Rasen nach dem Winter renovieren

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21. Feb. 2016
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Hallo zusammen

Unser Rasen ist nun 5 Jahre alt. Da wir Kinder und Tiere haben liegt es uns fern massenhaft zu spritzen und düngen, wir wollen aber auch nicht einen englischen Rasen. Nun hat er aber Löcher und massenhaft Unkraut. Gibt es eine Möglichkeit den wieder einigermassen hinzukriegen im Sinne von dicht und strapazierfähig aber nicht piek fein?

Lg
 

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  • AW: Rasen renovieten

    Regelmäßig (!) düngen, in der Vegetationszeit mindestens (!) einmal die Woche mähen und bei Bedarf wässern (!), nicht nur immer mal gießen..... fertig.

    Gròßere Wildkräuter ggf. stechen, kleinere werden durch einen kräftigen Rasen zurückgedrängt.
     
    AW: Rasen renovieten

    Wir machen nichts außer zu mähen, wenn unsere Wiese zu hoch ist, nicht mal wässern. Kann aber am Lehmboden liegen. Nur sorgt der für gewaltige Probleme bei allen anderen Pflanzen.

    Anhang anzeigen 504892

    Suse
     
  • Mein Rasen sind aktuell auch sehr schlimm aus. Ich habe das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird. Leider hatten wir letztes Jahr im Spätsommer noch einen Maulwurf der auch nicht gerade förderlich war. ich kann gar nicht drauf warten, dass ich anfangen kann zu düngen. Macht ihr jetzt aktuell schon was? Ich finde der Rasen ist durch den ständigen Regen auch sehr weich und ich will ihn gar nicht betreten.
     

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  • Ich hatte ein ähnliches Problem und habe viele gute Ratschläge bekommen, die leider für mich nicht umsetzbar waren (Gartenfräse, Gartenbaufirma, Walze nach Humus auffüllen). Meine finanziellen Mittel waren begrenzt und die Anzahl meiner Gartengeräte ebenfalls.

    Meine "Arbeiten" waren jetzt sicher nicht perfekt, aber es hat mit wenig Aufwand zum gewünschten Ergebnis geführt. Der Gartenteil, den ich behandelt habe, ist schattig bis halbschattig und ich habe lehmigen Boden der sich sehr gesetzt hat, außerdem viel Moos und Unkraut. Den Rasen habe ich bis auf ein paarmal Düngen in den 5 Jahren, nicht besonders gepflegt.

    Zunächst habe ich meinen Rasen gegen Moos behandelt. Als das Moos schön braun vertrocknet war, habe ich den trockenen Rasen ganz kurz geschnitten, danach vertikutiert. Gut wäre noch ein wenig Sand gewesen, damit der Boden etwas lockerer wird und ggf. Bodenverbesserer. Habe ich übersehen. Bodenunebenheiten habe ich mit Humus ausgeglichen, festgetreten, danach neu angesät und gut gewässert.

    Das Vertikutieren hat schon viele Unkräuter beseitigt und die paar, die dann nach dem Vertikutieren noch gewachsen sind habe ich Mit Unkrautvernichter per Gießverfahren auch noch vernichtet. Im Herbst hatte ich wieder einen schönen Rasen!

    Ab sofort ist regelmäßige Pflege und Düngung angesagt, damit er auch ein Weilchen so schön bleibt (was ich bezweifle, denn der Nachbarrasen besteht ausschließlich aus Unkraut, was gerne mal rüber fliegt...).

    Das ist jetzt die ganz einfache Variante, nicht zu teuer und ohne zu großen Aufwand zu betreiben, wobei sich die "Rasenprofis" jetzt wahrscheinlich die Haare raufen...

    LG Shantay
     
  • Das nennt sich schwefelsaures Ammoniak (richtig wäre: Ammoniumsulfat). Ist zum einen ein Rasendünger und zum anderen ein Moosvernichter. Wird auch in der Agrarwirtschaft verwendet. Gibt es normalerweise z. B. bei der Baywa und kostet nur ein paar Euro für einen 25-Kilo-Sack. Ich habe insgesamt ca. 350 qm Rasen, davon habe ich die Hälfte letztes Jahr behandelt und der Sack ist noch immer 3/4 voll ;-)

    LG Shantay
     
  • Bei "Sulfat" denke ich sofort an reine Schwefelsäure die in Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht, wie bei dem gepriesenen Eisen II-Sulfat das man nur in absolutem Vollschutz anwenden darf (auch wenn einem das keiner erzählt)...

    Und ja, was steht schon in derr Kurzbeschreibung Deines "Wundermittels".....:rolleyes:
    Nicht auf feuchte Pflanzen düngen, es könnten Ätzschäden entstehen
    Quelle: http://www.unkrautvernichter-shop.de/SSA-Schwefelsaures-Ammoniak-25-kg.html

    Also schön den Boden verätzen, Tieren die Pfoten verätzen und Kleinstlebewesen schädigen oder töten..... aber Hauptsache das Moos ist weg ohne dass ich Arbeit habe, gelle?

