Sinnsprüche und Lebensweisheiten

Lass uns Teddybären sein in unserem nächsten Leben: Jeder liebt sie, niemand stört es, wenn sie dick sind und je älter sie werden, umso wertvoller werden sie!
 
  • Feli, es muss auch Leute geben, die anderen dienen!
    Ich empfinde das immer als sehr ehrenwert, wenn man mir die Füsse küsst, sich nach meinem Befinden erkundigt, das Kissen zurecht rückt, den verlängerten Rücken eincremt ... usw. ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen... :roll:

    Das ist jetzt zwar kein Sinnspruch, aber es macht durchaus Sinn. Für mich jedenfalls :D

    sinnvolle Grüße
    Tono
     
  • Pepino, der gefällt mir!

    feli und tono eure lebensweisheiten gefallen mir auch;)



    Liebes Leben

    Der Wunsch,etwas zu ändern ist anfangs oft nur ein unscheinbares samenkorn.
    Aber es liegen ungeahnte Kräfte darin verborgen.
    Lege es in die Erde der Zuversicht, bewahre es vor den Dornen des Alltags,
    beschütze es vor dem Wind der Gewohnheit,
    dann wird es wachsen und herrliche Blüten treiben.
     
    Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie.
    -R.W. Emerson-

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
    -Adenauer-
     
  • sabine, ich hab mich weggeschmissen vor lachen, woher kennst du mich so gut?:grins::grins:

    das mit den smilies hab ich immer noch nicht geschnallt, wie das funktioniert.

    jasi, die vor lachen jetzt kein spruch schreiben kann:cool:
     
    Ostergedanken

    Ostern ist nicht ganz so prächtig
    wie das Weihnachtsfest es war,
    dennoch freuen sich die Menschen
    auf dies zweite Fest im Jahr.

    Oftmals streichelt uns zu Ostern
    schon ein linder Frühlingshauch,
    die Forsythien leuchten gold
    und die Kornelkirsche auch.

    Erste Tulpen recken Köpfe
    durch die harte Rasennarbe
    und bezaubern uns durch ihre
    Lebenskraft und Farbe.

    Kinder suchen draußen Eier,
    die der Osterhase brachte,
    ( eigentlich war`s ja der Opa,
    den das große Freude machte.)

    Alles regt sich und wird munter,
    Menschen, Tiere, die Natur-
    Ostern hat es wirklich in sich
    und ist Auferstehung pur.

    Renate Eggert Schwarten


    frohes Fest wünscht euch allen

    jasi
     
    Das weiss ein jeder, wer's auch sei,
    gesund und stärkend ist das Ei

    (Wilhelm Busch)



    in diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest!
     
  • Jeder ist eine Blüte

    Sie stand in einem Garten, wie es viele Gärten gibt, inmitten von gelben, roten und blauen Blumen, ach , es waren alle Farben vorhanden. Doch sie meinte, eine besondere Blume zu sein. Schon im Frühjahr beschloß sie, auf keinen Fall zu früh zu erblühen. Sie könnte ja einem Spätfrost zum Opfer fallen. Schließlich war ihr Blumenleben begrenzt, da wollte sie nichts riskieren und ja nicht zu früh ihren Knospenmantel verlassen.

    Als im Frühling die ersten Blumen zaghaft zu blühen begannen, dachte sie:
    " Wie leichtsinnig meine Mitblumen ihre Blüten riskieren !" Und sie fühlte sich bestätigt, als einige davon wirklich einmal einen Nachtfrost nicht überstanden.Traurig sahen sie aus, die Opfer, mit ihren verknüllten Blütenblättern auf dem gesenkten Stengel.

