Planung Bewässerungsanlage Privatgarten

ah1st

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24. Jan. 2015
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Hallo,
plane zur Zeit an der Bewässerungsanlage und hätte gern ein paar Tips, wenn Ihr da schon etwas sehen könnt, was nicht optimal ist.
Das Grundstück ist im Bild zu sehen, Norden ist oben. Garten Übersicht.webp
Wegen der rechteckigen Flächen würde ich z.B. mit Viereckregnern arbeiten, z.B. dem Zoom Maxx oder dem von TorQ. Kann man die empfehlen? Hunter hat sowas auch im Angebot: SS-530. Ob Versenkregner oder nicht ist erstmal zweitrangig, kann ich später immer noch umstellen. Zunächst will ich die Regner über Wassersteckdosen betreiben.

Die Regneraufstellung habe ich erstmal so geplant:
Garten Regner.webp

Es hängen also maximal 2 Regner an einem Strang, der Regner im Norden läuft für sich. So komme ich mit drei Strängen hin.

Dazu gibts noch ein Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild:
RI Anlage.webp

Die Wasserversorgung erfolgt über eine Regenwasserzisterne (max. 2,5m³) mit Nachspeisung aus einem Brunnen (Kapazität noch unbekannt) und mit Notnachspeisung über Schlauch aus dem Trinkwassernetz.
 
  • Vorüberlegungen Bewässerungsanlage Privatgarten

    Hallo ah1st,

    Erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!

    Bevor ich vielleicht den einen oder anderen Vorschlag unterbreiten möchte, hier ein paar Fragen vorab.
    1. Sind die Außenanlagen schon so angelegt wie auf dem Bild angegeben oder handelt es sich noch um eine Planungsskizze?
    2. Gibt es den Weg schon zwischen den beiden Gebäuden?
    3. Sind auf dem Papier ein Kästchen 1 qm?
    4. Wie hoch ist Dein Wasserdruck aus den Zisternen, Brunnen und dem Wasserleitungsnetz? Oder wie lange braucht es, bis Du einen 10 Liter Eimer gefüllt hast?
    5. Ist der Außenwasserleitung ein Druckminderer vorgeschaltet.

    Und schließlich 6. - Was für einen Rasen möchtest Du haben? Sport- und Spielewiese oder englisches Grün?

    Das braucht es erstmal, um vielleicht eine gute Antwort geben zu können.

    Gruß der Rasenmaster
     
    Hallo Rasenmaster,

    vielen Dank schonmal für Deinen Beitrag.

    >1. Sind die Außenanlagen schon so angelegt wie auf dem Bild angegeben oder handelt es sich noch um eine Planungsskizze?<
    Das ist noch eine Planungsskizze. Ich bin noch ziemlich frei zu bauen. Nur das Leerrohr zwischen den Gebäuden liegt schon.

    >2. Gibt es den Weg schon zwischen den beiden Gebäuden?<
    Nein.

    >3. Sind auf dem Papier ein Kästchen 1 qm?<
    Ja.

    >4. Wie hoch ist Dein Wasserdruck aus den Zisternen, Brunnen und dem Wasserleitungsnetz? Oder wie lange braucht es, bis Du einen 10 Liter Eimer gefüllt hast?<
    Die Pumpe aus der Zisterne liefert 4,5 bar in einer Tiefe von 2m unter GOK. Das Grundstück ist nahezu eben. Die Brunnenpumpe liefert 0,6 bar in einer Tiefe von 3m unter GOK. Der Druck am Außenwasserhahn ist 5,2bar.

    >5. Ist der Außenwasserleitung ein Druckminderer vorgeschaltet.<
    Nein. Trinkwasserspeisung soll nur der Notnagel sein.

    >Und schließlich 6. - Was für einen Rasen möchtest Du haben? Sport- und Spielewiese oder englisches Grün?<
    Lieber Sport und Spielwiese.
     
  • Ein Vorschlag zur Güte...

    Hallo ah1st,

    vielen Dank für Deine zusätzlichen Informationen.
    Es handelt sich bei Deiner zu bewässernden Fläche um doch recht interessante Teilstücke, bei denen die Einzelbewässerung dazu noch unterschiedlich ausfallen muss.
    Ich werde Dir hier nicht Deine Beregnungsanlage bis ins Detail konzipieren können, dafür bin ich zu wenig Profi und weiß aus eigener Erfahrung um die Besonderheiten und Schwierigkeiten. Deswegen vielleicht hier in paar Hinweise, die Deine Planung in eine gute Richtung lenken könnten.

    Wie hoch ist benötigte Wassermenge?
    Es sind ca. 300 qm in der Gesamtmenge zu beregnen. Beregnet man clever, dann braucht der Rasen aller 7 – 10 Tage ca. 10 – 12 Liter pro Quadratmeter. Im Hochsommer kann es schon bis zu 15 Liter pro qm sein. Mit 2,5 Kubikmeter ist die Zisterne also recht knapp kalkuliert. Wie die Nachspeisung aus dem Brunnen funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis. Davon hab ich überhaupt keine Ahnung. Es braucht also mindestens 3,5 Kubikmeter für eine ergiebige und sinnvolle Beregnung pro Woche (Schafft das die Zisterne und der Brunnen?)

