Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

Wo grabt ihr eigentlich immer diese uralten Threads aus?:confused:
 
  • AW: In der tatsächlichen Praxis...

    Mit anderen Worten: Recht haben und Recht bekommen sind auch im Arbeitsleben zwei verschiedene Dinge. Was würdet Ihr machen, wenn z.B. in eurer Firma Internetsurfen privates streng verboten wäre, bestimmte Kollegen, womöglich noch Vorgesetzte, sich aber nicht daran halten würden, sondern munter privat weitersurfen würden? Verpetzen und Abmahnung oder Kündigung des Mitarbeiters riskieren? In der Restlichen Firma fortan als Denunziantenschwein gelten, vor dem man ausspuckt, mit dem man nicht mehr redet, dem man von Kollegenseite jetzt aber besonders auf die Finger schaut, um ihn umgekehrt bei Verfehlungen jedweder Art anzuschwärzen?
    Oder doch lieber schön das Maul halten, um des lieben Friedens willen?

    Den Mund halten, weils mich nichts angeht .. :rolleyes:
     
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  • AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

    Hallo,
    ich bin im Moment hin und her gerissen.
    Ich arbeite als Schichtführer in einem großem Fastfood-Unternehmen.
    Vorletztes Wochenende habe ich zwei Mitarbeiter überführt, die seit knapp 3 Monaten unser Unternehmen bestehlen.
    Die beiden haben an besagtem Wochenende ca. 400 Euro gestohlen.

    Nun haben die beiden heute ihre Kündigung erhalten.
    Irgendwie habe aber ich jetzt ein schlechtes Gewissen, das wegen mir zwei Menschen ihren Arbeitsplatz verloren haben.
    Ich weiß das ist Unsinn- denn die beiden sind ja selber schuld - aber das geht mir die ganze Zeit nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich weiß, das ich das abstellen muß, aber das ist leichter gesagt als getan.

    Habt ihr sowas auch schon mal mitgemacht? Wie seid ihr damit umgegangen?

    Gruß Mona.......total durch den Wind

    Liebe Mona,

    Du musst Dir überhaupt keinen Kopf machen. Du hast völlig vernünftig gehandelt. Diebstahl ist kein Kavaliersdelikt in so einem Unternehmen.

    Über die Konsequenzen sollte sich heutzutage ein jeder Mitarbeiter bewusst sein. Sorry, Nächstenliebe hin oder her :rolleyes:
     
  • AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

    Hallo Mona,

    verlasse mal deine jetzige Sichtweise, "Die" haben ihren Arbeitgeber wissentlich bestohlen (aus welchem Grund ist hier egal), Du hast mit Ihnen zusammen gearbeitet und somit haben "Die" auch dein Vertrauen missbraucht, damit ist jegliche Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit weggebrochen!
    Nicht nur Vorgesetzte sind verpflichtet solche Vergehen-Diebstähle sofort zu melden, auch der Mitarbeiter/in von nebenan muss dies tun, im Interesse seines eigenen Arbeitsplatzes.
    Eines ist für Dich hier noch wichtig, nicht Du hast denen gekündigt sondern der Personalchef tat diese, also bist Du nur mittelbar (Diebstahl gemeldet) beteiligt.
    Wenn Du die einschlägige Rechtssprechung verfolgst wirst Du sehen, es wurden schon Kündigungen ausgesprochen und vom Arbeitsgericht bestätigt, wo es um wesentlich geringere Beträge oder Sachen ging : Diebstahl bleibt Diebstahl.

    Gruss Biofreak
     
    AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

    jaja.. lang, lang ist's her. Mono wird wohl inzwischen darüber hinweg gekommen sein :roll:


    verjährte Grüße
    Tono
     
  • AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

    ich nehm mal stark an, dass sich Monas gewissen nach 3 Jahren beruhigt hat und die Täter neue Jobs gefunden haben....

    :):):)

    (uups- tono war schneller)
     
    AW: Von den Freuden und Leiden eines leitenden Angestellten

    11 Minuten... das grenzt an Rekord :D

    pfeilschnelle Grüße
    Tono
     
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