    Im Mai und Juni erblühte dennoch eine Blume nach der anderen in voller Pracht.
    Die Nelken verströmten ihren Duft und die Pfingstrosen leuchteten um die Wette. Nur diese eine Blume stand noch immer trotzig in ihrer Knospe und weigerte sich, ihre Blütenblätter zu öffnen: " Sollten doch die schon blühen", sagte sie sich. Schlimmes hatte sie schon darüber gehört, was einer Blume so alles zustoßen kann, wenn sie erst einmal blüht. Waren es im Frühjahr die Nachtfröste, vielleicht auch noch etwas Schnee, so konnte der Regen im Sommer die Blätter abschlagen. Und wie würde sie dann wirken, so ohne Blütenblätter? Vorbei wäre es mit dem ganzen Blütenzauber.

    Und erst die Vorstellung, jemand könnte sie pflücken, weil sie so schön blühte!

    Nein, in einer Vase wollte sie auch nicht landen!

    Niemand pflückt Knospen, dachte sie und kam sich sehr klug und vernünftig vor. Sie wollte sich erst ganz sicher fühlen, um sich dann mit all ihrer Kraft zu entfalten.
    Allerdings bewunderte sie heimlich die Pracht all ihrer Freundinnen: Wie die ihre Blätter in der Sonne räkelten, mit ihren Duft betörten, ihre Farben ausbreiten! Diese lebendige Vielfalt war ihr, die noch immer ängstlich in ihrer Knospe hockte, manchmal ein wenig ungeheuer, bedrohlich - vielleicht, weil sie es insgeheim erstrebenswert und herrlich fand?

    Tief in ihrem Blumenherzen fühlte sie, daß sie gerne mitblühen wollte.

    An manchen Tagen wurde sie dann unsicher: Ob sie überhaupt mit all dieser Blumenpracht mithalten konnte? Was würden die anderen denken, wenn sie weniger schön wäre und nicht so gut duften würde? Vielleicht würde sie als Blüte gar versagen?
    Immer, wenn solche Fragen ihr Unruhe bereiteten, fiel ihr ein, daß sie auf jeden Fall in ihrer Knospenhülle sicher war, daß all diese Ängste sie nicht berühren würden, solange sie einfach in ihrer Knospe bliebe. Außerdem gab die Knospe ihr Halt und Wärme in den manchmal doch recht windigen und kühlen Sommernächten. Aber die Blume fühlte auch Einsamkeit und Enge, die sie oft bedrängten. Und sie spürte, daß sie ausgeschlossen war von dem prallen Leben und Blühen auf ihrem Beet.

    Nach und nach wurde sie immer ratloser. Auf der einen Seite wollte sie die Sicherheit ihrer Knospe nicht aufgeben, auf der anderen wollte sie auch nicht so recht in ihr bleiben.Was nun?
    " Wer weiss," dachte sie, wie die anderen Blumen reagieren, wenn sie mich blühen sehen. Immerhin kennen sie mich nur als Knospe. Wenn ich jetzt mein Innerstes nach außen kehre, würden manche möglicherweise lachen. Und ausgelacht werden wollte sie auf garkeinen Fall!
    Da fielen ihr auch wieder alle Bedrohungen ein, die draußen auf sie lauern konnten. war nicht gerade der stolze Rittersporn vom Nachtwind umgeweht worden? Und die Margeriten: Fast das ganze Beet hatte dieses Mädchen gestern gepflückt, einfach abgerissen. Nein, Danke! Das sollte ihr nicht passieren.

    Trotzdem irgendwo drängte es sie, auch mitblühen zu können, die Sonnenstrahlen mit ihren Blütenblättern aufzufangen und den kühlen Regen zu genießen, sich einfach in die wunderbare Farbenvielfalt einfügen.
    Überhaupt: Wie mochten ihre Blütenblätter wohl aussehen? Sie fürchtete sich, vielleicht häßlich zu sein - war aber neugierig auf sich selbst. Wenn wirklich mal ein Blatt abfallen sollte, schien das so schlimm nun auch wieder nicht zu sein, die anderen hörten ja deswegen nicht gleich mit dem Blühen auf, wirkten keinefalls häßlich dadurch.