    Wie viel Wasser pro Fläche?
    Da die Flächen sich an unterschiedlichen Stellen im Garten befinden, wird auch der Wasserbedarf unterschiedlich sein. Sinnvoll ist auf jeden Fall eine Planung nach der Sonneneinstrahlung. Östliche oder nördliche Anteile benötigen weit weniger Wasser als südliche. Dabei ist nicht nur das eigene Grundstück entscheidend, sondern auch die Bepflanzung des Nachbargrundstückes zu berücksichtigen. Hohe Sträucher oder Bäume in Nachbars Garten oder ein Schuppen, der auf der Grundstücksgrenze steht, reduzieren durch ihren Schattenwurf den Bedarf enorm. Man sollte somit die einzelnen Stränge nicht nach der Geografie des Gartens, sondern vorrangig nach dem Wasserbedarf der einzelnen Flächen planen. Somit wird vermieden, dass die eine Fläche (zum Beispiel die östliche) ersäuft, während die südlich gelegene Fläche noch ein paar Liter benötigen könnte. Unter Berücksichtigung dieses Aspektes wird das ganze Unterfangen auch wassersparend konzipiert.

    Ist für diese Planung genügend Druck vorhanden?
    Der Wasserdruck ist nicht unbedingt aussagekräftig darüber, wie viel an den Beregnern ankommt, entscheidet doch schließlich der Durchmesser der Zuleitungen über die Verfügbarkeit am Regner. In einer der Skizzen ist sehr gut dokumentiert, dass verschiedene Leitungsdurchmesser (von 25 mm bis zu 40 mm) verbaut sind. Um wirklich sicher zu gehen, ob der Druck ausreichend ist, hilft die gute alte Wassereimermethode: Hahn voll aufdrehen, Wasser in einem 10 Liter Eimer laufen lassen, Zeit stoppen. Daraus ergeben sich bestimmte Anschlusswerte. Wie viel Wasserdruck die einzelnen in Reihe geschalteten Regnertypen benötigen, wird bei Gardena gut erklärt.

    Was ergibt sich daraus für die Planung?
    Die nördliche und westliche Fläche würde ich in einem Beregnungsstrang zusammenfassen. Hier ist der Beregnungsbedarf eher gering. Auf der nördlichen Fläche nahezu Null, da das Haus einen kontinuierlichen Schatten wirft. Hier kann man sich durchaus die Frage stellen, ob es nicht doch eine Wassersteckdose allein tut und man im Hochsommer hin & wieder einen Beregner aufstellt.

    Bei einer festen Installation würde ich hier keinen Viereckegner empfehlen, da auf Grund der schmalen Grundfläche, eventuell schwankender Druckverhältnisse und dem Windgang – besonders im Norden – das Beregnungswasser gegen die Hauswand gedrückt wird. Das möchte keine Hausbesitzer wirklich. Deswegen eher Sprühregner, die hauptsächlich vom Haus weg berieseln.
    Durch den Einbau eines Leitungsunterbrechers (Regulierstop) - Siehe hier die Artikelbeschreibung

    http://www.amazon.de/gp/product/B0001E3U16?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o01_s01

    lassen sich die beiden Flächen mit nahezu ähnlicher Wasserbedarfsmenge separat beregnen, ohne dass es einen zusätzlichen Strang benötigt.

    Auf der südlichen Fläche würde ich sehr wohl mit Viereckregner arbeiten, wobei die Raseneinziehungen rechts und links neben der Terrasse ein Problem darstellen. Schön wäre somit hier die Möglichkeit, 3 Regner in einer Reihe zu schalten, sollte dies der Druck hergeben, denn niemand hat so wirklich Lust, mit der Hand entlang der Terrasse noch nachzuberegnen. Meine Empfehlung sind hier die Gardena Viereckversenkregner, bei denen sich die Beregnungsbreite hervorragend justieren lässt.

    Die westliche Fläche mit den Beeten würde ich von der automatischen Beregung ausschließen, denn ich hab keine Ahnung, was dort angebaut werden soll und wie viel Wasser es benötigt. Hier muss also noch klassisch handgewässert werden.

    Wie sehen kannst, habe ich Dir keinen Wassersteckdosenplan, sondern einen Regnerplan vorgeschlagen. Mach es gleich richtig. Das Verlegen der Rohre macht die meiste Arbeit und ist der kostspieligste Teil, die Regner kosten im Verhältnis dazu sehr wenig. Und hast Du wirklich Lust nach einem Jahr Deinen Rasen wieder aufzubuddeln, um dann Regner darin zu versenken? Das macht keine gute Laune, ebenso wie eine halbherzige Umsetzung, bei der man trotzdem immer noch den Regner durch den Garten wandern lassen muss.

