Planung von kombiniertem Sprinkler-/Micro-Drip-System

TobyDZ

Neuling
Registriert
28. Mai 2013
Beiträge
11
Hallo zusammen,

ich plane seit einigen Wochen ein Garten-Bewässerungssystem mit Regnern für den Rasen und Tropfern für eine heckenartige Randbepflanzung mit Sträuchern und Stauden. Hier im Forum habe ich schon viel nachgelesen und viele gute Hinweise bekommen. Dafür jetzt schon vielen Dank! :)

Ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem noch ein paar Hinweise geben und evtl. Fehler in meinen Überlegungen aufdecken, bevor ich losziehe und alle Teile kaufe. Es ist ja auch nicht ganz billig. Es tut mir leid, dass der Text so lang geworden ist und die Fragen überall verteilt sind. Zum besseren Verständnis habe ich drei Screenshots von der Bewässerungsplanung hochgeladen (s. Ende des Beitrags).

Grundsätzliches:

Im Grunde genommen habe ich mich schon für die Versenkregner- und Micro-Drip-Systeme von Gardena entschieden. Ich weiß zwar, dass es damit öfter Qualitätsprobleme gibt, jedoch ist die Ersatzteilversorgung halt sehr gut – es gibt die Teile ja in fast jedem Baumarkt. Außerdem werde ich das System wohl mit einem Hausanschluss betreiben (müssen), so dass es keine Probleme mit eisenhaltigem oder verunreinigtem Brunnenwasser gibt. Falls es doch nicht läuft, muss ich die Regner nächstes Jahr halt gegen Hunter-Modelle austauschen.

Die Hunter-Regner sind doch zumindest bzgl. der Anschlüsse kompatibel zu Gardena ¾“, oder? Sind die Hunter-Regner so dimensioniert, dass sie in dieselben Schächte im Boden passen, oder sind sie z. B. höher oder niedriger, so dass ich da etwas anpassen müsste? Würde ein für Gardena konzipiertes Leitungsteilsystem auch mit Hunter-Getrieberegnern funktionieren, oder ist der Wasserverbrauch so unterschiedlich, dass ich dann doch wieder den ganzen Garten umgraben darf, weil die Regner-Anzahl pro Leitung nicht passt?

Leitungen / Bewässerungssteuerung:

Es gibt hier am Haus zwar zwei Wasseranschlüsse für den Garten, ich kann aber nur einen davon nutzen, weil der andere an der Auffahrt liegt und ich sonst die ganzen Pflastersteine losklopfen müsste, um das Verlegerohr darunter zu vergraben. An dem nutzbaren Wasseranschluss habe ich aber nur magere 20 Sekunden für den 10-Liter-Eimer gemessen. Wegen des geringen Drucks werde ich wohl vier bis sechs Leitungen benötigen. Auch deshalb (und natürlich, weil Automation toll ist und die Bewässerung auch funktionieren soll, wenn ich im Urlaub bin) habe ich vor, eine Bewässerungssteuerung einzusetzen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob das was wird, da die Leitungen teilweise auch recht lang sein werden, die längsten mit Abzweigungen ca. 80m.

Die Bewässerungssteuerung 4040 modular hat schon vier Ausgänge, was vielleicht ausreicht, und kann mit dem Modul 2040 noch um zwei erweitert werden, falls ich sechs Leitungen brauche. Was ich an dem Konzept mit 24V-Ventilen interessant finde, ist, dass ich die Steuerung irgendwann vielleicht gegen einen KNX/openHAB-Controller austauschen und die Ventile dabei weiterverwenden könnte.

Allerdings scheint das Ding schon recht betagt zu sein, von 2005 oder so. Normalerweise würde ich mir so „reife“ Hardware ja nicht ins Haus holen. Gardena scheint in der Richtung auch nichts mehr weiter zu entwickeln, denn seitdem sind nur noch kleine „Bewässerungscomputer“ auf den Markt gekommen. Die scheinen aber nur für jeweils eine, maximal zwei Leitungen gut zu sein.

Meint ihr, es wird Probleme mit dem Wasserdruck geben? Brauche ich wirklich so viele Leitungen? Macht die Leitungslänge sehr viel aus? Werde ich mit 80m da Probleme bekommen?
Hat jemand Erfahrungen mit der Bewässerungssteuerung 4040 modular?
Hat jemand Erfahrungen mit den kleineren Bewässerungscomputern? Sind die besser als die große (und alte) „Bewässerungssteuerung“ 4040 modular? Oder bin ich auf das Teil angewiesen, wenn ich so viele Leitungen benötige?

Versenkregner für den Rasen:

Ich habe gelesen, dass die S-Regner von Gardena mehr oder weniger Müll seien und man unbedingt die Turbinenregner nehmen solle. Allerdings steht auch über die kleinen und mittleren Turbinenregner T100 und T200 öfter, dass sie sich leicht verstellten und generell unzuverlässig seien. Lediglich der T380 scheint ganz gut abzuschneiden. Mein Problem ist, dass der Garten eher schmal und länglich in U-Form ums Haus führt (s. Screenshots). Dadurch ist an vielen Stellen die minimale Wurfweite des T380 einfach zu groß. An den meisten Stellen habe ich daher den T200 eingeplant. Könnt ihr bestätigen, dass der T100 und der T200 nicht so gut sind?

Ich habe auch gelesen, dass die Regnerbereiche sich so weit überlappen sollten, dass die jeweiligen Regnerköpfe sogar bis über benachbarte Köpfe hinaussprühen. Ist das wirklich so wichtig? Ist die Beregnung in Kopfnähe so schlecht? In meinem bisherigen Plan überlappen sich zwar die Bereiche ein wenig, aber nicht so sehr, dass die Regnerköpfe mitbesprüht werden. Falls das nötig ist, müsste ich einige weitere Regner in der Rasenmitte verbauen, aber an vielen Stellen würde selbst ein T100 mit der kleinsten Wurfweite die Hauswand mitbewässern. Außerdem müsste ich dann wegen des geringen Wasserdrucks noch weitere Leitungen einplanen. Kann ich übrigens dem Bewässerungsplaner auf der Gardena-Website trauen? Dieses Programm scheint den Wasserdruck nur aufgrund der geplanten Regner zu berechnen. Für die Leitungslänge steht da, dass man pro 25m (angefangene oder vollständige??) eine Sekunde für den 10-Liter-Eimer hinzurechnen soll. Aber haben nicht auch die Anzahl der L- und T-Stücke und Kurven und die Linienführung insgesamt einen Einfluss? Sind sanfte Kurven besser als (laut Gardena) „exakte Richtungsänderung“ per L-Stück? Ich befürchte, dass bei meiner Konstellation am Ende kein Wasser rauskommt… Stört ein 2- bzw. 4-Wege-Verteiler den Wasserfluss eigentlich sehr?

Micro-Drip-System für die Randbepflanzung:

Wie ihr auf den Screenshots sehen könnt, ist der Garden praktisch vollständig von einer Randbepflanzung umgeben, die aus Sträuchern unterschiedlicher Art, ein paar Stauden und Blumen besteht. Hier möchte ich ein Tropfsystem verbauen – am liebsten unterirdisch. Gardena bewirbt sein Tropfrohr nur für Hecken. Kann man es trotzdem problemlos für unterschiedliche Sträucher nehmen? Für die Sträucher könnte ich natürlich auch Tropfer nehmen. Aber einige kleinere Sträucher werden hier von Jahr zu Jahr umgesetzt. Da möchte ich nicht jedes Mal die Tropfer anpassen. Außerdem gibt es mehrere kleine Stellen, an denen jedes Jahr andere Blumen stehen. Hier kommt mir ein Tropfrohr, das einfach den Boden durchfeuchtet, sinnvoller vor, als individuelle Tropfer.