    Dazu noch ordentliuch Herbizide damit man sich nicht bücken muss und dann ab damit in ein Forum....

    Ach ja, hättest Du in den letzten fünf Jahren den Rasen nur etwas gepflegt (ok, macht ein bisschen Arbeit, so ca. 30 Minuten in der Woche) und mehr als nur "ein paarmal" gedüngt hättest Du Dir das Gift und die Schwefelsäure sparen und die Natur schonen können... aber es hätte natürlich Deine wertvolle Zeit gekostet..
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Also, ich halte mal fest: Vertikutieren (das würde ja Moos auch schon nehmen) und Düngen.

    Wann kann ich vertikutieren und wann das erste Mal düngen? Und mit was düngt ihr?
     
    1. habe ich nie behauptet, daß es ein Wundermittel ist und

    2. wurde ich danach gefragt, was ich verwendet habe

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Und ich finde - genauso wie bei der Diskussion über organischen und mineralischen Dünger, daß es doch bitteschön jedem selber überlassen sein möge, wie er seinen Garten pflegt oder nicht pflegt.

    Ich dünge ein bis zweimal jährlich mit Wolf-Rasendünger (mineralischer Dünger), je nachdem, wie der Rasen aussieht. Zusätzlich habe ich mir vorgenommen, jährlich den Rasen zu "Lüften" und etwas Sand auszubringen, damit der Boden lockerer wird. Aber nicht im Ansaat-Jahr und auch nicht im darauffolgenden Jahr, da sonst die kleinen Graswurzeln beschädigt werden.

    LG Shantay
     
    Und nein, Vertikutieren alleine reicht nicht, da Du damit die Sporen vom Moos überall verteilst und das Problem gleich wieder hast ;-)

    LG Shantay
     
    idiotter schrieb:
    Also, ich halte mal fest: Vertikutieren (das würde ja Moos auch schon nehmen) und Düngen.

    Wann kann ich vertikutieren und wann das erste Mal düngen? Und mit was düngt ihr?
    Wenn Du keinen verfilzten Rasen wie z.B. einen Fußballplatz hast, brauchst ( und solltest) Du gar nicht vertikutieren, schon gar nicht im Frühjahr wenn der Rasen sowieso geschwächt ist.

    Lies dazu mal hier: http://www.rasenblog.de/?p=200

    Einen guten Rasen erreichst Du mit regelmäßigem düngen, mindestens einmal die Woche mähen und bei Bedarf wässern (nicht gießen). Das schafft eine dichte Grasnarbe bei der Wildkräuter keine größen Möglichkeiten haben. Größere Wildkräuter wie Löwenzahn etc. stichst Du einfach aus.
     
    Wir reden hier nicht davon, daß sie jedes Jahr vertikutieren soll. Es geht hier um eine einmalige Maßnahme, damit dieser Rasen neu angesät werden kann. Wie gesagt, ich habe im Sommer vertikutiert und da war überhaupt kein Rasen mehr vorhanden, weil nur Unkraut und Moos. Daß ich das nicht jährlich mache ist auch klar aber ICH lege Wert auf Rasen und nicht auf Wiese ;-)

    LG Shantay
     
    Ich hab die Frage von idiotter beantwortet und dieser Rasen benötigt den Bildern nach "nur" Pflege aber kein vertikutieren...
     
    Ich bin die letzten beiden Jahre alleine mit meinem Rasen gewesen. Demzufolge habe ich weder Zeit, und jetzt nach der OP auch nicht mehr die Kraft, jede Woche zu mähen und zu wässern.
    Der Rasen ist auch teilweise recht schattig und somit habe ich eine Menge Moos und Vogelmiere im Rasen. Außerdem haben sich, von woher auch immer, irgendwelche Blümchen ausgesät. Das Mooswachstum wurde wohl auch durch viel Feuchtigkeit begünstigt. Es hat sehr oft ausgiebig geregnet. Ich bin oft gar nicht zum Mähen gekommen, weil der Rasen einem fatschnassen Schwamm glich.
    Einen Vertikutierer kann ich geschenkt bekommen.
    Habe mich zum Vertikutieren entschlossen und dann kommt Dünger mit Moosvernichter drauf.
     
    Also, ich halte mal fest: Vertikutieren (das würde ja Moos auch schon nehmen) und Düngen.

    Wann kann ich vertikutieren und wann das erste Mal düngen? Und mit was düngt ihr?

    Vertikutieren kannst im März schon,wenn die Rasenfläche abgetrocknet ist.
    Düngen würde ich aber erst Ende März,Anfang April.
     
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