    Vielleicht konnte ich Deine Überlegungen in die ein oder andere hilfreiche Richtung lenken lassen...

    Gruß der Rasenmaster
     

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  • Hallo,

    ich schließe mich der Aussage von Rasenmaster an: Zwischenschritte und Umbauten werden Dir wenig Spaß machen. Am meisten Freude wirst Du haben, wenn Du jetzt ausreichend Zeit in die Planung steckst und dann die Anlage in einem Rutsch so baust, wie sie letztendlich sein soll.

    Mit der Wassermengen-Bestimmung per "Wasserhahn voll auf und schauen was rauskommt" bin ich ein bisschen vorsichtig. Ich würde empfehlen die verfügbare Wassermenge beim späteren Arbeitsdruck der Bewässerungsanlage zu bestimmen (z.B. 3,0 bar) . Am besten, Du baust Dir am Wasserhahn eine kleine Apparatur:
    - verfügbarer Wasserhahn oder Schlauchende mit 3/4" Aussengewinde (AG)
    - T-Stück 3/4" AG x 3/4" AG mit einem seitlichen Abgang (Innengewinde) Manometer mit passendem Aussengewinde
    - Kugelhahn mit 3/4" IG

    Wenn Du jetzt den Wasserhahn voll aufdrehst kannst Du (durch Öffnen oder Schließen) mit dem Kugelhahn einen Druck von z.B. 3 Bar einstellen. Das, was dann noch an Wasser rauskommt (Eimer-Messung) ist die Wassermenge, die Dir zum Betrieb der Bewässerung zur Verfügung steht.


    Du könntest die komplette Rasenfläche mit Versenkregnern und z.B. MP-Rotator Sprühdüsen ausstatten. Im Grunde wären das vielleicht 8-10 weitere Sprühdüsen in Rasenmaster´s Plan.

    Der von Dir genannte SS530 hat nur 1,5m Sprühbreite. Bei den 3m breiten Flächen kannst Du auf die MP 1000 gehen (2,5-4,6m). Bei den größeren Flächen auch auf die MP 2000. Damit die Regner gleichmäßig beregnen ist es wichtig eine "Kopf-zu-Kopf Installation" zu planen. Da wo der Sprühradius des einen aufhört, sitzt der nächste Regner.

    Ich würde drei Bewässerungskreise für den Rasen vorschlagen, z.B.:
    1 - Rasenfläche im Norden
    2 - Süden - linke Seite
    3 - Süden - rechte Seite

    Für die Hochbeete, Bäume und Sträucher an der Grundstücksgrenze könnte ein vierter Kreis mit Tropfrohr in Frage kommen.

    Bezüglich Sensor für die Steuerung kannst Du Dir vielleicht mal den Solar-Sync Sensor anschauen, der neben der reinen Regenabschaltung zusätzlich eine automatische, saisonale Anpassung der Bewässerung durchführt.

    viele Grüße
    Andreas
     
    Das Bellagio im Privatgarten

    Du könntest die komplette Rasenfläche mit Versenkregnern und z.B. MP-Rotator Sprühdüsen ausstatten. Im Grunde wären das vielleicht 8-10 weitere Sprühdüsen in Rasenmaster´s Plan.


    Hallo Andreas,

    schön dass auch noch jemand anderes nichts Besseres mit sich an einem grauen Sonntagmittag anzufangen weiß und gern an einer fremden Beregnungsplanung bastelt, wobei es sich ja bei Dir weniger um ein Hobby handelt, als vielmehr um den beruflichen Alltag.

    Mensch Andreas, versuch doch mal abzuschalten!

    ...kleiner Scherz am Rande...

    Ich würde mich immer für die Viereckversenkregner entscheiden. Nichts hat eine beruhigender und fast schon meditative Wirkung, wie drei sich langsam schwenkende Regner, wenn man mit einem kühlen Getränk in der Hand auf der Terrasse sitzt. Das ist dann fast schon wie das "Bellaigio" für zu Hause. - Unser Rasensprenger-Experte Parzival hier in diesem Forum kann darauf auch ein hohes Lied singen.
    Sonst alles gut und richtig, Andreas.

    Gruß der Rasenmaster
     

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  • Hallo zusammen,

    vielen Dank schonmal für Eure Antworten.
    Die werd ich mir jetzt eingehend zu Gemüte führen und mich dann bei Fragen nochmals melden.

    Insbesondere die unterschiedliche Bewässerungsintensität nach Sonneneinstrahlung hatte ich bislang noch nicht auf dem Plan.
     
    Wo kann man denn diesen tollen Bellagio Regner kaufen?

    Den Plan, eine Zisterne mit einem schwachen Brunnen zu speisen, finde ich gut. Aber ist das auch wirklich das Konzept?

    Etwas verwirrend fand ich die Angaben zu den Pumpen. Die Zisternenpumpe hat eine maximale Förderhöhe von 45 Metern? Oder ist das ein gemessener Fließdruck?