Ich habe mir überlegt, dass ich ja unter Umständen zusätzlich noch Tropfer verbauen könnte, wo ich mehr Wasser brauche. So gibt es in der Randbepflanzung Stellen mit mehreren Rosen, die ja ohnehin etwas mehr Wasser benötigen, und auch einige sehr große Sträucher. Kann ich Tropfrohr und Tropfer mischen?

Ich begreife das Tropfrohr als normales 13mm-Verlegerohr, in dem halt alle 30cm Tropfer fest eingebaut sind. Könnte ich da nicht in die Zwischenräume nach Bedarf weitere Tropfer einbauen? Oder kommt das mit dem Wasserdruck nicht hin? Das Tropfrohr soll ja angeblich bis 200m (vom Basisgerät aus 2x100m) Länge gut sein. Bei mir wären es ca. 2x50m.

Außerdem würde ich das System ja gerne komplett unterirdisch realisieren, unabhängig davon, ob ich das Tropfrohr oder doch das Verlegerohr verwende. Jedoch bin ich mir nicht sicher, wie sich ein 10-20cm tief verlegtes Rohr mit eingeschraubten Tropfern verträgt, die ja oberirdisch tropfen sollen. Gardena verkauft da so kleine Verlängerungsrohre, die eigentlich dazu da sind, um Tropfer auf Kniehöhe zu bringen, um über Pflanzen hinwegsprühen zu können. Könnte ich diese Rohre nicht auch verwenden, um das unterirdische Verlege-/Tropfrohr mit Tropfern auszustatten, die dann knapp über der Erde tropfen? Würdet ihr für „flexible Pflanzbereiche“, in denen diverse Blumen und Stauden stehen, die sich jährlich (teilweise mehrmals) ändern, eher ein 13mm-Tropfrohr in Schlaufen, eine Abzweigung mit 4,6mm-Tropfrohr in Schlaufen oder einen ins Tropfsystem eingebundenen Sprühregner nehmen?

Kann man das Basisgerät 2000 und den Zentralfilter eigentlich im Boden vergraben? Auf allen Fotos von Gardena stehen die Geräte immer auf dem Boden. Aber zum einen erschließt sich mir nicht, wie man dann nahtlos und elegant ein unterirdisches Verlegerohr anschließen kann. Und zum anderen sehen die Geräte ja schon so aus, als könnte man sie vergraben: Sie haben nur oben Deckel zur Filterreinigung und sind von der Höhe und Form ähnlich wie Versenkregner. Für die Bewässerungsventile gibt es für die unterirdische Montage ja die Ventilboxen, aber Basisgerät 2000 und Zentralfilter passen da nicht rein.

Wie viele Entwässerungsventile würdet ihr einplanen? Ich glaube, man braucht pro Leitung mindestens eins, aber vielleicht auch mehr? Sie sollten ja an der tiefsten Stelle der Leitung platziert werden. Wie ich mich kenne, grabe ich aber nicht gleichmäßig genug und baue mehrere Höhen und Tiefen mit ein. Also mehrere Ventile? Allerdings steht in der Produktbeschreibung, dass die Ventile automatisch entwässern, sobald kein Wasser mehr fließt. Das klingt für mich nach einer ziemlichen Wasserverschwendung, da nach jedem Bewässerungsvorgang das komplette Leitungsnetz entwässert würde. Könnte ich den Entwässerungsventilen nicht jeweils ein Absperrventil vorschalten und dieses nur im Herbst öffnen, um die Leitungen frostsicher zu machen?

So, das war‘s fürs Erste. An alle, die sich durch den ganzen Text durchgearbeitet haben, jetzt schon mal herzlichen Dank. :) Bitte helft mir! Bei Bedarf kann ich auch Fotos vom Garten machen. Danke!

TobyDZ, der auf eure Hilfe hofft
 

Anhänge

  • Garten Beschriftet.jpg
    Garten Beschriftet.jpg
    242,7 KB · Aufrufe: 2.734
  • Regner.jpg
    Regner.jpg
    159,1 KB · Aufrufe: 1.688
  • Tropfsystem Beschriftet.jpg
    Tropfsystem Beschriftet.jpg
    171,4 KB · Aufrufe: 1.995
  • mybalou

    Mitglied
    Registriert
    11. Feb. 2013
    Beiträge
    27
    Moin,

    da hast du dir ja was vorgenommen. Ich habe meine Bewässerung auch gerade eingebaut und bin noch am optimieren.

    Hier noch paar Tipps.

    - Microdrip kannst du ruhig eingraben, würde ich aber im Winter entleeren.
    - du kannst Microdrip und Regner in einen Strang packen
    - du kannst Richtungswechsel durch gute Rohrführung machen. Spart auch bissel Geld, weil du weniger Formstücke brauchst.

    - Hunter Regner kannst du später nachrüsten. die sind von der Größe vergleichbar.
    (zumindest die, die ich kenne)

    - Ich habe T100 verbaut und gieße damit die Randbepflanzung gleich mit. Ein Verstellen habe ich noch nicht bemerkt. Lediglich das Sprühbild ist nicht immer identisch. Habe von Gardena Austauschregner bekommen, weil meine alle den gleichen Fehler hatten. Jetzt passt es soweit. Wobei ich wohl bald auf MP Rotator umsteigen werde. Man kann das Gardena System weiterhin nutzen.

    Die Planung von Gardena ist schon recht genau. Auch die Eimermethode passt ganz gut. Hier vielleicht noch der Hinweis, die MP Rotoren von Hunter verbrauchen weniger als die Hälfte an Wasser der Gardena Regner. Da hilft nachher nur ausprobieren.

    Gruss
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Danke, mybalou, das waren schon hilfreiche Tipps. Daran, dass ich Micro-Drip und Regner in einen Strang packen könnte, habe ich gar nicht gedacht. Würdest du sagen, dass Richtungsänderung durch Rohrführung bezüglich des Wasserdrucks besser ist, als das ganze mit Formstücken zu machen?

    Hat hier jemand Erfahrung damit oder weiß, ob ich im Micro-Drip-System in einem Strang Tropfrohre mit Endtropfern kombinieren kann?
     
  • N

    niwashi

    Guest
    ich möchte zu bedenken geben, dass es Flächen gibt, die nur einfach beregnet werden und andere die doppelt und dreifach bekommen ... die Planung ist so gesehen nicht ausgereift

    n.
     
  • TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Guter Punkt, niwashi.

    Allerdings ist der Bereich nördlich des Hauses, der mit einem Viereckregner abgedeckt wird, nicht so wichtig. Eigentlich sollte er gar nicht beregnet werden. Ich habe trotzdem erst mal einen hingesetzt.

    Die Ecke im Nordosten wird durch den blöden Rotdorn fast komplett blockiert. Deswegen habe ich den T200 auch etwas weiter südlich gelegt. Die Ecke dadrüber bekommt natürlich nicht so viel ab. Ich habe mir überlegt, dass ich sie evtl. zusaätzlich mit einer Sprühdüse vom Micro-Drip-System berieseln lassen könnte?

    Der Bereich östlich des Hauses ist sehr schmal. Ich habe versucht, mit T100 etwas zu machen, aber die haben immer viel zu viel abgedeckt. Sollte da evtl. ein Viereckregner hin?

    Die südöstliche Ecke ist sehr beschattet. Ich dachte, es könnte so reichen. Sollte ich eigentlich lieber mit mehr oder mit weniger Überlappung rechnen? Also lieber nur einmal abdecken, oder doppelt und dreifach?
     
