Peinlichkeiten...

B

bru

Guest
... passeieren einem ja meist zuhauf im Leben.
Die 'Kunst' hierbei ist auch (natürlich je nachdem was es ist) auch mal dazu zu stehen und auch mal über sich selbst lachen zu können.
Ich dachte mir ich schreib' Euch hier mal eine Story, welche mir in meinen jungen Jahren mal mit meiner damaligen Freundin passiert ist, weil wir neulich im Freundeskreis Zuhause auf das Thema Jugendzeit und Peinlichkeiten kamen UND, in der Hoffnung auch mal von Euch etwas erzählt zu bekommen... nicht zuletzt auch als bestätigung dessen, daß ich nicht alleine so'n 'Dussel' bin... (nix für Ungut..)
Also:

Ich, knapp zwanzig.... Ich war mit meiner ersten ‚richtigen’ Freundin zusammen. Toll war es und man(n) war so richtig verliebt. Eines Tages waren wir in einem großen Lüneburger (meine Heimatstadt..) Kaufhaus, in welchem sie in der Abteilung ‚Kurzwaren’ nach irgendetwas suchte. Da ich schon immer Einkaufen ‚geliebt’ habe, wartete ich ein paar Meter entfernt von ihr im Nachbargang. (Hätte sie mich doch bloß draussen angebunden, so wie die anderen Hunde...) Als ich so ein paar Minuten da stand, ging ich zu ihr um mal sanften Druck bezüglich ‚wann-bist-du-endlich-fertig’ auszuüben. Ich meine sie hätte irgendwas grünes oben rum angehabt und unten rum eine schwarze Hose oder einen schwarzen Rock. Sie stand etwas vornüber gebeugt vor den Kurzwaren und ich ging hin und griff ihr so von hinten in die Gesäßtasche, kraulte etwas und sagte „Na Schatz, alles gefunden...?“ Sie drehte ihren Kopf zu mir und ich dachte ich bekomme auf der Stelle einen Infarkt. Diese Junge Frau war nicht meine Freundin. Sie hatte nur zufällig die gleichen Klamotten an. Gott sei dank schaute sie mich nur völlig überrascht an und sagte weiter nichts. Ich verschwand sofort; weiss aber nicht mehr wohin, da sich mein Gesichtsfeld auf erbsengröße zuzog...Wenn in diesem Moment eine Toilette in der nähe gewesen wäre, hätte ich mich auf der Stelle runtergespült...

Das war die erste Story - und ich schwöre ich habe nichts hinzuerfunden. Auch bei den anderen Storys b.z.w. Peinlichkeiten, welche mir noch so passiert sind...

So, nunmal sehen ob was von Euch kommt...:rolleyes:
 
  • Klasse, echt lustig...........ich glaube da wäre ich auch im Erdboden versunken.....muß mal überlegen, vielleicht fällt mir auch noch was lustiges ein aber so spontan..........hmmmmmm
     
    OK, wenn Ihr Euch nicht traut dann noch'n Schwank aus meiner 'Jugend':

    Gleiche Freundin, ein paar Monate später. Wir beide hatten Fahrräder und wollten mal eine Tour machen und sie, da sie ja noch zur Schule ging, wollte mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Ihr Fahrrad jedoch war nicht mehr so in ‚Schuss’ und sie wollte es von einem Bekannten meines Vaters, welcher neben bei immer so etwas machte, in Ordnung bringen lassen. Räder, Schutzblech, Fahrradständer u.s.w. Und um letzteren geht’s hier. In der Gegend in Lüneburg, in welcher ich aufgewachsen bin, gab es auch eine damals sehr populäre Kneipe, in der wir manchmal etwas aßen und in der auch meine Eltern manchmal gingen und auch viele Bekannte und Freunde meiner Eltern. Wir, meine Freundin und ich, kamen also eines Tages dort hinein mit der Absicht ein schönes Bauernfrühstück zu verzehren. Meine Freundin ging voraus und ich hinterher; sie sah beim betreten rechts am Stammtisch den netten Bekannten meiner Eltern, welcher ihr Fahrrad reparieren sollte, sitzen und fragte ihn – viel zu laut- „...Na, hast du schon `nen Ständer...!“ Was eine solche Frage mit einem solchen Inhalt bei einem vollbesetzten Stammtisch (nur Männer..) auslöste kann man(n) sich ja vorstellen...
    Wieder suchte ich nach einer Toilette, in der ich mich runterspülen konnte. In meinem Gesicht spiegelten sich innerhalb von Sekunden sämtliche Modefarben der Saison wieder...
    „.. was denn... ich hab’ ihn doch nur gefragt ob er schon einen Ständer hat ...“ sagte sie völlig unbedarft; darauf ich: „Ja eben, Schatz, deswegen... komm, wir setzen uns da drüben in die Nische“. Beim verlassen dieser Lokalität hat man(n) mich angegrinst... nicht meine Freundin.
     
