Wahl der Erde bei Rasenneuanlage

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01. Juni 2009
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Hallo,

wie es mein Nickname vermuten lässt, bin ich "neu im Geschäft".

Die von mir bezogene Wohnung hatte einen recht schlecht gepflegten Garten inkl. Rasen, insbesondere der untere Teil des von der Terasse abfallenden Rasenteils war durchmoost und kaum noch als Rasen aufzufassen.
Vertikutieren brachte zwar den Erfolg, dass Säckeweise Material anfiel, danach jedoch nur noch nackte, ausgelaugte und sandige Erde übrig blieb, ein Hinweis auf fehlende Düngung in den letzten Jahren.
Ich habe mich daher zu Neuanlage entschlossen - also unteren Teil aufgraben, Pflanzenreste und -soden zerkleinern bzw. entfernen, also so, wie hier im How-to empfohlen.
Was das Auftragen neuer Erde betraf, so hatte ich noch fast 50l Blumenerde übrig, die ich auf einer Parzelle teilweise auftrug, im Bild der linke Bereich. Rechts davon auf dem Rest habe ich dann Komposterde aufgetragen, jene, die speziell für Rasen u.ä. geeignet sein soll.
Danach Aussat (Reparatursaat), im hinteren Teil an den Büschen, der meistens im Schatten liegt, Schattenrasen.
Auf dem Bild sieht man das Ergebnis nach 2.5 Wochen: Links, wo Blumenerde aufgebracht wurde, nahezu perfektes Bild, rechts davon auf der Komposterde lückenhaftes Wachstum.
Mittlerweile ist mir auch klar, warum: Die Blumenerde ist von sehr feiner Struktur und mit Torfanteilen, hält also die Feuchtigkeit und somit die Samen besser fest. Die Komposterde ist teilweise recht grobkörnig, es lassen sich kompostierte Pflanzenreste erkennen. Die Erde trocknet sehr schnell aus, die Samen verlieren ihren Halt, trotz teilweise mehrfachen Giessens jeden Tag.
Dummerweise ist das Wetter aber auch schlecht dafür geeignet - Sonnenschein und Trockenheit fast nonstop seit Ende März, verbunden mit hier im Norden immer recht starkem Wind.

Jetzt eine Frage an Euch: Soll ich weiter "dranbleiben", also giessen und nachsähen, in der Hoffnung, dass bei zunehmender Bedeckung die Winderosion nicht mehr so stark ist und somit Nachsähen effizienter ist, oder nochmals Erde, dieses Mal feinerer Struktur, aufbringen?
 

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  • Hallo

    So richtig Ahnung hab ich auch nicht. Allerdings hab ich damals bei so wenigen lichten Stellen nachgesät und vorher genau dort mit Blumenerde nachgeerdet, danach Rasensaat drauf und gewartet.
    Manchmal ging es gut, manchmal nicht. :mad:

    Auf dem Foto sieht es doch aber sonst wirklich dicht und gut aus! :o
    Such dich doch hier bei "Rasen" mal durch, da stehen die Antworten schon drin.

    Noch ganz viel Spass und viel mehr Erfolg bei deinem Rasen wünscht dir
    Mücke
     
    Natürlich habe ich mich hier durch´s Forum gewälzt.
    Was aber die Wahl der Erde betrifft, so habe ich diesbezüglich nichts spezielles gefunden, was meine Frage hätte beantworten können.

    Das man bei kahlen Stellen einfach nachsäht, ist klar, mache ich auch.
    Ich fand es nur witzig, dass die Blumenerde offensichtlich besser geeignet ist als speziell für Rasensat ausgewiesene Erde.
    Vielleicht helfen die nächsten Tage mit kälterem und feuchterem Wetter etwas, denn ich kann nicht jeden Tag 10x giessen, nur das hält bei trockenem, warmen und windigen Witterungsverhältnissen die Erde und somit die Samen feucht.
     
  • Hy new

    grins...

    ich hab grad frischen Rollrasen gelegt und ich hab meine bröckelige Erde mit Sand und Graberde gemischt (Graberde wegen der Kosten- war das preiswerteste) und das Ganze klappt bisher wunderbar.
    Und lege über den Samen ganz leicht nochmal Blumenerde, dann hält die Feuchte länger.

    irgendjemand schrieb hier mal, er hätte 10 tage lang eine große kunststoffplane drübergelegt (über die komplette angefeuchtete Neusaat) und das hätte geklappt 8-).

    Für mich gehört Rasen und Gras auch zu den Unkräutern, meistens wächst es da, wo es NICHT soll.

    Lieben Gruss
     
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