    N

    niwashi

    Guest
    ich baue immer doppelt überlappend, da bei Wind dann trotzdem alles bewässert wird, außer du hast nene Windsenso, der die Anlage entsprechend dann ausschaltet

    n.
     
  • TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Ok, ich habe einen neuen Plan erstellt, mit zusätzlichen Regnern, und ihn hier hochgeladen. Bitte wirf noch mal einen Blick darauf. Einige Gebiete krieg ich einfach nicht doppelt überlappt hin; der Garten ist so verwinkelt.

    Macht es etwas aus, dass einige Bereiche vierfach abgedeckt sind? Wir haben hier einen sehr schweren, harten, lehmigen Boden. Versumpfen wird das doch nicht, oder? Ich habe das Gefühl, dass die Regnerbereiche sooooo genau eh nicht sind. Oder? :confused:

    Ich habe hier auch große Probleme mit dem Wasserdruck. Ich müsste evtl. viel mehr Leitungen einplanen. Doch dann brauche ich neue Steuermodule, neue Bewässerungsventile und neue Ventilboxen. Das möchte ich unbedingt vermeiden.

    Wird es ähnliche Probleme mit dem Micro-Drip-System geben? Ich habe dafür bislang nur einen Strang eingeplant, der einmal fast ganz ums Haus herumreicht. Nach den Maximallängen in den Produktbeschreibungen zu urteilen (200m), müsste das zwar hinkommen, aber ich traue dem nicht so ganz. Ein Planprogramm wie beim Sprinklersystem gibt es ja leider nicht. Wird ein Strang reichen, wenn ich sowohl Tropfrohr als auch (ein paar) Düsen verwende?

    Einen Windsensor kann ich momentan noch nicht einplanen. Gardena hat so etwas nicht. Und Hunter wird wohl inkompatibel mit der Gardena-Steuerung sein, oder?

    Ich möchte aber auch einen Sensor einbauen, um die Bewässerung zu verhindern, wenn es schon nass genug ist. Gardena hat da einen Bodenfeuchtesensor und einen Regensensor im Angebot. Ich tendiere zu ersterem, da ich gelesen habe, dass der Regensensor lediglich die Bewässerung verhindert, wenn es gerade regnet. Wenn es aber kurz vorher geregnet hat, wird trotzdem bewässert. So auch direkt nach einem Regen. Habt ihr Erfahrungen mit den beiden Sensoren?

    Danke für eure Rückmeldungen.
     

    Anhänge

    • Regner Neuer Plan.jpg
      Regner Neuer Plan.jpg
      166,1 KB · Aufrufe: 2.134

    mybalou

    Mitglied
    Registriert
    11. Feb. 2013
    Beiträge
    27
    Hallo,

    ich würde das Rohr so legen, dass du eben keine 90 grad Winkel etc. brauchst... Besser für den Druck und auch immer eine Verbindungsstelle weniger.

    Ich habe bei meinen drei Kreisen in zwei ein Microdrip über Wassersteckdose angeschlossen. Einmal nur 15 Tropfer. Und einmal mit Sprühdüsen. Funzt optimal....
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Stimmt. Daran hatte ich nicht mehr gedacht bzw. es mehr auf das Micro-Drip-System bezogen. Also noch mal planen... :d
     

    Bandito76

    Mitglied
    Registriert
    18. März 2010
    Beiträge
    253
    Moin...
    Du mußt ja VOR der ersten Micro-Drip-Düse das Basisgerät setzen... Sollte das zu Beginn der 200m langen Rohrleitung sein, so wird nach 200m nichts mehr ankommen. Das basisgerät regelt den Druck schon so weit runter, dann reichen schon ein paar Micro-Drip-Düsen und der Druckabfall wird so stark das es nur noch wie bei einem 3jährigen plätschert...
    Und dann sollen in der Rohrleitung auch noch fette Regner drinhängen...?:confused:
    Ich habe hier auch das Micro-Drip-System im Einsatz, ich mußte sogar in einem Mini-Gärtchen von gerade mal 150m² alles auf 5 Bewässerungskreise aufteilen.
    Welche Micro-Drip-Düsen sollen den bei Dir zum Einsatz kommen?

    Bye,
    Micha
     
  • TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Hi Micha,

    danke für deinen Hinweis. Die eigentlichen Regner für den Rasen liegen in anderen Rohrsträngen, die ich zeitversetzt ansteuere. Öffne einmal bitte das dritte Bild in meinem ersten Post. Da habe ich versucht, das Micro-Drip-System grob anzudeuten und habe auch ein bisschen beschriftet.

    Vom Wasseranschluss läuft ein etwa 25m langer Schlauch durch den Rasen zum Basisgerät.

    Das Basisgerät 2000 soll bislang in der südöstlichen Ecke des Gartens stehen. Das ist in etwa die Mitte der Tropfstrecke.

    Von da aus geht ein 40m langes Tropfrohr nach Norden. In diesem sind ein paar Sträucher, die evtl. zusätzlich ein paar regulierbare Tropfer benötigen. Außerdem gibt es zwei Bereiche mit Blumen, die mit Kleinflächensprühdüsen versorgt werden sollen. Da dachte ich, dass ich eine von denen auch gleich 2 Quadratmeter Rasen in der nordöstlichen Ecke mitbesprühen lasse, die ich mit Regnern nicht abgedeckt kriege.

    Nach Westen geht vom Basisgerät erst mal ein Verlegerohr, weil da auf den ersten 15m nichts tropfen muss.

    Dann teilt sich das auf: Ein Tropfrohr mit extra Tropfern führt an den Rosen in der südwestlichen Ecke vorbei und geht dann zu Büschen nach Norden.

    Und ein Verlegerohr läuft durch den Rasen zum Beet entlang der südlichen Terrasse. Da möchte ich mit Streifendüsen arbeiten. Jeweils eine Endstreifendüse an den Ecken und eine 180°-Streifendüse in der Mitte.
     
  • Bandito76

    Mitglied
    Registriert
    18. März 2010
    Beiträge
    253
    Ah, okay - nun habe ich es verstanden... Ich hätte mir besser vorher Deine Bilder angesehen, sorry:rolleyes:
    Zu den von Dir erwählten Gardena-Düsen: Vor diesen Kleinflächendüsen muß ich etwas warnen... Von denen habe ich hier noch eine große menge herum liegen, ich hatte sie auch zuerst zwischen den Blumen verbaut und mußte alle wieder entfernen. Diese Kleinflächendüsen
    http://www.schneckenprofi.de/shops/schneckenprofi/images/products/800000031420/Kleinflaechenduese-8320-03.jpg
    haben einen irren Wasserdurchsatz - der Druckabfall ist dann so groß das wenn 4 oder 5 Stück hintereinander sitzen, aus der letzten Düse schon nichts mehr raus kommt. Ich habe an diesen Stellen alles auf einstellbare Tropfer umgerüstet.
    Diese Streifendüsen funktionieren da schon wesehntlich besser. Da solltest Du jedoch beachten das sie wirklich einen nur sehr schmalen Streifen bewäsern bei dem besonders die Endpunkte das meiste Wasser abbekommen. Deswegen habe ich bei den 180° Düsen meist zwei hintereinander verbaut - eine mit komplettem Verlängerungsrohr, eine mit gekürztem. Beide mit Regulierventil um die Wurfweite steuern zu können.
    Sehr gut funktionieren auch diese Gardena-Sprühdüsen
    http://cdn.gardena.com/dimage.axd/newFeatureImage/ga250-0109/380x214/25bb0a8.png
    in der 90°, 180° und 360° Version.

