Robertoho
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- 17. Mai 2020
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Mein Sorgenkind ist ein junger Pflaumenbaum (bei uns heissen die Zwetschgenbaum), den ich im Frühling 2019 gepflanzt habe. An dem Standort stand vorher kein Baum, es ist am Rand einer Wiese (Rasen kann man das nicht nennen), die meiner Meinung nach sehr gesund wächst. In unmittelbarer Nähe wächst seit Jahren als Spalier ein Apfelbaum ohne Probleme. Der Boden ist meiner Meinung nach weder besonders feucht, noch besonders trocken. Die Lage ist nach Süden, hat also reichlich Sonne.
Um genau zu sein ist es doch der zweite Baum. Den ersten hatte ich 4 Wochen vorher dort gepflanzt, der hat jedoch keine Anstalten getroffen, auszuschlagen (was doch etwas seltsam war - gestorben ist er nämlich auch nicht), so habe ich ihn in den Gartenmarkt zurückgebracht und einen neuen bekommen und ins selbe Loch gepflanzt. Dieser hat dann sofort ausgeschlagen und getrieben, er hatte einige wenige Blüten und hat dann im Sommer 4 -5 erste Früchte produziert, die nicht schlecht waren. Soweit so gut.
Im Folgejahr 2020 und nun auch in diesem Jahr 2021 war es dann aber so, dass das Bäumchen (inzwischen zwar noch immer dünn, aber gut 6m hoch gewachsen) zwar zuerst ganz normal ausgetrieben und einige Blüten gebildet hat (erstes Bild vom 11.4.21). Blattbildung normal, alles schön und gesund. Es folgte diese Kältewelle, die jedoch keinen Schaden anrichtet, sogar die Bienen machen ihren Job. Dann ging's recht schnell: Am 26.4.21 finde ich schon die ersten verkrüppelten Blätter (zweites Bild) und heute, nur einen Tag später stelle ich fest, dass fast alle neuen Blätter an den Zweigspitzen nur noch verkrüppelt wachsen (drittes Bild). Sie krausen sich zusammen. Wenn ich einige dieser Krüppelblätter aufrolle, finde ich manchmal einige Blattläuse darin, aber nur so 1 oder 2 - in anderen jedoch gar keine. Sogar bestehende Blätter, die zuerst gesund gewachsen sind, krausen sich nachträglich zusammen.
Im letzten Jahr ging das dann so weiter, dass irgendwann kein gesundes Blatt mehr am Baum war. Die Blüten hatten begonnen, Früchte auszubilden, die aber bald mal abfielen. Letztes Jahr ging ich dann doch von Blattläusen aus, obwohl ich nur wenige fand und habe gegen solche gespritzt - was aber absolut keine Wirkung hatte: Nach wie vor wuchs kein gesundes Blatt nach. Erst gegen Ende Sommer wuchsen dann doch plötzlich einige normale Blätte nach - was eigentlich wieder auf Blattläuse hingewiesen hätte, von denen ich aber die ganze Zeit über nur relativ wenige gefunden habe.
Im vergangenen Winter resp. im frühen Frühling habe ich dieses Bio-Ölprodukt gegen die überwinternden Blattläuse aufgesprüht, sogar 2x. Und dachte, dieses Jahr kommt's besser - aber wieder passiert offenbar genau dasselbe.
Ich kann mir einfach keinen Reim darauf machen. Was kann das Problem sein???
Um genau zu sein ist es doch der zweite Baum. Den ersten hatte ich 4 Wochen vorher dort gepflanzt, der hat jedoch keine Anstalten getroffen, auszuschlagen (was doch etwas seltsam war - gestorben ist er nämlich auch nicht), so habe ich ihn in den Gartenmarkt zurückgebracht und einen neuen bekommen und ins selbe Loch gepflanzt. Dieser hat dann sofort ausgeschlagen und getrieben, er hatte einige wenige Blüten und hat dann im Sommer 4 -5 erste Früchte produziert, die nicht schlecht waren. Soweit so gut.
Im Folgejahr 2020 und nun auch in diesem Jahr 2021 war es dann aber so, dass das Bäumchen (inzwischen zwar noch immer dünn, aber gut 6m hoch gewachsen) zwar zuerst ganz normal ausgetrieben und einige Blüten gebildet hat (erstes Bild vom 11.4.21). Blattbildung normal, alles schön und gesund. Es folgte diese Kältewelle, die jedoch keinen Schaden anrichtet, sogar die Bienen machen ihren Job. Dann ging's recht schnell: Am 26.4.21 finde ich schon die ersten verkrüppelten Blätter (zweites Bild) und heute, nur einen Tag später stelle ich fest, dass fast alle neuen Blätter an den Zweigspitzen nur noch verkrüppelt wachsen (drittes Bild). Sie krausen sich zusammen. Wenn ich einige dieser Krüppelblätter aufrolle, finde ich manchmal einige Blattläuse darin, aber nur so 1 oder 2 - in anderen jedoch gar keine. Sogar bestehende Blätter, die zuerst gesund gewachsen sind, krausen sich nachträglich zusammen.
Im letzten Jahr ging das dann so weiter, dass irgendwann kein gesundes Blatt mehr am Baum war. Die Blüten hatten begonnen, Früchte auszubilden, die aber bald mal abfielen. Letztes Jahr ging ich dann doch von Blattläusen aus, obwohl ich nur wenige fand und habe gegen solche gespritzt - was aber absolut keine Wirkung hatte: Nach wie vor wuchs kein gesundes Blatt nach. Erst gegen Ende Sommer wuchsen dann doch plötzlich einige normale Blätte nach - was eigentlich wieder auf Blattläuse hingewiesen hätte, von denen ich aber die ganze Zeit über nur relativ wenige gefunden habe.
Im vergangenen Winter resp. im frühen Frühling habe ich dieses Bio-Ölprodukt gegen die überwinternden Blattläuse aufgesprüht, sogar 2x. Und dachte, dieses Jahr kommt's besser - aber wieder passiert offenbar genau dasselbe.
Ich kann mir einfach keinen Reim darauf machen. Was kann das Problem sein???