Vogelknöterich

  • Jetzt hört mal bitte auf, euch zu streiten. Ich bin auch so eine, die alles Unkraut per Hand entfernt, auch wenn es mühsam ist und kein chem. Mittelchen einsetzt. Ich kämpfe gerade fürchterlich mit Sauerklee in meinem zugegeben Minirasen. Ansonsten versprühe ich auch keine Insektizide und warne deshalb schon die Nachbarn vor, dass ich zur WASSERSPRITZE (oder selbst angesetzter Brühen) greife.
    Aber ich bin der Meinung, wir sind in der wirklich glücklichen Lage, dass wir Meinungsfreiheit haben und dafür kämpfe ich auch. @Pyromella im Normalfall liege ich 100%ig auf deiner Schiene.

    Ich finde es im Übrigen gut, dass hier diskutiert wird, denn erst dann hat ein unbefangener User oder unbeteiligter Leser die Möglichkeit alle Aspekte nebeneinander zu erfahren
    Friedlichen Gruß, Tilda :paar:
     
  • Die Wasserspritze ist zum Bleistift gegen Spinnmilben. Aber die Nachbarn könnten ja denken es ist Gift, was ich versprühe. Ich bin da nämlich selbst sehr skeptisch, wenn ich irgendwo dieses eindeutige Pumpengeräusch vernehme.
     
  • Ich finde es im Übrigen gut, dass hier diskutiert wird, denn erst dann hat ein unbefangener User oder unbeteiligter Leser die Möglichkeit alle Aspekte nebeneinander zu erfahren
    Dafür muss man aber auch dem geneigten Leser wirklich alle Optionen mit Ihren Vor und Nachteilen erklären dürfen ohne dafür gleich gesteinigt zu werden. Aber das passiert hier leider immer wieder wenn man das Wort Unkrautvernichter in irgend einem Zusammenhang niederschreibt.

    Und auch wenn ich grundsätzlich der Kinder und Tiere wegen weitestgehend auf chemische Mittel verzichten möchte, so ist es manchmal Aufgrund der Ausgangslage schlicht die effizienteste Art schnell zu einem ansehnlichen Ergebnis zu kommen statt jahrelang mit zupfen zu verbringen. Das kann weder ich bewerkstelligen noch sind meine Kunden in der Regel in der Lage dazu. Und wer einmalig die gesamte Fläche behandelt und in den FolgeJahren slektiv nur noch punktuelle Nester bearbeitet, der hat meines Erachtens auch nichts falsch gemacht.

    Wer hingegen jedes jahr 2mal die ganze Rasenfläche behandelt nur um vorzubeugen oder jedes Fitzelchen loszuwerden, der sollte noch mal darüber nachdenken ob das sinnvoll ist.

    Just my 2 Cents.

    Bis bald in einem neuen Thread.
     
    Torsten, es dürfen aber auch die User hier, die Gifteinsatz ablehnen, ihre Meinung sagen und diese nicht als "faktenfrei" dargestellt werden.

    Auch wenn du dich ein wenig freundlicher ausdrückst, verkaufst auch du letzten Endes schnell sichtbaren Erfolg durch Gifteinsatz - auf Kosten der Natur.

    wilde Gärtnerin
     
    Auch wenn du dich ein wenig freundlicher ausdrückst, verkaufst auch du letzten Endes schnell sichtbaren Erfolg durch Gifteinsatz - auf Kosten der Natur.

    Das stimmt eben nicht.
    Ein gezielter, schneller und richtig durchgeführter Einsatz eines Pflanzenschutzmittel ist schneller reguliert als eine ständige mechanische Bearbeitung.
     
    Dafür muss man aber auch dem geneigten Leser wirklich alle Optionen mit Ihren Vor und Nachteilen erklären dürfen ohne dafür gleich gesteinigt zu werden. ....

    Das widerspricht meiner Meinung nicht im Geringsten. Im Grunde geht es um Mosaiksteinchen, um sich eine Meinung zu bilden. Wenn du alle Fürs und Widers aufführen wolltest, wäre zu 99% kein Leser mehr geneigt dies alles durchzulesen.
     
  • Och Mensch feiveline.
    Du weißt doch ganz genau, dass ich dir jetzt darauf antworten werde, dass es Wildkräutern zupfen nicht so ist.

    Wenn es aber um eine mechanische Neuanlage mit aufbrechen, umfräsen, lockern, planieren geht um das Unkraut rauszubekommen, hat sich der Boden, wenn ich gezielt ein Kraut bekämpfen möchte und nur dieses bekämpfe, schneller erholt wenn ich ein Herbizid einsetze.
     