    Bye,
    Micha

    http://www.schneckenprofi.de/shops/...s/800000031420/Kleinflaechenduese-8320-03.jpg
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Ich hatte ja geschrieben, dass mich der geringe Wasserdruck meines Anschlusses stört und ich deshalb mehr Leitungen einplanen muss als mir lieb ist. Jetzt habe ich auf der Gardena-Website folgendes gefunden:

    Es ist unter Umständen möglich bestimmte GARDENA Pumpen zur Druckerhöhung einzusetzen.
    Allerdings muss bei diesem Einsatz darauf geachtet werden, dass der maximal zulässige Pumpeninnendruck nicht überschritten wird. Der max. Innendruck liegt in der Regel bei ca. 6 bar und ist in den Betriebsanleitungen bei den Technischen Daten ersichtlich.

    Es muss der zu erhöhende Eingangsdruck mit dem max. erreichbaren Druck der Gartenpumpe addiert werden. Dieser Gesamtdruck darf nicht höher sein als der maximal zulässige Pumpeninnendruck. Sollte dies der Fall sein, so kann die Pumpe Schaden nehmen.

    Voraussetzungen
    1. Gegebenenfalls muss der Vordruck der Wasserleitung mittels eines im Sanitärfachhandel erhältlichen Druckminderers auf 1 - 2 bar beschränkt werden.
    2. Ferner muss berücksichtigt werden, dass durch die Leistung der Pumpe nicht nur der Druck erhöht wird, sondern dass auch mehr Wassermenge gezogen wird. Diese höhere Wassermenge muss seitens der Wasserleitung zur Verfügung stehen.
    3. Die Verbindung zwischen Wasserleitung und Pumpe muss druck- und unterdruckbeständig sowie vakuumfest sein. Es dürfen keine GARDENA Saugschläuche oder Sauggarnituren verwendet werden.

    Folgende GARDENA Pumpen sind für diesen speziellen Anwendungsfall denkbar:
    GARDENA Gartenpumpe 3000/4, Art.-Nr. 1707-20, max. Druck: 3,6 bar, max. empfohlener Vordruck: 2 bar
    GARDENA Gartenpumpe 3500/4 Jet, Art.-Nr. 1709-20, max. Druck: 4,1 bar, max. empfohlener Vordruck: 1,5 bar
    Achtung: wenn zur automatischen Steuerung dieser Pumpen ein Elektronischer Druckschalter, Art.-Nr. 1739-20, verwendet werden soll, darf der maximal empfohlene Vordruck generell nicht höher als 1,5 bar betragen!
    Bei Verwendung von schnell schließenden Ventilen (Waschmaschine, Bewässerungsventile, etc.) sind Druckschläge durch die Verwendung von flexiblen, druckbeständigen Schläuchen zu vermeiden.

    Meint ihr, das könnte ich dazu verwenden, einen höheren Wasserfluss zu erreichen, dadurch mehr Regner an eine Leitung zu hängen und im Endeffekt eine Leitung einzusparen?
     

    mybalou

    Mitglied
    Registriert
    11. Feb. 2013
    Beiträge
    27
    Hi,

    meinst du es rechnet sich? Paar Meter mehr Rohr brauchen keinen Strom......
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Ja, ich denke schon.

    Ich möchte mein System auf maximal sechs Leitungen beschränken (fünf für Versenkregner, eine für Tropfsystem). Dafür bräuchte ich eine Steuerung 4040 mit einem Erweiterungsmodul 2040 (4+2 Leitungen), zwei Ventilboxen V3 (Platz für 2*3 Ventile) und sechs Ventile.

    Wenn auch nur eine Leitung dazu kommt (ich brauche momentan sieben), benötige ich eine weitere Ventilbox für 50 Euro, ein weiteres Erweiterungsmodul 2040 für 35 Euro und ein weiteres Bewässerungsmodul für 35 Euro. Außerdem natürlich Verbindungsstücke und einige Meter (evtl. 25m) Verlegerohr, das ca. 1,25 Euro pro Meter kostet.

    Eine Pumpe Gardena 3000/4 kostet aber nur etwa 80 Euro.

    Also, ich denke, falls das geht, würde es sich lohnen. Was meint ihr?

    Die Pumpe verbraucht natürlich Strom: 600W, also 0,6kW/h. Je nach Bewässerungszeit wären das vielleicht 0,30€/Tag.
     
    Zuletzt bearbeitet:

    Bandito76

    Mitglied
    Registriert
    18. März 2010
    Beiträge
    253
    Ich kann mir nicht vorstellen das es

    1.) erlaubt ist: Bei uns in der Gemeinde ist es verboten Druckerhöhungspumpen ohne Genehmigung der Stadtwerke anzuschliessen. Warum weiß ich nicht - vermutlich weil es sein kann das wenn man die Pumpe verkehrt herum einbaut man sein Dreckwasser ins Trinkwassernetz einspeisen könnte.
    In einer Nachbarstadt gibt es seit Monaten Probleme mit der Qualität des Trinkwassers, die Stadtwerke dort vor Ort suchen gerade nach solch illegalen Druckerhöhungsanlagen.

    2.) das es funktioniert: Wenn die Wasserleitung nicht genug Dampf im Kessel hat, wie soll dann eine Pumpe nicht nur den Druck erhöhen, sondern auch noch genug Liter bringen wenn durchs Trinkwasser nicht genug nachfließt?
    Nicht umsonst verwendet Gardena in der Produktbeschreibung Wörter wie "könnte" und "unter Umständen"...
    Mir wäre allein schon die Gefahr das es eben nichts bringt bei dem Investionsvolumen zu groß...

    Idee: Im Garten ein IBC-Conatiner aufstellen der übers Trinkwasser gespeist wird, evtl. mit einer automatischen Nachspeisung. In diesem Conatiner den Saugschlauch einer Gartenpumpe oder eines Hauswasserwerkes hängen, fertig.
    Das ist erlaubt, sehr günstig und die Pumpen bringen Power ohne Ende!
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Ich glaube, das ist es! Der Idee muss ich mal nachgehen. Die klingt sehr gut. Danke! :)

    Ob und wie das mit der Druckerhöhung funktionieren soll, weiß ich auch nicht so ganz. Vielleicht saugt die Pumpe etwas aus der Leitung? Wenn es nicht bei Gardena selbst so stünde, hätte ich es gar nicht erst in Erwägung gezogen.

    Aber das mit dem Zusatzcontainer ist sehr gut. Ich glaube, das mache ich. :)

    Ich melde mich wieder. ;)
     

    larsDD

    Neuling
    Registriert
    19. Juni 2013
    Beiträge
    1
    Technisch kann man natürlich alles miteinander kombinieren, (es wird überall Wasser rauskommen) aber wegen Beregnungsdauer und Häufigkeit sollte man das nicht tun. Selbst innerhalb der Sprinkleranlage sollte man Turbinenversenkregner (T50,100,200) und Versenkreger (S30 und S80) nicht miteinander kombinieren
    weil der Wasserauswurf sehr verschieden ist. Die S-Regner sind nicht "Mist", aber funktionieren eher wie die Pilz-Regner die meine Oma
    vor 50 Jahren im Garten aufgestellt hat, Für Blumen und Gemüse von oben sehr schön. Viel Wasser in kurzer Zeit. Wahrscheinlich ist langsamer
    beregnen besser, weil das die Erde und die Pflanzen besser aufnehmen kann.

    Der AquaContourAutomatic muss auch in einen extra Strang, aber das ist der einzige von dem ich abraten möchte, kostet 200 Euro
    Funktion ist von konstantem Wasserdruck abhängig, ist das einzige Teil mit Elektronik und war bei mir nach 2 Jahren kaputt.

