Wer hat schon mal Artischocken angepflanzt?

nee, nee, das mit den langen blättern ist okay.
ich stell meine immer in normale blumenerde - in italien auf den feldern siehts es aber sehr trocken aus, und irgendwie ist es ja eine distel :D
kokosfaser ist vielleicht keine dumme idee....

@tubirubi

och, schade. r.i.p.
 
  • Hallo Billymoppel,
    nochmal danke:pa:
    Dann mix ich mal nach Gefühl was zusammen.

    @Tubi,
    wie schade:(Versuchst Du es nochmal?
    Möchtest Du Babys von mir haben?
    Ich habe ja einfach mal versucht und hätte nie damit gerechnet, dass 9 Stück überleben. Da gebe ich gerne welche ab.
    Ansonsten landet Überschuss auf dem Kompost:
    2 für mich, 1 für Freundin - der Rest....

    Aber: ist es nicht normal, dass die nach 4 - 5 Jahren eingehen?
    Oder gilt diese Angabe nur für die Ernte der essbaren Knospen?

    LG
    Elkevogel
     
    Na bei euch geht es ja voran!

    Meine sind zwar ganz brav gekeimt und leben noch (juhu, soweit hab ich es noch nie geschafft) aber sie sind klein.

    Ich muss sie heute mal abzählen und Töpfe zusammen suchen. Dann gibts mehr Erde, Platz und Dünger. Vielleicht versuche ich nur die Häfte raus zu setzen und die Hälfte in großen Kübeln zu ziehen. Dann könnte ich sie überwintern. Fraglich ob das die Pflahlwurzeln mitmachen. Aber versuchen kann ichs ja ;-)
    Ich werde sie in Maulwurfshügelerde, gemischt mit etwas Sand und Pferdemist setzen. Einfach weils nichts kostet.
     
  • ich halte die auch in kübeln, allerdings in großen, 65l. und allerdings baue ich die sorten an, wo man die ganz artischocke nutzt (so was in der art wie carciofo romanesco), ich glaube, da sind auch die pflanzen kleiner.
    fürs freiland dürfte es ein wenig früh sein, die sind doch sehr empfindlich, besonders als jungpflanzen. ich würde sie behandeln wie tomaten.
    aber wenn du genug pflanzen hast: versuch mach kluch :d draußen haben sie natürlich mehr licht

    @tubirubi

    ja, die dürfte quasi einen natürlichen tod gestorben sein
     
  • @tubirubi

    ja, die dürfte quasi einen natürlichen tod gestorben sein

    Frost ist auch nicht auszuschließen. Es war in diesem Winter schon recht kalt hier. Aber es ist, wie es ist sie ist dort, wo ihre drei Schwestern schon lange sind.

    @ Elkevogel, das ist sehr nett von Dir! Aber ich denke, ich habe genug mit den anderen Sachen hier zu tun. Es muss auch noch etliches gesät werden.
     
    Hallo,

    heute Erde gemixt - ca. 50% Blumenerde, 40% Kokos und 10% Gartenlehm - und
    die Artischocken damit in etwas größere Töpfe verpflanzt.
    Vorher 7*7, 8 hoch - jetzt 9*9, 10 hoch
    Für größer reicht mein Indoor-Platz leider nicht aus und im GWH wird's noch zu kalt.
    Aber sieht doch schon besser aus - und irgendwie wirken sie nach 12 Stunden tatsächlich schon etwas weniger labberig:

    2017-04-10 Artischocken umgepflanzt.webp

    :D:D:D

    Nochmal vielen Dank an Billymoppel für Mutmachen und Tipps geben :D:pa:

    @Tubi
    kannst ja noch überlegen und mir Bescheid geben, falls sich eine Ecke findet,
    wo ein oder mehrere arme Artischockenbabys ins Asyl könnten.
    Macht für Dich ja keine Anzucht"arbeit" außer Loch/Löcher buddeln.
    Zur Not melde ich mich nochmal, bevor ich sie kompostiere.

