Mein Refugium

Ist das ein Jack Russel ?
Offiziell schon, aber ich nehme an, daß da in der Großelterngeneration ein Foxterrier oder was ähnliches mitgemischt hat.
Die für einen Jackie recht lang geratenen Beine gefallen mir aber gerade gut und er ist hier jedermanns Liebling.:love:

kalle_1.JPG
 
  • Ja, das stimmt. Auf dem Ganzkörper-Foto sind die längeren Beine gut zu erkennen. Aber sein "Gesicht" kommt mir so bekannt vor.

    Im letzten Jahr gab es in Essen einen fürchterlichen Unfall mit eine Jack Russel. Details schreibe ich besser nicht, passt nicht in Dein schönes Thema und ist wirklich zu widerlich.
     
    Au Mann, ist der hübsch, dein Reißwolf!!! :love: Allein der Anblick wärmt einem das Herz. Klar, dass so ein feines Geschöpf viele Fans hat, mich eingeschlossen. ;)

    Schön, dann werd ich mal sehen, wo ich meine Chicoree-Saat am besten unterbringe. Bei mir darf er gern bitter sein, grad deshalb mag ich ihn ja.
     
  • Vor etwa drei Jahren habe ich mal Knoblauchzehen aus dem Lebensmitteldiscounter gesteckt. Das Ergebnis war recht ernüchternd. Sie taten sich unglaublich schwer beim Anwachsen und bildeten nur winzige Knollen aus. Ich habe sie einfach stehen lassen und inzwischen haben sie sich geteilt, bleiben aber nach wie vor winzig. Hier dürfte wohl Chemie im Spiel gewesen sein. Interessanterweise gedeihen die Tochterzwiebeln, die sich oben an der Blüte bilden, wieder prima
    Mir ist aufgefallen, dass Du ganz richtig Tochterzwiebeln schreibst, obwohl Du weiter oben, wie fast alle, Knoblauch als Knollen bezeichnest. Ja, ich weiß, Knoblauch verleitet wegen seiner Form dazu, aber er ist eine Zwiebel .. .. nur so eine Anmerkung am Rande. Ist interessant, was Du da beobachtet hast .. und überhaupt, was Du so tust. Und der Schnappschuss mit dem Hinterteil ist herrlich!
     
  • So wie ich das verstehe, ist eine einzelne Zehe eine Zwiebel.
    Die Zehen sind Tochterzwiebeln, findest Du bei allen Zwiebelblumen, beim Knoblauch ist es extrem, die "Mutter" ist dann kaum noch zu erkennen.
    Korrektur: bei fast allen Zwiebelblumen .. ich glaube, es gibt auch welche, die keine Tochterzwiebeln bilden.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Das hab ich noch nie gehört. In welcher Region gibt's das? Hier jedenfalls machen sie das nicht.
    Das mit dem Regenwasser ist hier auch so.
    Es gibt Oberflächenwasser und Abwasser. Das sind unterschiedliche Kanäle.
    Das Abwasser geht in die Kläranlagen.
    Auch sollen die Abwasserrohre bei Starkregen nicht unnötig stark geflutet werden, denn sonst könnte da was überlaufen.
    Auf der anderen Seite ist es natürlich hochgradig illegal, Abwasser ins Oberflächenwasser zu leiten.
    Die Straße runter hatte sich jemand beim Gartenhäuschen eine Toilette hingebaut. Kein Anschluss ans Grundwasser, nur ans Oberflächenwasser.
    Es gibt bestimmte Kontrollpunkte, wo die Wasserqualität geprüft wird. Die Stadtwerke sind dann mit eingefärbten Testflüssigkeiten durch bei allen von uns, die auf der betroffenen Strecke lagen (sauberer und kontaminierter Kontrollpunkt). Das wurde für den Herrn seeeeehr teuer.
     
    Mist.
    Mit den Eisheiligen habe ich mich gründlich verschätzt. Nachdem die kalte Sophie nun durch war und der DWD Nachttemperaturen im soliden Plusbereich ansagte, habe ich die ganzen Einlegegurken, Melonen- und Kürbispflenzen rausgesetzt.
    Ergebnis: Alles im Eimer.:poop:

    frostschaden_gurke.jpg


    Auch sonst kommt wegen der Nachttemperaturen nichts in Bewegung. Radieschen, Mairübchen und Möhren stagnieren auf mikroskopischem Niveau und machen mir das Unkraut jäten entsprechend schwer.
    Der Zuckermais, der den Ebsen als Klettergerüst dienen soll, ist seit zwei Wochen einen Zentimeter groß.

    Trotz alledem gibt es auch positives zu berichten:
    Letztes Jahr habe ich Hagebutten von wunderschönen, verschiedenfarbigen Apfelrosen gesammelt und die Samen im Herbst draußen in Kisten gesät. Im März kam das Ganze dann in's Gewächshaus, wo alles sehr bald keimte.
    Die Pflanzen wurden in den selben Boden, in den sie später ausgepflanzt werden sollten pikiert und ich habe heute beschlossen, daß sie mit inzwischen 10..15cm Größe reif zum Auspflanzen sind.
    Zur Nachbarkoppel hin habe ich im Anschluß an die Schlehenhecke eine Doppelreihe gepflanzt:

    rosen_1.jpg


    rosen_2.jpg


    Ein paar wurden noch an einem der Lesesteinhaufen gruppiert:

    rosen_3.jpg


    Die restlichen ca. 100 Stück pflanze ich einfach an der Grenze zum Acker entlang.
    Nebenbei: Im Hintergrund sieht man, daß ich ungefähr 1000m² der Wiese durchgefräst habe. Dort wurde flächendeckend eine Wildblumenmischung verteilt und ich bin sehr gespannt, wie das wohl aussehen wird.
    Im letzten Jahr habe ich mit der Mischung einen frisch verfüllten Rohrgraben besät und das sah am Ende wunderschön aus.

