Lördag
Neuling
Hallo in die Runde,
ich stelle hier mal mein Gartenprojekt vor. Wir leben auf einem alten Mecklenburgischen Bauernhof und ich bin dabei, eine nicht mehr für Tiere genutzte Koppel zu einem Zwischending aus Obstwiese, Gemüsegarten und "Minipark" umzugestalten.
Angefangen habe ich damit im letzten Frühjahr, indem ich aus alten Beregnungsrohren und Wildzaun erstmal eine vernünftige Einfriedung gebaut habe:
Die gut 100m lange Nordwestseite bekommt einen 5m breiten Streifen aus verschiedensten Bäumen und Büschen, wie Kopfweiden, Haselnuss, Kornelkirsche, schmalblättrige Ölweide, div. Wildrosen, Blutjohannisbeere, Jasmin, Weigelie, Holunder, Eberesche, Schlehe, Blutpflaume, Maulbeere usw., nach Größe gestaffelt. In einer Ecke habe ich mageren Sandboden und versuche, eine kleine Wacholderheide zu etablieren.
Von der Dreiblättrigen Zitrone habe ich über hundert Sämlinge gezogen, mit denen ich ein katzensicheres Gestrüpp für die Singvögel anpflanzen werde.
In die Wiese werden nur schmale Wege und ein paar Stellen zum Verweilen gemäht. Der Rest bekommt nur einen jährlichen Schnitt.
Leider besteht die Wiese hauptsächlich aus Windhalm. Deshalb werde ich sie in den nächsten Tagen mit der Kreiselegge bearbeiten und den 5kg- Eimer Wildblumenmischung verteilen, den ich mir zum Geburtstag schenken lassen habe.
Für das Getier habe ich zwei Strauchhaufen angelegt, die offenbar gut angenommen werden. Die von den Vögeln verstreuten Hagebuttensamen haben z.B. wohl ganz gute Chancen, anzuwachsen.
Im zeitigen Frühjahr gab es durch Tauwetter und gefrorenen Boden eine kräftige Überschwemmung, die den mich massiv ärgernden Wühlmäusen wohl nicht gut bekommen ist:
Das Gartenland diente in den letzten Jahrzehnten als Koppel und wurde erstmal gepflügt. In diesem Jahr werde ich es wohl damit nicht sehr leicht haben, da alles voll Quecken ist.
Mein Plan ist, darauf eine Art Dreifelderwirtschaft zu betreiben. Ein Drittel wird genutzt und die anderen zwei mit Phacelia, Lupinen usw. bestellt. Dieses Jahr säe ich dick Phacelia - in der Hoffnung, daß sie alles andere abwürgt.
Leider kommen auch ungebetene Gäste. Die Fuchsfähe, die hier gerade markiert, hat ordentliche Duftspuren hinterlassen.
Die Paarung fand natürlich im frisch eingesäten Beet statt, was danach so aussah:
Also habe ich erstmal ein paar alte Telefonisolatoren an die Bäume geschraubt und Saft vom Koppelzaungerät rübergeholt. Erstaunlicherweise hält der Draht 77m freie Spannlänge aus.
Bis jetzt waren noch keine neuen Fährten zu sehen.
Dann habe ich noch ein Blaubeerbeet angelegt:
...und meine Lesesteine an drei Stellen als Wohnung für Eidechsen und Mauswiesel zurechtdekoriert.
Demnächst mehr...
ich stelle hier mal mein Gartenprojekt vor. Wir leben auf einem alten Mecklenburgischen Bauernhof und ich bin dabei, eine nicht mehr für Tiere genutzte Koppel zu einem Zwischending aus Obstwiese, Gemüsegarten und "Minipark" umzugestalten.
Angefangen habe ich damit im letzten Frühjahr, indem ich aus alten Beregnungsrohren und Wildzaun erstmal eine vernünftige Einfriedung gebaut habe:
Die gut 100m lange Nordwestseite bekommt einen 5m breiten Streifen aus verschiedensten Bäumen und Büschen, wie Kopfweiden, Haselnuss, Kornelkirsche, schmalblättrige Ölweide, div. Wildrosen, Blutjohannisbeere, Jasmin, Weigelie, Holunder, Eberesche, Schlehe, Blutpflaume, Maulbeere usw., nach Größe gestaffelt. In einer Ecke habe ich mageren Sandboden und versuche, eine kleine Wacholderheide zu etablieren.
Von der Dreiblättrigen Zitrone habe ich über hundert Sämlinge gezogen, mit denen ich ein katzensicheres Gestrüpp für die Singvögel anpflanzen werde.
In die Wiese werden nur schmale Wege und ein paar Stellen zum Verweilen gemäht. Der Rest bekommt nur einen jährlichen Schnitt.
Leider besteht die Wiese hauptsächlich aus Windhalm. Deshalb werde ich sie in den nächsten Tagen mit der Kreiselegge bearbeiten und den 5kg- Eimer Wildblumenmischung verteilen, den ich mir zum Geburtstag schenken lassen habe.
Für das Getier habe ich zwei Strauchhaufen angelegt, die offenbar gut angenommen werden. Die von den Vögeln verstreuten Hagebuttensamen haben z.B. wohl ganz gute Chancen, anzuwachsen.
Im zeitigen Frühjahr gab es durch Tauwetter und gefrorenen Boden eine kräftige Überschwemmung, die den mich massiv ärgernden Wühlmäusen wohl nicht gut bekommen ist:
Das Gartenland diente in den letzten Jahrzehnten als Koppel und wurde erstmal gepflügt. In diesem Jahr werde ich es wohl damit nicht sehr leicht haben, da alles voll Quecken ist.
Mein Plan ist, darauf eine Art Dreifelderwirtschaft zu betreiben. Ein Drittel wird genutzt und die anderen zwei mit Phacelia, Lupinen usw. bestellt. Dieses Jahr säe ich dick Phacelia - in der Hoffnung, daß sie alles andere abwürgt.
Leider kommen auch ungebetene Gäste. Die Fuchsfähe, die hier gerade markiert, hat ordentliche Duftspuren hinterlassen.
Die Paarung fand natürlich im frisch eingesäten Beet statt, was danach so aussah:
Also habe ich erstmal ein paar alte Telefonisolatoren an die Bäume geschraubt und Saft vom Koppelzaungerät rübergeholt. Erstaunlicherweise hält der Draht 77m freie Spannlänge aus.
Bis jetzt waren noch keine neuen Fährten zu sehen.
Dann habe ich noch ein Blaubeerbeet angelegt:
...und meine Lesesteine an drei Stellen als Wohnung für Eidechsen und Mauswiesel zurechtdekoriert.
Demnächst mehr...