Im organischen Substrat ist es zwar üblicher diese vorzufinden, aber mir ist es letztes Jahr gelungen diese Viecher in ausschließlich minerlischen Substrat mit Lavendel und Rosmarin zu bekommen.
Das ist wirklich massiv gewesen. Als der Topf während der warmen Monate auf dem Balkon stand ist das nicht so sehr aufgefallen. Als der aber Richtung Herbst reingeholt wurde, gings erst richtig los.
Von Innen waren die Fenster _jeden Tag_ voll von denen. Auch sonst flogen die innerhalb der Zimmer herum.
Jeden Tag aufs Neue, egal wie viele man davon erledigt hat.
Einstellige Temperaturen wie im Winter im Treppenhaus haben kein eliminierenden Effekt gehabt.
Wurde der Topf wieder normalen Temperaturen ausgesetzt ging es nach und nach aus dem Boden von vorne los.
Eine Vollkatastrophe die ich so nicht nochmal erleben möchte.
Das Problem an der Sache ist, die Generation der Erwachsenen die da Tag täglich herumfliegt, legt die Saat in den Boden woraus sich in Endlosschleife neue Larven bilden und dann schnell austreiben.
Kälte verlangsamt den Prozess zwar etwas, bereinigt ihn aber nicht.
Du kannst mit einer Kombination aus sog. Gelbstickern + Gießmittel arbeiten. Hersteller sind bspw. Neudorff und Substral. Bezugsquellen bspw. dein lokaler Bauhaus oder Hornbach.
Ich würde mich aber vorher informieren, ob empfindliche Pflanzen möglicherweise Schäden vom Gießmittelzusatz bekommen könnten.
Bei Pflanzen die ausschließlich draußen stehen, nunja das kann man so oder so sehen.
Die Frage ist wie man dazu steht, dass logischerweise auch benachbarte Pflanzen davon kontaminiert werden.
Würde man bspw. einen Topfbefall mit organischen Substrat haben, und auch nur Ansatzweise ein Umtopfen der Pflanzen mit kontaminierten Substrat, oder Wurzelwerk vollziehen, nimmt man die Larven mit.
Weniger gießen in der Hoffnung dass die schon irgendwie sterben ist ein Trugschluss.
Deine Pflanzen vertrocknen schon viel früher.
Im kontaminierten Boden halten sich die Larven auch mit ein Quentchen Rest Feuchtigkeit, und der Kreislauf beginnt wieder massiv von vorne sobald wieder mehr Feuchtigkeit da ist.
Beim Austopfen kann man auch sehr schön sehen dass sich die Larven auch gerne in der Nähe des Wurzelballens wo es länger feucht ist, konzentrieren.
Organisches Substrat würde ich komplett wegschmeissen, alles so gut wie möglich von alter Erde befreien, und das Wurzelwerk gründlich spülen, mit Tuch abtrocknen und prüfen.
Bei mineralischen Substrat habe ich herausgefunden, dass es gesichert wiederverwertbar ist, isf. das Substrat bei 250°C für 1-2h in den Ofen gelegt wird, bis auch das letzte Quentchen Feuchtigkeit raus ist.
Umso feuchter das mineralische Substrat desto länger. Es muss am Ende steif trocken ohne Restfeuchtigkeit aus dem Ofen kommen.
Damit werden alle Larven abgetötet und treiben def. nicht wieder aus.