Sehr wichtige Methode gegen Trauermücken ist es auch, die Erde trocken zu halten. Viele Leute (gerade Anfänger) überbemuttern ihre Pflanzen gerne oder haben noch kein Feingefühl für die richtige Gießmenge. Erst gießen, wenn die Erde recht trocken ist, oder die Pflanzen anfangen leicht welk zu werden.
Im Winter packte mich der Rappel (Winter-Blues) und ich musste unbedingt eine Gerbera im Discounter mitnehmen. Als Informatiker nenne ich sie einfach "Vista-Blume", weil in Windows Vista ein Hintergrundbild mit einer Gerbera eingeführt wurde (seither kenne & mag ich sie erst).
Nun-ja, ihr kennt das ja: Discounter ist nicht die beste Anlaufstelle für sowas. Die Pflanzen haben Lichtmangel und werden auch immer totgewässert. So hatte meine Gerbera bald schnell alles: Mehltau, Trauermücken, Schimmel auf der Erde...
Den Mehltau hab ich mit Natron runtergewaschen. Und die Trauermücken und der Schimmel hat sich verzogen, dank furztrockener Erde.
Mal sehen, ob ich die schwächliche Gerbera durchbringe. Ich glaube nicht, dass diese Gerberas für den Verkauf als "langlebige" Zimmerpflanze vorgesehen sind. Eher so nach dem Prinzip, nach dem Verblühen, eine Woche später ab damit in die Tonne...
Grüßle, Michi