    Die Flächen sehen doch rechteckig aus, warum nicht zwei Rechteckregner ?

    Rasen wässert man alle 3 Tage kräftig, ohne ein wenig Trockenheit wachsen die Wurzeln nicht in die Tiefe und man bekommt einen
    schwammigen Teppich. Die meisten Blumen wässert man täglich, einige wie Hortensien, Engelstrompeten Oleander auch mehrmals täglich.
    Tiefwurzler wie Wein, Rosen, Heidelbeeren, Bäume brauchen sehr viel seltener Wasser als Schnittblumen.
    Schon deshalb braucht man verschiedene Stränge.

    Ein Regensensor ist auch was schönes, falls man es überall gleich feucht hat. In der Sonne trocknet es aber schneller ab,
    unter Bäumen kommt weniger natürlicher Regen an, es gibt viele Fälle in denen ein Sensor nicht viel hilft.

    Das schöne an einem flexibel verlegten Mikro-Drip System ist die Möglichkeit auch Kübelpflanzen mit einzubeziehen,
    da zieht man einfach ein kleines flexibles 4mm Schläuchchen mit einer Kleinflächendüse oder einem Tropfer oder eine Kleinflächendüse.
    Ansonsten geht es einfach schonender mit den Pflanzen und dem Wasser um, weil es viel feiner sprüht. So ein Turbinenregner pustet schon mal ein zartes Blümchen um. Und es sind natürlich viel filigranere Flächen preiswert zu beregnen. Im Winter entwässern reicht im Prinzip. Ein paar Sprüher oder Tropfer gehen immer verloren (Vögel, Katzen, Schneedruck), 5% Schwund ist immer, aber das kostet nicht viel.
    Die Rohre jedes jahr neu an einjährige Pflanzen heranzuführen ist kein Problem, Gerade das kleine 4mm Rohr ist für Einzelpflanzen vorgesehen,
    und kostet so etwa 0,40Euro/Meter auf der 50m Rolle. Da kann man schon pro Jahr 10 Meter pflanzengerecht zuschneiden, oder die Stücken
    aus dem letzten Jahr nochmal verwenden.
    Während die Verlegung der Sprinkleranlage eher eine anstrengende und deswegen dauerhafte Sache sein soll, ist die oberirschdische Verlegung
    von 13mm und 4mm Rohren sehr flexibel und schnell zu verlegen, umzubauen, abzuändern, wie in einem Lego-Kasten.

    Das unterirdische Tropfrohr ist besonder für empfindliche Pflanzen günstig, Blumen, oder Erdbeeren z.bsp. die beim Beregnen von Oben
    umknicken oder faulen würden. Vielleicht ist es auch gut gegen Schnecken, die mögen keine trockene Erdoberfläche, den Pflanzen ist das egal.
    Die Kombination mit normalem Verlegerohr ist problemlos möglich, aber es gibt keine Planungsunterlage von Gardena die so eine Kombination vorsieht.
    Ich habe das Tropfrohr allerdings nur an das Strangende installiert, ich bin nicht sicher ob man hinten noch einen Sprüher anbauen kann,
    das Rohr hat laut Werbung ein kompliziertes Innenleben mit Wurzelsperren und Druckausgleich, wer weiß was da "hinten" noch herauskommt.

    Der einzige Grund warum alle Regner am Rand angeordnet wurden, ist weil das Haus oder der Zaun unbedingt trocken bleiben soll ?
    Der Rand des Beregnungssektor bildet die einzige scharfe (berechenbare) Kante, wenn man will das es irgendwo nicht nass werden soll.
    Die Büsche und Bäume am Rand kann man durchaus in die Rassenberegnung einfach einbeziehen, wenn Sie durch die Beregnung nicht mechanisch kaputt gehen.
    Größere Stauden haben einen ähnlichen Wasserbedarf wie Rasen und brauchen keine tägliche Bewässerung.

    Man muss keine Angst davor haben einen Graben in den Rasen zu buddeln. Wenn man die Deckschicht in Spatenbreiten Vierecken ordentlich aussticht
    und danach wieder einsetzt, ist davon nach 2 Wochen wirklich nichts mehr zu sehen. Man sollte das natürlich nicht in der größten Hitze machen,
    nicht wenn man vorhat am nächsten Tag zu vertikutieren - das wäre dann noch nicht fest genug, und überhaupt nur wenn der Rasen noch Zeit hat sich
    wieder zu erholen und aktiv wächst. Also kurz: ca. April - Juli.

    Ein selten erwähnter Parameter ist die Wurfhöhe. Einige Regner arbeiten eher flach, andere eher hoch.
    Wenn man einen kniehohen Busch im Rasen hat, ist man mit einem hochwerfenden Regner besser bedient, damit es auch "hinter" dem Busch noch
    nass wird. Das ist vor allem der Rechteckregner und der Aquacontour. (Wurfhöhe ca. 5m)
    Wenn man Obstbäume im Rasen hat, dann braucht man eher Flache Regner, damit der Rasen unter den Bäumen nass wird, und nicht der Baum von oben
    beregnet wird.

    Als Bewässerungssteuerung habe ich einen 6030, 6 Stränge für ca.60 Euro ist eigentlich recht günstig.
    Was dieser 4040 für 120 Euro besser kann weiß ich nicht, außer das er auf 12 Ventile erweiterbar wäre, aber wer will schon die Landesgartenschau bewässern.
    Allzu "modern" sind die Bewässerungscomputer alle nicht. Kein WLAN, keine App, keine PC-Anbindung, alles nur proprietär.

    Auf die maximale Kabellänge von 30m bei den Gardena-Kabeln muss man hinweisen, ansonsten braucht man dickere Kabel.
    Man kann sich den Computer auch durchaus ins Wohnzimmer hängen, wenn man öfter mal manuell eingreifen möchte.

    Das Basisgerät 2000 ist in einem Gehäuse das zum Vergraben gebaut ist, mit Riffeln genau wie bei Wassersteckdosen usw.
    Gleichzeitig sagt Gardena aber man solle es im Winter ausbauen. Ein wenig schizofren, aber solange man es irgendwie trockengelegt bekommt
    sollte das wohl gehen. Den Filtereinsatz kann man leicht herausnehmen.

    Ventilboxen sind für die Ventile gebaut und was anderes passt da nicht rein.
    Wenn man die Steuerung und Verteilung incl. Ventilen in der Waschküche oder einem Gartenschuppen bauen will kann man darauf verzichten,
    aber meistens wird man es wohl im Garten irgendwo verbuddeln und das geht nicht ohne Boxen.
    Im Winter soll man die Ventile ausbauen, allerdings ist der Ein/Ausbau ziemlich kompliziert (es ist einfach wenn man weiß wie es geht,
    aber wer merkt sich schon 12 Monate lange wie es geht). Man muss in der richtigen Reihenfolge Sperren lösen, das Ventil in die richtige Richtung schieben,
    an der richtigen Seite etwas aufschrauben, und hat dann ca. 1mm Spiel um das Ventil herauszuheben.
    Ich habe ein altes Laken in die Ventilbox gestopft, etwas Laub darauf getan, also in etwa so verpackt wie eine Rose, und natürlich entwässert.
    Die Ventile haben es überlebt.

