot abends Schnittlauch und Radieschen aus dem Garten holen und habe so unendlich viele Brennnesselstiche und Diestelstiche ab bekommen, das ich fast nur immer mit leicht rose Haut rum lief.
    Ich weiß noch die ersten Erdbeeren - Gott waren die groß und süß.. der Weg vom Garten zum Haus war gar nicht so einfach, ob wohl immer gerade aus, an - weiß blühenden Winden vorbei, großen Obstbäumen mit Birnen- Clapps Liebling, Williams Christ; Äpfeln, ich kann die Sorten nicht alle aufzählen, hab's hier irgend wo schon mal getan... ; Eierpflaumen; Mirabellen; Reneclode; die Hauszwetsche; Aprikosen; Pfirsiche; Birnenquitten Kirschen; na und das Strauchobst - vorbei mußte und dann dieser Teich.... Ein Teich mit Gänsen, Enten, Puten und Hühnern.. Na und das war für mich anfangs der Horror.. Ich rannte immer um mein Leben.. ich konnte noch so leise an ihnen vorbei gehen....

    Ich hatte grundsätzlich eine Pute auf dem Kopf sitzen, die mir ständig an den Haaren riss und der Großangriff der Gänse war auch nicht schlecht... sie bissen mir in die Waden und die Zehen ( ich lief nämlich immer barfuß rum). Jedoch hier bei Opa war es immer am schönsten!

    Der Hof meiner Oma bedeutete später nur Stress, aber ich konnte immerhin mit 7 Jahren (jünger als meine Schwester) den vollgepackten Lader mit Strohballen per Trecker, heim bringen... Opa lag oben auf dem Wagen und lotste mich.. und kam ein Kabel oben quer, rief er: "Du Saublaach, pass doch auf.". (war so sein Umgangston.. hatte mich schnell dran gewöhnt) ! Zuhause angekommen, erzählte er stolz was ich geleistet hatte..
    Die Arbeit gefiel mir dann erst mal überhaupt nicht... mußte mir ständig alles merken wie die Pflanze behandelt wird, wie der Sud entsteht, warum ich nicht an den Moon durfte..

    Ja, eigentlich hab ich's erst hier mit den Jahren vermisst und durch einen Zufall, kamen wir dann zu dem Häuschen, welches heute für mich die Ruhezone überhaupt ist, obwohl das Grundstück immer hin über 850qm hat...
    Ja so war das...


    Mo, die aber gerne an diese Zeiten zurück denkt!
     
    Hallo,

    habt ihr denn auch bei der ganzen ländlichen "Früherziehung" mal die Hausschlachtung miterlebt?

    Ohje, da wurd mir immer gesagt, ich muss im Zimmer bleiben....aber ich hab das Schwein doch schreien hören und saß natürlich am Fenster, bis der Schuß kam.....wow, da war ich erst mal platt!
    Aber später durfte ich da wieder mitmachen, Blut rühren, Därme waschen und den ganzen Kram und dann gabs Spirkel, legga und am nächsten Tag Schwarzsauer - eklig!

    Liebe Grüße
    Petra, die so viele schöne Kindheitserinnerungen hat
     
    Hallo,

    habt ihr denn auch bei der ganzen ländlichen "Früherziehung" mal die Hausschlachtung miterlebt?

    Ohje, da wurd mir immer gesagt, ich muss im Zimmer bleiben....aber ich hab das Schwein doch schreien hören und saß natürlich am Fenster, bis der Schuß kam.....wow, da war ich erst mal platt!
    Aber später durfte ich da wieder mitmachen, Blut rühren, Därme waschen und den ganzen Kram und dann gabs Spirkel, legga und am nächsten Tag Schwarzsauer - eklig!

    Liebe Grüße
    Petra, die so viele schöne Kindheitserinnerungen hat


    Oh ja, Petra
    c013.gif


    Mein Opa war gelernter Schlachter.
    Fast jede Familie in der Siedlung hat Kleinvieh gehalten und damals war es üblich,
    von Haus zu Haus zu gehen und zu schlachten.
    Ich bin damit aufgewachsen und es war für mich ganz normal, daß Schweine,
    Hühner, Hasen ect. nur zum Verzehr und als Nahrung gedient haben.
    ( Sorry, aber wir waren damals zu arm, um Kaninchen als Streicheltiere zu halten.
    Außerdem waren sie halt einfach "nur Nutzvieh" )

    Beim direkten töten durfte ich nicht dabei sein, aber bei der Weiterverarbeitung
    habe ich oft zugeschaut und mußte, genau wie du, Blut rühren,
    Därme waschen und den ganzen Kram.....
    Allerdings gab es bei uns im Anschluss einer Schweineschlachtung frisches Hirn mit
    Speck und Zwiebeln gebraten.......


    Alles Liebe und Gute
    UTE,
    c038.gif
    die allerdings noch nie Blutwurst mochte und mag
     
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