Terrasse neu gestalten in Eigenleistung

Sakiema

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13. März 2026
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Hallo in die Runde. Wir haben einen circa 30 m² großen Terrassenbereich mit einem alten Estrich. Die Terrassenplatten, die darauf lagen mussten entfernt werden. Nun stellt sich uns die Frage, was wir auf diesen Estrich aufbringen können. Habt ihr hier Vorschläge was sich eigneten auch gut in Eigenleistung machbar ist. Zusätzlich haben wir noch einen anderen Bereich, der mit Natursteinen gelegt ist, wo eine Sonneninsel platziert ist. Auch dieser Bereich, den würde ich gerne mit Kies und einer Cortenstahl Rasenkante verschönern. Dann gibt es noch einen Sandkasten, der jetzt leider nicht mehr genutzt wird und erstellt sich auch die Frage ob man da nicht in Richtung Wasser also nicht wirklich Teich, sondern eher Richtung Wasserbecken im Garten noch was macht auch aus Cortenstahl . Habt ihr da Ideen und Anregungen wie man da in Eigenleistung schöne Dinge machen kann.
 

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  • Wie hoch darf der neue Terrassenbelag denn werden?
    WPC-Dielen lassen sich gut selber verlegen, brauchen allerdings eine Unterkonstruktion
     
    Man kann ganz viel in Eigenleistung selbst machen, sofern man die nötigen Kenntnisse/Werkzeug/Maschinen hat.
    Wie ist es denn damit bestellt?
    Die Anlage des Sandkastens in dem Setup geht schon mal eher in Richtung „Gut gemeint, schlecht gemacht“.
    Auch die Idee, eine Schale aus Cortenstahl mit Wasser zu befüllen, entspringt eher „schöner Wohnen“- Träumen. Das Wasser wird sich überproportional aufheizen und dementsprechend veralgen, Pflanzenbesatz nicht möglich, Installation von Filtern nicht möglich oder nur im Inneren des Beckens, also sichtbar. Mega-hässlich also!
    Es ginge nur, wenn du es so ähnlich konstruierst, wie diese „Sprudelsteine“, die man kaufen kann.
    Unterirdisches Wasserreservoir, abgedeckt durch Metallgitter und mit Kieseln optisch verschönert. Darin „versteckt“ sind Pumpe und Filter. Die Cortenschale anbohren und den Zulauf installieren ( Z.B. in Form eines kleinen Springbrunnens). Das Wasser rinnt, so die Schale im Lot steht, über den Rand zurück ins Reservoir. Wie man die Bohrstelle danach wieder dich bekommt, wüsste ich spontan auch nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Es wäre schon gut, @Sakiema, wenn Du zur Terrasse ungefähre Vorlieben nennen könntest, z.B. Material, Kosten, max. Aufbauhöhe.
    Denn im Grunde kannst Du auf dem Estrich fast alles verlegen, wenn er nicht beschädigt ist.
     
  • Danke für eure Antworten. Also ich habe 10 cm an Höhe bis zur Terrassentür. Mir gefallen Beton-/ Natursteinplatten aber auch Holz, da unser Haus mit Lärche verkleidet ist. Ich hatte Bedenken, ob man auf den Estrich alles verlegen kann. Er ist nicht gebrochen, hat aber Unebenheiten durch die Abrissarbeiten,die man ggf. vorher ausgleichen müsste.

    Der Sandkasten war ein Teich, der trocken gelegt wurde, vom Vorbesitzer. Wir haben die Tiefe genutzt und ihn umfunktioniert. Jetzt sind beide Kids groß, daher darf dort wieder etwas Neues entstehen. Ich hab da schon einen kleines Minibiotop mit Wasserstein, daher die Idee, da etwas größeres zu platzieren, aber hässlich sollte es nicht werden… Danke für den Hinweis.

    Bzgl. Kostenrahmen würde ich etwa 3.000 Euro ansetzen aber ich hab keine wirkliche Vorstellung, ob ich damit hinkomme.
     
  • Danke für eure Antworten. Also ich habe 10 cm an Höhe bis zur Terrassentür. Mir gefallen Beton-/ Natursteinplatten aber auch Holz, da unser Haus mit Lärche verkleidet ist. Ich hatte Bedenken, ob man auf den Estrich alles verlegen kann. Er ist nicht gebrochen, hat aber Unebenheiten durch die Abrissarbeiten,die man ggf. vorher ausgleichen müsste.
    10 cm sind nicht viel, aber ich meine, dass es auch ganz niedrige Unterbaumöglichkeiten gibt.
    Und ob WPC oder Holz ist dann Geschmacksache.
    Mit dem Unterbau kannst du Unebenheiten aber ausgleichen und brauchst nicht an den Estrich ran.
    Schau dich mal im Fachhandel bei dir um.
    Ist zwar etwas teurer, aber die beraten wenigstens ordentlich (war zumindest bei uns so)
     
    @Sakiema

    Uff..... 1.000 € sind schon für die 30 qm-Terrasse nicht so viel !