    Entwässerungsventile sind eine schöne Sache. Die Anzahl hängt nicht von der Länge ab, sondern vom Gelände. Prinzipiell reicht ein Bewässerungsprofil am tiefsten Punkt je Strang. Fertig. An einem Hanggrundstück ist das einfach.
    Bei einem absolut flachen Grundstück sollte jedes Rohr ein Gefälle haben, 1cm je 2 Meter reicht aber aus, das sind bei 10 Metern 5 cm.
    Nun sind aber einige Einbautiefen durch die Geräte fest vorgegeben - und überhaupt nicht genormt.
    Eine Ventilbox ist z.Bps. relativ flach bei 10cm, ein Versenkreger eher tief bei 18cm. Das Entwässerungsventil kommt also nahe dem Regner.
    Bei zwei Versenkregnern nacheinander in 10 Meter Abstand, verlägt man das Rohr leicht V-Förmig und baut ein Entwäserungsventil vielleicht
    in der Mitte zwischen den beiden Regnern auf 25cm Tiefe ein.
    Man sollte auch darauf achten, das das Wasser gut versickert. Nach jeder Beregnung läuft das Rohr leer ! Es wäre vielleicht günstig das
    Ventil in die Nähe eines Baumes zu legen, den man gerade gepflanzt hat, der das Wasser nutzen kann. (Von älteren Bäumen hält man eher Abstand,
    die dicken Wurzeln halten einen beim Graben ziemlich auf). Wenn es an einer Stelle lehmig ist, an anderer Stelle sandiger, dann das Entwässerungsventil
    eher auf die sandige Stelle, sonst fliesst es nicht ab und man bekommt vielleicht einen Sumpf.

    Einen "Hahn" vor das Entwässerungsventil zu machen ergibt keinen Sinn.
    Entweder man entwässert automatisch, oder manuell.
    Wenn Du irgendwo einen Hahn unterbringst an dem Du das im Herbst ablassen kannst, reicht ein offenes Stück Rohr, aber bitte so bauen
    das kein Dreck zurück in die Wasserleitung gelangen kann.

    Wieviel Wasser da "verschwendet" wird hängt natürlich auch vom Bauplan ab, entwässert wird natürlich nur hinter den Ventilen,
    vor den Ventilen liegt ja ständig Druck an. Also mach das Ventil möglichst dich an den ersten Regner, dann "spart" das ein paar Liter.

    Für die Menge an Rohren ist es auch wichtig wo man die Ventile einbaut.
    Niemand verlangt das alle Ventile am gleichen Ort sind oder in der Nähe des Computers. 30 Meter sind wie erwähnt erlaubt
    und man spart viel Rohr, wenn man beispielsweise einen ständig unter Druck stehenden Strang durch das ganze Grundstück zieht,
    das bietet nebenbei auch noch die Möglichkeit Wasserhähne, Wassersteckdosen oder andere Entnahmestellen vorzusehen. Dann kann man an
    beliebig vielen Stellen noch

    Das 25mm Verlegerohr ist übrigens problemlos durch gewöhnliches PE-Rohr 25mm zu ersetzen (das mit den blauen Streifen). Dicke und Biegsamkeit ist absolut identisch. Bei sehr langen Strecken (ab 30m) ist es auch ratsam und unwesentlich teurer 32mm Rohr zu verwenden. Damit hat man weniger Druckverluste.
    Reduzierstücke oder Reduzier T-Stücke 32/25 gibt es im Baumarkt in der Sanitärabteilung, nicht in der Gartenabteilung!

    Die Aufteilung in viele Stränge weil der Wasserdruck gering ist, ist natürlich eine Lösung. Aber ob das wirklich nötig ist, sieht man nur wenn man es ausprobiert.
    Strangeinteilung kann man auch machen wegen der Beregnungshäufigkeit, dem Beregnungszeitpunkt (morgens/abends) oder einfach weil man sich noch in einem Teil vom Garten aufenthalten will, während man den anderen Teil beregnet.
    Das Kabel bitte in Panzerwellrohr einpacken ! Das ist mit einem Spatenstich sonst schnell durch, falls man mal vergisst wo es liegt.
    Apropos Kabel: Die Kabelverbinder die Gardena anbietet sind Schrott, gab bei mir keinerlei Kontakt, bin dann doch auf herkömmliche
    Klemmen in Wasserfester Box ausgewichen. Bei 24V ist das alles nicht ganz so kritisch mit Kurzschlüssen, Funkenflug, herausfliegendene Sicherungen
    oder ähnlichem.

    Eine vorherige Planung ist eher nicht möglich ! Mach einen Plan, baue ihn oberirschdisch auf, und schau was passiert. Die Wurfweiten hängen so stark vom Wasserdruck ab, das ist je Regner extrem schwer abzuschätzen.
    Dein Plan sieht eindeutig nach viel zu viel Regnern aus, weil so viele Flächen doppelt beregnet werden.

    PS: "Regner" verbrauchen kein Wasser.
    Wenn ein Regner weniger Wasser verregnet, braucht er nur länger um beispielsweise 4 Liter/Quadratmeter zu verregnen.
     

    TobyDZ

    Neuling
    Registriert
    28. Mai 2013
    Beiträge
    11
    Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Du hast mir echt geholfen. Das sind echt viele gute Informationen!

    Technisch kann man natürlich alles miteinander kombinieren, (es wird überall Wasser rauskommen) aber wegen Beregnungsdauer und Häufigkeit sollte man das nicht tun.

    Ich bin mir bewusst, dass man bestimmte Regner nicht miteinander kombinieren kann. Die S-Regner habe ich nicht nur deswegen schon im Vorfeld ausgeschlossen, sondern, wie du ja auch sagst, sie sind technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Ich habe gelesen, dass es Probleme mit der Qualität gibt, vom Nichteinhalten der eingestellten Beregnungssektoren bis zu Verstopfung, Ausfall der Hubfunktion und Totalausfall der Regner.

    Den AquaContour habe ich ausgeschlossen, weil er erstens zu teuer ist, zweitens eine eigene Leitung benötigt – samt Steuerungstechnik – und die Form des Rasens dem entgegensteht. Es handelt sich ja eher um einen langen, schmalen Rasen in U-Form als um eine massive Fläche mit komplexen Grenzen. Und jetzt schreibst du ja auch, dass es trotz des hohen Preises auch noch technische Probleme geben kann. Der scheidet für mich auch aus. Deswegen habe ich mich auf die Turbinenregner konzentriert. Du schreibst ja auch, dass langsamere Bewässerung tendenziell besser sein könnte.

    Die Flächen sehen doch rechteckig aus, warum nicht zwei Rechteckregner ?

    So geradlinig ist der Rasen leider nicht. Es gibt einige Winkel, vor allem im südlichen Bereich, außerdem die Terrassen, die in die Fläche ragen, so wie die zwei Bäume im nördlichen Bereich. Die Planungshilfen (die Planungssoftware und die Prospekte) gehen auch alle davon aus, dass man eher mit runden Sektoren planen soll, d.h. erst die Ecken mit Regnern ausstatten und dann die Lücken füllen. Der Rasen soll auch möglichst nicht von den Regnerköpfen „zerstückelt“ werden. Dass jetzt überhaupt ein Beregnungssystem geplant wird, ist schon eine kleine Revolution. Den Viereckregner an der Nordseite habe ich so hineingeschmuggelt. Eigentlich soll alles möglichst unsichtbar bleiben.

    Dein Plan sieht eindeutig nach viel zu viel Regnern aus, weil so viele Flächen doppelt beregnet werden.

    Eine Überlappung ist doch angeblich erforderlich? Die Planungshilfen und auch hier im Forum z. B. niwashi meinen, dass es sonst zu trockenen Stellen kommen kann. Ich hatte zuerst viel weniger Regner verplant. Dann ein paar mehr (das war mein erstes Bild im ersten Post), und jetzt halt so viele – dadurch übrigens auch ein Strang mehr.

