- Registriert
- 18. Apr. 2009
- Beiträge
- 6
Hallo,
ich bin durch Zufall auf dieses ältere und auf den ersten Blick sehr lustige Thema gestoßen. Lachen darüber können aber nur die, die das Problem nicht haben und sich nicht vorstellen können oder wollen, wie das im Extremfall aussehen kann. Daher ein paar Fakten, auch zur Richtigstellung einiger Äußerungen in den Beiträgen:
Ein übermäßiges Auftreten von Regenwurmhaufen ist keinesweg ein Zeichen für einen guten Boden. Vielmehr ist Staunässe der Auslöser und die Würmer kommen in der feuchtkalten Jahreszeit gerne hoch, weil sie unten keine Luft mehr bekommen.
Nicht alle Wurmsorten machen diese Haufen. "Übeltäter" sind nur die, die auf einem Drittel ihrer Länge eine helle Verdickung haben.
Besanden ist vom Grundsatz bei zu schweren Böden immer gut, hilft gegen das Problem aber nicht wirklich.
Sich freuen und einharken ist ein ganz toller Tipp! In der Theorie zumindest. Bei meiner Rasenfläche von 60 qm habe ich in Spitzenzeiten jede Woche 6 bis 8 Liter einer schmierigen Matsche mit der Hand aufgesammelt. Wer kann mir erklären, wie man das einharken soll. Das geht weder von der Menge noch von der Konsistenz her. Man kann es allenfalls halbwegs gleichmäßig über die Rasenfläche verschmieren aber niemals einharken. Übrigens mal nachgerechnet? 6 bis 8 Liter wöchentlich in der Zeit von Sept. bis April macht in Summe rd. 240 Liter Matsche pro Jahr. Viel Spaß beim Einharken!
Bei mir lag das Problem an einem verdichteten Baugrund nach einem Neubau. Durch die Aktivität der Würmer, die vom Grundsatz her unbestritten positiv ist, hat sich die Durchlässigkeit des Untergrundes verbessert und ich stelle nach 10 Jahren eine allmählich fallende Tendenz fest aber gelöst ist das Problem keineswegs. Daher kann ich verstehen, wenn Hobbygärtner die Würmer zum Teufel wünschen, obwohl sie ja unentbehrlich sind. Strom habe ich auch schon versucht aber diese FI-Schalter sind eben nicht immer von Vorteil. Von chemischen Dingen rate ich dringend ab, weil man dabei sehr arm werden kann, wenn die Sachen ins Grundwasser vordringen und man als Auslöser ermittelt wird. Inzwischen sehe ich die Sache gelassener und sammel von Herbst bis Frühjahr geduldig meine Wurmscheiße auf und verwende sie bei Gelegenheit gerne im Garten, weil es sich ja um beste Erde handelt. Ärgerlicher als die Wurmhaufen machen mich schon eher die blöden Witze anderer Leute, die selbst aber einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn ein Blatt vom Baum des Nachbarn in den eigenen Teich fällt. Deshalb: Mach dich nie über Sorgen lustig, die du nie gehabt hast!
In dem Sinne einen schönen Gartensommer!!!
ich bin durch Zufall auf dieses ältere und auf den ersten Blick sehr lustige Thema gestoßen. Lachen darüber können aber nur die, die das Problem nicht haben und sich nicht vorstellen können oder wollen, wie das im Extremfall aussehen kann. Daher ein paar Fakten, auch zur Richtigstellung einiger Äußerungen in den Beiträgen:
Ein übermäßiges Auftreten von Regenwurmhaufen ist keinesweg ein Zeichen für einen guten Boden. Vielmehr ist Staunässe der Auslöser und die Würmer kommen in der feuchtkalten Jahreszeit gerne hoch, weil sie unten keine Luft mehr bekommen.
Nicht alle Wurmsorten machen diese Haufen. "Übeltäter" sind nur die, die auf einem Drittel ihrer Länge eine helle Verdickung haben.
Besanden ist vom Grundsatz bei zu schweren Böden immer gut, hilft gegen das Problem aber nicht wirklich.
Sich freuen und einharken ist ein ganz toller Tipp! In der Theorie zumindest. Bei meiner Rasenfläche von 60 qm habe ich in Spitzenzeiten jede Woche 6 bis 8 Liter einer schmierigen Matsche mit der Hand aufgesammelt. Wer kann mir erklären, wie man das einharken soll. Das geht weder von der Menge noch von der Konsistenz her. Man kann es allenfalls halbwegs gleichmäßig über die Rasenfläche verschmieren aber niemals einharken. Übrigens mal nachgerechnet? 6 bis 8 Liter wöchentlich in der Zeit von Sept. bis April macht in Summe rd. 240 Liter Matsche pro Jahr. Viel Spaß beim Einharken!
Bei mir lag das Problem an einem verdichteten Baugrund nach einem Neubau. Durch die Aktivität der Würmer, die vom Grundsatz her unbestritten positiv ist, hat sich die Durchlässigkeit des Untergrundes verbessert und ich stelle nach 10 Jahren eine allmählich fallende Tendenz fest aber gelöst ist das Problem keineswegs. Daher kann ich verstehen, wenn Hobbygärtner die Würmer zum Teufel wünschen, obwohl sie ja unentbehrlich sind. Strom habe ich auch schon versucht aber diese FI-Schalter sind eben nicht immer von Vorteil. Von chemischen Dingen rate ich dringend ab, weil man dabei sehr arm werden kann, wenn die Sachen ins Grundwasser vordringen und man als Auslöser ermittelt wird. Inzwischen sehe ich die Sache gelassener und sammel von Herbst bis Frühjahr geduldig meine Wurmscheiße auf und verwende sie bei Gelegenheit gerne im Garten, weil es sich ja um beste Erde handelt. Ärgerlicher als die Wurmhaufen machen mich schon eher die blöden Witze anderer Leute, die selbst aber einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn ein Blatt vom Baum des Nachbarn in den eigenen Teich fällt. Deshalb: Mach dich nie über Sorgen lustig, die du nie gehabt hast!
In dem Sinne einen schönen Gartensommer!!!