    Mit der entsprechenden Pumpenkennlinie kann man schon vor dem Eimertest mal sehen, welche Wassermenge bereitgestellt werden könnte.
    Bei der Brunnenpumpe wäre es fatal, wenn 0,6 BAR die Herstellerangabe für den Maximaldruck ist.

    Interessant fand ich den Vorschlag von DVS, die Wassermenge bei gewünschtem Arbeitsdruck hinter der Pumpe auszulitern. Dieser Vorschlag scheint mir recht clever zu sein, wenn es um die Einhaltung eines Mindestdrucks geht. Entsprechende Hardware vorausgesetzt! RAINBRID hat so ein „Kombi-Messgerät“ im Sortiment, mit dem man Druck und Durchflussmenge messen kann.

    Für den Einmal-Anwender stellt sich mir die Frage: Ist der Gardena Eimer oder der „X Druck“ Planungsansatz die verlässlichere Wahl?
     
    Hallo Parzival,

    danke für Deine Informationen. Ich hatte nun etwas Zeit, die Planung wieder aufzunehmen.

    Den Plan, eine Zisterne mit einem schwachen Brunnen zu speisen, finde ich gut. Aber ist das auch wirklich das Konzept?

    Ja, das ist das Konzept. Dahinter steckt die Überlegung, dass die Zisterne letztlich immer zu klein ist und exponentiell mehr kostet als die Kombination mit einem Schachtbrunnen in meinem Fall. Bei einem Wasserbedarf von 3,5m³ je Woche ist selbst eine 10m³ (!)Zisterne nach drei Wochen Trockenheit am Ende. Und solche Perioden gabs hier in den letzten zwanzig Jahren mindestens jedes zweite Jahr. Oberflächennahes Wasser gibts aber aktuell schon ab 1,6m Tiefe, nur die Kapazität des Brunnens ist mangels Betriebserfahrung nicht bekannt. Daher die kleine Zisterne als Puffer.

    Etwas verwirrend fand ich die Angaben zu den Pumpen. Die Zisternenpumpe hat eine maximale Förderhöhe von 45 Metern? Oder ist das ein gemessener Fließdruck?

    Das ist die maximale Förderhöhe.

    Mit der entsprechenden Pumpenkennlinie kann man schon vor dem Eimertest mal sehen, welche Wassermenge bereitgestellt werden könnte.

    Die Pumpenkennlinie habe ich mir aus den Herstellerangaben (Gardena Tauchdruck 6000/5 automatic, pmax 4,5 bar, Vpunkt max 6000l/h) entnommen und in ein Diagramm übertragen. Zwischenpunkte gabs keine, also hab ich einfach eine Gerade gemacht. Jetzt müssen halt die Leitungsdurchmesser so groß sein, dass am Regner noch mindestens der Auslegungsdruck ankommt. Überschläglich beträgt der Druckverlust 0,6bar bei den jetzt geplanten Querschnitten, Volumenströmen und Leitungslängen. Dazu gebe ich noch 0,4bar für Armaturen, Bögen und geodät. Höhendifferenzen (Leitung soll frostfrei eingebaut werden). Macht zusammen (sehr sehr sehr konservativ gerechnet) 1bar Gesamtdruckverlust. Wenn jetzt der Auslegungsdruck der Regner 2bar ist (hab ich jetzt mal so angenommen), muss ich also schauen, was die Pumpe bei 3bar für einen Volumenstrom bringt: 2000l/h resp. 33l/min. Die muss ich jetzt sinnvoll auf dem Rasen @ 15l/qm verteilen.

    O.k. man hätte es auch machen können, wie ein Freund von mir. "Nimm einfach das größte Hauswasserwerk wo gibt, dann funzt das schon.":grins:

    Bei der Brunnenpumpe wäre es fatal, wenn 0,6 BAR die Herstellerangabe für den Maximaldruck ist.


    Das dachte ich anfangs auch, aber ist eher unkritisch, weil ich die über eine Schwimmerschaltung in der Zisterne steuern will. Demzufolge ist der Volumenstrom nicht so entscheidend, solange er zusammen mit dem Anfangsfüllstand der Zisterne genug Wasser für einen Beregnungszyklus bereitstellt.
    Wenn ich aller vier Tage beregne, hat der Brunnen genug Zeit, wieder Wasser anzusammeln, denke ich mir.
    Auch die Förderhöhe reicht aus. Der Brunnen ist nur 3,5m tief und ich habs mit einer noch kleineren Pumpe (0,5bar) ausprobiert, den leerzupumpen.
    Demzufolge steht im Brunnen eine "billige" Gardena Schmutzwasserpumpe (die aber hoffentlich doch eine vernünftige Haltbarkeit aufweist) und versorgt die Zisterne.

    Interessant fand ich den Vorschlag von DVS, die Wassermenge bei gewünschtem Arbeitsdruck hinter der Pumpe auszulitern. Dieser Vorschlag scheint mir recht clever zu sein, wenn es um die Einhaltung eines Mindestdrucks geht. Entsprechende Hardware vorausgesetzt! RAINBRID hat so ein „Kombi-Messgerät“ im Sortiment, mit dem man Druck und Durchflussmenge messen kann.

