Löcher

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Neuling
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01. Aug. 2022
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Hallo Gartenfreunde,

meine freundlichen Gala-Bauer haben vor ca. zwei Wochen - am heißesten Tag des Jahres - meinen Rasen neu angelegt.
Dazu wurde neuer Mutterboden ausgebracht, ausgesät, eine dünne Erdschicht über den Samen ausgebracht und danach Starterdünger verteilt (Samen und Dünger von Eurogreen). Bewässert wird seit dem 3-4 Mal täglich für jeweils 10-12 Minuten per Bewässerungsanlage.

Es haben sich zahlreiche Löcher gebildet (in den sonnigen Bereichen mehr als in den schattigen). Wurde zu viel gewässert? Wurde der Samen ausgespült oder ist Staunässe das Problem? Ich würde die Fehlstellen gerne nachsäen, aber das macht wohl wenig Sinn, wenn ich zuvor das zugrundeliegende Problem behebe.

Vielen Dank für Eure Tipps!
 

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  • Die Rasenansaat im brüll-heißen Hochsommer ist geradezu ein Kunstfehler. Da kannst du dich glücklich schätzen, dass überhaupt so viel gekeimt ist.

    Kleinere Stellen werden sich von selbst schließen. Die größeren müssen nachgesät werden, Im Herbst!

    Als Ursache vermute ich eine ungleichmäßige Abdeckung der Samen. Das heißt, Stellenweise ist der Samen ausgetrocknet, als der Keimvorgang schon eingeleitet war. Dann ist Ende im Gelände. Bei 35 grad plus ist drei bis vier mal wässern zu wenig. Das müsste dann alle 1-2 Stunden erfolgen. Du erkennst den Irrsinn, ja?

    Und wieso liegen da noch Düngekügelchen völlig intakt herum?
     
    Vielen Dank! Klingt alles sehr schlüssig, allerdings kam der allererste Flaum noch sehr gleichmäßig und ohne Löcher, diese haben sich erst nach und nach eingestellt. Ebenfalls bemerkenswert finde ich, dass bei manchen dieser Löcher deutlich zu sehen ist, dass da (zumindest im Randbereich) Halme waren, die erst später gelb wurde und abstarben.

    Staunässe könnte nicht das Problem sein?

    Der Starterdünger wurde zeitgleich mit der Saat (vor ca. 14 Tagen) ausgebracht. Sollte der sich schon komplett aufgelöst haben?
     

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  • Der erste Flaum ist auch sehr empfindlich gegenüber Austrocknung. Die Wurzeln sind ja winzig und zart….. im Prinzip das Gleiche, wie beim Samen selbst…..

    Solltest Du per Bewässerung ein Staunässeproblem erzeugt haben, hast du einen so miesen, verdichteten Boden, dass du den Rasen komplett vergessen könntest. Ist sehr, sehr unwahrscheinlich und falls doch, eine Vollkatastrophe! Also gehen wir mal lieber nicht davon aus.
    Du kannst aber in irgendeiner Ecke, möglichst dort, wo sich eine „Kuhle“ befindet, einen Eimer Wasser hin schütten. Ist die entstandene Pfütze 1 bis 2 Stunden später immer noch da, oder befinden sich schon kleine Frösche drin (😎), dann hättest du ein Staunässeproblem erster Klasse……

    Ich kenne deinen Dünger nicht. Aber Kügelchen, die nach intensiver Bewässerung völlig unbeeindruckt herumliegen, habe ich auch noch nicht gesehen. Vielleicht ist das ja Absicht, um eine Überdungung zu verhindern. Ist aber auch nicht so wichtig und für dein Problem irrelevant.
     
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