Hobbygärtner01
Neuling
- Registriert
- 10. Okt. 2026
- Beiträge
- 3
Hallo Liebe Community!
Ich soll mich um den Rasen einer Bekannten in deren Hobbygarten kümmern. Vor 3 Jahren hat ihr Gärtner eine Art Granulat (ich vermute: Lavastein/Bims/Basaltsplit) auf den Rasen aufgetragen und seither hat sie Probleme. Der Boden ist lehmig, aber nicht von Baumaschinen o.ä komprimiert. Ich nehme an, das Granulat sollte -ähnlich wie Sand - für mehr Luftigkeit und Durchlässigkeit sorgen. An der Oberfläche hat es aber dazu geführt, dass die Sonne jeden Samen und Rasen rund um die Steinchen verbrennt.
Im ersten Schritt habe ich den ganzen Rasen mit einem Werkstattsauger bearbeitet und die oberflächlichen Granulatkiesel entfernt. Fotos vom Zustand des Rasens lege ich bei. Das Foto mit Kieselsteinchen ist ein vorher Foto; oberflächlich sind jetzt alle entfernt. Ich schätze, dass der Rasen aktuell zu 40-50% noch lebt, 20% sind Unkraut und die restlichen 30%+ sind abgestorbenes, trockenes Gras bzw. einfach nur noch blanke Erde (dort wo das Granulat ganz an der Oberfläche war).
Mein Plan ist, im Frühling den Gärtner ein Herbizid gegen das Unkraut spritzen zu lassen. 2 Wochen später möchte ich sehr stark vertikutieren, danach eine 1cm Mischung aus Rasenerde + Sand gleichmässig aufbringen und walzen. Danach Rasensamen säen, mit 2mm Erde bedecken und leicht festwalzen und schliesslich 3-4 Wochen dauerfeucht halten.
Die Alternative wäre, den Rasen chemisch völlig abzutöten, dann mit der Gartenfräse zu arbeiten und im Frühling nochmal Herbizid gegen das neue Unkraut spritzen, danach planieren und Samen aussäen.
Den Grasoden abzutragen kommt nicht in Frage. Das wären mind. 3cm, die ich zuerst abtransportieren und dann mit Erde/Sand auffüllen müsste. Das sind bei 200qm mehr als 6m3 und die Menge möchte ich nicht mit Schubkarre transportieren. Die Chemiekeule kommt deswegen ins Spiel, weil ich bei noch lebendem Rasen die Grasnarbe mit einer einfachen 75kg Gartenfräse wahrscheinlich nicht umackern kann.
Mit Rasen habe ich bisher keine Erfahrung, aber meine bisherige Recherche lässt mich zur Sanierung tendieren (vs. Neugestaltung mit Chemie + Fräsen).
Habt Ihr bitte Ratschläge? Danke!

Ich soll mich um den Rasen einer Bekannten in deren Hobbygarten kümmern. Vor 3 Jahren hat ihr Gärtner eine Art Granulat (ich vermute: Lavastein/Bims/Basaltsplit) auf den Rasen aufgetragen und seither hat sie Probleme. Der Boden ist lehmig, aber nicht von Baumaschinen o.ä komprimiert. Ich nehme an, das Granulat sollte -ähnlich wie Sand - für mehr Luftigkeit und Durchlässigkeit sorgen. An der Oberfläche hat es aber dazu geführt, dass die Sonne jeden Samen und Rasen rund um die Steinchen verbrennt.
Im ersten Schritt habe ich den ganzen Rasen mit einem Werkstattsauger bearbeitet und die oberflächlichen Granulatkiesel entfernt. Fotos vom Zustand des Rasens lege ich bei. Das Foto mit Kieselsteinchen ist ein vorher Foto; oberflächlich sind jetzt alle entfernt. Ich schätze, dass der Rasen aktuell zu 40-50% noch lebt, 20% sind Unkraut und die restlichen 30%+ sind abgestorbenes, trockenes Gras bzw. einfach nur noch blanke Erde (dort wo das Granulat ganz an der Oberfläche war).
Mein Plan ist, im Frühling den Gärtner ein Herbizid gegen das Unkraut spritzen zu lassen. 2 Wochen später möchte ich sehr stark vertikutieren, danach eine 1cm Mischung aus Rasenerde + Sand gleichmässig aufbringen und walzen. Danach Rasensamen säen, mit 2mm Erde bedecken und leicht festwalzen und schliesslich 3-4 Wochen dauerfeucht halten.
Die Alternative wäre, den Rasen chemisch völlig abzutöten, dann mit der Gartenfräse zu arbeiten und im Frühling nochmal Herbizid gegen das neue Unkraut spritzen, danach planieren und Samen aussäen.
Den Grasoden abzutragen kommt nicht in Frage. Das wären mind. 3cm, die ich zuerst abtransportieren und dann mit Erde/Sand auffüllen müsste. Das sind bei 200qm mehr als 6m3 und die Menge möchte ich nicht mit Schubkarre transportieren. Die Chemiekeule kommt deswegen ins Spiel, weil ich bei noch lebendem Rasen die Grasnarbe mit einer einfachen 75kg Gartenfräse wahrscheinlich nicht umackern kann.
Mit Rasen habe ich bisher keine Erfahrung, aber meine bisherige Recherche lässt mich zur Sanierung tendieren (vs. Neugestaltung mit Chemie + Fräsen).
Habt Ihr bitte Ratschläge? Danke!