    Rasen wässert man alle 3 Tage kräftig, ohne ein wenig Trockenheit wachsen die Wurzeln nicht in die Tiefe und man bekommt einen
    schwammigen Teppich. Die meisten Blumen wässert man täglich, einige wie Hortensien, Engelstrompeten Oleander auch mehrmals täglich.
    Tiefwurzler wie Wein, Rosen, Heidelbeeren, Bäume brauchen sehr viel seltener Wasser als Schnittblumen.
    Schon deshalb braucht man verschiedene Stränge.

    Das mit dem Rasen habe ich echt nicht gewusst. Dass diese Sträucher in etwa so oft Wasser benötigen wie Rasen, ist ein guter Hinweis. Leider sind in der Randbepflanzung nur an wenigen Stellen Blumen. Diese ändern sich auch in der Regel jährlich. Für diese Flächen habe ich die Sprühdüsen des Micro-Drip-Systems eingeplant, nur eben fest und nicht flexibel. Ich hoffe, dass ich dadurch keine Probleme bekomme. Für die zwei, drei Stellen komplett neue Stränge zu verlegen, möchte ich vermeiden. Schon jetzt müssen so viele Leitungen parallel verlegt werden.

    Die Rohre jedes jahr neu an einjährige Pflanzen heranzuführen ist kein Problem, Gerade das kleine 4mm Rohr ist für Einzelpflanzen vorgesehen,
    und kostet so etwa 0,40Euro/Meter auf der 50m Rolle. Da kann man schon pro Jahr 10 Meter pflanzengerecht zuschneiden, oder die Stücken
    aus dem letzten Jahr nochmal verwenden.
    Während die Verlegung der Sprinkleranlage eher eine anstrengende und deswegen dauerhafte Sache sein soll, ist die oberirschdische Verlegung
    von 13mm und 4mm Rohren sehr flexibel und schnell zu verlegen, umzubauen, abzuändern, wie in einem Lego-Kasten.

    Das geht leider nicht. Der Garten gehört einer älteren Frau, die das Haus allein bewohnt. Daher muss das ganze System so wartungsfrei wie möglich sein. Das Öffnen der Ventile im Herbst und ihr Schließen im Frühling sollten die einzigen Dinge sein, die sie tun muss.

    Die Kombination mit normalem Verlegerohr ist problemlos möglich, aber es gibt keine Planungsunterlage von Gardena die so eine Kombination vorsieht.
    Ich habe das Tropfrohr allerdings nur an das Strangende installiert, ich bin nicht sicher ob man hinten noch einen Sprüher anbauen kann,
    das Rohr hat laut Werbung ein kompliziertes Innenleben mit Wurzelsperren und Druckausgleich, wer weiß was da "hinten" noch herauskommt.

    Das werde ich wohl einfach ausprobieren müssen. Ich habe allerdings auch geplant, da wo es nötig ist Tropfer direkt in das Tropfrohr – ohne Umweg über ein in den Verlauf integriertes Verlegerohr – zu schrauben. Ich muss ja eigentlich nur eine Stelle im Tropfrohr finden, an der kein Tropfer ist. Die Tropfer haben zwar einen Labyrinth-artiges Innenleben und auch eine gewisse Länge, jedoch muss zwischendurch noch genug Platz sein. Die eigentlichen Tropfstellen sind ja 30cm voneinander entfernt, und so lang sind die Tropfer in dem Rohr nicht.

    Der einzige Grund warum alle Regner am Rand angeordnet wurden, ist weil das Haus oder der Zaun unbedingt trocken bleiben soll ?

    Nein, der Rasen soll wie gesagt möglichst ohne Plastikdeckel bleiben, und so wurde es halt bei Gardena beschrieben. Außerdem ist er nicht ganz so geradlinig. Abgesehen von einigen Winkeln im südlichen Bereich und den Bäumen im Nordost stören auch einige Sträucher, die weit in die Rasenfläche hineinragen.

    Die Büsche und Bäume am Rand kann man durchaus in die Rassenberegnung einfach einbeziehen, wenn Sie durch die Beregnung nicht mechanisch kaputt gehen.
    Größere Stauden haben einen ähnlichen Wasserbedarf wie Rasen und brauchen keine tägliche Bewässerung.

    Das werde ich berücksichtigen. Schon bislang bin ich davon ausgegangen, dass die Sträucher auch von den Regnern nass werden; mybalou schrieb das ja auch. Das macht es natürlich umso schwieriger, das Tropfsystem zu dimensionieren.

    Also kurz: ca. April - Juli.

    Da bin ich ja gerade noch rechtzeitig. :) Jetzt muss ich es aber auch langsam mal angehen.

    Wenn man einen kniehohen Busch im Rasen hat, ist man mit einem hochwerfenden Regner besser bedient, damit es auch "hinter" dem Busch noch
    nass wird. Das ist vor allem der Rechteckregner und der Aquacontour. (Wurfhöhe ca. 5m)
    Wenn man Obstbäume im Rasen hat, dann braucht man eher Flache Regner, damit der Rasen unter den Bäumen nass wird, und nicht der Baum von oben
    beregnet wird.

    Die Büsche und Sträucher sind hier glücklicherweise alle am Rand des Rasens, entweder in der Randbepflanzung des Grundstücks oder in einem Beet. Allerdings ragen die wie gesagt teilweise deutlich in den Rasen hinein. Wir reden hier von hohen, breiten Sträuchern wie dem Haselnussstrauch, der einen Durchmesser von 5m hat. Allein wegen diesem musste ich die südöstliche Ecke des Rasens vom Nordosten trennen.

    Als Bewässerungssteuerung habe ich einen 6030, 6 Stränge für ca.60 Euro ist eigentlich recht günstig.
    Was dieser 4040 für 120 Euro besser kann weiß ich nicht, außer das er auf 12 Ventile erweiterbar wäre, aber wer will schon die Landesgartenschau bewässern.
    Allzu "modern" sind die Bewässerungscomputer alle nicht. Kein WLAN, keine App, keine PC-Anbindung, alles nur proprietär.

    Ja, leider. :( Es scheint, dass, sobald es um Haustechnik geht, die Anbieter eine derartige Monopolstellung haben (oder es mit so technikfeindlichen Kunden zu tun haben), dass sie einmal ein proprietäres System mehr schlecht als recht entwickeln und dann jahrzehntelang verkaufen. Ich hoffe in diesem Zusammenhang auf KNX. Die 24V-Bewässerungsventile können auch von einem KNX-System angesteuert werden. Auch diese sind jedoch meistens proprietär und veraltet (und teuer). Die meisten Themen im Internet bezüglich Haussteuerung scheinen von ca. 2004 bis 2008 zu sein. Google hat momentan jedoch ein Projekt namens openHAB, das per Java auf jedem Server laufen kann und systemoffen und modular ist. Irgendwann möchte ich die Gardena-Bewässerungssteuerung durch so ein System ersetzen. Momentan bin ich aber noch drauf angewiesen. Der Vorteil der 4040 modular ist halt, wie du schon sagst, die Erweiterbarkeit. Nach jetzigem Planungsstand werde ich mindestens sieben Leitungen benötigen. Da fallen die kleineren Bewässerungscomputer, einschließlich dem 6030, leider raus.

    Das Basisgerät 2000 ist in einem Gehäuse das zum Vergraben gebaut ist, mit Riffeln genau wie bei Wassersteckdosen usw.
    Gleichzeitig sagt Gardena aber man solle es im Winter ausbauen. Ein wenig schizofren, aber solange man es irgendwie trockengelegt bekommt
    sollte das wohl gehen. Den Filtereinsatz kann man leicht herausnehmen.

    Danke für die Bestätigung! :) Du bist echt der erste, der das so explizit schreibt. Wegen der Bauform dachte ich mir schon, dass man das Basisgerät 2000 verbuddeln kann, aber auf allen Fotos ist es oberirdisch im Einsatz.

