Wald begrenzen

MaFu

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15. Okt. 2011
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Hallo,

jetzt habe ich mich angemeldet, um Pflanzideen zu bekommen, da kommt mir der Gedanke, dass ihr vielleicht auch Tipps für ein viel dringenderes Problem habt.

Wir haben ein Grundstück mit einer etwa 20 m langen Grenze direkt zu einem Waldgebiet. Circa die Hälfte der Grenze wird durch Einfahrt und Carport in Anspruch genommen, dort ist eine Mauer eingezogen, von der ich leider nicht weiß, wie tief sie reicht. Die zweite Hälfte geht frei von unserem Grundstück in den Wald über, nicht mal der Maschendrahtzaun ist lückenlos. Die nächsten Bäume haben einen Abstand von 0,5 Metern zu unserem Grundstück, es gibt aber zwei große Stümpfe, die direkt auf der Grenze stehen. Leider halten sich Giersch, Brennessel und Konsorten nicht an Grundstücksgrenzen. Wie können wir unser Grundstück einigermaßen wirksam abgrenzen?

Ich habe überlegt, an der gesamten Seite entlang einen vielleicht 1m breiten Weg anzulegen mit einer undurchlässigen Schicht (Folie?) drunter, die den Wuchs von unten verhindert. Würden sich Ausläuferpflanzen über eine solche Breite weiterverbreiten? Wäre es hilfreich, zumindest im Baumwurzelfreien Bereich Rizomsperren einzulassen?

Achja, dem Einsatz von scwerem Gerät sperre ich mich derzeit nicht, da die hintere Kante unserer Auffahrt überfahren werden müsste und diese sehr instabil ist.

Ich hoffe auf Tipps und Anregungen, ich welche Richtung ich weiterrecherchieren sollte. Liebe Grüße, MaFu

Edit: Vergessen: Mein Mann hat gelesen, dass Holunder den Unkrautwuchs am Boden eindämmen soll. Wäre das auch ein sinnvoller Ansatz? Holunder im Wald, bei uns oder auf die Grenze?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo,
    die Idee mit der Folie ist gut und wenn Du die Möglichkeit hast, größere Mengen Holzhäcksel zu bekommen, dann kannst Du die Folie damit abdecken. Den Holunder würde ich nie pflanzen, denn der läuft wirklich unter Unkraut, wenn er an einem ihm zusagenden Platz steht. Wem gehört der Wald? Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit, eine Schneise an Eurem Grundstück entlang zu schlagen.
    LG von Hero
     
    also bei mir gibts auch einen (kleinen) Wald auf ca. 20m Grundstückgrenze (der Wald ist zwar nur etwa 5m breit aber voll mit alten hohen Bäumen und Haselsträuchern, auf der andern Seite davon ist dann ein Bach).

    Holzhäcksel ca. 20cm hoch hab ich probiert - nützt nichts!
    Bei mir kommen vor allem die wilden Brombeeren "rüber". Aber da auf meiner Seite an der Grenze die Wiese beginnt, mähe ich sie einfach jedes Mal mehr oder weniger zurück und den Rest lass ich so wie er ist, halt "naturnah". Im Herbst kann ich dafür all mein Walnuss-Laub in den Wald hineinschütten, im Frühling ist das dann verrottet dort. Und ich hoffe immer den Igeln gefällt dieser wilde Teil...
     
  • Hallo,

    die Besitzverhältnisse des Waldes sind für mich nicht abschließend geklärt. Eigentlich gehört er unseren Nachbarn, gerüchteweise steht der erste Streifen aber noch auf unserem Grundstück. Das müssen wir nochmal nachmessen.

    Hat jemand einen guten Tipp, wie man so ein eingewachsenes Stück Land geschickt roden kann? Einfach alles von Hand ausreißen und hoffen, dass es weniger schnell nachwächst als man rupfen kann?

    Liebe Grüße, MaFu
     
  • Mit der Sense der Säge und der Picke alles rausholen, was wie schon geschrieben nicht mähbar ist mit dem Rasenmäher bekommst du auch Holunder und Essigbäume in Griff weil man die jungen Triebe ja noch mähen kann.

    Der Waldrand an dem ich aufgewachsen bin, war durch eine äußerst selten befahrene Sandstrasse von den Häusern getrennt, teilweise hat eine wildwiese unter 30 meten hohen Kiefern dafür gesorgt, das nichts hochkam. Wo Mischwald stand hat die Sandstrasse ihn gebremst. Der sollte aber mindestens gerüttelt werden.
    was eventuell auch geht ist ganz dicke wasserdurchlässige Folie und Kiesel auf denen man mit dem abflammer gegen neuwuchs vorgehen kann.

    Oder alles ander was den Bereich gegen Sonne schützt.

    Liebe Grüße Suse
     
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