  • super bru!!!

    erst hab ich so gelacht, dass mein kater neben mir aus seinem schlaf hochschreckte und jetzt will ich auch noch ein bauernfrühstück!!!

    ähhh... wielange hattest du die freundin dann eigentlich noch??? ihr habt ja wohl super zusammengepasst, oder? ein schwank du... ein schwank sie...

    was kam dann?

    phila
     
  • Hi,

    ähhmm... also mit dieser kam dann eigentlich nix mehr... oder ich hab's verdrängt.:rolleyes: Werde aber wenigstens um der Unterhaltug-Willen noch mal drüber grübeln.
    Es ging aber einige Jahre später weiter. Mit anderen 'Sachen'.
    Aber zunächst, bevor ich hier meinen ganz persönlichenKalauer veröffentliche will ich erst was von Euch hören.
    Ich betone hier nochmal: ich hab' die 'Ereignisse' tatsächlich erlebt. Nix ist hinzugesponnen auch wenn es sich evtl. so liest/anhört.
     
    na gut... damit du dich nicht so ganz allein outest:

    ich - zarte 17 - in der örtlichen disse...

    eigentlich noch ein bisschen früh - stand man möglichst dekorativ rum und sah so zu, wer sich denn noch zum gelenkeschwenken entschlossen und wie sich die konkurrenz und das männermaterial so gestylt hatte.

    irgendwann wurde es wirklich voll, laut und lustich... es wurde noch lustiger und ich hab folgendermaßen dazu beigetragen:

    ein bekannter kam zur tür rein und sah sich nach uns um. als er uns nicht gleich fand und ihm auch mein armgewedel nicht auffiel, wollte ich ihm (über die tanzfläche) entgegeneilen. weiß der geier, ob da jemand mit nem getränk gekleckert hatte oder ich an diesem tag schlicht irgendwelche motorischen probleme hatte - ich kam ins straucheln und versuchte noch, mich am kleidungsstück des nächstbesten festzukrallen. ich erwischte auch den zipfel eines shirts und erntete einen bösen blick gleich noch dazu. die notmaßnahme hatte leider eh nicht viel erfolg. ich flog der länge nach hin und fand mich ziemlich uncool... und ich vermute, mein marktwert war an diesem abend nicht unbedingt der beste!

    die (80er-jahre) lockenpracht war leicht durcheinander, ich fand dunklerot war die passende gesichtsfarbe für diesen moment und meine zielperson (jener bekannter) stand leicht kopfschüttelnd und grinsend da. wenigstens hat der nicht so laut gelacht wie der rest der menge.

    gott sei dank verfügt so eine örtlichkeit über schöne dunkle ecken...

    phila
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Spontan fällt mir auch nichts ein.
    Aber ich muste herzlich lachen.
    Ja, das ist die Kunst des Humor´s. Man muss auch über sich selber lachen können.
    Denkt mal angestrengt nach. Vielleicht fällt euch ja noch was ein ;) .
     
    OK der war auch gut. Hab' gleich Feierabend, und zu diesem noch einer von mir, denn mir ist doch noch ein Ereignis vor meiner unten genannten Freundin eingefallen, weil hier gerade 'hinfallen' erwähnt wurde:

    Ich war ungefähr 16 oder 17 Jahre alt und fuhr mit meinem Fahrrad aus meiner geliebten Heimatstadt Lüneburg in Richtung nach Hause, welches ca. zwei einhalb Kilometer weg war. Gerade aus der Innenstadt fahrend sah ich auf der anderen Strassenseite, mir entgegenkommend, zwei schnuckelige, etwa in meinem Alter befindliche Mädchen laufen. Ich sah herüber, in der Hoffnung noch ein Lächeln von der Einen oder Anderen zu bekommen, bevor ich vorbeigefahren bin – und – es kam auch! Ungefähr eine Sekunde später donnerte ich mit meinem Fahrrad, klassisch, wie im Film, gegen ein Verkehrsschild. Es knallte und schepperte und ich umklammerte dieses verfluchte ‚Vorfahrt-gewähren-Schild’ wie eine Geliebte. Schmerz. Trotzdem sofortiges umdrehen nach den beiden Mädels, um zu sehen, ob diese meinen ‚Fall’ mitbekommen haben. Haben sie. Als ich die beiden lachen sah, hätte nur noch gefehlt, das die beiden die Punktetafel hochheben, um mir Haltungsnoten für diese Gratisvorstellung zu geben.
     