    Jetzt hört mal bitte auf, euch zu streiten. (...)
    Ich finde es im Übrigen gut, dass hier diskutiert wird, denn erst dann hat ein unbefangener User oder unbeteiligter Leser die Möglichkeit alle Aspekte nebeneinander zu erfahren
    Friedlichen Gruß, Tilda :paar:

    Ich würde sehr gerne fachlich diskutieren, sehe aber ein Problem, wenn eine Seite sofort die Gegenseite persönlich angeht und alle ihre eigenen Beobachtungen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen nicht bereit ist wahrzunehmen.

    Ok, die Befindlichkeitsfraktion hatte ihren faktenfreien Beitrag.
    Wie immer: Willst Du ein Ziel errreichen, oder in deiner Komfortzone bleiben. (...) hast Du auch gelesen?
    Fällt es dir schwer, meinen Beitrag vollständig zu lesen
    Und die nächste Falschaussage.
    Du reflektierst nicht, sondern sucht Wege zum Missverständnis.

    Sorry, aber bei solchen Beiträgen ist für mich eine sachliche Diskussion kaum noch möglich. Ich bin gerne bereit, eine andere Meinung als meine zu respektieren, aber dafür erwarte ich, dass meine Meinung - und die aller anderen, die hier mitschreiben - genauso respektiert wird. Persönliche Beleidigungen bringen niemanden weiter, und sein Gegenüber als des Lesesns unkundig oder der Lüge zu bezichtigen zählt für mich zu den wirklich groben Beleidigungen.
    Übrigens, reflektieren bedeutet nicht, dass man sich anschließend die Meinung der Gegenseite zu eigen machen muss. Hast du da mal darüber nachgedacht, top_gun_de?
     
    Also ich habe Vogelknöterich auch im Garten, ich bin auch keine Rasenexpertin, mein Knöterichanteil beträgt auch nicht 90%, aber: ich habe schon diverse (Rasen-) Unkräuer durch kontinuierliches Mähen (1xwöchentlich), düngen und auskämmem/ belüften mit ausstechen der Unkräuter in den Griff bekommen. Wenn du nicht sofort einen englischen Rasen möchtest, könnte das für dich eine Option sein. Viel Glück
     
    Hallo zusammen,

    danke schon einmal für die vielen Antworten!

    Verstehe ich es also richtig, dass ein passendes vorgehen wie folgt aussehen könnte:

    1. Grundstück (so wie es jetzt ist) umfräsen mit einer Motorhacke
    2. Grundstück glätten und einebnen mit einer Rasenwalze
    3. So schnell wie möglich Rasensamen und Starterdünger ausbringen und für die nächsten 3 Wochen ordentlich feucht halten und auf eine schnelle flächige Keimung hoffen (habe da schon einen bestimmten Samen im Auge, bin mir aber nicht sicher ob ich das Produkt hier nennen darf)
    4. Sobald der Rasenkeimt noch mal 20-8-10 Dünger ausbringen.
    5. Ab nächstem Frühjahr dann konsequente Rasenpflege: Spätestens alle 2 Monate mineralisch düngen, mindestens wöchentlich mähen. Die 1/3-Regel einhalten, d.h. nicht mehr als ein Drittel der Halmlänge darf gekappt weden. Bei 6cm Länge z.B. nicht kürzer als 4cm mähen -> Wobei mir hier der Mähroboter zu gute kommen sollte.

    Passt das so? Soll ich vor dem Umfräsen noch mal mit dem Gasbrenner ran oder macht das keinen Sinn?

    Falls ich nicht um Gift drumherum kommen sollte, müsste ich glaube ich sowieso bis nächstes Jahr warten. Ich bin letzte Woche mit nem Rasenlüfter durchgefahren um das Ausmaß der Verbreitung abschätzen zu können, dabei wurden aber ein Großteil der Blätter vom Vogelknöterich gerissen und das Gift wird ja so wie ich das verstehe über die Blätter aufgenommen?

    Du hast die Antwort von @top_gun_de, ohne Herbizideinsatz, sehr schön zusammengefasst.
    Du hast ja gelesen, dass es hier über den Einsatz des Herbizides unterschiedliche Meinungen gibt.
    @schreberin und @wilde Gärtnerin sind der Meinung, dass man mit Konsequenz auch vorgehen kann-das würde ich erstmal versuchen.

    Ich glaube, ich würde es mit dem ausbrennen lassen, aber das ist ein reines Bauchgefühl.

    Gutes gelingen dir!
     
    Wie gut ist der Garten eigentlich mit landwirtschaftlichem Gerät zu erreichen?
     
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