We call it PARK :-)

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20. Mai 2013
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Moin GartenfreundInnen!

In unserem baumreichen Garten sind jene Flächen, die eigentlich Rasen sein sollten, die immerschwärenden Gestaltungswunden, die verhindern, dass unser gefühltes Paradies auch ein optisches Highlight ist.

Und ehrlich gesagt leiden alle Rasenversuche auch unter mangelnder Pflege - denn Vertikutieren und Rasendüngung gehörten noch nie zu meinen gärtnerischen Lieblingsaufgaben... doch da will ich mich bessern...

Akut möchte ich an meine liebe braune Moosfläche und den ausgewaschenen Weg dazwischen wieder einmal ran.

Was also tun?
Hinter dem Rhodo haben wir die Fläche bereits komplett und erfolgreich von "Freiwilligen" besiedeln lassen (Efeu, Glockenblumen, unbekannter aber dankbarer kleiner Bodendecker.) Im vorderen Bereich wäre mir "Rasen" lieber.

Soll ich's nochmal mit Grassamen versuchen?
Womit könnte ich den leicht abschüssigen Weg aufmöbeln (ich fürchte, dass Mulch vom Regen mitgerissen und runtergewaschen wird - hat da jemand Erfahrungen?

Fragt und grüßt:
Betty
 

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  • mein ganz persönlicher Vorschlag:
    reduziere den Weg (wohl jetzt die unsägliche Rasenfläche) auf das Minimum und bekiese ihn (Korngröße max 8/12)

    alles was nun übrig bleibt wird mit wunderbaren Waldrandstauden und Rhododendren sowie anderen halbschatten bis schattenverträglichen Sträuchern bepflanzt ... zusammen ergibt das einen herrlichen Waldgarten

    niwashi schwärmt ...
     
    Oh schön, eine erste Antwort, danke Niwashi :-)

    Beim Kiesweg hab ich Sorgen wg. möglicher mangelnder Pflegeleichtigkeit. Schön säh es natürlich aus.
    Der Weg soll tatsächlich nur das ausgetretene braune Pfädchen in der Mitte werden.
    Da Kies ja nicht so teuer ist, wäre es mal einen Saisonversuch wert.
    Insgesamt gestalte ich unter den Bäumen schon viel mit Steinen. Und mit Funkien in Pötten - die werden so langsam zu meiner Gartenleidenschaft.

    Ein Beispiel im Anhang.

    Da wir im März ein bissel "aufgeforstet" haben und im hinteren Gartenteil zwei tote Obstbäume und im vorderen Waldbereich ne tote Tanne entsorgt habe, liegt recht viel Holz bereit, um malerisch gestaltet und für Tiere optimiert zu werden.

    Muss ich beim Aufschichten eines Totholzhaufens irgendwas beachten?

    Schönen Festtagsmontag wünscht
    Betty

    Bild 1 zeigt die Ecke hinter'm Rhodo, die durch erfolgreiche Nichtbeachtung über 2 Gartenjahre eine natürliche Erdbesiedelung bekommen hat. Ein bissel dichter darf's noch werden - da es mit der Strategie der "Nichtbeachtung" gut geklappt hat, warte ich einfach ab :-)

    Bild 2 ist ein Beispiel für die Gestaltung, die sich in Ecken und Winkeln des Waldes durchzieht - Steinränder oder kleine Steinhügel mit Funkien in Kübeln.

    Allerdings neige ich zur Gestaltungsverunsicherung, weil die zahlreichen Baumfeinde in unserem Wohnumfeld (nein, wir nehmen niemandem Sonne, das nur nebenbei...) immer wieder den Kopf schütteln über meine Versuche der Waldgestaltung.
     

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  • So ein schöner eingewachsener Garten....
    Lass die Gartenzwergbesitzer doch reden, ich wär froh, wenns bei mir nicht mehr soviel ordentlichen Rasen gäbe...
    Mit Rasen wirst du kein kein Glück haben. Im Wald gibt es auch keinen, Gras nur auf Lichtungen. Und Rasenflächen in englischen Gärten sind groß, offen und heller.
    Ich stimme Niwashi zu, mit anderen Bodendeckern wirds auch grün. Vielleicht machst du einfach mal einen Waldspaziergang und läßt dich inspirieren?
    Storchschnabel, Elfenblume, Waldmeister und vielleicht Farn (aber viele mögen den nicht)...Und Anemonen!
    Also ab in den Wald und Augen auf:D
     
  • Ich finde Deinen Garten wundervoll !!

    Ich kann mir genau vorstellen, wie es sich im Sommer anfühlt, darin zu sitzen.

    *Schwärm*

    Ich habe ein Buch über Schattengärten, das nennt sich *Schattige Gärten schön gestalten*, von Jane Taylor, das kann ich Dir empfehlen. Habe es ganz billig bei amazon gekauft, das Geld war gut investiert.

    Die Funkien kannst Du doch auch prima direkt in den Boden pflanzen, die freuen sich sicher.


    LG Martina
     
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