    Vor etlichen Jahren habe ich mal eine Dreiblättrige Zitrone gepflanzt, die man hier am linken Bildrand neben meinem Grillplatz sieht:

    grillplatz.jpg


    Inzwischen hängt sie regelmäßig voller Früchte, die sehr viele Kerne enthalten.

    dreibl_zitrone_3.jpg


    dreibl_zitrone_4.jpg


    Abgesehen vom wunderbaren Duft hat das Zeug dermaßen brutale Stacheln, daß selbst ein Wildschwein da vermutlich kaum freiwillig durch geht.
    Somit bietet sich an, den Drosseln ein halbwegs katzensicheres Brutrevier zur Verfügung zu stellen.
    Die Sämlinge sind inzwischen auch um die 10cm hoch und ich werde ein 50m² großes Gestrüpp damit anpflanzen.
    In den Strauchhaufen sind leider viel zu viele Gelege gescheitert.
     
    Schön zu lesen, wie viele verschiedene Projekte Du auf Deinem Land verwirklichst.

    Die Poncirus hat eine ordentliche Größe erreicht. Sind Deine Früchte auch genießbar, also sauer aber kaum bitter ?
     
    Bei dir ist immer was los, gut und böse dicht beeinander ... dass die Eisheiligen sich so schlecht benommen haben, hätte mich schwer geärgert, aber du trägst es offenbar mit Fassung. (y) Gibt's dieses Jahr bei dir keine Gurken, Melonen etc., oder fängst du damit von neuem an?

    Dein Rosenprojekt find ich sehr interessant, ich mag diese Rosensorte, hab aber leider keine davon im Garten. Ich wusste nicht, dass man die so einfach aus den Hagebutten ziehen kann und werde mir im Herbst am Supermarktparkplatz, wo sie wachsen, ein paar Samen 'ausleihen'. Bisher habe ich mit der Vermehrung von Rosen weder mittels Hagebutten noch mit Stecklingen Erfolg gehabt, hab aber auch noch keine Kartoffelrosen versucht. Bin gespannt, wie deine sich entwickeln! Das dürfte eine großartige Hecke werden! :love:

    P.S. Was hat dein Haus für ein interessantes Dach? Schade, man sieht nur wenig davon.
     
    Ich wusste nicht, dass man die so einfach aus den Hagebutten ziehen kann

    Bei Wildrosen ist die Vermehrung durch Samen und Stecklinge auch dauerhaft erfolgreich, weil es sich nicht um veredelte Sorten handelt. Wildrosen wachsen auf eigenen Wurzeln problemlos in unterschiedlichen Böden und Klimata, viel besser, als ihre veredelten Verwandten es auf eigenen Wurzeln tun würden.
     
    Ich habe Gurken und Kürbisse sofort in Töpfen im Gewächshaus nachgesät. Nochmal Melonen zu säen wird wohl keinen Zweck haben, da sie im Freien immer gerade noch so reif geworden sind. Ärgerlich, das Ganze.
    Im Gewächshaus habe ich eine komplette überlagerte Tüte Gemüseparrika "California Wonder" ausgesät, weil ich dachte da kommt bestimmt kaum was. Nun habe ich jede Menge Pflanzen. Die, die nicht ins Gewächshaus passen, verteile ich jetzt einfach auf der Fläche, die für die Melonen vorgesehen war.

    Rosensamen müssen zwingend stratifiziert werden.
    Meine habe ich Anfang August in einem Park geerntet und einfach trocken aufbewahrt. Dann habe ich im Spätherbst eine Kiste mit Erde fertig gemacht, die Samen drin verteilt und einen guten Zentimeter Erde drübergesiebt. Das Ganze stand dann den kompletten Winter im Freien und kam im März ins Gewächshaus. Vom Erfolg war ich selbst überrascht.
    Vegetative Vermehrung funktioniert bei Rosengewächsen eigentlich auch einigermaßen gut. Der Zeitpunkt scheint eine große Rolle zu spielen. Ich nehme Ende Februar Kopfstecklinge, setze sie in Anzuchterde und stelle sie im Gewächshaus in alte Aquarien, die ich bis auf einen schmalen Schlitz mit einer Glasscheibe abdecke. So stehen sie warm und unter hoher Luftfeuchtigkeit. Meine Erfolgsquote liegt ungefähr bei 2/3.
    Mein Dach? Das ist ein Reetdach.;)

    Die Früchte von der Dreiblättrigen Zitrone sind hauptsächlich sauer, mit einer leicht bitteren Note. Sie haben aber dermaßen viele Kerne und wenig Fruchtfleisch, daß ein Versuch, sie zu verwerten, wohl äußerst mühselig wäre.
     
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