    Im Winter soll man die Ventile ausbauen, allerdings ist der Ein/Ausbau ziemlich kompliziert (es ist einfach wenn man weiß wie es geht,
    aber wer merkt sich schon 12 Monate lange wie es geht). Man muss in der richtigen Reihenfolge Sperren lösen, das Ventil in die richtige Richtung schieben,
    an der richtigen Seite etwas aufschrauben, und hat dann ca. 1mm Spiel um das Ventil herauszuheben.

    Keine Chance. Das ist viel zu aufwendig. Die Teile müssen im Boden bleiben.

    Ich habe ein altes Laken in die Ventilbox gestopft, etwas Laub darauf getan, also in etwa so verpackt wie eine Rose, und natürlich entwässert.
    Die Ventile haben es überlebt.

    Das werde ich ausprobieren! ;)

    Nun sind aber einige Einbautiefen durch die Geräte fest vorgegeben - und überhaupt nicht genormt.
    Eine Ventilbox ist z.Bps. relativ flach bei 10cm, ein Versenkreger eher tief bei 18cm. Das Entwässerungsventil kommt also nahe dem Regner.
    Bei zwei Versenkregnern nacheinander in 10 Meter Abstand, verlägt man das Rohr leicht V-Förmig und baut ein Entwäserungsventil vielleicht
    in der Mitte zwischen den beiden Regnern auf 25cm Tiefe ein.

    Das wird schwierig. Genau so mit V-Form habe ich mir das auch gedacht.

    Wenn es an einer Stelle lehmig ist, an anderer Stelle sandiger, dann das Entwässerungsventil
    eher auf die sandige Stelle, sonst fliesst es nicht ab und man bekommt vielleicht einen Sumpf.

    Hier ist es leider überall extrem lehmig. Der Boden ist sehr, sehr schwer. Und wenn es trocken ist, ist er steinhart. Bestimmte Pflanzen scheinen das übrigens zu mögen – hier wuchert es regelrecht. An den Entwässerungsventilen muss ich wohl mit sehr viel Kies arbeiten.

    Wenn Du irgendwo einen Hahn unterbringst an dem Du das im Herbst ablassen kannst, reicht ein offenes Stück Rohr, aber bitte so bauen
    das kein Dreck zurück in die Wasserleitung gelangen kann.

    Bei dem Sprinklersystem werde ich wohl automatische Entwässerungsventile im Rasen verbauen. Das System kann ruhig leerlaufen. Das Wasser zähle ich einfach zur Bewässerung. Für das Tropfsystem werde ich dann wohl mit der Regulier- und Absperrdose manuell entwässern. Bei einem wassersparenden Tropfsystem finde ich es nicht sinnvoll, wenn nach jeder Benutzung das restliche Wasser abgelassen wird.

    Niemand verlangt das alle Ventile am gleichen Ort sind oder in der Nähe des Computers. 30 Meter sind wie erwähnt erlaubt

    Eigentlich ein sehr guter Punkt. Aber doch, die Ventile müssen alle am gleichen Ort sein, nicht verteilt im Garten, denn das würde es zu kompliziert machen. Ich plane, die Ventilboxen alle aufgereiht an der Wand in der Nähe des Wasseranschlusses nördlich der östlichen Terrasse zu vergraben, zusammen mit einer Anschlussdose und einem Zentralfilter. Da in die Ecke kommt übrigens auch ein Regner. Die Steuerung kommt in die Garage. So wird das Kabel allerdings 25m lang sein.

    Schon dass ich das Basisgerät des Tropfsystems weitab in der südöstlichen Ecke verbaue, macht mir ein wenig Kopfschmerzen. Ich habe es mir allerdings so überlegt, dass da einfach ein zweites „Wartungszentrum“ entsteht. Da kommt z. B. auch ein Düngerbeimischgerät hin, die Absperrdose – und, wie du schon sagst, eine Wassersteckdose. Die ist nämlich auch geplant. :)

    Das 25mm Verlegerohr ist übrigens problemlos durch gewöhnliches PE-Rohr 25mm zu ersetzen (das mit den blauen Streifen). Dicke und Biegsamkeit ist absolut identisch. Bei sehr langen Strecken (ab 30m) ist es auch ratsam und unwesentlich teurer 32mm Rohr zu verwenden. Damit hat man weniger Druckverluste.
    Reduzierstücke oder Reduzier T-Stücke 32/25 gibt es im Baumarkt in der Sanitärabteilung, nicht in der Gartenabteilung!

    Danke für den Tipp! Das werde ich versuchen.

    Die Aufteilung in viele Stränge weil der Wasserdruck gering ist, ist natürlich eine Lösung. Aber ob das wirklich nötig ist, sieht man nur wenn man es ausprobiert.

    Eine vorherige Planung ist eher nicht möglich ! Mach einen Plan, baue ihn oberirschdisch auf, und schau was passiert. Die Wurfweiten hängen so stark vom Wasserdruck ab, das ist je Regner extrem schwer abzuschätzen.

    Ja, das muss ich wohl leider ausprobieren. Dazu muss ich aber erst mal alles bestellen. Nicht benötigte Teile werde ich zurückschicken müssen.

    Die Kabelverbinder die Gardena anbietet sind Schrott, gab bei mir keinerlei Kontakt, bin dann doch auf herkömmliche
    Klemmen in Wasserfester Box ausgewichen.

    Das mache ich dann direkt, danke. Und nochmals vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    So! Mal sehen, ob ich heute endlich anfangen kann, die Teile zu kaufen. Wenn euch noch etwas einfällt, bin ich jederzeit für Tipps dankbar.
     
  • Similar threads
    Thread starter Titel Forum Antworten Datum
    X Gartenbewässerung - von der Planung bis zur Umsetzung Bewässerung 34
    D Denkfehler in Planung von Gardena Micro Drip System? Bewässerung 2
    A Planung von Staudenbeet Gartengestaltung 6
    L Auf was muss ich bei Planung von Automatischer Beregnung achten? Bewässerung 10
    H Bewässerung Rasen - erste Planung Bewässerung 0
    B Planung Zisterne/Pumpe/Filter Bewässerung 14
    M Planung der Bewässerung Bewässerung 9
    K Gardena Smart Control Planung Bewässerung 0
    B Planung der Bewässerung mit Gardena und DVS Bewässerung 2
    S Hilfe bei der Planung einer automatischen Bewässerungsanlage Bewässerung 9
    K Planung Tropfrohrbewässerung Bewässerung 16
    N Grundsätzliche Fragen Planung Gartenbewässerung Bewässerung 2
    A Überprüfung der Planung Bewässerung 3
    Shantay Miniteich in Zinkwanne in Planung Teich & Wasser 127
    S Planung Gartenbewässerung - Neuanlage Bewässerung 14
    J Planung Gartenbewässerung inkl. Steuerung Bewässerung 26
    B Planung Bewässerung Hausgarten Feedback erbeten Bewässerung 37
    A Meine Planung - alles OK? Bewässerung 5
    B Brauche Hilfe bei der Planung Rasenbewässerung (mit Herausforderungen) Bewässerung 28
    S Planung Rasenbewässerung Bewässerung 15
    Taxus Baccata Gewächshaus für Tomaten und anderes Gemüse, Planung und Dokumentation Obst und Gemüsegarten 386
    F Vorgarten - Rasenentfernung und Planung / Neugestaltung Gartengestaltung 5
    S Bewässerung Planung Dvs Bewässerung 55
    G Planung Bewässerung Bewässerung 9
    J Planung Gartenbewässerung Bewässerung 3

    Similar threads

    Oben Unten