Schachtelhalmbrühe - gibt es ein Zuviel?

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08. Juni 2008
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an der Elbe
Ich bin am Freitag unerwartet zu einem Plastikbeutel randvoll mit frischen Stachelhalmen gekommen. Diese musste ich nun pflichtschuldigst verarbeiten (über Nacht eingeweicht, dann in dem Wasser 30 Minuten geköchelt).
Spritzen will ich nicht (überdachter Balkon, noch nie Pilzprobleme gehabt), also bleibt Gießen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Flüssigkeit jetzt besonders nährstoffintensiv/aggressiv ist. Es geht ja in erster Linie um die Kieselsäure, richtig? Wie stark *muss* man die Brühe denn wirklich verdünnnen?
(Die Schenkerin der Schachtelhalme hat es nur gut gemeint und wenn ich nun das Zeugs schon mal habe, will ich es nicht wegkippen...)
 
  • Beim gießen ist's egal, beim sprühen nicht. DIe meisten Pflanzenbrühen enthalten Wuchsstoffe (wie Hormone), welche über das Blatt aufgenommen werden. Daher sollte man die Konzentration zum sprühen nicht zu hoch wählen um diesen Effekt nicht zu verschenken. Beim gießen (also Aufnahme über die Wurzel) ist die Wirkung schwach und der Nährstoffgehalt ist ohnehin nur sehr gering.
     
  • Ich verdünne die Spritzbrühe 1:5.Wurde in einer Gartensendung, so gesagt. Bis jetzt sehen meine Rosen sehr gesund und kräftig aus!
     
  • Okay.
    Bis jetzt gieße ich das Zeugs mal, vielleicht bleiben mir ja Schädlinge erspart und ich muss mich mit dem Spritzen gar nicht befassen... :-)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ich verdünne sogar 1:10, wobei ich die Reste der Schachtelhalmbrühe in einem 5-l-Kanister aufbewahre.

    Aber soviel ich weiß, kann man die Schachtelhalmbrühe auch aus getrockneten Blättern kochen.
     
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