Steine in neuem Garten

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18. Aug. 2016
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Hallo!

Meine Freundin und ich haben letzte Woche einen Neubau bezogen und freuen uns über den ersten Garten :) (sind daher "Garten-Neulinge")

Der Gärtner des Bauträgers hat vor einiger Zeit Rasensamen ausgestreut und seit ca. einer Woche sind wir fleißig am Gießen.

Nur sind in unserem Garten sehr viele unterschiedlich große Steine:
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Jetzt ist unsere erste Frage... ist das gewollt? ^^ Ist es gut, für einen neuen Rasen solche Steine im Garten zu haben?

Wenn nicht, wie wäre am Besten die weitere Vorgehensweise? Sofort die Steine herausrechen oder lieber warten bis das Gras länger und dichter gewachsen ist und dann entfernen?


Dafür dass wir erst seit einer Woche gießen sind wir ganz zufrieden mit dem Wachstum. Aber die nächste Frage die wir uns stellen.. wird der Rasen von selbst noch dichter oder einfach nur noch länger? Müsste man nachhelfen?

Und eine letzte Frage haben wir noch :D

Die Lage der oberen Bilder ist Südseitig.

Wir haben auch Südostseitig einen schmalen Streifen...bei dem wächst es einfach langsamer:
Unbenannt.webp

Man muss dazusagen, dass es von Haus- bis Rasenkante ein ca. 4%iges Gefälle gibt. Kann es sein dass die Rasensamen "runtergespült" wurden und deshalb bei der Hausseite nichts wächst?

Sind schon gespannt auf eure Antworten :)

ps: habt ihr sonst Tipps zur richtigen Vorgehensweise bei einem komplett neuen Rasen?
 

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  • Erstmal ein Herzliches Willkommen hier :o auch wenn Dein Nickname bei mir eher Fluchtreflexe auslöst...;)

    Zu Deinen Fragen:

    Die Steine müssen vor dem ersten mähen weg, sonst kannst Du Dir alle zwei bis vier Wochen ein neues Messer für den Rasenmäher kaufen...:rolleyes:
    Abrechen könnte die Pflänzchen tatsächlich schädigen, da hilft nur bücken und sammeln...

    Ob der Rasen noch dichter wird hängt u.a. daran was für ein Boden vorhanden ist, ob Starterdünger vor dem säen eingebracht wurde, wieviel Samen überhaupt ausgebracht wurde und welche Qualität diese hatten.

    Auf der Nordseite wächst Rasen, wie alle Grünpflanzen immer ertwas langsamer und natürlich kann Wasser dfie Samen wegschwemmen wenn ein Gefälle vorliegt. Besonders wenn der Samen nicht ausreichend Bodenschluss durchs walzen hatte.

    Wegen der Steine würde ich den Gärtner im übrigen um Nachbesserung auffordern, eigentlich müsste der sich bücken...


    Spätere Pflege sieht dann so aus:

    > mindestens einmal die Woche mähen
    > alle 6-8 Wochen düngen
    > letzte Düngung mit Herbstrasendünger
    > bei Bedarf wässern (nicht nur gießen) um somit die Wurzeln zum Tiefenwachstum zu "erziehen".
     
    Hallo :-)!

    Steine und Rasenmäher - nicht gut.
    Am Steine einsammeln führt kein Weg vorbei, würd ich sagen.
    Macht aus der Not eine Tugend und gestaltet daraus an einem sonnigen Plätzchen ein hübsches Steingarteneck :-)
    Vielleicht fügt ihr ja auch ein paar größere Steine noch hinzu?
    Es gibt hübsche Pflänzchen, die auf steinigem Boden gut wachsen, wie Fetthenne oder Hauswurzen. Und: Ihr erhöht die Artenvielfalt, weil sich dort wärmeliebende und verstecksuchende Kleintiere, v.a. Steinläufer, Tausendfüßler, Asseln und Spinnen, ansiedeln. Eine hohe Artenvielfalt im Garten ist der beste Schutz gegen Schädlingsbefall! Und sorgt für einen gesunden Boden.

    Rasen braucht Zeit und nicht zu viel Schonung.
    Freunde von uns versuchen seit 2 Jahren einen dichten Rasen hinzubekommen. Niemand darf ihn betreten, ständig wird gemacht und getan, gedüngt, alles was kein Gras ist, wird rausgezupft, einmal die Woche gemäht...
    Unsere Nachbarn hingegen haben sehr dichtes und sehr kräftiges Gras. Die tun nichts dafür, mähen nicht regelmäßig, und täglich fetzen mehrere Hunde drüber... also zu viel schonen und herumfummeln ist nichts! Außer die Hälmchen sind gerade ganz frisch gewachsen, klar. Ansonsten braucht es einfach Zeit. Wir hatten auch Stellen im Garten, da dachten wir in einem Jahr: Da wächst ja gar nichts! Und jetzt ist es dort am allerdichtesten.
    Und das, obwohl wir NICHT jede Woche mähen. Das halte ich für ein Gerücht, dass es dann am besten wächst. Nachbars und unser Garten beweisen das Gegenteil :-)

    euer südostseitiges Rasenstück
    Kann gut sein, dass der Regen was wegschwemmt. Vielleicht hilft es, den Boden vorher leicht anzuharken, also nur die Oberfläche etwas anzurauhen, und dann die Grassamen darüber zu streuen. Dann halten sie zwischen den Erdkrumen viellleicht besser. Bei uns hat das gut geklappt.
    Wenn der Boden sehr festgewalzt ist, ist er verdichtet. Wasser sickert nicht mehr so gut ein, sondern fliesst verstärkt oberflächlich ab - und nimmt Grassamen mit.


    Verdichtung des Bewuches:
    Rasen verdichtet sich von alleine, auf zwei Arten.
    1. Lässt man das Gras wachsen, bildet es Samen und säht sich selbst aus - was zu einer natürlichen Verdichtung führt. Wir haben da sehr gute Erfahrungen mit gemacht. Und um es gleich vorwegzunehmen :-)
    Es gibt Rasenmäher, die auch höheres Gras noch super gut mähen. Unserer schafft mehr als kniehohes ohne Probleme!
    2. Gras verbreitet sich auch vegetativ. Die Grashälmchen bilden dichten Wurzelwuchs, aus denen dann weitere Halme wachsen. Wenn sie genug Energie dafür bekommen. Frisch gesähten Rasen ständig mähen halte ich da für kontraproduktiv, denn sonst stecken sie ihre Energie eher ins Wachstum zum Licht hin statt ins Wurzelwachstum. Die Voraussetzung für kräftiges Gras sind kräftige Wurzeln
    Zur Unterstützung und Beschleinigung: Nachsähen, das hilft natürlich auch.


    Nun ist die Antwort länger geworden als geplant, aber ich hoffe, ihr könnt mit dem ein oder anderen was anfangen. :-)
    Viel Erfolg!
     
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