    Hahaha sehr lustisch! Hät's mir damals ja mal aufhelfen können! Die Dame von Welt kann auch mal Kavalier sein...:D
     
  • aber jetzt wo du´s erwähnst:

    auf die art kam mir auch mal kurzfristig mein begleiter abhanden! wir liefen so nebeneinander her und unterhielten uns. ich - ganz frau - hab irgendwann mal in eines der rechts neben mir befindlichen schaufenster gesehen, als ich plötzlich ein lautes "klong" hörte und mein begleiter mitten im satz verstummte.

    gleiche story - ein verkehrsschild war im weg...

    an anderer stelle erwähnte ich bereits, dass ich gut erzogen bin und mit schadenfreude nicht unmittelbar herausplatze! da hatte ich diese geschichte hier offensichtlich nicht mehr im kopf... jaaa - ich hab gelacht...

    phila
     
  • Mit denen von euch kann ich leider nicht mithalten!
    Hab aber auch eine.
    Beim Einkaufen schaut man ja gern mal durch die Schaufenster und versucht einige Preis zuerkennen und wenn das nicht so geht wie man will rückt man auch mal etwas näher heran mit den Gedanken da wird schon noch Platz sein und der war aber nicht mehr.Und wie es so sein sollte schauten von drinnen welche raus.Sie wollten sich die Sache von dort aus anschauen.Ich tat so als wäre es normal und machte schnell das ich weiter kam, mit der Hoffnung nicht allzu rot zusein!
     
    Oh Gerd, du erinnerst mich an etwas.
    Ich war beim Optiker, um meine neue Brille abzuholen. Natürlich ließ ich gleich die "Neue" auf und steckte die alte in die Tasche. Raus aus dem Laden, ran ans Schaufenster um den Schmuck zu betrachten - peng! Ich dachte die Scheibe und die Brille sind kaputt. Mein Gott war mir das vor meiner Scwiegermutter peinlich, die dabei war.

    Seitdem ist es mir eine Lehre und ich denke daran, daß man die Sichtweite der neuen Brille immer erst gewöhnen muß

    Mit Glasscheiben habe ich anscheinend so meine Probleme. Denn als ich mit unserer Tochter Brautkleid kaufen war und wir den Laden wieder verlassen wollten, dachte ich, die Glas-Schiebetüren seien zu und vorsichtshalber fummelte ich mit beiden Händen vor mir rum, um die Scheiben abzutasten. Unsere Tochter hätte sich bald ins Hemd gemacht, denn die Schiebetüren waren offen und um ein Haar wäre ich aus dem Laden geflogen, weil ja kein Widerstand da war.

    Mit solchen und ähnlichen Peinlichkeiten kann man wenigstens zur Belustigung der Umwelt beitragen
    LG Ursula
     
    ....ja, auch ich bin schon einmal in einem Fettnapf untergetaucht.....

    Vor über 30 Jahren machte ich meinen Führerschein und kaufte mir ganz stolz
    und ganz alleine einen VW Buckelkäfer.
    Mein GG, damals allerdings waren wir noch nicht verheiratet, fiel bald in Ohnmacht,
    als ich mit dieser " Rostlaube" ankam.
    Ja gut, nach einem halben Jahr war der Tank durchgerostet....aber wer guckt sich beim Autokauf
    auch schon den Tank an....und wenn es regnete, mußte ich Gummistiefel anziehen...
    aber dafür hatte ich auch immer Ersatzsicherungen bei,
    wenn der Sicherungskasten unter Wasser stand.......
    c085.gif