    Für den Einmal-Anwender stellt sich mir die Frage: Ist der Gardena Eimer oder der „X Druck“ Planungsansatz die verlässlichere Wahl?

    Ja, dieser Vorschlag ist sehr interessant, da er sehr genaue Ergebnisse liefert. Haken sind die Kosten für die Apparatur, die man de facto nur einmal benötigt. Wäre also eher was für professionelle GaLaBauer, die bei Ihren Kunden eine Anlage auslegen müssen.
    Ich werde meinen GaLaBauer fragen, ob der sowas hat oder die Gardena- Standard-Eimer-Methode nehmen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo zusammen,

    Rasenmaster hat ja schon Anhaltspunkte für den Beregnungsbedarf gegeben. Wenn ich jetzt nominal 15l/qm annehme, in welcher Zeit sollte diese Menge ausgebracht werden?
    Mit meinem Pumpenvolumenstron könnte ich 2qm/min beregnen (bei 10% Verlust durch Verdunstung :grins: - ihr merkt schon, das Rechnen macht mir Freude).
    Aber es ist ja sicher nicht sinnvoll, den Rasen derart zu fluten.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Bei mir sieht es jetzt so aus wie auf den Bildern.


    Dank gutem Wetter, exzellenter Beratung aus dem Forum (vielen Dank an alle Beteiligte) und fleißiger Beregnung. Kann sich die Rasenqualität sehen lassen?


    Seit einer Woche läuft die Anlage im Automatikbetrieb. SolarSync steuert die Bewässerungsdauer. Nachfüllen der Zisterne aus dem Brunnen klappt.


    Die Flächen B (25m²) und C (30m²) werden mit halbstationären Regnern bewässert, Fläche A (8m²) manuell mit Schlauch und Düse.


    Als nächster Schritt wird Regner 5 nach Untertage verlegt und die Bewässerungshäufigkeit schrittweise bis auf 2mal pro Woche zurückgenommen. Evtl. werden die halbstationären Regner durch stationäre ersetzt.
     

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  • Lieber ah1st!

    Im Namen aller Mitleser: Danke für den Blick über den Gartenzaun!
    Der Rasen ist doch ein richtiges Reklamebild für automatisierte Gartenbewässerung.
    Meinen Glückwunsch! (wobei es sicher noch etwas mehr als Wasser für dieses satte Grün braucht)

    Wie schon erwähnt – toll finde ich das Konzept mit der Zisterne und dem schwachen Brunnen.

    Diese Situation (schwacher Brunnen) ist ja ein häufiges Problem. Es wundert mich, dass man Dich da noch nicht intensiver nach der Steuerung befragt hat. Na, vielleicht ist dieser beneidenswerte Rasen nun Anlass, dass Zisternennutzer Dich doch mal um Deine Tipps bitten.

    Ich finde es prima, dass ein Bewässerungsbastler nach vollbrachter Installation, seine Erfahrungen mitteilt und auch noch spannend illustriert.

    Beste Grüße
     
    Hallo Parzival,


    na die Steuerung der Nachspeisung war eigentlich mit die einfachste Übung. Die funktioniert über einen Schwimmerschalter in der Zisterne. Diser Schalter ist genau so ein Teil, wie er an den Schmutzwassertauchpumpen angebracht ist, mit zwei kleinen Unterschieden:
    Wenn der Wasserstand das Mindestmaß erreicht hat, schließt er den Kontakt (bei einer Tauchpumpe öffnet er den Kontakt) und das Kabel ist halt deutlich länger (10 m). Der Schalter steuert die Stromversorgung der Steckdose für die Nachspeisepumpe im Brunnen. Das ist also genau wie Stecker einstecken oder eben rausziehen, nur dass ich zu faul bin das jedes mal per Hand zu machen.


    Die Zisterne ist recht klein bemessen: nur 2,7m³. Und dazu schaltet der Schwimmerschalter die Nachspeisung bereits bei halber Füllhöhe wieder ab. Das scheint erstmal wiedersinnig, habe ich mir aber folgendermaßen ausgeknobelt:


    Der Brunnen hat bei Normalwasserstand mind. 2m³ Volumen, mit dem verfügbaren Zisterneninhalt also etwas über 3m³. Wenn ich auf meine 210m² Rasenfläche je Woche 15l/m² aufbringen will, benötige ich 3,15m³ Wasser. So würde ich also mit dieser Anordnung eine Woche hinkommen.
    Die andere Hälfte des Zisternenvolumens ist dafür gedacht, das Regenwasser aufzufangen. Es ist ja unnötig, immer den Brunnen maximal leer zu Pumpen, um die Zisterne möglichst randvoll zu haben. Es könnte ja zudem zwischendurch doch einmal regnen ...