    10 cm verfügbare Höhe sind schon mal sehr gut (Sorry, @Knuffel, wenn ich das anders sehe als Du ;)).
    Denn das reicht sowohl für Natur- und Betonstein, für Feinsteinzeug als auch für Holz / WPC.

    Die Unebenheiten stellen unabhängig vom Material normalerweise kein Problem dar. Man kann unterlegen (Holz) oder unterfüttern (Stein).
    Wie tief / hoch sind die Unebenheiten maximal ? Detailfoto ?
    Hat die Fläche Gefälle ? Wenn ja, wie viel (und hoffentlich vom Haus zum Garten) ?

    Am einfachsten
    für Nicht-Handwerker ist die Erstellung eine Holzterrasse, alternativ auch aus WPC, BPC oder Resysta (Reisfaser).
    Vollholz (auch Hartholz)
    ist günstiger als die Kunststoff-Verbundstoffe, im Rahmen von Angeboten auch deutlich günstiger.

    Aktuell ist Douglasie sehr gefragt und oft günstig erhältlich.


    Vollholz und die Verbundstoffe bieten außerdem ein sehr angenehmes Laufgefühl - deutlich weicher als bei Steinbelägen !

    Bei Vollholz kannst Du von einer Mindesthöhe des Aufbaus von ca. 70 mm ausgehen, bei Dielen mit >25 mm Stärke entsprechend mehr. Der Rest bis 10 cm kann problemlos unterlegt werden.

    Auch sehr schön ist hier die Verlegung ohne sichtbare Schrauben. Der Mehraufwand für die zusätzlichen Kosten ist gering, der für die zusätzliche Arbeit etwas höher als gering.
    Insgesamt aber eine sehr elegante Methode. Die Holzterrasse geht dann für mich optisch schon in Richtung Stil-Objekt.

    LG,
    Jörg
     
  • In diesem Zusammenhang darf aber auch nicht verschwiegen werden, dass Holzterrassen eine endliche Lebensdauer haben, besonders wenn sie ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, so wie hier. Mit adäquater Verlegung und Pflege kann man das etwas hinauszögern, aber nicht viel. 10 Jahre hält sie, 12 sind möglich, 15 schon sehr unwahrscheinlich.
    Stein oder Keramik ist in der Anschaffung teurer, aber im Prinzip für die Ewigkeit.
     
  • Völlig richtig, aber zu den Belägen aus Holz oder Stein gibt es noch so viele wichtige Details. ;)

    Meine längsten Erfahrungen betreffen unbehandeltes Bangkirai - einen der Jaguars (von mir aus auch Mercedes) der Terrassenhölzer:
    Nach 20 Jahren war es
    - überdacht -> nur leicht vergraut,
    - nicht überdacht -> nur vergraut,
    - nicht überdacht und von Sträuchern überwuchert -> stellenweise verrottet.

    Douglasie hält unbehandelt sicher nicht so lange, da es trotz Hartholz mit ca. 550 kg / cbm nur ungefähr die halbe Dichte hat.
     
    Wir haben Douglasie. Überdacht ist sie vergraut, könnte aber durch Ölen optisch wieder flott gemacht werden. Unüberdacht sind besonders die letzten 20 cm an der Traufkante zusammen gegammelt und wurden ersetzt. Verschlimmert wurde das durch eine Bepflanzung mit Lavendel, die bis an die Kante heran reichte und das Aufstellen von Kübelpflanzen.
     
    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
    Durch das Ölen kann die Haltbarkeit verlängert werden und es erhält die natürliche Holzfarbe recht gut.

    Ist natürlich die Frage, ob man sich die Kosten für das Öl und die Arbeit alle paar Jahre antuen möchte. Die Arbeitszeit kann man mit einer preiswerten Spritzpistole deutlich verringern.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Drum habe ich WPC vorgeschlagen.
    Unser Terrasse ist jetzt 10 Jahre alt. An den nicht überdachten Bereichen und da, wo der Regen hinkommt, sieht man leichte Verfärbungen im beigen Material. Den groben Schmutz und evtl Grünbelag entfernen wir 1x im Jahr mit dem Hochdruckreiniger (ganz softe Einstellung).