    Jedenfalls war GG bei dem nächsten Autokauf mit dabei.
    Ein giftgrüner Renault 12 TS.
    Viele werden es nicht mehr wissen, aber: damals waren zu 99% der Tankstellen
    noch Bedien - Tankstellen.
    Als ich das erste mal mit dem Wagen allein zum tanken fuhr, suchte ich mir
    eine "moderne" Tankstelle mit Selbstbedienung aus.
    Es war strahlender Sonnenschein, vor dem Kassenhäuschen stand eine Bank,
    auf der 5 oder 6 Männer saßen und sich unterhielten, als ich angebraust kam.
    Der Tankwart bot seine Hilfe an, aber nein, ICH kann das doch schon alleine.
    Ich nahm den Tankstutzen, schaute hinten rechts nach dem Benzineinfüllloch....
    schaute hinten links.....vorne war auch nix zu sehen.....hinten erst recht nicht.
    Im ganzen ging ich 3 mal um den Wagen herum...aber es war immer noch keine
    Öffnung, wo ich denn das Benzin hätte einfüllen können.
    a050.gif

    Die lachenden Bemerkungen der Männer überhörte ich geflissentlich, das hochrote
    Gesicht schob ich auf die scheinende Sonne.... und fand immer noch kein Loch
    für das Benzin.
    e050.gif

    Der Tankwart erbarmte sich meiner und fragte höflich, aber dennoch breit grinsend,
    ob er mir denn jetzt helfen dürfte.
    Mit dem ganzen bißchen Stolz, das ich noch aufbringen konnte und hocherhobenen Kopf
    erklärte ich dem guten Mann, daß man wohl vergessen hat, ein Loch für das Benzin zu lassen.
    Er grinste noch breiter, ging hinter das Auto und...... klappte das Nummernschild hoch!
    Ja, da war tatsächlich das Einfülldingen HINTER dem Nummernschild versteckt.
    Die Männer gröhlten laut los und ich, ich hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst.
    Jedenfalls bin ich nie wieder zu dieser Tankstelle gefahren....


    Alles Liebe und Gute
    UTE, deren GG seit damals immer tanken fahren muß
     
    Oh Ute, sorry, aber ich habe jetzt richtig laut loslachen müssen.
    Spitzenstory!!!

    Gruß
    Okolyt
     
    Danke...

    Alles Liebe und Gute
    UTE, die immer zu viel schreibt
     
    Hi!

    Huiuiui, da hab ich auch Einen.

    Zum besseren Verständnis im Verlauf der Story:
    Ich wohne in der Grafschaft Bentheim in der es auch einen Ort namens (Bad) Bentheim gibt.

    Ich war knappe 16 Jahre alt und machte eine Ausbildung in einem Elektrofachhandel.
    Ein Herr mittleren Alters mit Frau und Sohn, allesamt sehr...naja...gediegen gekleidet, betreten durch den Hintereingang den Laden. Sie möchten eine Alte Stehlampe zur Reparatur abgeben.
    Okay, kein Thema:

    "Auf welchen Namen wäre das denn bitte?"

    "Bentheim"

    "Ja neee, ich möchte nicht wissen wo sie herkommen sondern wie sie heissen"

    "Bentheim! H*** Prinz zu Bentheim!"



    Das knuffen der Kollegin in meine Rippengegend kam leider zu spät :rolleyes:

    Mann Mann, ich wär am liebsten rausgerannt *g*


    Gruß
    Heike
     
    Leute , also gestern nacht ist mir auch ne oberpeinliche Geschichte eingefallen, die hatte ich bewußt ganz weit hinten in meinem Gedächtnis abgelegt...die ist sooooooooooo peinlich, und klingt so unglaublich aber ich schwöre bei allem was mir heilig ist, daß die echt passiert ist ..( leider...)

    ALso ich habe vor ungefähr 18 Jahren als MTH in einem KRankenhaus gearbeitet ( nähere Angaben mache ich aus den euch später vielleicht verständlichen Gründen nicht ) ich wurde quasi als SPringer eingesestzt und war im Wechsel einen MOnat im EKG - und einen Monat in der ANgiologie tätig!

    Soweit so gut...also eines Tages als ich nach der Vormittagssprechstunde im EKG mal wieder zur täglichen Stationsrunde unterwegs war ( für alle Patienten die nicht mehr mobil waren mußte ich halt durchs ganze Krankenhaus düsen ) passierte das unglaubliche...