    Zur unbekannten Brunnenkapazität:
    Meine Hoffnung ist einfach, dass der Brunnen sich in dieser einen Woche wieder ausreichend befüllt. Bislang klappt das auch wunderbar. Perspektivisch gesehen rechne ich eher mit weiterer Kapazitätssteigerung des Brunnens, da die ursprünglich verlegten landwirtschaftlichen Drainagerohre nicht mehr regelmäßig gereinigt werden und durch die Bebauung des Gebietes eher noch unterbrochen werden, so dass ein Wasserstau zu erwarten ist. Zudem liegt mein Grundstück genau zwischen zwei Darinagesträngen. Hoffentlich fällt mir das nie auf die Füße, weil zuviel Wasser ist eben auch nicht gut.


    Dann hatte ich kurz vor Inbetriebnahme eine Schrecksekunde:
    Mein Zisternenwasser fing an zu stinken. Das tut es, wenn zu wenig Sauerstoff für die Umsetzung der organischen Bestandteile drin ist. Also muss da irgendwie Sauerstoff rein. Mein Halbwissen zum Betrieb industrieller Kläranlagen und Aquarien sagt mir da: Tauchbelüfter oder Kompressor.
    Beides ist wieder Installationsaufwand mit Risiko für Instandhaltung etc..
    Also habe ich die Zisterne erstmal geleert und aus dem Brunnen neu befüllt. Durch den offenen Zulauf kommt ja auch Sauerstoff rein. Wenn nun das Zisternenvolumen recht klein ist und die Nachspeisung häufiger läuft, könnte es mit etwas Glück funktionieren. Wäre also ein Argument für kleinere Zisternen.
    Mein Nachbar hatte das Problem auch und nutzt aus diesem Grunde sein Zisternenwasser gar nicht mehr zum Gießen. Hm, sozusagen die Investition in den Sand gesetzt ...
     
    Lieber ah1st!

    Vor vielen Jahren hatte ich irgendwo die Geschichte eines Magdeburgers gelesen, der nur irgendwelches Schichtenwasser zur Verfügung hatte und sich wie Du, einer Zisterne als Puffer bediente. Er beschrieb nicht genau, wie er das machte, aber die Idee fand ich schon ziemlich clever.
    In dieser Konfiguration bekommen diese 3 bis 4 m³ Zisternen eine richtige Funktion.

    Wenn ich Dir jetzt noch berichte, dass es in den Gartenzeitschriften des frühen 20. Jh lange Abhandlungen über die Nachteile kalten Brunnenwassers auf den Pflanzenwuchs finden. Man empfahl „wärmstens“ das Brunnenwasser, das ja in der Tat mit eiskalten 6-10° in den Garten spritzt, unbedingt in Becken vorzuwärmen… dann wird Deine Konstruktion gleich noch viel spannender.

    Auch die Presslufteinleitung ist eine sehr gute Idee. Im Netz finden sich häufig Ratschläge, wie regelmäßiges „überlaufen lassen“ der Zisterne. Du hast jetzt schon einen Kompressor – ich hätte vielleicht an eine 20 L Flasche technischen Sauerstoff gedacht, aus der man ventilgesteuert an den heißen Tagen ein paar Liter reinen Sauerstoff einleitet. Mir erzählte ein Regenanlagenbauer, dass es in Berlin auch Anlagen gibt, in denen der Betreiber mit Sauerstoff-Injektion das Eisen aus dem Brunnenwasser holt. Kein preiswertes Projekt, aber wenn die Gartenwege mit weißen Steinen angelegt wurden, ist das sicher eine tolle Lösung über die ich mit meiner rostigen Brühe noch einmal nachdenken müsste.

    Ich halte Dir den Daumen, dass der Grundwasserspiegel im gewünschten Level bleibt.

    Viel Glück
     
    Nun gibt's wieder ein paar Erfahrungen mehr:


    Anlässlich eines historischen Tiefststandes im Brunnen habe ich mich entschlossen, ihn doch gleich vom Schlamm aus der Bauphase zu befreien.


    Also habe ich zunächst bis auf Minimum abgepumpt. Danach bin ich mit Leiter, kleiner Tauchpumpe und 1/2" Schlauch 4m zum Grund hinabgestiegen.


    Mit dem Schlauch habe ich den Schlamm aufgewirbelt und mit der Tauchpumpe abgesaugt. Die Aktion hat etwa eine dreiviertel Stunde gedauert. Danach war ich selbst klitschenass wegen der hohen Luftfeuchte.
    Der Schlamm ist übrigens durch die noch nicht abgedichteten Betonringe am Kopf während mehrerer Starkregenereignisse im letzten und in diesem Jahr eingetragen worden.


    Das Befüllen des Brunnens lag jedoch in der Phase der größten Trockenheit in diesem Jahr, weswegen es sehr langsam ging. Außerdem benötigte ich natürlich immer wieder Wasser zum Gießen, so dass ich den Brunnen noch mehrmals leer pumpen musste. Schließlich war aber der Zulauf doch größer als die Entnahme, was sich aber erst letzte Woche Mittwoch so langsam herauskristallisierte.


