Marder in der Zwischendecke!

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12. Dez. 2010
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Hallo!
Ich habe ein Marder-Problem in meiner Zwischendecke (zwischen Dachboden und Wohnbereich).
Aufgefallen ist mir das, als ich gestern die Spots wechseln wollte und ein Kabel angeknabbert war. Die Zwischendecke ist nur ca. 15 cm hoch und ich habe keine Möglichkeit eine Falle dort zu plazieren, da alle Eingänge geschlossen wurden (dachte ich).
Aber anscheinend hat der Marder doch irgendwo ein Loch gefunden.

Kann mir irgendwer helfen? Gift ist denke ich, nicht das beste Mittel, da er sonst in der Zwischendecke verenden würde und ich den Kadaver nicht entfernen kann. Außerdem möchte ich auf Grund meiner 2 Katzen auf Gift verzichten.

Liebe Grüße und danke!!!
 
  • Hallo.

    Gift könnte doch eine Lösung sein, da Schädlingsbekämpfer Gift verwenden, bei denen das Tier eher vertrocknet als verwest. Du solltest also mal bei einem Schädlingsbekämpfer nachfragen.Problematisch wäre Gift natürlich, wenn die Katzen es erreichen könnten, aber da kannst Du möglicherweise die Zugänge zum Köder (z.B. Gift in einem Rohr wo Katzen nicht reinkommen) für Katzen unzugänglich machen. Marder sind ja kleiner als Katzen. Du müsstest natürlich dann mit dem Wissen leben, das da ein toter, vertrockneter Marder in der Zwischendecke sein Grab gefunden hat...

    Ich frage mich gerade wie eigentlich die Katzen in den Zwischenraum reinkommen sollen? Marder oder Ratten sind klein, die quetschen sich durch kleine Spalten wenn nötig, die eine Katze nie passieren könnte.

    LG Blitz
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ach Du grüne Kacke ...

    Meine Oma hatte das monatelang und keiner hat ihr geglaubt. Sie selbst hat schon vermutet dass es geistert. Mit über 80 jemandem erzählen dass es in der Nacht ständig außergewöhnliche Geräusche gibt ...

    Aber bei ihr war es auf einem Dachboden und ging locker mit einer Marderfalle mit frischen Eiern als Köder.


    Viel Glück und halt uns am Laufenden! :(
     
  • Hallo,

    ich würde erst mal schauen wo das Tier rein kommen könnte, von außen.

    Hab selber auch eine Marderfalle (Lebendfalle), die ist ca. 20 - 30 cm hoch, wie du schon sagtest, solche gehen nicht.

    Aber vielleicht geht eine Rattenfalle, die kann man kaufen und ggf. vergrößern mit Draht.

    Ich hatte vor drei Jahren leider auch einen Untermieter, zwar kein Marder aber eine Ratte, kam wohl aus dem Wald, war Winterzeit. Rattenfalle mit Schlag hat das Tier überlistet, andere Lebendfallen auch, aber in der Marderfalle konnte ich die Ratte fangen (sind echt schnell die Tiere und schreien laut). Als ich das Tier gefangen hatte, hatte ich das hiesige Tierheim angerufen und mir wurde gesagt das ist Meldepflichtig und ich muss das Umweltamt einschalten.

    Das wollte ich nicht, hab ganz laute Musik angemacht und das Tier samt Käfig in der Regentonne geworfen (das Wasser war eiskalt und das Tier war auch gleich Tot - hat mir auch sehr leid getan). Eigentlich wollte ich das Tier im Wald rauslassen, aber wenn die Behörden gleich Alarm schlagen....

    Lieben Gruß
    Michi
     
    Ich glaub`s ja nicht! Blitz, was gibst du hier für Tipps? Marder vergiften???

    Vergrämen - o.k. (würde ich ja auch gerne machen, wenn es mir gelänge), aber vergiften???

    ...Marder dem Jagdrecht unterliegen, was bedeutet, dass das Fangen oder gar Töten der Tiere nur Inhabern eines Jagdscheins erlaubt ist. Das Wegfangen der Tiere hat aber meist keinen lang anhaltenden Erfolg, da entweder ein neuer Marder das freigewordene Revier besetzt oder auch der vertriebene Marder lange Strecken zurücklegt, um sein Heim wieder zu beziehen...

    Da aber auch hier ein anderer Marder das Versteck einfach erneut besetzen könnte, hilft auf lange Sicht nur das Aussperren des Tieres. Hierbei gibt es zwei Dinge zu beachten: Es muss sichergestellt sein, dass der Marder beim Versperren der Zugänge draußen ist, da ein Einsperren zu Ausbruchsversuchen führt, die Schaden verursachen könnten und das Tier dann außerdem verhungern müsste. Auch im Frühjahr darf man Marder nicht aussperren, da sie dann Junge haben, die ohne die Mutter qualvoll sterben würden.

    NABU Brandenburg | Tipps zum Umgang mit Steinmardern



    Was der NABU hier schreibt, kann ich nur bestätigen.
     
  • Die Tipps von NABU kann ich nicht bestätigen - der Nachbar gegenüber weiß davon ein Lied zu singen!
    Was wirklich geholfen hat:
    - Marderpaste aus der Apotheke um das Einstiegsloch schmieren, da steigt er dann nicht mehr ein, muss alle 6 Wochen wiederholt werden
    - Lebendfangfalle, diese bestückt mit Schoko-Nougat-Creme - ihn darin fangen... und weit genug wegbringen / freilassen!
     
    Welchen Teil von der NABU-Seite meinst du denn?

    Ich meinte die, dass Marder sehr hartnäckig sind, in ihr Heim zurückzukommen und Schlupflöcher nicht so leicht zu verschließen seien.

    Die schreiben doch auch, dass, wenn du einen Marder vergrämt hast, sofort ein anderer kommt, um das Revier zu besetzen.

    Alles meine Erfahrung. :(
     
    Hallo Lieschen,
    sorry, dann haben wir ein wenig aneinander vorbei.... Deine letzten Ausführungen stimmen natürlich 100%.
    Ich meinte die statements, daß man sie mit Lärm, etc. vertreiben kann - dumm Tüch! Hundehaare, Katzenhaare, stark verschwitzte Sportkleidung... nix, aber gar nix hat geholfen, die Burschen zu verjagen. Ganz im gegenteil, eine Fähe nutzte dann Nachbar's Dachboden als "Kinderstube". Es war grauenvoll!
    Die Marderpaste hat geholfen.
    Lebendfangfallen mit Schokocreme-Köder sollen helfen, habe ich aber noch nicht ausprobiert, der Nachbar hatte 1x Erfolg damit.
     
    Bevor jetzt noch weitere mehr oder weniger illegale Tipps oder "Aufklärungsversuche" kommen, sollte erst mal geklärt werden, ob es sich überhaupt um einen Marder handelt!

    Grüße
    Stefan
     
  • Wo er Recht hat, hat er Recht.

    Das einzige Tier, das wir mal auf dem Boden in einer Lebend:mad:falle gefangen haben, war eine Ratte.

    Was nicht heißen soll, dass auf unserem Dachboden keine Marder leben.
     
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