    ALso ich auf meinem Gang war gelandet auf der Inneren Intensivstation....da war es dann so üblich das vorne an der Zentralstelle ein Kasten stand, wo alle ANmeldungen für EKG´s drinnen waren. SO auch an diesem Tag ( der gleich sehr fatal wurde...) habe alle Schwestern und Ärzte wie üblich freundlich gegrüßt und bin dann von Zimmer zu Zimmer und habe die EKG´s gemacht! SO schließlich landete ich in einem Zimmer ( jetzt kommts, mir wird jetzt noch ganz heiß , ich hoffe es erkennt mich jetzt keiner beim LEsen hier im FOrum ) da lag ein älterer Herr drinnen....
    Auffällig war, daß die angeschlossenen Monitore aus waren......( ihr ahnt vielleicht schon was kommt.............)naja ich habe dann eine Sekunde gestutzt , aber gedacht, die hätten mir ja was gesagt....naja ich jedenfalls zum BEtt hin, der Mann lag friedlich mit geschlossenen Augen ( der war auch noch warm !!!!!!!! ICh schwöre es !!!!!!!!!!)
    Naja, dann habe ich die Klammern genommen...an die Arme und Beine gesteckt......habe wieder gegrübelt.....und habe mal die Hand vor den Mund gehalten und gemerkt , daß der wohl gerade eben verstorben sein muß........quasi eine absolut frische Leiche....
    Naja das wäre ja noch zu verschmerzen gewesen, ja wenn mich keiner bemerkt hätte, aber in dem Moment ist natürlich gerade eine SChwester draußen vorbei gelaufen, und die Intensivstation hatte ja überalle gr0ße Glasscheiben..........tja und dann war natürlich die Katastrophe perfekt.......die rannte natürlich gleich zu ihren KOlleginnen und die haben natürlich volle Kanne abgehetzt.....

    Jetzt muß ich zu meiner Entschuldigung sagen, ich hatte vorher noch nie einen toten Menschen gesehen und der Mann sah wirklich aus wie wenn er schlief, er war auch nicht ganz abgedeckt....Ich dachte halt wenn da was wäre würden die mir das ja sagen, ich war ja auch shcon eine ganze Weile auf Station.....

    Naja wenigstens habe ich es gemerkt bevor ich die Saugnäpfe angelegt habe....( ist aber nur ein schwacher Trost )...........meine Kolleginnen im EKG haben mich dann getröstet.....aber das war natürlich noch wochenlang Thema..... ( und ich mußte ja auch am nächsten Tag wieder auf Station, glaubt mir , daß war ein scheißgefühl...vor allen DIngen weil ich auch noch so jung war und mich nicht gegen die Häme verteidigen konnte


    Ja wirklich diese GEschichte ist nicht erfunden....( leider)

     
    Hallo Ute,
    da musst du dir gar nichts daraus machen. So in der Art ist mir das auch schon passiert, nur mit dem Unterschied das es der Tankwart war, der um mein Auto herumging und den Tankstutzen nicht fand. Es war mein erstes eigenes Auto, ein Skoda MB 1000 Bj. 1968. Der Tankstutzen war im in einer Zierleiste auf dem vorderen rechten Kotflügel versteckt. Wenn der Tankdeckel nicht offen war fand ihn kein Mensch.


    Ich habe jedenfalls jede Menge lustiger Begebenheiten damit erlebt.
    icon10.gif


    Selbst ist mir das aber auch schon so ähnlich gegangen. Früher war ich noch stolz darauf das ich die Zündung und den Vergaser meines MB 1000 noch ganz alleine einstellen konnte. Bei den späteren Autos wurde das dann immer weniger. Als wir eines Tages mit unseren ca. 1 Jahr alten Mazda 323 nach Paris fahren wollten, dachte ich das es doch gar keine so schlechte Idee wäre, wenn ich vorher wenigstens noch den Ölstand des Motors kontrollieren würde. Ich fuhr also zur nächsten Tankstelle, freute das zwischen den vielen Plätzen, wo sich die Staubsauger befanden, noch eine Stelle frei war. Machte die Motorhaube auf und plötzlich fiel mir ein das ich bei dem Wagen ja noch niemals den Ölstand kontrolliert hatte. Wo war eigentlich dieses verflixte Dingens? Konnte doch eigentlich nicht so schwer zu finden sein. Die Männer rechts und links schauten auf Grund meines Gesichtsausdruckes schon einigermassen belustig herüber, also tat ich zumindest so, wie ein Pilot eines grossen Passagierflugzeuges kurz vor dem Start und kontrollierte jedes noch so kleine Motorteil auf seine Festigkeit und Stabilität. Irgendwann nach ca. 10 Minuten fand ich dann auch tatsächlich den Ölstab, der eigentlich gar nicht so schwer zu finden war.
    icon11.gif
     
  • Zurück
    Oben Unten