Stelzlager auf Flüssigkunststoffabdichtung

Und wenn sich der Laie bei Laien informiert meinst du besser aufgestellt zu sein? Da wird wohl eine KI bessere Chancen geben...
 
  • Da ich schon Fachhandwerker und Experten erlebt habe, die mir zur gleichen Frage sich widersprechende Antworten gegeben haben, will ich mich vorher selbst informieren.

    Das finde ich gut !
    Es kann bei unterschiedlichen Meinungen mehrerer Unternehmen natürlich auch verwirren.

    Dass man durch Eigenleistungen gutes Geld sparen kann, wurde schon erwähnt. Dazu zähle ich den Rückbau und die Entsorgung des Altbodens und die höhengerechte Verlegung von Fliesen oder Feinsteinzeug auf Stelzlager.

    Die Begutachtung, ggfs. Sanierung und Versiegelung der Bodenplatte würde ich einem ortsansässigen Unternehmen übertragen, das schon länger existiert. Dann dürfte das Risiko von Pfusch sehr gering sein.

    Die Verlegung auf Stelzlager ist eine ausgesprochen angenehme Arbeit und auch für Nicht-Handwerker problemlos hinzubekommen. Man braucht eigentlich nur eine lange Wasserwaage und etwas Zeit.
    Ein Plattenheber erleichtert die Arbeit zusätzlich.
    Beispiel:

    Es gibt verschiedene Stelzlager-Systeme. Viele arbeiten mit Gewinden zur Höhenverstellung, andere mit dünnen Pads, die in unterschiedlichen Stückzahlen zwischen Lager und Fliese o.ä. gelegt werden, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
    Welches System optimal oder erforderlich ist, hängt von der zu überbrückenden Höhe ab.

    Lass uns wissen, wie es bei Dir weiter geht, OK ?

    Grüße,
    Jörg
     
    Noch ein Nachtrag, @Bandi:

    Wenn Du die Fliesen o.ä. selbst verlegst, wirst Du schneiden müssen.

    Hierzu empfehle ich Dir, unbedingt einen Nassschneidetisch auszuleihen. Der ist zwar nicht ganz billig, aber nur so erhältst Du wirklich saubere Schnitte. Da kommt die Flex nicht mit.

    Weil der Tisch gro0 und schwer ist, würde ich im Garten oder vor dem Haus schneiden.
     
  • Und wenn sich der Laie bei Laien informiert meinst du besser aufgestellt zu sein?
    Nein.
    Da ich aber nicht weiß, wer Laie und wer Experte ist, versuche ich durch viele Anfragen, Diskussionen und Vergleiche
    mir eine Meinung bilden zu können.
    Das ist sicherlich suboptimal.
    Aber:
    Gib mir bitte ein Verfahren an, das das Optimum liefert bzw. das besser ist als meines.
     
  • Ich würde unter diesen Voraussetzungen, 2 bis 3 Gefälle zu benötigen, Balkon_Gefälle notwendig.webp
    keine Platten auf Stelzlager verlegen, sondern verklebte und verfugte Fliesen, wie bei @Platero.
    Anderweitig "kehrst Du das Wasserproblem, samt Moos, unter den Tisch" bzw. unter die Platten.

    Wenn Du einen Estrich mit den erforderlichen Gefällen einbaust, wird es tricky, die Platten an den Gefällestössen ordentlich, höhengerecht zu versetzen.

    Mann könnte auch die Wand im Kehlbereich zwei-/dreimal durchbohren und Edelstahlrohre für die Entwässerung einkleben, aber
    1. sieht man unter den "Stelzplatten" nicht, wenn sie verstopfen
    2. beim Durchbohren könnten Bewehrungseisen durchtrennt werden, die an dieser Stelle wichtig sind.
    Ich halte einen klassischen Fliesenboden, gut gemacht und sehr gut verfugt, für die optimale Lösung.

    Wäre es meine Wohnung/Haus, würde ich die Betonwand, sofern statisch vertretbar, entfernen.
    Dann reicht ein Gefälle für den Balkonboden.
     
    Bei unserem alten Fliesenboden (verfugt) waren die Fugen schon auch teils bröckelig oder mit feinsten Rissen. Das war zwar nicht der Grund für den Austausch, aber jetzt ist es besser.
    Die Fliesen wurden deutlich enger gelegt, die Fugen sind schmäler. Und selbst wenn die mit der Zeit, durch Frost, etc. wieder rissig werden, kann uns das Wurst sein, denn untendrunter ist alles Bombensicher. Da kommt kein Wasser mehr durch die Wohnzimmerdecke, wie vorher.

    Ach so, Nachtrag….“Vorher“ war ein DIY-Projekt vom Schwager. Nicht völlig falsch, aber leider auch nicht völlig richtig. Unter den Fliesen war eine Folie verlegt. Die hat auch getan, was sie sollte. Die rissigen Fugen waren nie ein Problem. Doch leider war die Folie an der Hauswand und insbesondere an den Terrassentüren nicht schlüssig (genug) verlegt.wenn also Starkregen bei Wind aus West (die häufigste Konstellation) an die Terrassentüren geklatscht ist, ist der ganze Schlamassel über den undichten Übergang Türrahmen-Folienrand einfach durch gelaufen. Dann sind wir unten im Wohnzimmer mit Schüsselchen und Töpfchen rum gerannt. 🙄
     
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