Obstbäume für Streuobstwiese?

Bei uns sind auf Streuobstwiesen oft vorwiegend Birnen und Äpfel, oft genannt als "Mostobst", weil der Bauer da seinen Most davon gemacht hat, oder immer noch macht. Oder das Obst wird zur Safterei gebracht und man erhält dann den Apfelsaft. Je nach Qualität des Obstes.
 
  • Ich will dir keineswegs die Hochstammbäume ausreden, ganz im Gegenteil. Ich stelle mir einfach die Frage: Du willst nur naschen. Was passiert mit den Äpfeln und dem anderen Obst, das du nicht erntest? Fruchtmumien können Krankheiten übertragen, die dann den Baum belasten und die Ernte reduzieren oder schlimmstenfalls vernichten. Es könnte sein, dass dein Brettacher durch eine solche hervorgerufene Krankheit so sauer geworden ist. Ich bin kein Experte, ich habe das einfach mal gelesen. Leider kann ich dir die Quelle nicht mehr sagen.
    Der Brettacher ist von Natur extrem Sauer, also da kannst nichts mehr sauer machen - stört aber auch nicht, wenn so ein Baum auf der Wiese steht und ist ein heimischer Apfel, von daher wächst der wohl wunderbar.
    Und ja, ist leider ein Halbstamm und beim mähen ist das absolut nervend ... werde den bei Gelegenheit untern rum ordentlich mal ausasten.

    Darum schaue ich etwas kritisch drein. Aber du kannst ja vielleicht einen Bauern in der Umgebung fragen, ob er den Rest der Früchte ernten und verwerten möchte.
    Die ernten doch auch nichts mehr, also bei uns verschwanden sehr viele Obtsbäume oder Streuobstwiesen in den letzten Jahrzehnten, anstatt dass die mehr werden.

    Ein sogenannter Blühstreifen funktioniert halt auch nur, wenn er regelmässig wieder frei gemacht wird. Ohne Pflege setzt sich nur das durch, was dort am besten wächst. Das ist halt meist das Gras selber. Du müsstest also jedes Jahr oder jedes zweite Jahr den Boden wieder frei machen, damit die Blütenpflanzen wieder Platz haben.
    Was meinst du damit "frei gemacht werden"?
    Ich mähe die Wiese meist 1-2x im Jahre, lasse aber natürlich alles liegen - meinst du das damit?

    Als süsse Apfelsorten kann ich dir Gala, Golden Delicious, Honeycrisp, Fuji, Delbarestivale nennen.
    Und Topaz. Ein sehr guter, süßer Apfel.
    Danke, da schaue ich mal ...
     
  • Bei uns sind auf Streuobstwiesen oft vorwiegend Birnen und Äpfel, oft genannt als "Mostobst", weil der Bauer da seinen Most davon gemacht hat, oder immer noch macht. Oder das Obst wird zur Safterei gebracht und man erhält dann den Apfelsaft. Je nach Qualität des Obstes.
    Ist bei uns auch so ... Birnen mag ich aber nicht mehr so, ein Baum stand im Garten und das war eine wahre plagerei mit Bienen und Wespen. Wobei auf der Wiese macht es nichts, hmm mal sehen - kennst du eine robuste Sorte?
     
  • Was meinst du damit "frei gemacht werden"?
    Ich mähe die Wiese meist 1-2x im Jahre, lasse aber natürlich alles liegen - meinst du das damit?
    Der Boden muss regelmässig aufgekratzt werden, damit sich kein dichter Pflanzenteppich bildet. Die meisten Blumen keinen nur auf offenem Boden.

    Und ja, wenn du alles liegen lässt, ist das für den Anfang gut, denn dann können die Samen von den Blumen noch rausfallen und auf der Erde landen. Aber etwa eine Woche später solltest du es dann zumindest vom Blühstreifen entfernen, damit er wieder offen ist.
     
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