    @Luna
    Nach Pfahlwurzel habe ich beim umpflanzen heute gesucht. Aber da war keine:confused:
    Alle Pflänzchen hatten leichten Ringelwuchs am Topfboden und auch beim auflockern stach mir keine auffällig dicke Wurzel ins Auge.
    Ansonsten war der Ballen leicht durchwurzelt. Nicht so fein wie bei Tomaten oder Luffa - aber doch recht gleichmäßig.
    Bei Pfahlwurzel denke ich z.B. an Borretsch, Akelei, Königskerze oder auch Löwenzahn. Und Okra fällt mir noch ein. Die haben so genannte Glaswurzeln, aber auch dort war die Ausprägung der Pfahlwurzel deutlich erkennbar.
    Denke ich falsch?

    Ist Pferdemist für Babys nicht noch etwas heftig?
    Oder ist eure Maulwurfserde ebenso nährstofffrei wie unsere hier?

    Liebe Grüße
    Elkevogel
     
  • Ok, keine Pfahlwurzeln? Irgendwie war ich imemr der meinung Artischocken haben sowas und könnten darum schwer in Kübeln kultiviert werden oder kaum umgesetzt werden... Spannend.

    Ich denke die brauchen durchaus Nährstoffe zum wachsen. Ich kenne einen Selbstversorger, der mischt sogar seine Anzuchterde für Samen aus 1/3 abgelagertem Pferdemist, 1/3 Sand und 1/3 Maulwurfserde. Ich versuche das einfach mal. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie unsere Maulwurfserde ist. Ist das 1. Mal, dass ich das so versuche. Im alten Garten hatten wir genug Kompost und ich hab einfach ALLES in gut verottete Komposterde pur gesetzt, mit super Erfolgen.
     
    @Tubi
    kannst ja noch überlegen und mir Bescheid geben, falls sich eine Ecke findet,
    wo ein oder mehrere arme Artischockenbabys ins Asyl könnten.
    Macht für Dich ja keine Anzucht"arbeit" außer Loch/Löcher buddeln.
    Zur Not melde ich mich nochmal, bevor ich sie kompostiere.

    Lieber nicht, fühle mich so schon überfordert hier...
    Aber recht vielen Dank für das Angebot!

    Nach Pfahlwurzel habe ich beim umpflanzen heute gesucht. Aber da war keine:confused:

    Vielleicht kommen die noch. Eigentlich haben Disteln solche. Und meine Puffbohnen hatten auch (noch) keine gebildet, obwohl die das auch tun sollen. Habe sie vorgestern endlich in den Garten setzen können.
     
    Hallo Tubi,

    ich hatte doch auch mit Pfahlwurzeln gerechnet (Distel eben) und angenommen, dass die Artischocken schwächeln, weil die Pfahlwurzeln an ihre Grenzen stießen.
    Aber da war wirklich keine:confused:
    Meinst Du wirklich, die können sich noch entwickeln?

    Ich achte beim Jäten im Gemüseacker grade genau drauf. Und bei allen mir bekannten Pfahlwurzlern sind die gleich da:
    Akelei, Distel, Borretsch, Löwenzahn - das waren die heutigen Kandidaten.

    Nun gut, in den größeren Töpfen fühlen sie sich ganz wohl und ich werde weiter berichten.

    LG
    Elkevogel
     
    Hallo Tubi,

    ich hatte doch auch mit Pfahlwurzeln gerechnet (Distel eben) und angenommen, dass die Artischocken schwächeln, weil die Pfahlwurzeln an ihre Grenzen stießen.
    Aber da war wirklich keine:confused:
    Meinst Du wirklich, die können sich noch entwickeln?

    Ja, bis zu 2 m tief.
     