    Schließlich wurde es Ende August. Immer schwerer wurde ihr die Entscheidung. Angst und Neugier, Sicherheit und Lebenslust kämpften in ihrer Blumenseele, ohne daß eine Seite die Oberhand gewann.Konnte die Blume jetzt noch ein solches Risiko eingehen? Immerhin war sie mittlerweile eine alte Knospe.Vielleicht sollte sie einfach doch noch etwas warten, bis sie ganz sicher war. Sicher? In mancher Sommernacht gestand sie sich ein, daß sie in ihrer Sicherheit immer unsicherer wurde. Sie war immer nur Knospe gewesen, hatte keinerlei Erfahrung im Blühen. Und doch - in ihr wuchs immer mächtiger eine Ahnung, wie schön das Blühen sein mußte. Wie gut stand den Malven ihr Rosa zu Gesicht. Wie fröhlich wippten die Wicken im Wind! Wie beeindruckend erhoben sich über alle die sattgelben Sonnenblumen! Und so wurde sie eine immer traurigere Knospe. Von Tag zu Tag fühlte sie deutlicher, wie sich in all ihrer Sicherheit Stillstand und Leere zeigten. Sie war zwar eine sichere Knospe - im Herzen aber eine Blume, die sich nicht zu entfalten wagte.

    Im September wurden die Sonnenstrahlen milder und das Blumenbeet langsam leerer. Da wußte die Blume plötzlich, daß sie sich jetzt entscheiden mußte.
    Mit dem September nahte auch schon der Herbst. Womöglich könnte sie erfrieren, obwohl sie sich beinahe schon erfroren fühlte hinter ihren Knospenmauern. Und dann, an einem besonders schönen Septembermorgen, arbeitete sie sich doch noch aus ihrer inzwischen harten Schale hervor.

    Sie wurde eine phantastische Blüte und erntete viel Bewunderung. Am meisten aber freute sie sich, daß sie endlich den Mut zum Blühen gefunden hatte.

    Sie ließ ihre Farben weithin leuchten, spielte mit Wind und Sonne, war einfach glücklich.Sie wußte jetzt, das Blühen nichts mit Können zu tun hat, sondern mit Sein.

    Es ist nicht überliefert, was aus ihr geworden ist. Vermutlich wird sie nur kurz geblüht haben, da sie sich so lange nicht entscheiden konnte.

    Aber sie war noch zu einer herrlichen Blume aufgeblüht, damals im September.


    ( Kristiane-Allert-Wybranietz )



    jasi
     
  • lieber tono,
    es geht mir um diese kleine geschichte, diese versteckte zweideutigkeit, die ich sehr interressant finde.
    nicht weil ich die liebe lange weile habe, es steht jedem zu , sie zu lesen oder auch nicht....und du scheinst sie ja gelesen zu haben ;)

    dir auch noch einen schönen tag, vielleicht lese ich ja hier auch mal was schönes von dir ...;)

    liebe grüße jasaliki
     
    Ein Mann ist stets so jung, wie er sich fühlt,
    aber keineswegs so bedeutend.
    (Simone de Beauvoir)
     
    lieber tono, vielleicht lese ich ja hier auch mal was schönes von dir ...

    Jasi Brille kaputt?...oder Du kannst nicht lesen?...oder Du hast nur noch nicht die schönen Beiträge von Tono gefunden. :D:D:D:D

    Wenn Du fleißig suchst , wird Dir nicht verborgen bleiben , das Tono unser Dichterfürst ist!:cool:
     
    Tono dichtet immer fein
    nur im Moment fällt ihm nix ein.
    Doch keine Angst es kommt der Tag
    an dem er wieder dichten mag.


    :D:D

    Gell Christa :cool:




    LG Feli
     
    @ jasi: Wer suchet, der findet!:grins:

    ... und noch ein Spruch, der bei meiner Kurzen seit langem an der Zimmertür hängt.

    "Dieses Zimmer ist sauber genug, um gesund zu sein,
    aber schmutzig genug, um glücklich zu sein."
     
    Wenn Du dein Zimmer nicht aufräumst, kriegst Du Hausarrest.

    Meine Mutter

    (1933 - 2005)

    Deutsche Hausfrau
     
  • Zurück
    Oben Unten