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Mahonie (Mahonia aquifolium) - erfahre mehr über die Pflanze - zum Wuchs ✓ Standort ✓ Pflege ✓ Nutzen für Insekten und ✓ passende Sorten.
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Zitat Anfang: Ist die Mahonie giftig?
In der
Ernährung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas sind Mahonienbeeren weit verbreitet. Sie sind demzufolge nicht ausgesprochen giftig, aber auf den Genuss sollte man besser verzichten. Nicht nur dass sie mit ihrem sauren Geschmack nicht unbedingt zum Verzehr einladen, sie enthalten das Alkaloid
Berberin, das als
erbgutverändernd gilt. Daher sind auch
Marmelade, Gelee und Saft ein unnötiges Risiko. Davon abgesehen führen sie in größeren Mengen genossen zu
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
In der
Naturheilkunde verwendet man die Mahonie gegen Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Akne, und die
Homöopathie nutzt Mahonia-Globuli gegen Hautausschläge. Auch beim Tee aus Rinde und Wurzeln sollte man Vorsicht walten lassen, denn sie können Nierenreizungen hervorrufen und das Bewusstsein eintrüben. In kleinen Mengen werden sie von einigen indigenen Völkern gegen Durchfallerkrankungen eingesetzt.
Welche Mahonien sind essbar?
Eigentlich sollte man auf Mahonienbeeren
lieber verzichten. Bei einigen Stämmen der nordamerikanischen Indianer sind sie eine willkommene Nahrung, und sie wird auch in Europa bisweilen zu Saft, Marmelade und Gelee verarbeitet. Heute weiß man allerdings, dass die Pflanzen das Alkaloid Berberin enthalten, das in größeren Mengen nicht nur zu
Bewusstseinseintrübung, Übelkeit und Brechdurchfall führt, sondern auch mutagen wirkt und damit
Krebs auslösen kann.
Zitat Ende
Einen Hinweis auf unterschiedliche Giftigkeit je nach Zustand roh oder gekocht findet man hier nicht, auch nicht bei Wiki.