  • Na, denn darf der GöGa ja mal wieder zum Lehmbuddler werden und mir 2 tiefe Löcher graben, in denen die zukünftigen Pfahlwurzeln ihren Weg finden dürfen.
    Reichen für den Start 40 cm?
    Ich glaube, mehr geht hier nicht.
    Lehm, Steine und hoher Grundwasserpegel- bin gespannt, ob die überhaupt gedeihen.
    Aber egal, Versuch macht kluch:d

    Und Wunder gibt es immer wieder:d
    Ein Ritterspornzögling,den ich 2016 komplett aufgegeben hatte und nur zu faul war, den Topf zu entsorgen gedeiht grade im Kübel als hätte er nie geschwächelt.
    Und eine Stockrose hat sich nach 1 Jahr Pause auch wieder entschieden hier wachsen zu wollen.
    Da wird es mit den Artischocken auch klappen!

    Zuversichtliche Grüße vom
    Elkevogel
     
  • Na, denn darf der GöGa ja mal wieder zum Lehmbuddler werden und mir 2 tiefe Löcher graben, in denen die zukünftigen Pfahlwurzeln ihren Weg finden dürfen.
    Reichen für den Start 40 cm?

    Ich denke, die sucht sich den Weg mit ihren Wurzeln dann selber. Die brauchst Du nur soweit einzubuddeln, wie der Topf hoch ist.
     
    Nee, bei dem Lehm hier gebe ich ihr lieber ein bisschen bessere Startbedingungen.
    Ich hatte ja schon mal eine ausgepflanzt - die war recht fix verschwunden.
    Und ein bisschen buddeln wird dem GöGa sicher nicht schaden:rolleyes:
     
    Hallo Marmande,
    wir sollten wohl mal ein bisschen Boden tauschen:grins:

    Der Lehm ist hier stellenweise schon wieder so hart, dass ich selbst mit Grabegabel nicht reinkomme.
    Aber es soll endlich mal regnen bzw. schneeregnen:mad:

    LG und schöne Ostern
    Elkevogel
     
    Der Lehm ist hier stellenweise schon wieder so hart, dass ich selbst mit Grabegabel nicht reinkomme.

    Da empfehle ich eine Erdbohrer zum Pflanzen. Habe ich auch vorletztes Jahr so mit den Dahlien gemacht :grins:. Ich fürchte, es wird schon wieder so ein Jahr. Wir haben nur 30 % der Durchschnittsregenmenge bekommen. :(
     
    Wie sieht es denn mit euren Artischocken aus?
    Meine stehen zwischen dem Neuseelandspinat und müssen schauen das sie wachsen,der Neuseelandspinat ist doch schneller,mal sehen ob sie noch besser werden;)
    Die cardys die ich ausgesät habe die sehen ja fast aus wie die Artischocken,aber die wachsen viel besser;)
     
    Hallo,
    gute Idee, den Fred mal wieder hochzuholen:D:pa:
    Hier sieht es gar nicht so schlecht aus.

    4 habe ich ausgepflanzt:
    1 gedeiht super
    1 gut
    1 mickelt
    1 ist rückwärts gewachsen (=w e c h )
    2 Winzlinge sind immer noch im Minitöpfchen und gehen zumindest nicht ein:d
    Da muss ich noch eine Ecke finden, wo sie längerfristig bleiben können. Ansonsten füttern sie den Kompost.
    Demnächst gibt es Bilder.

    @Luna
    wo ist das Problem?
    Zu nass?
    Zu trocken?
    Zu wenig Futter?

    Meine 4 stehen alle im Lehmacker, der mit Kompost und Karnickelmist gefüttert wurde. Die Pflanzlöcher hab ich etwas größer gemacht und für den Start mit Planzerde gefüllt (ging ohne Erdbohrer - grins)
    Die große hat viel Platz, die anderen werden/wurden mehr oder weniger von wucherndem Borretsch und Ringelblumen bedrängt (und von Disteln, die ich zwischen dem picksigen Borretsch immer erst finde, wenn sie groß sind - grrr). Das gefällt ihnen gar nicht - siehe auch Golden Lotus und den Spinat.
    Aber ich mag die Bienenweiden (am Borretsch feiern die Dauerparty) auch nicht alle rupfen um anschließend 3 Artischocken mit Kahlfläche drumrum zu haben = Gewissenskonflikt:mad:

    LG
    Elkevogel
     
  • Zurück
    Oben Unten