    Wir haben uns übrigens für einen Hersteller entschieden, der statt dieser fiesen Rillen eine Art Holzmaserung auf die Oberfläche prägt. Das ist sehr angenehm beim Barfuß laufen.


    Wegen dem Unterbau @JoergK : Warum solte ich da böse sein?
    Wir haben einen deutlich höheren Unterbau. Daher war ich mir nicht sicher. Um die technische Planung hat sich mein Mann gekümmert. Ich meinte nur mich zu erinnern, auch was Flaches im Katalog gesehen zu haben 😉
     
    WPC , besonders dunkle Farben heizen sich in der Sonne sehr auf, sodass sie barfuss nicht mehr begehbar sind.

    Eine echte Alternative zu langlebigem Tropenholz ist Robinie/Akazie – von den europäischen Hölzern weist es die höchste Resistenzklasse auf.

    Vertiefungen im Estrich würde ich mit Ausgleichsmasse auffüllen, damit sich dort kein Wasser sammelt.
    Erhabene Stellen mit Diamantschruppscheibe und Flex egalisieren.
     
    Danke für eure Antworten.Der Boden hat ein Gefälle, da damals schon als Terrasse genutzt. Genaue Angaben muss ich nachreichen. Die Vertiefungen sind punktuell max. 1cm.

    Wir haben allerdings keinen Schutz von oben, durch einen Balkon oder andere Terrassenüberdachung. Also der Witterung voll ausgesetzt. Das müsste ich beachten, wenn ich euch richtig interpretiere.

    Wäre dann ein Beton/ Terrassensteinplatte ggf. die sichere Option?
     

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    Das Gefälle sollte ausreichen, wenn auf der früheren Terrasse kein Wasser stand. Zur Sicherheit könntest Du es aber vor Arbeitsbeginn noch mal kontrollieren. Empfohlen werden 2-3 %.

    Um die Vertiefungen würde ich mir bei 1 cm keine Sorgen machen.

    Natürlich ist Naturstein und Beton haltbarer als Holz oder WPC. Wer die zuletzt genannten Materialien verlegt, macht das eher wegen der Optik und des völlig anderen Laufgefühls, vielleicht auch wegen der einfacheren Herstellung der Fläche.
     
    Unser Terrasse ist jetzt 10 Jahre alt. An den nicht überdachten Bereichen und da, wo der Regen hinkommt, sieht man leichte Verfärbungen im beigen Material.
    Ein guter Hinweis, da die Hersteller immer mit Farbechtheit werben, weil das Material durchgefärbt ist. Aber die Oberfläche des WPC sieht das dann wohl etwas anders. ;)

    Wir haben uns übrigens für einen Hersteller entschieden, der statt dieser fiesen Rillen eine Art Holzmaserung auf die Oberfläche prägt. Das ist sehr angenehm beim Barfuß laufen.
    (y)

    Wegen dem Unterbau @JoergK : Warum solte ich da böse sein?
    Ich wollte vermeiden, dass Du Dich vor den Kopf gestoßen fühlst. ;)

    Wir haben einen deutlich höheren Unterbau. Daher war ich mir nicht sicher. Um die technische Planung hat sich mein Mann gekümmert. Ich meinte nur mich zu erinnern, auch was Flaches im Katalog gesehen zu haben 😉
    Die mir bekannten Unterkonstruktionen aus WPC oder Aluminium sind ungefähr 2 Daumenbreiten hoch, liegen also vollkommen im Bereich der Höhen von Unterkonstruktionen für Holzterrassen (oft ca. 4x7 cm).

    Ein großer Vorteil bei WPC-Terrassen ist das Klick-System. Man sieht keine Schrauben mehr, Kinderfüße können sich also daran nicht mehr verletzen.

    Meine Vorliebe für Massivholz wird allerdings in #10 schon deutlich - eine persönliche (und subjektive) Einstellung.
     
    WPC , besonders dunkle Farben heizen sich in der Sonne sehr auf, sodass sie barfuss nicht mehr begehbar sind.
    (y)

    Eine echte Alternative zu langlebigem Tropenholz ist Robinie/Akazie – von den europäischen Hölzern weist es die höchste Resistenzklasse auf.
    Der Vollständigkeit halber möchte ich noch Europäische Lärche und Kastanie erwähnen. Alle drei Holzarten liegen aber im Vergleich zur (weicheren) Douglasie im höheren Preissegment.
     
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