    Insgesamt war das so gesehen eine starke Herausforderung an die Leistungsfähigkeit des Brunnens, hat aber zum Glück geklappt.


    Übrigens: stinkendes Wasser gab es auch ohne Drucklufteinspeisung zu keiner Zeit mehr. Wie auch, bei dem ständigen Umwälzen ...


    Nun habe ich schon die nächste Änderung im Hinterkopf:
    Ersatz der Baumarktsprenger gegen HE - VAN Düsen auf Hunter PROS oder Rainbird 1800.
    Ich suche noch einen Shop - gibt es da Empfehlungen?
     
    Lieber AH,

    Schon vor Tagen hatte ich Deinen Fortschrittsbericht gelesen und mich gefreut, dass Du weiter über Deine Erfahrungen berichtest.

    Etwas bange war mir bei Deinem Bericht über die „Brunnenreinigung“. Vier Meter bis zum Grund? Ich befürchte, dass Du das mutig, ohne jede Sicherung getan hast. User Grasstreifen kann Dir das sicher besser erklären – aber am Grund Deiner Zisterne muss die Luft trotz eingeleiteter Pressluft nicht unbedingt gut sein. Solche „Operationen“ gehen nur zu zweit und der Mann im Schacht im Sicherungsgeschirr am Seil! Da kannst Du jetzt schmunzeln, aber man kann an viel behaglicheren Orten, wie bspw. einem Weinkeller (Fässer, nicht unbedingt Flaschen) an einer CO2 Vergiftung Schaden nehmen… eine Sekundensache, die man selbst nicht unbedingt mitbekommt. Also im eigennützigen Interesse weiterer Berichte – vor der nächsten Zisternen Revision ins Thema Zisternenreinigung einlesen. …und vertrau‘ mir, das ist kein triviales Thema.

    Nächste Änderung? Hardwarebeschaffung? Das ist wirklich ein weites Feld und Erfahrungen, die ich vor Jahren gemacht habe, besitzen heute keine Relevanz mehr. Direkte Adressen wird man hier auch besser nicht austauschen. Große Posten habe ich früher in den USA bestellt. Teils bei eBay, teils direkt. Inzwischen haben die Amerikaner aber erkannt, dass der Preisunterschied ggü dem deutschen Markt so horrend war, dass sie davon jetzt etwas abhaben wollen. Die Preise für Ventile mit BSP Gewinde sind heute immer deutlich teurer, als die NPT Modelle. Auch das Porto ist inzwischen so teuer, dass ein Import wirklich nur noch selten lohnt. Dazu kommen 2% Zoll und 19% MwSt.
    Im Gegenzug haben aber auch die deutschen Händler erkannt, dass sich der Listenpreis bspw. eines HUNTER PGP von ca. 35 EURO nicht mehr problemlos realisieren lässt. Es gibt Shops mit fairen Preisen, bei denen die Beratung/der Service etwas kurz kommen und „Apotheken“ die etwas teurer sind und die einen schnellen Versand realisieren. In Berlin gibt es tatsächlich noch ein Laden-Geschäft (die wohl auch online versenden) in denen man seinen akuten Sofortbedarf decken kann. Die sind nicht preiswert, aber dafür haben die ein Riesen-Sortiment und einen wirklich mega-kompetenten Verkäufer …ich komme ins Schwärmen…. Du verstehst: ein wirklich guter Tipp ist in dieser Frage nicht einfach.

    Austausch der Düsen/Gehäuse? Hunter PROS oder RB 1800 ist keine Frage. Nach drei/vier Jahren fahren Gehäuse ohne diese magische Abstreif-Dichtung sowieso nicht mehr ein. Nicht sicher wäre ich, ob es nun RB HE VAN Düsen oder nur RB VAN Düsen sein müssen. Das ist wahrscheinlich wie das BLAUKORN Universaldünger Phänomen – was sich einmal bewährt hat wird weiter verwendet.
    Für mich ist das die RB VAN Düse… der wahre Grund dafür? Das elegantere Sprühbild! Totaler Blödsinn – ich sehe das nie.

    Aber wenn Du tauschen solltest, achte auch gleich auf den richtigen Abstand der Regner. Ich habe einen Sprühdüsen-Strang bis zur optimalen Benetzung (beginnend mit GARDENA bis hin zu RAIN BIRD) bestimmt fünf mal aus- und eingegraben.

    Viel Glück und schreib‘ doch mal, wie Du es nun gemacht hast…
     
    Hallo Parzival,


    danke der Sorge.
    Der Sauerstoffgehalt war 20,9 Vol. %, hab ich per Freimessung vor Befahrung festgestellt.
    Sicherungsposten war ständig vor Ort und für den Gefahrenfall instruiert nicht nachzusteigen, sondern Hilfe zu rufen, ohne seinen Platz zu verlassen.
    Pumpen waren freigeschaltet, Auffanggurt angelegt.
    Und da war es nur der Brunnen, wo es nur Frischwasser gibt.


