Rasen: Neu anlegen vs. retten (Probleme mit Granulat)

  • Merkwürdigerweise gibt es im Garten ein kleines 2qm Stück mit intaktem Rasen (siehe Fotos). Das Gras dort ist sehr grob, aber doch grün und dicht und das würde ihr auch schon reichen.
    Das grobe Gras auf den Fotos 7, 12 und 13 dürfte Rohrschwingel sein. Das gilt als relativ widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Bei mir kann ich das allerdings nicht bestätigen.
     
    In der Vergangenheit stand gleich um die Ecke auch eine Tongrube.
    Das erklärt neben der Bodenart und dem Bodentyp auch das Bodenprofil. Es passt alles zusammen.

    Deine Fotos lassen mich einen sehr sandarmen Boden erkennen, zumindest Mittel- und Grobsand ist nicht viel enthalten. Diese beiden Körnungen erkennt man nämlich mit dem bloßen Auge schon gut als gegen das Licht glitzernde Körnchen..

    Man kann den Sandgehalt ganz grob abschätzen:
    Dazu streicht man feuchten Boden in der Hand oder auf einer Unterlage glatt und schätzt, wie viel % Sand oberflächlich vorhanden sind.
    Bei Dir werden das nur wenige % sein, wenn überhaupt.

    Merkwürdigerweise gibt es im Garten ein kleines 2qm Stück mit intaktem Rasen (siehe Fotos). Das Gras dort ist sehr grob, aber doch grün und dicht und das würde ihr auch schon reichen. Sonne und Boden sind vergleichbar, nur die Bewässerung könnte besser sein, da in unmittelbarer Nähe der Wasserhahn steht.
    Das kann gut sein.
    @Pluto hat schon eine Einschätzung zur Grasart gegeben.
    Offensichtlich kommt das Gras an dieser Stelle gut mit viel Wasser und mit Trockenheit klar.

    Vor vielen Jahren wurde nur dieses kleine Stück als Rollrasen verlegt.
    Kannst Du herausbekommen, welche Mischung verlegt wurde ?

    Nach der weiteren Untersuchung und den ernüchternden Ergebnissen bin ich wieder am Anfang.
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    Der Boden scheint so hart, dass ich mit manuellem Ärifizieren und Sand nicht weit kommen werde. Und den grösseren Bodenaustausch (Grassoden + 30/30/30 Mix mit Bestand + Quarzsand + Kompost) scheut die Tante noch. Ich spreche nochmal mit einem Gärtner.
    Gute Idee. Der sollte die Bedingungen in Deiner Umgebung kennen und kann in seine Empfehlung hoffentlich eigene Erfahrungen einfließen lassen.

    Vielleicht leihe ich eine Ärifiziermaschine (damit sollte ich auf 5-10% Sand auf 4cm kommen) und säe dann eine sehr einfache Rasensorte an.
    Ein Kompromiss. Aber gut - Versuch macht kluch. ;)

    Müsste ich die Rasenmischung aussuchen, würde ich es wohl mit RSM 7.3 versuchen, dem Landschaftsrasen für Feuchtlagen - sommerliche Bewässerung vorausgesetzt.
    Er ist allerdings für extensive Flächen gedacht und für mich im Moment noch nicht klar, ob er auch für regelmäßigen Schnitt geeignet ist- Da würde ich noch recherchieren.

    Jetzt bewässere ich mal langsam und täglich. Im aktuellen Zustand kann ich weder ärifizieren noch fräsen.
    (y)
     
  • Sorry, aber mir erschließt sich die Sinnhaftigkeit des ganzen Projektes nicht.
    So wie es sich liest, ist deine Tante schon älter.
    Hat sich bisher nicht wirklich um den Rasen gekümmert.
    Es ist ihr auch nicht wichtig.
    Der Garten ist gemietet.
    Die angedachten Massnahmen kosten ein Schweine-Geld.
    Der Rasen sieht aktuell auch nicht „abgesoffen“ aus sondern schlichtweg vertrocknet. Insofern sind alle bodenverbessernden Maßnahmen nicht zielführend. Zwar nicht schädlich, aber am Problem vorbei.
    Wenn die Tante nicht bereit/in der Lage ist, ein Minimum an Aufwand zu betreiben, kannste dich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln.
     
  • Ja, diese Frage stellte sich mir schon zu Anfang. Welcher Zustand wird angestrebt und welcher Aufwand dafür in Kauf genommen. Ich denke, da sind sich die Tante und @Hobbygärtner01 noch nicht ganz sicher.

    @Hobbygärtner01
    Hast Du nicht auch eine Bewässerung und einen Mäh-Roboter geplant, oder vertue ich mich da jetzt ?
     
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