Mutterboden auf Lehmboden oder Behandlung (Staunässe)

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Hallo zusammen,

langsam wird es Zeit sich mit dem potenziellen Garten nach Hausbau zu beschäftigen :)

Wir haben vor zirka einem Jahr den Erdaushub zu einer geraden Fläche im Garten verteilt. Leider handelt es sich bei der Erde um einen sehr lehmigen Boden. Der Boden wurde durch z.B. Bagger / Radlader beim Verteilen leider verdichtet. Kommt es nun zu einem kräftigen Regen über mehrere Tage, steht das Wasser und braucht ein paar Tage bis zum kompletten Ablauf.

Auf die aufgeschüttete Erde soll nun Mutterboden drauf (20cm) + Rasensamen. Jedoch macht mir das immer wieder stehende Wasser nach umfangreichem Regen etwas Sorgen. Macht es Sinn an den sich immer wieder mit Wasser füllenden Löchern mit einem Erdbohrer + Schotter zu arbeiten? Oder ist gar eine Gründüngung nötig? Oder sollte ich den Boden vor Verteilung der Muttererde nochmal auflockern?

Ich bin über jeden Rat / Tipp von euch dankbar.


Schöne Grüße
Tobi
 

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  • AW: Mutterboden auf Lehmboden oder Behandlung (Staunäss

    Hallo Tobi

    so sah das bei uns vor ein 3 Jahren auch aus. Eine Bodenanalyse hat ergeben, das sich dieser Matsch Schluff https://de.wikipedia.org/wiki/Schluff nennt.
    Unser Gärtner hat uns aber geraten, den nicht abzutragen sondern zu nutzen, da er sehr gut sei.
    Obwohl er viel anderes falsch gemacht hat, hat er damit recht behalten. Egal ob das Gras, der Kirschlorbeer oder die Vorgartenpflanzen alle wachsen prima.
    Er hat deshalb die unterste Schicht mit dem Mutterboden vermischt darauf den Rollrasen gelegt.
    Einziger Nachteil, nach langen Dauerregen darf für 2 Tage keiner auf den Rasen.
    Der ist dann matschig weich und man würde Löcher rein treten. Nach "normalen" Regentagen ist es kein Problem.
    Vielleicht hätte er noch Sand untermischen sollen. Aber das weiß ich nicht genau.

    Das waren jetzt meine persöhnlichen Erfahrungen. Es gibt hier aber noch Spezialisten mit mehr Erfahrung.

    Gruß
    Dirk
     
    AW: Mutterboden auf Lehmboden oder Behandlung (Staunäss

    Der durch Baumaschinen verdichtete Boden muß dringend 30-50 cm tief gelockert werden, sonst kann kein Wasser versickern. Alles andere wäre sonst sinnlos.
    Kein Schotter einsetzen.
     
  • AW: Mutterboden auf Lehmboden oder Behandlung (Staunäss

    Ich bin euren Ratschlägen gefolgt, habe Sand verteilt (5cm), alles entsprechend mit schwerem Gerät von einem Landwirt aufreißen und anschließend nach "Steinlese" durchfräsen lassen. Ich denke nun kann der Mutterboden drauf. Danke nochmal für die Tips.

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    Schöne Grüße
    Tobi
     
  • AW: Mutterboden auf Lehmboden oder Behandlung (Staunäss

    Sorry zu spät gelesen.

    Aber es stimmt Lehmboden ist sehr hochwertig wenn er sich nicht so verdichten würden. Mischt man Sand oder auch feinkrümlige Erde darunter wird er locker, wasserdurchlässig und bleibt dennoch besonders fruchtbar.

    Ich hab sogar gelesen, dass sich Gärtner mit Sandboden Lehm anliefern lassen um den Boden aufzuwerten. Die Kombi macht es;)

    Wäre gut wenn du noch ein paar Regen abwarten würdest um zu überprüfen ob das Wasser noch stehen bleibt.

    Unser "Betonlehm" ist mittlerweile so gut durchmischt, dass wir sogar unsere Dachflächen im eigenen Garten versickern lassen können um so Kosten bei der geteilten Abwasserrechnung zu sparen.
     
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