    Die Zisterne ist nochmal ein Zacken schärfer, weil es hier jede Menge Ablagerungen / Bakterien gibt, die bei Entleerung den Sauerstoff flugs verbrauchen und in CO² umsetzen. Spätestens ab 3,5 Vol% (müsst ich nochmal genau nachschauen) wird's eng mit der Atmung.
    Beim Freimessen dran denken, dass CO² nicht nur den Sauerstoff, sondern auch den Stickstoff in der Atemluft verdrängt, und der ist 4mal soviel enthalten. Ist also nur 19,9 Vol% Sauerstoff vorhanden, so sind auch nur 75 Vol% Stickstoff drin, der Rest (5 Vol%) ist CO² und die pusten dann ganz schnell das Lebenslicht aus.
    Freimessen immer an mehreren Stellen(oben und unten), ganz wichtig ist aber unten. CO² ist ca. 50% schwerer als Luft und liegt da drin "wie toter Hund".
    Bedenken ausgeräumt?
    Meine Frau rollt bei so einer Aktion immer die Augen und meint, ob denn der Aufwand so notwendig sei und ob sie nicht lieber selbst einsteigen soll. Ich verweis dann immer nur auf die üblicherweise drei Toten, weil eben erst der vierte rafft, dass die Leblosen da unten drin genauso schlecht geschützt sind wie er selbst.

    Apropos Weinkeller (ich schweife ab, aber der passt so gut zum Thema):
    Vor etwa 10 Jahren war ich auf einer Schulung in der Pfalz zum Thema Befahren von Behältern und Retten aus diesen - da sind wir am Abend zum örtlichen Winzer. Der hat uns den Weinkeller gezeigt. Vorschriftsmäßig war an der Tür das Schild mit dem Hinweis zur Vergiftungsgefahr durch CO². Da die Lese noch nicht begonnen hatte, waren seine Tanks leer und wir sind in den Keller runter - bestimmt bald 10 m tief.
    Unten habe ich dann die Gasspürköpfe gesucht...
    Als ich ihn dann gefragt habe, wie er denn die Konzentration feststellt, sagt er, dass man das daran merkt, dass die Luft dann so "schwer" sei. Außerdem muss immer die Oma als erste runter.


    Wo bekommt man so ein Freimessgerät? Evtl. bei der örtl. Feuerwehr gegen Spende in die Vereinskasse oder wenn man die zu einer praxisnahen Übung einlädt (dann samt Mannschaft und Grillabend).


    Die Zisterne habe ich so geplant, dass ich sie von oben reinigen kann und nicht einsteigen muss. Wieder ein Vorteil kleiner Zisternen ...
    Wollte dafür eine kleine Tauchpumpe an einer Dachlatte ... mit Frischwassereindüsung zum Aufwirbeln des Schlamms ...


    Hardware Tausch:
    Geht wohl erst nächstes Jahr weiter. Einen lokalen Händler habe ich aber gefunden. Den werd ich an einem der langen Winterabende mal kontaktieren.
     
    Ich hab mal wieder etwas geknobelt, komme aber im Moment nicht weiter.


    Wegen der herrschenden Windverhältnisse habe ich mich für die Fingerdüsen a la HE-VAN interessiert. Leider reichen die von der maximalen Wurfweite nicht aus. Ich bräuchte ca. 6 bis 6,5m, sonst müsste ich wieder Rohrleitungen verlegen.
    Was gibt es denn adäquates von Hunter?
    Hat da jemand Erfahrungen?
     
    Was ist denn eine Fingerdüse?

    6.50 m? Hilft da ein schlanker Hunter PGJ?

    Ich bin immer dafür, neue Leitung zu vergraben.

    RAIN BIRD VAN in dichtem Abstand... bedeuten kurze Einsatzzeit ohne Bodenverschlämmung und sind in kompakter Anordnung der Garant für ein ausgewogenes Bewässerungsergebnis.
     
    Hallo Parzival,

    na die HE VAN Düsen machen doch ein Sprühbild wie die normalen VAN, überlagern dem jedoch einzelne Strahlen - die Finger eben. Das soll die Windanfälligkeit etwas beheben.

    Gibt es sowas auch von Hunter? Hab ich noch nicht gefunden.

    Klar sind engerer Düsenabstand der ehesete Garant für gleichmäßige Bewässerung. Die Windanfälligkeit besteht aber fort.

    Ich habe jetzt ja eine 32er Ringleitung, von der aus 20er Stichleitungen versorgt werden. Dieses System hatte ich letztes Jahr mit den oberirdischen Turbinenregnern getestet. Das lieferte recht gute Ergebnisse. Nachteilig fand ich den Geräuschpegel.
    Nun will ich zur Vereinfachung der Anlage Versenkregner einbauen, da können die Kinder auch bei schneeüberdecktem Rasen Fußball spielen und die Regner werden nicht abgeschossen.
     
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