Wieviel Mutterboden darf ich maximal aufschütten!

schiki

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31. Okt. 2011
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Hallöchen,

bin neu hier. Bauen in kürze am schönen Niederrhein ein Häuschen. Das Neubaugebiet ist ein alter Acker, der laut Bodengutachten eine 50 cm dicke Mutterbodenschicht hat. Realtiv Humushaltig.

Jetzt kommt die Frage. Müssen ca. 70 cm aufschütten lassen. Für die Bodenplatte müssen wir eh ausheben, da der Boden nicht tragfähig ist. Dabei wird aber einiges an Mutterboden übrig sein, den wir zur Modelierung des Grundstücks (als Garten und Vorgarten) nutzen möchten. Wären dann in Summe also eine ca. 120 cm Schicht des ursprünglichen Mutterbodens / Ackerbodens.

Unser Galabauer rät uns dringend davon ab, den Mutterboden für die Modelage des Grundstücks zu Nutzen. Er meint das würde alles verschlammen.

Da er aber auch gehörige Preise für den Abtransport und die Neubeschaffung von Sand aufruft werden wir den Verdacht nicht los, dass der einfach nur kassieren will!

Hat einer ne Idee, ob das mit dem verschlammen stimmt!

Danke und Gruß

Thorsten
 
  • Wenns stimmt abnehmer für solchen Boden (ohne alten rasenplatten) gibts immer. Frag die baufirma die wissen oft wohin mit sowas. Sieh unten. Fragt doch mal in Privaten Gartencentern. Galabau ist völlig überteuert. Und reichlich hochnäsig da geh ich garantiert nie wieder hin.

    Das ihr ausheben müsst, kann ich nachvollziehen, aber warum aufschütten? Auf unserem alten Acker sehen die Gärten bombastisch aus, ich hab Lehm auf einer alten Tagebaugrube für roten Strassenschotter (den man uns als Resthaufen ca. 4 m³ vom Aushub für den Anschlussgraben wirklich abgebettelt hat) und nur 15 bis 20 cm Deckschicht die wir aber auch aufgefüllt haben, 50 meter weiter Wächst alles dreimal so schnell.

    Gruß Suse
     
    Hallo Thorsten!
    Beim Bau unseres Hauses haben wir den übrigen Mutterboden zu einem Wall, ca. 80 cm hoch, auf den vorhandenen Mutterboden aufgeschütten und hatten keinerlei Probleme, diesen Wall zu bepflanzen. Oft sieht man auch, daß Teichbesitzer den Aushub zu Hügeln aufgeschüttet und bepflanzt haben.
    LG von Hero
     
  • Hallo,
    eine Freundin von mir hat 2009 gebaut und den Keller-Aushub (Lehmboden und ehemalige Wiese) zu einer anderen Freundin karren lassen (Trecker mit Anhänger und Fahrer geliehen und 3 x 3 KM fahren und kippen lassen - wir wohnen sehr ländlich ;)).
    Ein Teil davon ist mittlerweile Reitplatz - der Rasen ist satt grün, der Boden fest genug für 2 Pferde. Der Rest ist im Garten gelandet (zum Geländeausgleich) und von Verschlammung keine Spur!
    Es grünt und blüht und sieht klasse aus.

    Lass' Dich da nicht von Deinem Gartenbauer übers Ohr hauen.
    Wenn euer Grundstück doch ein alter Acker ist gibt es bestimmt auch einen Landwirt in der Nähe, der euch später bei der Verteilung des Aushubs gegen geringes Entgelt helfen kann.
    Oder ihr mietet einen Minibagger und verteilt selber - das dürfte immer noch günstiger sein als der Vorschlag vom Galabauern.

    Und dann schau an kalten, langen Winterabenden mal hier, was man aus seinem Garten mit dem eigenen Aushub machen kann:
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/mein-garten/21688-hagebuttes-garten.html

    Der wohl schönste Garten in diesem Forum.

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
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